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Petitionen

Hier veröffentlichen wir (in unregelmäßigen Abständen) tierschutz-, umwelt- oder allgemein politisch-relevante Online-Petitionen verschiedener NGOs bzw. Vereine. Eigene ANIMAL SPIRIT-Petitionen sind gesondert als solche gekennzeichnet.

 

 

09.06.2022

Hunderte Millionen kleine Küken werden in Europa jährlich am ersten Tag ihres Lebens getötet – Email-Petition

Männliche Hühnerküken haben aus Sicht der Eierindustrie keinen „Produktionswert“. Und mehrere zehn Millionen weibliche Entenküken gelten in der Foie-Gras-Industrie als „Beiprodukte“, die keinen Profit generieren. Die Tötungen sind vollkommen unnötig, zumal es heute Methoden gibt, mit denen das Geschlecht lange vor dem Schlüpfen der Jungtiere bestimmt werden kann.

Deshalb fordern wir unseren Agrarminister Cem Özdemir dazu auf, sich für ein EU-weites Verbot der grausamen Praxis einzusetzen. Denn aktuell wird die Europäische Tierschutzgesetzgebung überarbeitet. Dadurch ergibt sich eine einmalige Chance für die gesamte EU, das grausame und unethische Kükentöten europaweit endlich zu beenden.

Sie können die Kampagne unterstützen, indem Sie Cem Özdemir direkt zum Handeln auffordern – per Tweet, Email, oder Facebook-Kommentar. Investieren Sie wenige Minuten, um das grausame Kükentöten in Europa endlich zu beenden!

JETZT AKTIV WERDEN (siehe auch das Video im link): www.stopgrindingandgassing.eu

01.06.2022

Petition für einen Importstopp von PMSG:

Das Magazin FREIHEIT FÜR TIERE vom Brennglasverlag berichtet in seiner aktuellen Ausgabe 3/2022 über „Das Leid der Stuten für Schweinefleisch“:

In den sog. Stutenblutfarmen in Island, Argentinien, Uruguay, China und auch in Deutschland auf dem – mit EU-Fördermitteln unterstützten – Haflingergestüt Meura in Thüringen werden schwangeren Stuten auf grausamer Weise regelmäßig mehrere Liter Blut abgezapft und an die Pharmaindustrie verkauft, Diese stellt daraus das Hormon Pregnant Mare Serum Gonadotropin (PMSG) her. Als Wachstums- und Schwangerschafts-Booster und somit zur Profitmaximierung in der industriellen Fleischproduktion wird es bei Muttersauen eingesetzt, damit sie schneller und zum gleichen Zeitpunkt trächtig werden und somit auch gleichzeitig die Ferkel zur Welt bringen können.

Die Animal Welfare Foundation zusammen mit dem Tierschutzbund Zürich sowie auch die ARD haben über diese blutige und grausame Tierquälerei in dem Dokumentarfilm berichtet, u.z. auf youtube „Island – Land der 5.000 Blutstuten“ und in der ARD Plusminus Reportage vom 1.2.2022 „Warum Islandponys für unser billiges Schnitzel bluten müssen“.

HIER gehts zur Petition für einen Importstopp von PMSG

23.05.2022

Ejiao: Esel für chinesisches „Heilmittel“ getötet – jetzt helfen!

PETA-Petition: Die Grausamkeiten dieser Augenzeugen-Aufnahmen schockieren: Auf chinesischen Farmen schlagen Arbeiter Eseln mit einem Vorschlaghammer auf den Kopf. Einige der Tiere sind zu diesem Zeitpunkt erst 5 Monate alt. Danach wird ihnen die Kehle durchgeschnitten und man läßt sie zum Sterben liegen. Manche Tiere müssen vor diesem schmerzvollen Tod noch eine lange Fahrt zum Schlachthof über sich ergehen lassen.

Die sanftmütigen Esel werden aus einem bestimmten Grund getötet: Ihre Haut wird an führende chinesische Pharmaunternehmen verkauft. Sie wird zu Gelatine verkocht, um daraus „Ejiao” herzustellen – eine traditionelle chinesische „Medizin“, die angeblich die Blutzirkulation verbessern soll.

Bitten Sie den Premierminister von Australien, Scott Morrison, den Export von lebenden Eseln nach China ohne Aufschub zu verbieten!

Petition: Australien soll die grausame Ejiao-Industrie nicht unterstützen.

