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Themen

Hier findet sich eine Zusammenfassung unserer vielfältigen politischen bzw. aktionistischen Tierschutz-Tätigkeiten und Petitionen. Es werden jeweils die aktuellen Themen aus unseren Newslettern hinzugefügt, sodaß die Bereiche immer am neuesten Stand bleiben.

 

Sie können hier die chronologische Liste nach verschiedenen Themen, Titeln oder auch Daten filtern.

 

Hierzu zählen z.B. unsere alljährlichen Kampagnen bezüglich der Fohlenmärkte bzw. unsere diesbezüglichen Freikauf- und Vermittlungsaktionen, allgemeine (politische) Tierschutz-Themen, unsere Beteiligung an internationalen Tiertransport- oder Anti-Schächt-Kampagnen, unsere Arbeit für die Verbesserung der Tierschutz-Gesetzgebung für Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten oder für ein/e Einschränkung/Verbot tierquälerischer Jagdpraktiken. Weiters finden Sie hier Berichte über unsere Auslandsprojekte, wie Streunerhunde in Sri Lanka und Eselhilfe in Ägypten, aber bisweilen auch andere Hilfsaktionen bzw. Petitionen, an denen wir uns beteiligen (z.B. gegen das alljährliche brutale Robben-Massaker in Kanada oder die grausamen Schächtpraktiken beim jährlichen Kurban Bayrami-Opferfest). Zudem bringen wir u.a. alternative Sichtweisen über die von WHO oder anderen "Gesundheits"-Behörden ausgerufene "Seuchen" und Zwangsimpfkampagnen. Darüber hinaus auch kritische Beiträge zu Gentechnik, Patentierung von Leben, EU und Tierschutz sowie allgemein zur EU und der daraus resultierenden - oft absurden - verpflichtenden Gesetzgebung für Österreich.

z.B. 14/08/2020
26.06.2020

Küken-Schreddern: Grüne unterwerfen sich ÖVP-Großbauern

www.wochenblick.at: Neben ihrem Einsatz für Zuwanderer und sexuelle Minderheiten geben sie sich immer wieder als Tierschützer-Partei. Ihr Abstimmungsverhalten spricht dabei eine andere Sprache. Im Regierungsprogramm hatten die Grünen das Schredder-Verbot noch verankert. Jetzt lehnten die Grünen einen SPÖ-Antrag zum Küken-Schredder-Verbot ab.

Küken werden vergast

Für die Industrie sind die männlichen Küken wertlos. Weder können sie Eier legen, noch bilden sie viel Fleisch heraus. Deswegen werden sie unmittelbar nach ihrer Geburt aussortiert und systematisch getötet. Dabei werden die Küken entweder lebendig geschreddert oder vergast. Jährlich finden in Österreich rund 9 Millionen Küken ihren Tod durch Vergasung.

Grüne unterwerfen sich ÖVP-Lobbies

Besonders für landwirtschaftliche Großbetriebe wäre es nicht wirtschaftlich, die Küken aufzuziehen. Sie möchten keine Gewinn-Einbußen durch tierfreundliche Alternativen in Kauf nehmen. Die ÖVP steht traditionell hinter den Großbauern. In der schwarz-grünen Koalition scheinen sich die Grünen vollends der ÖVP-Lobbies zu unterwerfen. Zustimmung fand der Antrag zum Küken-Schredder-Verbot seitens FPÖ und Neos. Die FPÖ hat bereits im Juli 2019 einen Antrag für das Schredderverbot eingebracht. […]

Tierschützer fordern das Ende der Massenvernichtung

Mittlerweile gibt es bereits Alternativen zur Tötung wie zum Beispiel das Aufziehen und Mästen männlicher Legehybriden oder der Einsatz von Zweinutzungshühnern. Tierschützer fordern das Ende der Massenvernichtung von Küken. Mithilfe moderner Technik kann zu einem frühen Zeitpunkt herausgefunden werden, ob die Eier männliche oder weibliche Küken beinhalten. So könnten die männlichen Eier aussortiert und anderweitig verwertet werden.

Siehe dazu www.puls4.com: Ab 1. Jänner 2020 ist das Schreddern männlicher „Eintagsküken“ in der Schweiz verboten.


19.06.2020

Wolf in Salzburg zum Abschuß freigegeben!

RespekTiere.at: Es ist einfach nur unfaßbar: ein Wolf - Artenschutzgesetze hin oder her – wurde im Salzburger Pongau zur ‚Entnahme‘ freigegeben; die Bauernschaft freut es, gerade die, die sich erst vor kurzem als ‚Artenvielfalts-Sicherer‘ in den Schlagzeilen der Zeitungen feiern ließ, hatte das Unfaßbare angestrebt. Und schämt sich nicht einmal angesichts der eigenen Bewußtseinsspaltung; nein, vielmehr stellt sie damit einmal mehr unter Beweis: wir haben aus der Vergangenheit wirklich ganz und gar nichts gelernt.

Auf ORF.at lesen wir dazu: ‚Die BH kommt zu dem Schluß, daß der Erhaltungszustand des Wolfes in der betroffenen Region durch einen Abschuß – im Amts- bzw. Jägerdeutsch: „Entnahme“ – nicht weiter verschlechtert wird. Eine zumutbare andere Lösung – etwa Maßnahmen zum Herdenschutz – habe es nicht gegeben oder würde nur mit „intensivem“ Geld- und Personaleinsatz „vielleicht eine Wirkung“ zeigen‘.

Wie immer in einem System, in welchem alles der Wirtschaft untergeordnet wird, scheint also wieder einmal ein solcher ‚Geld- und Personaleinsatz‘ völlig undenkbar (aber warum funktioniert das dann überall anders – siehe Schweiz, Rumänien, Italien,…?). Man greift lieber zum Gewehr, wie es all die letzten Jahrhunderte schon getan wurde. Ja, wir reden gerne von Artenschutz, doch nie soll dieser vor unserer Haustüre stattfinden. Wir wollen nichts ‚Wildes‘; da loben wir uns doch die vielgepriesene Kulturlandschaft, und die Landwirte sollen auch noch extra belohnt werden, weil sie die ja so selbstlos pflegen. Die Frage ist nur, wofür dann eigentlich? Ist nicht alleine die Frage nach einer solchen ‚Prämie‘ schon beschämend? Tun sie die Arbeit für ’uns‘, oder doch nur für sich selbst? Würde eine Hand auch nur gehoben werden, wenn es nicht für eigene Zwecke passiert? Die Antwort ist keine schwierige: Nicht für ‚uns‘ wird eine Konservierung der Kulturlandschaft betrieben, so viel steht fest. Und niemals ist diese selbstlos!

Lesen Sie den ganzen Betrag HIER

Siehe auch die OTS von Astrid Rössler, Grüne: Abschuß von bedrohten Tierarten ist EU-rechtswidrig und löst das Problem nicht

 


19.06.2020

Dänemark läßt Nerze wegen Coronavirus einschläfern

www.deutschlandfunk.de: In einer dänischen Nerzfarm sollen wegen eines Corona-Ausbruchs alle Tiere eingeschläfert werden! Nach Angaben der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde handelt es sich um den ersten derartigen Befund in dem nordeuropäischen Land. Der Zutritt zu der betroffenen Farm sei bereits am Wochenende beschränkt worden. Wie viele Tiere betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt.