17.03.2022

Petition gegen die Zwangsmast von Gänsen und Enten

animalequality.de: Das 1999 beschlossene EU-weite Verbot der Stopfleberproduktion mittels Zwangsfütterung war nicht ausreichend. Denn obwohl der Großteil der EU-Länder das Verbot umgesetzt hat, werden nach wie vor je nach Schätzung und angenommenem Gewicht der Lebern zwischen 10 und 70 Millionen Enten und Gänse pro Jahr in der EU zwangsgemästet. 

Animal Equality setzt sich seit 2012 mit der Stopfleberproduktion auseinander und kämpft bis heute um ein weltweites Verbot der Zwangsmast.

Die von Animal Equality aufgedeckten Zustände waren u.a. in spanischen Stopfleberfabriken erschreckend. Die vornehmlich Enten waren in so kleinen Käfigen eingesperrt, daß sie sich meistens nicht einmal umdrehen konnten. Viele der Vögel hatten durch die Zwangsfütterung Verletzungen an ihren Schnäbeln oder ihren Kehlköpfen. Davon zeugte auch das Blut, das wir an den Metallröhren gesehen haben, nachdem sie aus den Kehlen der Vögel gezogen wurden. Auch andere Krankheiten und Atemprobleme waren bei den Tieren weit verbreitet. Wir haben auch Vögel gesehen, die sich selbst und gegenseitig Federn ausrupfen. Und Vögel, die von den ArbeiterInnen brutal behandelt und an ihren Hälsen festgehalten wurden. Und wir haben Enten gesehen, die durch ihre vergrößerten Lebern so aufgedunsen waren, daß sie sich kaum noch bewegen konnten.

Bitte unterschreiben Sie die Petition gegen die Stopfleber-Produktion in der EU!

23.02.2022

Petition: Beendet den Handel mit Pangolinen

regenwald.org: Bei der COVID-19-Pandemie spielt das Pangolin möglicherweise eine tragische Rolle: Das Virus sprang einer Theorie nach auf einem Wildtiermarkt vom Schuppentier auf den Menschen über. Da den Schuppen Heilwirkung nachgesagt wird und das Fleisch als Delikatesse gilt, wird kein Säugetier häufiger geschmuggelt.

Appell An: die Regierungen von China und Vietnam: „In Asien und Afrika werden Pangoline gejagt, weil sie in China und Vietnam als Delikatesse gelten. Das muß gestoppt werden.“

Am „Huanan Seafood Market“ wurden zahlreiche Wildtierarten in engen Käfigen verkauft – eine wahre Brutstätte für Krankheitserreger. Zu den gehandelten Tieren gehörten Pangoline. Jagd, Schmuggel und Handel von Pangolinen sind ein lohnendes Geschäft. Ein Kilo Fleisch kostet 400 US-Dollar! In chinesischen und vietnamesischen Restaurants werden Spitzenpreise bezahlt. Mit verheerenden Folgen für die Spezies.

Alle vier asiatische Arten stehen bereits auf der Roten Liste als "stark gefährdet" oder "vom Aussterben bedroht", auf die vier Spezies in Afrika wächst der Druck. Es werden zwar immer wieder Kriminelle festgenommen, die Hunderte lebende Tiere oder tonnenweise Pangolin-Schuppen schmuggeln, die Dunkelziffer dürfte jedoch sehr hoch sein. Die Environmental Investigation Agency EIA hat eine interaktive Karte veröffentlicht, die das Ausmaß des illegalen Handels veranschaulicht.

Der Kampf gegen die Jagd muß verstärkt werden, gleichzeitig muß der Handel ausgetrocknet werden. Der „Huanan Seafood Market“ und ähnliche Stätten wurden in China bereits geschlossen, insbesondere um die Ausbreitung weiterer Krankheitserreger zu verhindern. Umweltschützer fordern das Ende von Wildtiermärkten weltweit.

Die Regierungen in China und Vietnam müssen durch strengere Gesetze und Kontrollen mehr für das Überleben der Pangoline tun. Appellieren Sie an die Politiker, nicht länger tatenlos zuzuschauen, wie die Schuppentiere ausgerottet werden.

10.02.2022

Petition: Stoppen Sie das Geschäft mit der Pferdequal !

Das Blut trächtiger Stuten enthält das Hormon PMSG (siehe voriger Artikel). Um dieses Hormon für die Pharmaindustrie zu gewinnen, werden tausende Pferde zu Tode gequält.

Die Lebensbedingungen der Pferde auf den Blutfarmen sind ein Albtraum: Auf Farmen in Uruguay und Argentinien wird ihnen fast ein Viertel ihres gesamten Blutes auf einmal abgezapft - und das Woche für Woche, monatelang. So viel Blutverlust macht die Pferde schwer krank und kann sogar zum Tod führen. Nur trächtige Stuten bilden das Hormon PMSG aus. Deswegen werden sie immer wieder zur Schwangerschaft gezwungen, ihre Föten werden abgetrieben. Wenn sie diese Strapazen überleben, aber nicht mehr trächtig werden können, landen sie wie Wegwerfartikel auf dem Schlachthof.

Das PMSG der trächtigen Stuten verkaufen die Pharmakonzerne an die Fleischindustrie, um damit die industrielle Ferkelproduktion noch effizienter zu machen.

Wir finden: Pferde wie Zapfanlagen zu behandeln, um die industrielle Fleischproduktion noch zu beschleunigen - das ist einfach unerträglich !

Bitte unterschreiben Sie die Petition „Wir fordern Importstopp für das Stutenblut-Hormon PMSG

Und die Petition von der Animal Welfare Foundation (AWF), mit Video!: „Island: Schluß mit dem Blutgeschäft“

Siehe auch bei tierschutzbund.de: Nach Island-Recherche: Pferdeblutfarm auch in Deutschland: Deutscher Tierschutzbund belegt illegale Praktiken in Thüringen Auch in Deutschland gibt es ein Gestüt, wo den trächtigen Stuten beträchtliche Mengen an Blut abgezapft werden - auch wenn dies lange unerkannt blieb. Wir versuchen gerade, diesen Fall in die Öffentlichkeit zu bringen und gegen das Prozedere dort vorzugehen!

02.02.2022

Petition: "Wir können die Sumatra-Elefanten retten!"

Greenpeace.at: Die letzten Elefanten Indonesiens sind vom Aussterben bedroht! Es gibt nur noch ganz wenige Sumatra-Elefanten in freier Wildbahn. Ihre Regenwälder werden brutal für Palmölplantagen abgeholzt. Aber wir können ihnen jetzt helfen! Die EU-Kommission hat ein Gesetz vorgelegt, das den Handel mit Gütern aus Regenwaldzerstörung in Europa verbieten würde. Darunter ist auch Palmöl, das den Sumatra-Elefanten die Heimat nimmt. Wir müssen jetzt dafür sorgen, daß das Gesetz so stark wie möglich und von den EU-Mitgliedsstaaten akzeptiert wird!

Sumatra-Elefanten sind die größten Bewohner Sumatras und gehören zu den kleinsten Elefantenarten – sie sind etwas ganz Besonderes. Die sozialen Tiere bilden schützende Gruppen, in denen sie durch die niedrigen Hügel der indonesischen Insel streifen. So geht es seit vielen tausenden Jahren; die friedlichen Dickhäuter stören niemanden.

Bitte helfen Sie mit, die letzten Elefanten Indonesiens zu retten, und unterzeichnen Sie die Petition für ein starkes Waldschutzgesetz!

26.01.2022

PETITION: Ocean Care fordert Ende der Delphin-Massaker auf den Färöer-Inseln

oceancare.org: Stoppt die Tötung von Walen und Delphinen auf den Färöer-Inseln!

Am 12. September 2021 verloren auf den Färöer-Inseln mehr als 1.428 Weißseitendelphine und Dutzende Jungtiere in einer einzigen Massentötung ihr Leben. Es war dies die größte Delphinjagd in der Geschichte des Archipels und vielleicht sogar weltweit die größte Zahl an Delphinen, die jemals in einer einzigen Jagd getötet wurden. Dies geschah in europäischen Gewässern, vor den Toren der Europäischen Union, wo diese Meeressäuger den höchsten Schutzstatus haben und vorsätzliche Tötungen verboten sind. Damit haben die Färöerer eine Grenze überschritten, die wir nicht akzeptieren können.

Gemeinsam fordern wir ein Ende der Treibjagd!

Adressat: EU-Kommission und Regierungen der EU-Mitgliedstaaten

Ich bin erschüttert über die Massentötung von Delphinen auf den Färöern am 12. September dieses Jahres und über die immer noch stattfindenden Treibjagden in europäischen Gewässern. Ich rufe die Europäische Kommission und die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten dazu auf, in Gespräche mit der autonomen Region Färöer und mit dem EU-Mitglied Dänemark einzutreten und darauf zu drängen, daß die Treibjagden, auch bekannt als „grindadrap“, beendet werden. Diese Jagden untergraben alle Bemühungen um den Schutz von Walen und Delphinen in europäischen Gewässern und können nicht einfach im Namen der „Tradition“ gerechtfertigt werden.