Das Coronavirus kann auch bei Nerzen Atemprobleme verursachen, die tödlich enden können. In den Niederlanden wurden bereits mehrere Fälle registriert, bei denen sich Menschen an infizierten Nerzen ansteckten. Dort wurden auf zehn Farmen insgesamt rund 10.000 Tiere getötet, um weitere Infektionen auszuschließen.

Tierschützer haben schon mehrfach die oft miserablen Haltebedingungen in dänischen Pelztierfarmen angeprangert. In Deutschland gilt die Nerzzucht wegen strengerer Tierschutzauflagen als unrentabel. In Österreich ist die kommerzielle Zucht von Pelztieren mittlerweile ganz verboten.

Unsere Forderung: Pelzfarmen europaweit verbieten!

 


12.06.2020

OTS: Tierschutzvolksbegehren fordert Verbot von Kälber-Transporten ins Ausland

Aktionstag gegen Tiertransporte am 14. Juni: 126 Kälber werden täglich ins Ausland gekarrt, während massenhaft Kalbfleisch importiert wird

Anfang des Jahres war die Bestürzung über die Schreckensbilder von Tiertransporten groß – genauso wie die Ankündigungen der Politik, sich der Thematik anzunehmen. Monate später ist so gut wie nichts passiert, die Kälber werden weiterhin ins Ausland verkauft, während nach wie vor massenhaft Kalbfleisch importiert wird. Anläßlich des Aktionstags gegen Tiertransporte fordert das Tierschutzvolksbegehren daher ein Verbot der Transporte. 

Und es ruft in Erinnerung, daß rund 46.000 Kälber jährlich von Österreich aus lebendig ins Ausland exportiert werden, während im Gegenzug das Fleisch von über 100.000 Kälbern importiert wird. In der Gastronomie und in Großküchen stammen bis zu 90 Prozent des verkauften Kalbfleisches aus dem Ausland, das traditionelle Wiener Schnitzel, oftmals paniert mit ukrainischen Käfigeiern, ist somit in Wahrheit ein reines Importprodukt. 

„Selbst Corona konnte die grausamen Tiertransporte nicht stoppen. Im Schnitt werden immer noch täglich 126 österreichische Kälber ins Ausland gekarrt. Um das zu verhindern, braucht es mehrere Maßnahmen, doch keine davon hat die Bundesregierung bislang in Angriff genommen. Es bräuchte mehr Transparenz bei Lebensmitteln, mehr Fördergeld für die Kälberaufzucht in Österreich und eine Umstellung der öffentlichen Beschaffung“ sagt Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens. 

Durch eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln nach Herkunft & Tierwohl würde für Konsumenten auf einen Blick ersichtlich, daß das Kalbfleisch aus Holland stammt. Durch eine gezielte flächendeckende Förderung der Aufzucht von Kälbern in Österreich, könnte die finanzielle Last der Landwirte gemildert werden. Durch eine 100%-Österreich-Quote bei Kalbfleisch in öffentlichen Küchen, wäre ein neuer Absatzkanal sofort eröffnet. 

Lesen Sie die ganze Presseaussendung HIER


12.06.2020

wildbeimwild.com: Bad Dürkheim: Jäger hetzt Hund wiederholt auf verängstigtes Wildschwein

Ein Whistleblower wies PETA auf schockierende Videoaufnahmen in einem Forst im Landkreis Bad Dürkheim hin: Auf den mutmaßlich im April entstandenen Aufnahmen ist zu sehen, wie ein „Jagdhund“ ein Wildschwein attackiert, das entweder angeschossen wurde oder durch die Jagd bereits stark geschwächt war.

In seiner Panik versuchte das Wildschwein Schutz in Bodenkuhlen oder unter einem umgefallenen Baumstamm zu suchen und brach dabei immer wieder erschöpft zusammen. Der Schweißhundeführer stachelt den Hund während der anscheinend minutenlangen Attacke fortwährend an, „reinzubeißen“ und „sie zu holen“. Wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie mehrere Ordnungswidrigkeitstatbestände hat PETA vergangene Woche bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) Strafanzeige gegen den bislang unbekannten Täter erstattet. Die Tierrechtsorganisation fordert, dem Mann den Jagdschein zu entziehen und die Hobbyjagd gänzlich zu verbieten, da solche Vorfälle keine Ausnahme sind.

„Es ist kaum vorstellbar, wie sehr das Tier in seiner Panik und vor Schmerzen gelitten haben muß. Der Vorfall ist jedoch nur ein weiterer Beweis dafür, wie grausam es bei der Jagd zugeht. Für viele sogenannte Waidmänner ist diese Tierquälerei anscheinend sogar ein ‚Kick‘, da sie ein Machtgefühl spüren, wenn sie über Leben und Tod entscheiden. Daß der Jäger dem Leiden des Wildschweines so lange zugesehen und den Hund sogar noch angestachelt hat, ist erschreckend. Wir fordern eine harte Bestrafung“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA.

Pflichten als Jäger in Bad Dürkheim massiv vernachlässigt

Da das Wildschwein im Video bereits verletzt zu sein scheint, geht PETA davon aus, daß es sich bei den gefilmten Szenen um eine sogenannte Nachsuche in Bad Dürkheim handelt. Die kurzzeitig sichtbare orangefarbene und jägerübliche Signalkleidung deutet darauf hin, daß sich der Vorfall nach einer Jagd oder einer jagdlichen Schweißhundeausbildung ereignete. Ihre Pflichten als Jäger haben die Beteiligten dabei massiv vernachlässigt: Immer wieder ist im Video zu hören, wie der Hund angestachelt wird. Keiner der Beteiligten versucht, den Hund zurückzurufen oder die Attacken auf anderem Wege zu unterbinden. Am Ende kann das Wildschwein kaum noch stehen, geschweige denn laufen. Nur durch einen weiteren Hundebiß bäumt es sich nochmals auf, um danach unmittelbar wieder zusammenzubrechen.

Sehen Sie den ganzen Artikel samt Video HIER


12.06.2020

Beendet COVID-19 das Hundefleisch-Festival in Yulin?

www.deine-tierwelt.de: Jedes Jahr spielen sich in der chinesischen Stadt Yulin unfaßbare Szenen ab: Für das „Yulin Dog Meat Festival“ werden mehr als 10.000 Hunde geschlachtet und verzehrt. Tierschützer hoffen nun, daß das Coronavirus dem grausamen Fest endlich ein Ende bereitet.

Hundefleisch-Festival in China

Seit 2009 findet das „Yulin Dog Meat Festival“ in Yulin im Süden Chinas statt. Auch dieses Jahr steht der Termin bereits fest: Vom 21. bis 30. Juni sollen in der Stadt mehr als 10.000 Hunde auf den Tellern der Besucher landen. Das Fest ist „ein riesiges Spektakel“, zu dem mittlerweile auch viele Touristen anreisen würden, berichten internationale Medien wie der „Boston Standard“.

Tierschützer informieren allerdings schon seit Jahren über die barbarischen Praktiken der Festival-Betreiber. Um der hohen Nachfrage der Besucher nach Hundefleisch gerecht zu werden, würden sie im ganzen Land Vierbeiner klauen, entführen und in die Schlachthäuser von Yulin bringen.