OceanCare fordert

* Offizielle Verurteilung dieser Jagd und Aufnahme bilateraler und internationaler Verhandlungen mit dem Ziel, die Wal- und Delphinjagd ein für allemal zu beenden.

* Gemeinsame diplomatische Note von EU-Regierungen für ein sofortiges Ende der Treibjagden.

* Positive Anreize und nötigenfalls Druck durch Dänemark, damit die Färöer die Tötung von Walen und Delphinen einstellen, die ansonsten die Agenda 2030 und die EU-Biodiversitätsstrategie unterminieren würden.

* Initiative der EU-Staaten, die Mitglieder der Internationalen Walfangkommission sind, für ein Moratorium auf die Wal- und Delphinjagd in europäischen Gewässern bei der kommenden Vertragsstaatenkonferenz IWC68.

HIER gehts zur Petition

20.01.2022

Petition: Tierbordelle gehören verboten!

change.org: Die größte Anzahl an Zoophilen kommt aus Deutschland, Schweden, Großbritannien und den Niederlanden in organisierten Reisegruppen nach Serbien. In Indonesien werden Orang-Utan-Mütter getötet, um ihre Kinder in Tierbordellen zu mißbrauchen. Mir fehlen die Worte, so etwas Krankes darf nicht als selbstverständlich angesehen werden! Bitte helft mir gemeinsam gegen diese Tierquälerei/sexuellen Mißbrauch zu kämpfen, schaut nicht weg, ich hoffe es existieren noch "menschliche" Menschen da draußen, die eine Stimme für die Tiere haben, um sie zu beschützen, weil sie sich selber nicht wehren können! Bitte teilt diese Petition!

Alle Tiere auf dieser Welt haben das gleiche Recht wie du und ich, hier in Frieden zu leben.

„Es ist die Anonymität der Tieropfer die uns taub macht für ihre Schreie.“ (Luise Rinser)

12.01.2022

Petition: Katastrophe im brandenburgischen Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt - Bitte dringend unterschreiben!

Change.org: durch die zu tausenden eingepferchten Wildtiere bahnt sich eine unermeßliche Katastrophe an, wenn der Wasserpegel der Oder steigt. Es sieht so aus, daß es dieses Jahr Frühjahrshochwasser gibt. Die vielen Wildtiere ertrinken oder verenden dann qualvoll vor Schwäche.
Ein weiteres Problem ist, daß die toten Tiere während des Hochwassers nicht geborgen werden können, somit dürfte diese Situation zu einer nationalen potentiellen Gefahrenquelle der ASP Seuchenverbreitung zu Wasser, Luft und Land werden.

Ursache:
Durch die Errichtung der beiden ASP Zäune im Nationalpark Unteres Odertal sind die Lebensräume und Territorien der hier lebenden Tiere in erheblichem Maße zerschnitten worden. Katastrophale Auswirkungen hat dies insbesondere im Bereich der Überflutungspolder zwischen Stützkow und Friedrichsthal. In diesem Bereich sitzen die Tiere in einer Falle und können bei steigenden Wasserständen auf Grund der Zäune die Auenbereiche nicht mehr verlassen – sie müssen nach einem langen Todeskampf jämmerlich ertrinken oder rennen so lange in den Zaun, bis sie den schweren Verletzungen erliegen. Das kleinere, eisbedingte Hochwasser über den Jahreswechsel war nur der Vorbote für das, was bei den regelmäßigen, deutlich höheren Flutungen im Frühjahr im Zusammenhang mit der Schneeschmelze zu erwarten ist: Ein massenhaftes, qualvolles Sterben von Rehen, Hirschen und Wildschweinen, aber auch kleineren Tieren wie Mardern oder Waschbären.