China erklärt: Hunde sind keine Nahrung mehr

Jetzt, wenige Wochen vor dem Start des Festivals, hat das Agrarministerium von China jedoch offiziell erklärt, daß Hunde nicht mehr als Nahrungsmittel zugelassen sind. Die Eßgewohnheiten der Bevölkerung in China hätten sich verändert – und Hunde würden eher als liebevolle Haustiere angesehen werden, denn als Nahrungsmittel, so das Ministerium.

Tierschützer sehen in dieser Erklärung ein klares Verbot für das Hundefleisch-Festival. Schließlich wäre der Verzehr des Fleisches ab sofort nicht mehr mit dem Verständnis vereinbar. Trotzdem ist die Veranstaltung bislang nicht abgesagt. Die Veranstalter sehen die Schlachtung der Hunde scheinbar weiterhin als legitim an.

Tierschützer setzen auf Coronavirus

Weil die neue Erklärung in China scheinbar nicht ausreicht, um das Festival zu unterbinden, hoffen Tierschützer auf der ganzen Welt nun, daß das Coronavirus der Veranstaltung den Garaus macht. Internationale Flüge würden kaum stattfinden und Touristen kämen nicht ins Land. Dadurch könnten dem Festival die Besucher fehlen, hoffen die Tierfreunde. Zudem besteht die Hoffnung, daß sich das Bewußtsein der Hundefleisch-Fans durch die Pandemie verändert haben könnte – schließlich hatte das Virus seinen Ursprung im Verzehr von Tierfleisch.


05.06.2020

Experten verschiedener Fachrichtungen beschreiben den Irrsinn der Panik-Pandemie:

http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2020/04/90_expertenstimmen_corona.pdf

Dr. med. Ernst Walter Henrich, der Betreiber von www.provegan.info, schreibt zu diesem Artikel: „Wie in meinen Newslettern und in meinen Kommentaren auf Veganbook nachzulesen ist, habe ich als kritischer Mediziner die absurde Corona-Panik nie verstehen können und dies auch klar zum Ausdruck gebracht. Von Anfang an habe ich dargelegt, daß bei einer Viruspandemie die Risikofälle geschützt werden müssen und die nicht gefährdete Bevölkerung eine „Herdenimmunität“ aufbauen muß. Ist die Herdenimmunität aufgebaut, sind auch die Risikofälle nicht mehr gefährdet. Dies ist nicht geschehen. Statt dessen hat man unsinnige drastische Maßnahmen mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden gewählt, so daß die Risikofälle wahrscheinlich noch über Monate gefährdet sein werden. Begründet wurde dies alles mit dem „Retten von Menschenleben“. Mittlerweile sind aber die Kollateralschäden der drastischen Maßnahmen wesentlich grösser als der Schaden durch das Virus. So wurden zum Beispiel lebenswichtige Behandlungen in Kliniken nicht durchgeführt und lebensgefährlich Erkrankte trauten sich wegen der Corona-Hysterie nicht in ärztliche Behandlung. Der wirtschaftliche Schaden ist seiner gigantischen Größe noch nicht absehbar. Viele Existenzen werden gefährdet oder vernichtet.

Wenn es aber wirklich um die „Rettung von Menschenleben“ geht, wie die Politik immer wieder betont, dann verstehe ich nicht, warum man die Ursachen von Covid-19 und anderer Zoonosen nicht konsequent angeht: die Tierausbeutung!

Warum thematisiert man auch nicht die Risikofaktoren, die zum Tod an oder mit dem Coronavirus führen? Diese Risikofaktoren sind mehrheitlich durch eine ungesunde und falsche Ernährung mit Tierprodukten und raffiniertem Zucker bedingt, wie zum Beispiel Übergewicht, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Krebs. Soweit ich in den Medien Berichte über Todesopfer verfolgen konnte, waren diese fast immer übergewichtig. In besonderer Erinnerung blieb mir der Fall eines etwa 30-jährigen Todesopfers, der nach Angaben seiner Familie angeblich kerngesund gewesen sei. Dann zeigte man ein Foto des jungen Mannes, das ihn als stark übergewichtig auswies.

Die großen Leitmedien, insbesondere ARD, ZDF, ORF und SRF, haben eine bedenkliche Rolle gespielt, indem sie die Panik-Pandemie geschürt haben und die große Anzahl der kritischen Experten einfach abgeblockt haben. In den Talkshows saßen nahezu ausschließlich Experten, die der politischen Führung nach dem Mund redeten. So wurde eine wissenschaftlich nicht haltbare sich immer wieder selbstbestätigende Medienrealität geschaffen, so wie es den irrlichternen Politikern gefiel. So entstand ein systemtreuer „Systemjournalismus“, wie man ihn von totalitären Regimen kennt. Das ist unwürdig für Länder, die immer wieder die Werte ihrer Demokratie betonen. Wenn ein offener Diskurs von Experten in öffentlich-rechtlichen Medien unterdrückt wird, um den regierenden Politikern zu gefallen, dann sind wir an einem unhaltbaren und gefährlichen Punkt angelangt!“

Siehe dazu auch die heutige OTS und Ankündigung der Pressekonferenz in Wien kommenden Dienstag, den 9.6.20, 10:30 h zum Thema „Sofortige Aufhebung aller Corona-Zwangsmaßnahmen“ und Start des Volksbegehrens "Für Impf-Freiheit“


05.06.2020

Salzburg: Wieder tierquälerische Rinderhaltung aufgedeckt

Am 1. Juni wurde der „Weltmilchtag“ gefeiert, aber auf das schier unendliche Leiden der ausgebeuteten "Nutztiere" – v.a. der Kühe und Kälber – hat von offizieller Seite und der Milchlobby selbstverständlich niemand hingewiesen. Nur ein paar Tage später ist wieder einmal eine „systemimmanente“ Tierquälerei in Salzburg, bei einem „Bauern von nebenan“, aufgedeckt worden:

RespekTiere.at: Wieder furchtbare Kuhhaltung - und der Schrei nach Konsequenzen!

Salzburg ist keine Insel der Seligen, zumindest nicht, wenn es um den Umgang mit den sogenannten 'Nutz'tieren geht! Wieder erreichten uns Bilder von furchtbaren Bedingungen in Flachgauer Betrieben, und zwar in zwei Fällen! Einer davon ist sogar mehr als brisant, denn er schließt zum wiederholten Male 'Wegsehen' mit ein.

Ja, es sind „die Bauern von nebenan“, welche wir hier vorstellen. Einmal mehr. Für deren Tierhaltung - bei allem Respekt - es einfach keinerlei Verständnis  geben kann und darf! Und keine Ausrede - denn von solchen haben wir bereits genug gehört. Einmal ist es die Kälte, dann die Hitze, dann der Regen, dann das Geld, dann der Michpreis, dann der Fleischpreis, dann die persönlichen Umstände - dürfen all dies Gründe sein, hilf- und hoffnungslos Ausgelieferte, jenen, denen man sein Einkommen verdankt, angekettet und nachweislich über Wochen hinweg in den eigenen Fäkalien zurückzulassen?

Tatsächlich gehen diese neuen Bilder so nahe, daß es das Herz zu zerreißen droht. Sie zeigen uns nämlich einmal mehr mit aller Härte, sobald Tiere einer Gewinnspannenberechnung unterzogen werden - und da helfen auch BIO oder 'Tierwohl-Gütesiegel' herzlich wenig -, sind sie IMMER und ausnahmslos die Leidtragenden. Wir alle sind gefordert; wir dürfen die Situation, die dreisten Werbelügen, die Beschwichtigungen der Tierausbeutungs-Industrie, nicht länger hinnehmen. Sonst machen wir uns mitschuldig an dem Wahnsinn. Denn eines steht felsenfest: wenn wir Tierleid bestmöglich verhindern wollen, dann führt dieser Weg nur über den Teller bzw. das Trinkglas; jede andere Konsequenz wäre unehrlich und pure Augenauswischerei!


05.06.2020

APA-OTS: Wiener Tierschutzverein: Petition gegen Wolf ist Affront

WTV-Präsidentin Petrovic: "Petition ist Affront gegen richtige Bemühungen im Sinne des Artenschutzes und lediglich ein Freibrief zum Töten"

Wieder steht der Wolf am Pranger, diesmal in Osttirol: Dort wird dieser für einige Schaf- und Wildrisse der letzten Zeit verantwortlich gemacht, seine Ansiedelung generell nicht geduldet. In vielen Fällen scheint allerdings dem Vernahmen nach noch nicht einmal restlos geklärt zu sein, ob diese Tiere tatsächlich von einem Wolf, oder nicht von einem großen Hund gerissen wurden. Diese vagen Erkenntnisse allein reichen für einige Politiker aus, um umgehend Angst und Panik in der Bevölkerung zu schüren und in Tirol quasi zum Halali auf Wölfe zu blasen. Ein Tiroler Nationalratsabgeordneter brachte diesbezüglich gar jüngst eine weitere Petition (es ist bereits seine dritte zu dieser Thematik) zur Senkung des Schutzstatus des Wolfs ein, um so genannte „Problemwölfe“ unbürokratisch „entnehmen“ zu können oder anders ausgedrückt: um sich einen Freibrief für das problemlose Töten unliebsamer Lebewesen zu sichern.

Schutz großer Beutegreifer

Zur Erinnerung: Alle großen Beutegreifer, so auch der Wolf, genießen grundsätzlich einen hohen Schutzstatus. Österreich ist unter anderem durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU dazu verpflichtet, entsprechend günstige Gebiete und Erhaltungszustände für Bär, Luchs und Wolf zu schaffen. Im "Bergwaldprotokoll" der Alpenkonvention (ein völkerrechtlicher Vertrag zum Schutz der Alpen) befürwortet Österreich sogar eine Wiedereinbürgerung der großen Beutegreifer zur Wiederherstellung eines natürlichen Selektionsdrucks auf Schalenwild wie Reh oder Gemse.

Artenschutz ernst nehmen

Eigentlich sollte man meinen, daß aktuell dringlichere Probleme im Vordergrund stehen sollten: So zum Beispiel die dringend nötige Aufarbeitung, Erforschung und Bekämpfung der tierischen Ursachen des Corona-Virus, die Milliarden an Schäden verursacht haben. „Doch das scheint manchen Nationalsratsabgeordneten weniger wichtig zu ein als ein paar Wölfe, die für Menschen ungefährlich sind und als Raubtiere letztlich auch für das - durch die Beinahe-Ausrottung der größeren Raubtiere gestörte - ökologische Gleichgewicht unerläßlich wären. Eine Petition gegen Wölfe ist ein Affront gegen die richtigen Bemühungen auf EU-Ebene, den Artenschutz ernst zu nehmen, das ökologische Gleichgewicht in den Wäldern zu fördern und mit den Tier- und Naturschutzorganisationen zu kooperieren.

Österreich hinkt hinterher

Darüber hinaus hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) erst im Oktober 2019 in einem Urteil festgehalten, daß eine Ausnahme vom strengen Artenschutz nur zulässig ist, „wenn es an einer anderweitigen Maßnahme fehlt,  mit der das verfolgte Ziel in zufriedenstellender Weise erreicht werden kann und die in der FFH- Richtlinie vorgesehenen Verbote beachtet werden.“ Gelindere Mittel sind etwa: Herdenschutzhunde, fachgerecht aufgestellte Schutzzäune - Maßnahmen, die in vielen anderen Ländern wie etwa der Schweiz längst gesetzt wurden, als absehbar war, daß eine Rückkehr des Wolfs bevorsteht. Österreich hinkt hier - wieder einmal - weit hinterher. Da eine Tötung mit Sicherheit den stärksten möglichen Eingriff darstellt, werden gelindere Mittel in diesen Fällen besonders genau zu untersuchen sein.

„Daher: Nein zu einer Aufweichung des Artenschutzes und Ja zum Beginn der Erforschung und Bekämpfung der Ursachen der Gefahren, die durch tierische Krankheitserreger immer deutlicher zutage treten und die für Menschen wirklich lebensgefährlich sein können", so Petrovic.


29.05.2020

Pangolin: Fakten über die Schuppentiere

WWF.de: Jetzt reden gerade sehr viele Menschen über Pangoline. Weil der Coronavirus COVID-19 ursprünglich von einem Schuppentier stammen könnte. Vielleicht oder doch eher unwahrscheinlich, bewiesen ist das noch nicht. Wir haben auch schon oft über Schuppentiere berichten müssen. Weil die acht Arten die meistgeschmuggelten Säugetiere der Welt sind. Alle sind sie inzwischen bedroht. Es ist denkbar, daß Pangoline auch immer wieder auf den inzwischen zurecht berüchtigten Wildtiermärkten Chinas gehandelt wurden.

Schuppentiere erzielen auf den asiatischen Märkten hohe Preise, weil ihre Schuppen in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet werden. Weil ihr Fleisch, ja sogar ihre Föten, irgendwelchen Menschen als Delikatesse gilt. Weil ihr Leder begehrt ist. Neuere Analysen von Traffic und IUCN zeigen, daß neben Asien auch die USA häufiges Ziel der gut organisierten Schmugglernetzwerke sind. Europa wiederum ist ein wichtiger Umschlagplatz.

Allein zwischen 2000 und 2016 wurden weltweit mehr als 1,1 Millionen Schuppentiere illegal gehandelt. Ungezählt bleiben die Pangoline, die auf den lokalen Märkten Asiens und Afrikas landen. Gut möglich, daß die Schuppentiere verschwinden, weil sie schlicht aufgegessen werden und ihre Schuppen in vermeintlicher Medizin (TCM) landen. Pangoline sind neben Nashörnern, Tigern und Elefanten Symboltiere der weltweiten Wildereikrise.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

Hier noch eine Petition gegen den Verkauf von Pangolin-Produkten auf Facebook!


29.05.2020

Die Gier nach Tier

www.vertrauensfabrik.de: Jedes Käseblatt schreibt darüber, wie schlecht Fleisch für unsere Gesundheit und den Planeten ist. Sogar Fernsehzeitungen und kostenlose Magazine berichten über die Folgen des Konsums. Es ist nicht zu übersehen oder zu überlesen. Nahezu wöchentlich erscheinen Berichte im Fernsehen über Massentierhaltung. Undercover-Aufnahmen zeigen die zum Teil verwesten Leichnamen, die zwischen ihren Artgenossen liegen, die ohne Antibiotika nicht auskämen.