Forderung und sinnvolle Lösung:
Deshalb fordern wir die Landrätin des Landkreises Uckermark, Frau Karina Dörk, und die für den Seuchenschutz verantwortliche Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Frau Ursula Nonnemacher, auf,  die sofortige Versetzung des ersten, parallel zum Winterdeich errichteten Zauns (in der Kartenanlage die grüne Linie) zwischen Stützkow und Friedrichsthal (auf einer Länge von ca. 22 km) nach Westen auf die in der Karte eingetragene blaue Trasse zu veranlassen. Damit haben die Tiere die Möglichkeit, bei Hochwässern die Aue zu verlassen und höherliegende, sichere Bereiche aufzusuchen. Das bereits verwendete Zaunmaterial kann weiter verwendet werden und gleichzeitig gibt es weiterhin einen wirksamen Schutz gegen das Einwandern ASP infizierter Wildschweine.

16.12.2021

Europäische Bürgerinitiative - Für den Schutz kosmetischer Mittel ohne Tierquälerei und ein Europa ohne Tierversuche

IBT/OTS.at: Mit dem EU-Verbot von Tierversuchen im Bereich Kosmetika ging das Versprechen einher, daß in Europa Tiere nicht länger für Kosmetika leiden und sterben müssen. Dieses Versprechen wurde gebrochen. Behörden fordern nach wie vor, daß Inhaltsstoffe kosmetischer Mittel an Tieren getestet werden, was den Erwartungen und Wünschen der Öffentlichkeit und der Absicht der Gesetzgeber zuwiderläuft.

Noch nie zuvor konnte unsere Sicherheit durch derartig wirksame tierversuchsfreie Instrumente gewährleistet erden und bot sich uns eine gleichermaßen einmalige Gelegenheit, den Schutz von Mensch und Umwelt zu revolutionieren. Die Europäische Kommission muß das Verbot von Tierversuchen und den Übergang zu tierversuchsfreien Verfahren für die Sicherheitsbewertung aufrechterhalten und verstärken.

Wir fordern die Kommission auf, folgende Maßnahmen zu ergreifen:

1. Gewährleistung und Stärkung des Verbots von Tierversuchen bei kosmetischen Mitteln;

2. Umgestaltung der EU-Chemikalienverordnung;

3. Modernisierung der Wissenschaft in der EU;

BITTE MACHEN SIE MIT UND VERBREITEN SIE AKTIV DEN FOLGENDEN LINK!

https://eci.ec.europa.eu/019/public/#/screen/home

Siehe dazu auch auf fellbeisser.net: Noch immer Tierversuche für Kosmetika - Dutzende Kosmetik-Rohstoffe in der EU werden noch immer an Tieren getestet. Das ist sogar vorgeschrieben!

26.11.2021

Tierschutz Austria startet Petition gegen privates Silvesterfeuerwerk #silvesterohneangst

"Jegliche Belastung für Mensch, Tier und Umwelt beenden - privates Feuerwerk endlich verbieten!"

OTS.at: „Eine Novellierung des Pyrotechnikgesetzes steht im Regierungsabkommen. Wir fragen daher: Wann endlich? Die Bundesregierung muß endlich, wie angekündigt, das Pyrotechnik Gesetz novellieren und privates Feuerwerk verbieten.", so die Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins (Tierschutz Austria), der das Tierschutzhaus in Vösendorf betreibt.

„Um den Rufen nach Tradition nachzukommen, wäre ein professionelles Feuerwerk nur zu speziellen Anlässen wie Silvester oder anderen Jubiläen, durchgeführt von Fachleuten an einem passenden Platz fern von Orten, wo sich empfindsame Lebewesen aufhalten, ein sinnvoller Kompromiß. Dieses dauert dann auch nicht Stunden oder gar Tage wie privater Knallerterror“, so Petrovic.

Im Tierschutzhaus Vösendorf läßt sich das immense Tierleid jedes Jahr auf traurige Weise beobachten: „Zum Jahreswechsel und bereits die Wochen davor stehen unsere Schützlinge unter Dauerstreß. In etlichen Fällen dauert es Monate, kostet viel Mühe, Geld und Trainings-Stunden, bis die Angst- und Panikattacken wieder nachlassen. Auch Trainingsfortschritte bei unseren Hunden, die sie sich ein ganzes Jahr lang erarbeitet haben, werden in einer Nacht zerstört“, so Petrovic. Das ist auch heuer wieder zu erwarten.

Zudem hat die Tierschutzorganisation eine Petition gestartet, um Unterstützerinnen und Unterstützer für das Anliegen zu gewinnen.