Die Gier ist jedoch größer. ‚Es schmeckt mir aber‘ – ‚Ich esse nur Bio-Fleisch‘ – ‚Ich esse nur ganz selten Fleisch‘ – ‚Der Mensch braucht Fleisch‘ – ‚Ich könnte nicht ohne Fleisch‘ – ‚Wir haben schon immer Fleisch gegessen‘. Solche Sätze lösen in mir nur Seufzen aus, denn sie bestätigen ausschließlich, daß sich mein Gegenüber nicht mal fünf Minuten damit auseinandergesetzt hat.

Dabei ist es doch unglaublich wichtig. Schließlich haben wir mit unserer Ernährung auch unsere Gesundheit in der Hand – oder wir überlassen sie eben dem Schicksal. Das freut natürlich Fleischlobby und Pharma-Industrie. Die Leben nämlich sehr gut von der Unwissenheit eines jeden Einzelnen und werden auch weiterhin alles dafür tun, damit sich daran nichts ändert.

Trinkwasser wird verseucht, multiresistente Keime und hochgiftige Pflanzenschutzmittel landen auf unseren Eßtischen, Regenwälder werden abgeholzt und täglich verschwindet eine Fläche, die so groß ist wie Köln – mit dieser Fläche verschwinden Tierarten, die bisher noch nicht einmal erforscht waren; für immer. Alles verursacht durch die Gier nach Tier auf dem Teller.

Wissenschaftler sagen seit vielen Jahren, wir müssen endlich aufhören Fleisch zu konsumieren und Tiere in Massen zu halten – doch stoßen sie dabei auf taube Ohren. Das liebe Geld ist den Politikern eben wichtiger, als Menschenleben oder gar den Planeten zu retten. Genau genommen müssen wir auch gar nicht die Welt retten – sondern uns selbst. Die Erde wird besser zurechtkommen, wenn wir Menschen sie nicht mehr bevölkern.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER:

Auch der durch seinen Bestseller „Tiere essen“ bekannte Sachbuchautor Jonathan Safran Foer fordert im Artikel „The End of Meat Is Here“ in der „New York Times“ eindringlich zum Verzicht auf Fleischkonsum auf: „Wer etwas gegen den Klimawandel und die Benachteiligung farbiger Minoritäten unternehmen, zudem aber auch Arbeitskräfte an der Armutsgrenze unterstützen wolle, dem bleibe gar keine andere Wahl als auf den Fleischkonsum zu verzichten…“

 


29.05.2020

Corona-Impfstoff - Zurück in die Zukunft?

www.aerzte-gegen-tierversuche.de: Es fühlt sich an wie eine Zeitmaschine: Erbgut erfolgreich in kürzester Zeit entschlüsselt, erste Versuche an Affen waren vielversprechend, schon bald soll der Impfstoff an Menschen getestet werden. Klingt bekannt – tatsächlich handelt es sich um einen Bericht über SARS aus 2003. Der Artikel im Deutschen Ärzteblatt berichtete über die Fortschritte der Impfstoff-Entwicklung gegen SARS-CoV, das „erste“ Coronavirus. Die Viren-Familie der Coronaviridae umfaßt nämlich neben dem aktuell grassierenden SARS-CoV-2 auch das SARS-CoV-1, welches 2002 in China entstand. Damals löste dieses Virus eine Pandemie aus, bei der weltweit knapp 800 Menschen an den Folgen starben (Anm.: nicht wie schon damals als Panikmache getrommelt Zigtausende alleine in Deutschland).

Auch hier wurde mit Hochdruck an einer Therapie und vor allem einer Impfung geforscht. Sieht man sich die früheren Daten genauer an, wirkt dieses mehr als entlarvend: 2010 (also 7 Jahre nach Ausbruch der Pandemie) wurde u.a. an Mäusen ein Impfstoff getestet. Die Tiere zeigten aber nur begrenzte Immunität, die nach 18 Wochen sogar völlig verschwand. 2012, also fast 10 Jahre nach Ausbruch, zeigten geimpfte Mäuse zwar eine Antikörper-Bildung, aber nach Infektion mit dem Virus auch eine Autoimmunreaktion der Lungen, d.h. das Abwehrsystem richtete sich gegen das eigene Gewebe.

Kurz danach wurde die Forschung bezüglich eines Impfstoffes eingestellt. Begründung: das Virus tritt ja nicht mehr auf. Das macht mißtrauisch, denn zu diesem Zeitpunkt war die Pandemie seit fast 10 Jahren vorbei und alle noch kurz vorher erfolgten Tierversuche waren erfolglos. Lag es vielleicht eher daran, daß die (tierversuchsbasierte) Forschung einfach nicht weitergekommen ist und dann eine Entschuldigung gesucht wurde, um dies klammheimlich unter den Tisch fallen zu lassen?

Christian Drosten, der aktuell bekannteste Virologe Deutschlands, verfaßte 2003 einen Bericht, in dem zu lesen ist, daß, auch wenn das SARS-Virus wieder verschwindet, sich dieses in Tierreservoirs zurückziehen kann, von dem „[…] zu gegebener Zeit wieder eine Epidemie ausgehen […]“ kann. Auch das widerspricht der Glaubhaftigkeit der obigen Aussage – insbesondere, da 2012 MERS auftrat, ebenfalls eine Art Corona-Virus, bei dem bis heute keine Impfung für Menschen existiert. Spätestens ab da hätte – logisch betrachtet – die Forschung weitergeführt werden müssen. Darüber hinaus wird in dem Bericht davon gesprochen, daß in frühestens 1 bis 2 Jahren mit einem Impfstoff zu rechnen ist, es „ermutigend“ sei, daß das Virus gut kultivierbar sei und es bereits Impfstoffe gegen tierische Corona-Viren, die z.B. Vögel oder Hunde infizieren, gibt.

Dies zeigt eindeutig, daß Tierversuche in der Forschung nicht sinnvoll sind – denn einen Impfstoff für Menschen gegen das erste SARS-Virus gibt es auch bis heute, 17 Jahre später, nicht. Jetzt wird wieder so getan, als seien Tierversuche unumgänglich, um einen Impfstoff zu finden und wie damals wird der Welt wieder vollmundig die nahe Rettung versprochen.

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22.05.2020

Corona-Irrsinn betrifft auch Esel- und Streunerprojekt in Hurghada, Ägypten:

Im letzten Newsletter haben wir über die Corona-bedingten Schwierigkeiten in unserem Auslandsprojekt der Streunerhunde in Sri Lanka berichtet (der Folder dazu geht heute zur Post). Jetzt schreibt uns auch Monique Carrera vom Esel- und Streunerprojekt „Bluemoon“ in Hurghada/Ägypten (siehe auch auf facebook), wie schwierig dort die Lage durch den fortwährenden Corona-Wahnsinn geworden ist:

Lieber Franz-Joseph,

das „Coronavirus“ setzt auch uns sehr zu: Da keine Touristen mehr kommen (dürfen), fehlen diese Spenden. Da auch keiner verreisen kann und seine Tiere zu uns in Pension bringt, fehlen uns auch diese Einnahmen. Das bedeutet ein großes Loch in der Geldbörse. Ich habe um die 50 Tiere (Hunde und Katzen) hier sitzen, die nach Europa ausgeflogen werden könnten, doch es gibt ja keinen Flugverkehr, somit bleiben die Tiere bei uns im übervollen shelter. Darüber hinaus haben wir viele – wegen der Krise - ausgesetzte Tiere, die noch dazu kommen. Wir platzen aus allen Nähten!