Zur Petitionsseite: www.tierschutz-austria.at/silvester-ohne-angst

21.10.2021

2 Petitionen an die EU-Kommission:

1. Stoppt das Ermorden der Streuner in der EU

jedertag.org: Fünfzehn Millionen Haustiere sollen es sein, die jedes Jahr mißhandelt, vernachlässigt oder ausgesetzt werden. Werden sie eingefangen, leben sie den Rest ihres Lebens in Heimen oder werden durch die Behörden getötet.

Wir fordern ein internationales Tierschutzgesetz zum ethischen Umgang mit streunenden Hunden und Katzen in allen Mitgliedsstaaten der EU.

PS: Mißhandelt, vernachlässigt und ausgesetzt: Die Tiere können nichts dafür. Helfen wir Ihnen! Geben wir den Tieren unsere Stimme

Ergeht an die EU Kommission, Rue de la Loi 170, B-1049 Bruxelles Belgique

2. Wissenschaft ohne Tierleid:

HSI: Wir alle wollen sichere Produkte, eine Umwelt ohne Giftstoffe und daß die Forschung Heilmittel für Krebs und andere schwerwiegende Krankheiten entwickelt. Doch der einzige Weg das zu erreichen besteht darin, unzuverlässige Forschung unter Einsatz von Mäusen, Affen, Kaninchen und anderen Tieren zu verhindern und Unternehmen nicht mehr zu Tierversuchen zu zwingen, wenn zuverlässigere tierleidfreie Technologien zur Verfügung stehen.

Das Europäische Parlament hat zu einem EU-weiten Maßnahmenplan für den Ausstieg aus Tierversuchen für die Forschung aufgerufen. Uns steht nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung, um die Europäische Kommission zu überzeugen, einen starken und ehrgeizigen Plan zur Umsetzung politischer Versprechen in wirkliche Veränderungen für Tiere zu erarbeiten.

13.10.2021

Neue Petition von RespekTiere.at für generelles Schächtverbot

Aktuelle Aufdeckung im Schächt-Schlachthof Bez. Korneuburg: Hunderte Schafe ohne jegliche Betäubung getötet -- sogar eine betriebsfremde Person setzt den Schnitt -- Behördenversagen ohne Ende -- Amtspersonen nicht oder nur ganz kurz vor Ort -- Schafe, die sich immer noch lebend bereits im Zerlegungsprozeß befinden -- Entsetzliches ‚Nachschneiden‘, oft erst qualvolle Minuten nach dem ersten Schnitt -- Außerachtstellung jeglicher gesetzlicher Vorgaben -- Köpfe werden sofort nach der Betäubung zur Gänze abgetrennt -- Pure Tierquälerei, Tag für Tag -- Köpfe von Schafen, die keinerlei Betäubungsspuren aufweisen, denen dafür mit der Axt der Schädelknochen gespalten wurde, konnten in der Tierkörperverwertung sichergestellt werden!

Das Schlachten ohne vorherige Betäubung ist in Österreich grundsätzlich verboten. Für rituelles Schächten gibt es eine Ausnahme, die jedoch theoretisch an strikte Vorgaben gebunden ist: ein amtlicher Tierarzt muß anwesend sein und unmittelbar nach dem Kehlschnitt ist die Betäubung vorgeschrieben. Die Praxis ist häufig leider eine andere: Tiere sterben mit großen Schmerzen nach einem minutenlangen qualvollen Todeskampf. Die juristischen Vorgaben sind oft lediglich Makulatur. Das Versagen der Behörden zeigt: die Ausnahme einer Betäubung nach dem Schnitt ist nicht kontrollierbar.

Deshalb fordere ich mit meiner Unterschrift die österreichische Bundesregierung zu einer schnellstmöglichen gesetzlichen Verankerung eines ausnahmslosen Verbotes des betäubungslosen Schlachtens auf! Nicht GEGEN eine Minderheit, sondern FÜR die Tiere fordert RESPEKTIERE: AUS für die Sonderstellung der rituellen Schlachtungen! AUS für betäubungsloses Schächten! Schächtverbot - JETZT!

13.09.2021

1. Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern

regenwald.org: Das Okapi Wildtierreservat ist Lebensraum einer beachtlichen Population bedrohter Okapis. Die Demokratischen Republik Kongo ist das einzige Land, in dem es diese Tierart noch gibt. Doch grassierender Goldbergbau im Unesco-Welterbegebiet – namentlich durch die chinesische Firma Kimia – bereitet größte Sorge.

Appell an den Präsident und Ministerpräsident der Demokratischen Republik Kongo: „Stoppen Sie illegalen Goldbergbau im Okapi Wildtierreservat“:

Lediglich 30.000 Okapis leben noch in freier Wildbahn – und ihr Habitat schrumpft unaufhaltsam. 5.000 der verbliebenen Tiere sind in der Okapi Wildlife Reserve daheim, wo man viele weitere bedrohte Arten wie etwa Schimpansen und 376 Vogelarten beobachten kann. Die Demokratische Republik Kongo ist eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt und trägt daher eine besondere Verantwortung, seine Wälder zu schützen, die im Kampf gegen die Klimakrise von essentieller Bedeutung sind.

Lesen Sie den ganzen Appell HIER

2. Unterstützen Sie die EU-Bürgerinitiative „Stop finning“ (Abtrennen und Handel von Haiflossen)

Obwohl das Abtrennen von Flossen an Bord von EU-Schiffen und in EU-Gewässern verboten ist und Haie mit natürlichen Flossen angelandet werden müssen, gehört die EU zu den größten Exporteuren von Flossen und ist ein bedeutender Transitknotenpunkt für den weltweiten Handel mit Flossen.

Die EU ist ein wichtiger Akteur beim Haifischfang, und da auf See nur wenige Inspektionen stattfinden, werden Flossen weiterhin illegal zurückbehalten, umgeladen oder in der EU angelandet.
Wir wollen den Handel mit Flossen in der EU beenden, einschließlich der Ein-, Aus- und Durchfuhr von Flossen, die sich nicht natürlich am Körper des Tiers befinden.
Da das Abtrennen der Flossen („Finning“) wirksame Erhaltungsmaßnahmen für Haie verhindert, beantragen wir, die Verordnung (EU) Nr. 605/2013 auch auf den Handel mit Flossen auszudehnen und fordern die Kommission daher auf, eine neue Verordnung zu erarbeiten, mit der das Kriterium der „natürlich am Körper vorhandenen Flossen“ auf den gesamten Handel mit Haien und Rochen in der EU ausgeweitet wird.

09.06.2021

Petition: Schließen Sie das Yulin Hunde-Schlachtfest!

change.org: Wußten Sie, daß jedes Jahr zur Sommersonnenwende Tausende von Hunden zusammengetrieben werden, um im Rahmen eines Hundefleisch-Festivals in Yulin, China, aufgegessen zu werden? Wir glauben, daß dieses grausame „Festival“ im 21. Jahrhundert keinen Platz hat. Helfen Sie uns, dieses grausame "Festival" und den Handel zu beenden!

Es gibt so viele Gründe, dieses schreckliche Festival zu beenden – das Yulin Hunde-Schlachtfest ist auch ein Thema der Lebensmittelsicherheit. Auf dem Markt verkaufte Hunde sind meist kranke, vergiftete oder sterbende Tiere. Sie leiden unter schrecklichen Bedingungen während der langen qualvollen Transporten aus den Provinzen - viele Tage ohne Nahrung und Wasser - und können so ansteckende Krankheiten übertragen.

Wir appellieren an Sie, im Interesse der öffentlichen Gesundheit, der Lebensmittelsicherheit, des Tierschutzes und des Images von Guangxi und Chinas zu handeln. Die Regierung der Region Guangxi Zhuang befindet sich an einem historischen Wendepunkt. Das Hundefleisch-Festival muß beendet werden. Indem Sie unsere Petition unterschreiben, schließen Sie sich einer globalen Bewegung mit Gleichgesinnten an, die dieses abscheuliche Festival und den Handel für immer schließen wollen. Vielen Dank!

Siehe dazu auch diese Petition der HSI (Humane Society international): Ask China to end dog and cat meat trade horrors including the Yulin festival

26.05.2021

Email-Petition „Tierqual beenden: Käfighaltung stoppen“!

www.foodwatch.org: Über 300 Millionen Nutztiere leiden in ganz Europa in Käfigen: Muttersauen, eingezwängt im engen Kastenstand, verwahrloste Hühner in Käfige eingepfercht, Kaninchen in viel zu kleinen Ställen. Jetzt gibt es eine Chance, die Käfighaltung von Tieren in ganz Europa abzuschaffen! Als Ergebnis einer erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative muß die Europäische Kommission in den nächsten Wochen entscheiden, ob sie auf die 1,4 Millionen Menschen hört, die den Aufruf unterzeichnet haben, und die Käfighaltung in Europa verbietet. Eine erste Diskussion im Europäischen Parlament verlief positiv, mehrere EU-KommissarInnen haben sich bereits für ein Gesetz ausgesprochen. Doch die Entscheidung muß einstimmig fallen – und steht gerade wegen handelspolitischer Bedenken auf der Kippe. Schreiben Sie deshalb jetzt an Handelskommissar Valdis Dombrovskis und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und fordern Sie: Bitte setzen Sie besseren Tierschutz durch - auch in der Handelspolitik!