Bis jetzt habe ich noch niemand entlassen müssen und auch keine Löhne gekürzt (staatlich subventionierte Kurzarbeit gibt es hier ja leider nicht…). Aber es ist eine sehr harte Zeit für uns. Denn wir helfen auch diversen Straßentieren mit Futter; wir haben Volontäre, die das Futter verteilen und dann gleich die unkastrierten Hunde und Katzen in unsere Klinik zum Kastrieren bringen. Zudem gibt es noch sehr viele angefahrene Tiere, weil die Leute jeweils kurz vor der Ausgangssperre wie die Verrückten fahren…

Wir tun unser Bestes und müssen auch behördliche Anordnungen für unsere Kunden einhalten: keiner darf in die Klinik kommen, wir müssen ihnen das Tier abnehmen, dann behandeln wir es und bringen es wieder hinaus. Dafür haben wir draußen unter den Bäumen eine Sitzecke eingerichtet. In der Klinik müssen alle diese sinnlosen, grotesken Masken tragen und sich pausenlos desinfizieren – als hätte es nicht auch schon vor der Corona-Panikmache diverseste Keime gegeben.

Nun müssen wir halt durch diesen Schlamassel alle durch und hoffen auf bessere Zeiten.

Liebe Grüße und bleib gesund, Moni (Carrera)

Mehr Infos auf www.facebook.com/BluemoonAnimalcenterHurghada/

Wer Bluemoon unterstützen will, kann das HIER tun!


22.05.2020

Immer mehr deutsche Bundesländer stoppen Tiertransporte nach Rußland

www.vier-pfoten.at: Keine Versorgungsstationen für Tiere: VIER PFOTEN fordert österreichische Regierung auf, Beispiel zu folgen

Informationen von VIER PFOTEN zufolge genehmigen nun auch die deutschen Bundesländer Niedersachsen und Sachsen keine Tiertransporte mehr in und durch die Russische Föderation, da dort offiziellen Angaben zufolge keine Versorgungsstationen für die Tiere zur Verfügung stehen. Das Bundesland Brandenburg hatte Ende April die Aussetzung seiner Transporte bekanntgegeben. Hessen und Bayern haben Rußland in ihre seit vergangenem Jahr bestehende Liste der verbotenen Drittstaaten aufgenommen. VIER PFOTEN fordert das für Tiertransporte zuständige Gesundheitsministerium auf, diesem Beispiel umgehend zu folgen. Zwischen 2008 und 2018 exportierte Österreich insgesamt 587.389 Tiere in die Russische Föderation.

„Ein Export-Stopp nach Rußland sowie in andere Drittstaaten ist mehr als überfällig. Es ist offensichtlich, daß die Tiere ohne Versorgungsstationen auf den Transporten schlimmsten Qualen und einer unvorstellbaren Tortur ausgesetzt sind“, sagt VIER PFOTEN Kampagnenleiterin Veronika Weissenböck. „Auch die Exporte in andere Hochrisikoländer wie den Libanon, Algerien, Libyen, Marokko und Iran müssen ausgesetzt werden. Die Tiere werden dort unter grausamsten Bedingungen getötet. Ein aktueller Fachartikel des renommierten österreichischen Tierarztes Alexander Rabitsch gemeinsam mit dem Juristen Christoph Maisack belegt dies auf eindrucksvolle Weise.“

Darüber hinaus ist gerade in der Corona-Krise der Tierschutz auf dem Landweg noch weniger als sonst gewährleistet. Daher hat Niedersachsen aufgrund von Unabwägbarkeiten auf der Transportroute Transporte auch in den nordafrikanischen Raum, insbesondere nach Algerien und Marokko, untersagt. „Gerade jetzt muß auch ein Zeichen für Tierschutz gesetzt werden. Wenn Transporte in Länder abgefertigt werden, in denen es keine Versorgungsstationen gibt, wird EU-Recht gebrochen“, sagt Weissenböck.

Nach wie vor werden auch Lebendtiere nach Österreich importiert. Diese Transporte sind aus Sicht von VIER PFOTEN umso absurder, als Landwirte in Österreich von Überproduktionen angesichts der Corona-Krise sprechen. „Es hat doch niemand dafür Verständnis, daß gerade jetzt Tiere unter schlimmen Bedingungen durch ganz Europa nach Österreich importiert werden, um als Billigfleisch auf unseren Tellern zu landen“, so Weissenböck.

Siehe dazu auch die gestrige SPÖ-Presseaussendung: „Grüne fallen auch beim Tierschutz um“

 


22.05.2020

Coronavirus: Pelztierzucht in China (Mit-) Ursache?

www.animal-public.de: Mit der Zunahme des Wissens über das neuartige Coronavirus geht die Erkenntnis einher, daß unser Umgang mit Tieren maßgeblichen Einfluß auf die Entstehung und Verbreitung von Zoonosen hat. Als Ursprung des Viruses gilt schon lange der Lebendtiermarkt in Wuhan. Nun äußern immer mehr Experten den Verdacht, daß das Virus auch über Marderhunde auf den Menschen übertragen wurde.

Das ist sehr wahrscheinlich, da Millionen Marderhunde in China unter erbärmlichen Umständen auf Farmen gehalten und ihres Fells wegen getötet werden. Ihre Haut wird zu billigem Pelzbesatz auf Jacken, Mützen, Schuhen und Taschen verarbeitet und exportiert, auch nach Deutschland!

Bereits Anfang des Jahres haben wir Amazon, als einen der größten Online-Marktplätze weltweit, aufgefordert, den Handel mit echten Pelzen, insbesondere aus China, zu beenden. Die grausame Pelztierzucht muß gestoppt werden!
Über 82 Tausend Menschen haben unsere Petition an Amazon unterschrieben, doch bislang hat man dort nicht gehandelt.

Daher möchten wir Sie bitten, falls Sie dies noch nicht getan haben, unsere Petition an Amazon gegen den Handel mit Pelzen zu unterschreiben.

 


15.05.2020

Die Streuner haben es jetzt doppelt schwer!

"Als ich am 23. März in Colombo ins Flugzeug gestiegen bin, hatte ich Glück, noch aus Sri Lanka herauszukommen. Denn gleich danach war das Land wegen des „Corona-Wahnsinns“ dicht. Erst in Österreich wurde mir klar, wie verheerend sich dieser weltweite Lockdown nicht nur auf unser aller Leben und unsere Tierschutzarbeit, sondern auch auf die Arbeit der „Dog Care Clinic“ auswirken mußte, die ich gerade besucht hatte (siehe mein Bericht vom 20. März).

ANIMAL SPIRIT unterstützt dieses Streunerhilfsprojekt ja bereits seit zwei Jahren und ich war wieder begeistert, wie gut dort gearbeitet wird. Wie sehr sich das ganze Team für die Straßenhunde einsetzt. Jetzt aber schreibt mir die dortige Leiterin von großen Problemen und bittet uns dringend um Hilfe. Medikamente und Futter sind inzwischen Mangelware im Land und daher teuer geworden. Aber die DCC hat täglich 1.500 Futterrationen zu verteilen und unzählige Hunde in tierärztlicher Behandlung. Ohne uns schaffen sie es nicht!

Erschwerend kommt hinzu, daß viele neue Straßenhunde aufgetaucht sind. In unserer neuen Aussendung, die nächste Woche zur Post gehen wird und schon jetzt HIER online ist, können Sie lesen, warum das so ist. Bitte denken Sie an die Hunde und spenden Sie.

Die Arbeit der „Dog Care Clinic“ erfordert schon in normalen Zeiten viel Kraft. Tragen wir gemeinsam dazu bei, daß wieder genug Futter und Medikamente da sind. Herzlichen Dank!"

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann


15.05.2020

Corona: Schlachthäuser schließen statt Ausgehverbote!

wildbeimwild.com: Vorbeugen ist besser als heilen. Der Einfluß des widernatürlichen Fleischkonsums der Menschen auf das Risiko, an so genannten Zivilisationskrankheiten oder Viren (Corona) zu erkranken, ist erheblich. Umgekehrt belegen Studien, daß eine gut geplante und ausgewogene pflanzliche Ernährung diese Gefahr verringern kann.

Die Debatten über die Corona-Pandemie ausschließlich auf die biomedizinische, technologische oder wirtschaftliche Perspektive zu verengen und damit in unverantwortlicher Weise zu verkürzen, stört in der akuten Krisenstimmung. Seit Wochen hält das Coronavirus Sars-CoV-2 die Welt in Atem. Auf den Spuren der globalisierten Reisetätigkeit verbreitete sich wieder eine Krankheit in Windeseile über den gesamten Erdball. Viele so transportierte Krankheitserreger stammen von Wildtieren, einige stammen von Haustieren oder Nutztieren. 75 % der neu auftretenden Infektionskrankheiten haben einen tierischen Ursprung.

Die vielen Tiere in unserem System der industriellen Fleischproduktion werden, bevor sie unfreiwillig im Schlachthof enden, auf engstem Raum zusammengepfercht gehalten: ideale Bedingungen für die Verwandlung von Mikroben in tödliche Krankheitserreger. Wenn beispielsweise Vogelgrippeviren, deren Wirtstiere wildlebende Wasservögel sind, in Geflügelmastbetriebe eindringen, mutieren sie und werden sehr viel gefährlicher als in freier Wildbahn.

Es wird Zeit, daß wir uns der Tatsache stellen, daß es unser Appetit auf Fleisch, Milch und Eier ist, der sogenannte Zoonosen befördert. Zudem sorgt dieses Verhalten dafür, daß wir in immer geringeren Abständen mit neuartigen und schwer kontrollierbaren Viren konfrontiert sein werden. Lebensraumzerstörung und Wildtierhandel verursachen Zoonosen.

Immer wieder treten diese gefährlichen Virusinfektionen und Krankheiten bei Tieren auf. SARS, MERS, Ebola, HIV, Bornaviren, Affenpocken, Vogelgrippe MKS, Schweinepest, Grippe und BSE, um nur einige zu nennen. Zum Teil sind sie für den Menschen sehr gefährlich und können sogar zum Tod führen. Hinzu kommt, daß der Verzehr von Fleisch und tierischen Produkten das Risiko steigert, an Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht zu erkranken. Zudem sind Fleisch und dessen Produktion Umweltkiller Nummer 1. Mehr als 98 % des Fleisches stammt aus der Massentierhaltung. Milliarden von Tieren leiden unter der nicht artgerechten Haltung – es ist reine Tierquälerei.

Fleisch enthält immer einen hohen Anteil an Giften und macht extrem anfällig für Krankheiten. Die Zahl verschiedenster Krebserkrankungen zum Beispiel steigt signifikant in Ländern mit dem abartigen und uferlosen Fleischkonsum. Brustkrebs der häufigste Krebs bei der Frau, Prostatakrebs beim Mann und Darmkrebs sind mittlerweile eine regelrechte Seuche geworden mit explodierenden Gesundheitskosten für die Allgemeinheit.

Viel besorgniserregender als der aktuelle Corona-Ausbruch ist aber die anhaltende Weigerung politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entscheidungsträger, zwischen den Epidemien und Pandemien mit derselben Konsequenz gegen deren Ursachen vorzugehen, mit der sie in der akuten Ausbruchssituation das gesellschaftliche, wirtschaftliche und zivile Leben aller Menschen einschränken.

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15.05.2020

Comedian Kaya Yanar zwischen Weinen und Lachen: PETA veröffentlicht anlässlich Wiedereröffnung von Delfinarien zu Corona-Zeiten neuen Satire-TV-Spot

www.peta.de/Kaya-Yanar-Delfinarien: Comedy ist Unterhaltung, Delfinarien sind Tierquälerei: Nachdem die Delfinarien in Duisburg und Nürnberg aufgrund der Coronakrise mehrere Wochen geschlossen waren, veröffentlicht PETA nun kurz nach der Wiedereröffnung einen neuen TV-Spot mit Kaya Yanar. Der Comedy-Star bringt die verzweifelte Lage der Meeressäuger in den Tiergefängnissen mit viel Wortwitz auf den Punkt. Gemeinsam mit PETA fordert er, die intelligenten, sozialen Tiere in betreute marine Auffangstationen umzusiedeln, um ihnen dort ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.

"Kindesverschleppung, Depression und Psychopharmaka-Mißbrauch - das schreit doch geradezu nach 'Spaß für die ganze Familie'", zieht der 47-Jährige die Quintessenz aus den makabren Umständen hinter der vermeintlichen Freizeitbeschäftigung. "Delphin Moby in Nürnberg zum Beispiel: War Vater von mindestens 13 Kindern - und vier davon leben sogar noch."

Hintergrundinformationen zu Delfinarien

In Delfinarien werden hochintelligente Meeressäuger ihr Leben lang in enge, kahle Betonbecken gesperrt und müssen mehrfach am Tag in zirkusähnlichen Shows zahlende Besucher unterhalten. Zur Belohnung erhalten sie Nahrung. Im Duisburger Zoo starben schon mehr als 60 Wale und Delphine, zuletzt ein Delphinbaby kurz nach der Geburt im Herbst 2017. In Nürnberg starben bislang mehr als 30 Tiere, darunter die in der Wildnis gefangene Anke im April und 2018 Delphin Moby - seine vier überlebenden Kinder sind in Meereszoos in drei verschiedenen Ländern.

PETA weist darauf hin, daß ein Betonbecken niemals auch nur annähernd eine artgerechte Heimat für Delphine sein kann. Im Ozean leben sie in komplexen Sozialverbänden, die in Gefangenschaft nicht nachgestellt werden können. Sie schwimmen täglich bis zu 100 Kilometer und jagen gemeinsam, spielen in den Wellen, spüren Strömungen und Sonnenstrahlen. In Gefangenschaft hingegen müssen sie in Zwangsgemeinschaften leben. Diese Zwangsvergesellschaftung sowie die Enge und Eintönigkeit führen zu Streß und Aggressionen. Daher werden die Tiere häufig medikamentös ruhiggestellt.

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08.05.2020

Tiergestützte Therapie in der Krise

Der aktuelle Corona-Wahnsinn mit den – aus medizinischer und wirtschaftlicher Sicht - großteils sinnlosen Zwangs- und Entmündigungsmaßnahmen verursacht nicht nur 100.000e zusätzliche Arbeitslose, sondern zerstört langfristig auch unzählige Existenzen in Klein- und Mittelbetrieben. Wir leiten daher folgenden Hilfs-Aufruf des Steinbacherhofs in NÖ weiter, der bis vor kurzem mit tiergestützter Therapie für behinderte Kinder sehr erfolgreich war:

Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde,

Seit mehr als 20 Jahren hilft das menschliche und tierische Team vom Steinbacherhof im Weinviertel behinderten Kindern durch tiergestützte Therapie, vor allem mit Pferden und Ponys.

Doch seit  dem 6. März steht der emsige Betrieb coronabedingt still. Die Therapien am Hof –  u.a. gebucht von renommierten Institutionen wie der Stiftung Kindertraum und dem Ambulatorium Liesing – können nach wie vor nicht oder nur extrem beschränkt stattfinden, da ein Mindestabstand von 2 Metern zwischen Therapeutin und Kind vorgeschrieben ist, so kann aber in fast allen Fällen die Sicherheit der Kinder im Umgang mit und am Pferd nicht gewährleistet werden. Die Haupteinnahmequelle des Hofes sind therapeutische  Gruppenaufenthalte für Kinder, die aller Voraussicht nach bis Ende August nicht stattfinden dürfen.

Die täglichen Kosten für die Tiere laufen aber weiter. Die Existenz des Hofes und das Wohlergehen der Tiere, die unermüdlich im Dienst der Kinder und Jugendlichen arbeiten, stehen auf dem Spiel. Insgesamt 30 Tiere – 11 hochausgebildete Therapiepferde/Ponys, Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Seidenhühner und das Lama Amarou - bitten Sie dringend um Unterstützung! Bei größter Kostenminimierung liegen die Fixausgaben für die Tiere am Hof bei 6.000,- Euro im Monat (Heu, Tierfutter, Wasser, Einstreu, Zusatzfutter, Tierarzt, Hufschmied, Medikamente, Versicherungen, und eine geringfügige Stallhilfe). Zwischen Anfang März und Anfang Mai ist dem Hof durch die Ausfälle nachweislich ein Schaden in der Höhe von 14.000 Euro entstanden – bei laufenden Fixkosten. Die Reserven am Hof sind inzwischen aufgebraucht, die Lage spitzt sich zu.

Bitte helfen Sie und tragen Sie damit für das Wohl der Tiere und das Lebensglück der behinderten Kinder und Jugendlichen bei, die auf dem Hof eine zweite Heimat gefunden haben! Die Tiere und Menschen vom Steinbacherhof danken Ihnen herzlich!

SPENDEN: Verwendungszweck „Corona Soforthilfe“, Förderverein LebensTräume Steinbacherhof, IBAN: AT95 4715 0349 5991 0000

Tierpatenschaft auf Zeit: ederdak.lebenstraeume@gmail.com

Gerne können Sie uns auch anrufen: Dipl. Soz. Päd. Doris Waldhäusl (Leitung, am besten vormittags): (+43) 0699-19259053
Mag.a. Ina Ivanceanu (ehrenamtliche Spendenorganisation): 0699-102 52 964,
www.steinbacherhof.at


08.05.2020

Milchkrise durch Corona: Mehr Tierschutz statt Butterberge fördern

­provieh.de: In der EU sinkt der Milchpreis aufgrund der weltweit niedrigeren Nachfrage durch die Coronakrise. PROVIEH fordert eine Drosselung der Milchmenge verbunden mit Tierschutzmaßnahmen, anstelle von Beihilfen zur privaten Lagerhaltung.

Die weltweit gesunkene Nachfrage nach Milch stellt fast 60.000 Milchbauern in Deutschland vor eine große Herausforderung. Freiwillig fahren viele Landwirte ihre Milchmengen bereits herunter. Da jedoch nicht alle mitziehen, entsteht ein Ungleichgewicht und der Preisverfall wird nicht gleichermaßen abgebremst. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund deutscher Milchviehhalter (BDM) und der Tierschutzverein PROVIEH sehen dringenden Handlungsbedarf.

Nach anfänglichem Zögern will die EU-Kommission nun 80 Millionen Euro für die private Lagerhaltung bereitstellen, davon 30 Millionen Euro für Milchpulver, Butter und Käse. Sie bezuschußt damit vor allem die zusätzlichen Lagerkosten. Für Jasmin Zöllmer, Leiterin der Agrarpolitik bei PROVIEH ist dies der falsche Weg: „Wo kein Markt, da kein Käufer. Bevor wir wieder Butterberge erzeugen wie in den 80er Jahren, sollten wir dringend die Überproduktion drosseln und statt dessen auf mehr Tierwohl setzen!“.

Hierzu nennt Kathrin Kofent, PROVIEH-Fachreferentin für Rinder, einige Maßnahmen, die bereits kurzfristig die Milchmenge reduzieren würden: „Kurzfristig können die Kälber mit Vollmilch statt mit Milchaustauschern getränkt werden, idealerweise ad libitum. Dies erhöht die Kälbergesundheit und fördert insgesamt eine optimale Entwicklung der Tiere. Auch die Zwischenkalbezeit könnte erhöht werden“, so die Expertin.

Darüber hinaus sollten neue Absatzwege gefördert werden. Ein nicht unerheblicher Teil der Verbraucher möchte Milch und Fleisch aus muttergebundener Kälberaufzucht und würde diese auch mit höheren Preisen wertschätzen.

PROVIEH erkennt in der Krise eine Chance, die derzeitige Wirtschaftsweise zu überdenken und darüber auch Raum für mehr Tierwohl zu schaffen. Neben Steuerungsmöglichkeiten sollten Fördermaßnahmen ins Leben gerufen werden, die es erlauben, aus den alten Strukturen auszubrechen. Langfristig müsse man von der hohen Milchleistung runter und zurück zu einer nachhaltigen Milchproduktion mit alten robusten Rassen, die länger leben und gesünder sind. Zudem sollten wieder vermehrt Zweinutzungsrassen zum Einsatz kommen.

Zusammenfassend sieht PROVIEH folgende mögliche Maßnahmen für eine Reduktion der Milchmenge bei gleichzeitiger Anhebung der Tierschutzstandards

Kurzfristig:
· Tränken mit Vollmilch statt mit Milchaustauscher
· Erhöhung der Zwischenkalbezeit auf
· Umstellung auf muttergebundene Aufzucht

Langfristig:
· Reduzierung der Milchleistung in den ersten beiden Laktationen mit Fokus auf die Lebensleistung
· Förderprogramme für Zweinutzungsrinder
· Förderung von regionalen Mast-, Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen vor allem für männliche Nachkommen von Milchkühen
· Vernetzung mit bestehenden Projekten der muttergebundenen bzw. kuhgebundenen Kälberaufzucht zur Auslotung der Möglichkeiten: Förderprogramme und Plattformen für Betriebe