Hier gehts zum Petitionstext

28.04.2021

Keine Jagd ohne vernünftigen Grund

wildbeimwild.com: In Deutschland ist der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Die Jagd an sich stellt keinen vernünftigen Grund zum Töten von Tieren im Sinne des Tierschutzgesetzes dar! Vielmehr bedarf es für die Bejagung eines jeden Tieres eines vernünftigen Grundes.

Und obwohl es keinen vernünftigen Grund gibt Füchse zu töten, seltene Vogelarten zu jagen oder gar Haustiere zu erschießen, geschieht dies Tag für Tag. Jedes Jahr werden rund 400.000 Füchse, 2 Millionen Vögel und etwa 200.000 bis 300.000 Hauskatzen von Hobby-Jägern erschossen und anschließend als Abfall weggeworfen. Schätzungsweise einige Hundert Hunde werden pro Jahr im Rahmen des Jagdschutzes getötet.

Für die Besitzer ist das ein Trauma, insbesondere Kinder leiden massiv unter dem Verlust ihres „besten Freundes“. Trotzdem ist der Abschuß von Haustieren in den meisten Bundesländern erlaubt.

Es diene dem „Schutz des Wildes“ ebenso wie z.B. auch vor Wilderei, führt die einschlägige Regelung im Bundesjagdgesetz zum so genannten Jagdschutz aus.

Doch stimmt das auch? Geht von Haustieren tatsächlich eine Gefahr für das Wild aus? Dieser Frage ist die Rechtsanwältin Christina Patt von der Deutschen juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. – kurz DJGT – nachgegangen. Sie kommt gemeinsam mit ihrer Co-Autorin Rechtsanwältin Ellen Apitz in ihrer umfassenden Untersuchung zum Ergebnis, daß der Abschuß von Haustieren unverhältnismäßig und rechtswidrig ist….

Ein weiterer Kritikpunkt in der Stellungnahme ist, daß nirgends genau definiert ist, wann ein Hund oder eine Katze als „wildernd“ zu bezeichnen ist. Davon wird oftmals schon pauschal ausgegangen, sobald sich eine Katze 300 m vom nächsten bewohnten Gebäude bewegt. Die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast plant sogar, jede Katze, die sich mehr als 300 m vom nächsten Wohnhaus befindet, grundsätzlich als „wildernd“ zu bezeichnen – egal, ob sie es tut oder nicht.

Hier geht’s zur Petition „Keine Jagd ohne vernünftigen Grund“

20.04.2021

Petition an die WHO zur Schließung aller Lebendtiermärkte – jetzt unterschreiben!

PETA.de: Solange Lebendtiermärkte geöffnet bleiben und dort jedes beliebige Tier verkauft wird, werden intelligente und empfindsame Lebewesen weiterhin leiden und Menschen einem enormen Risiko ausgesetzt sein. Bitte fordern Sie die WHO auf, die Schließung aller weltweiten Lebendtiermärkte zu fordern!

Der erste Dominostein ist gefallen! Seit Beginn der Pandemie drängt PETA die WHO, die Schließung von Lebendtiermärkten zu fordern. Nun ist es endlich soweit: Die WHO folgt unseren Forderungen und fordert alle Länder als Notfallmaßnahme auf, den Verkauf von wild lebenden Säugetieren auf Lebensmittelmärkten auszusetzen, da Wildtiere eine der Hauptursachen für Infektionskrankheiten sind.

Der aktuelle Schritt der WHO ist ein guter Anfang, trägt jedoch nicht dazu bei, den Verkauf von Fröschen, Schlangen, Hühnern und anderen Tieren zu beenden. Auch das Einsperren und Töten dieser Tiere auf unhygienischen Lebendtiermärkten trägt zur Verbreitung von Krankheiten bei. Solange Lebendtiermärkte geöffnet bleiben und dort jedes beliebige Tier verkauft wird, werden intelligente und empfindsame Lebewesen weiterhin leiden und Menschen einem enormen Risiko ausgesetzt sein.

Was ist ein „wet market“?

Als „wet Markets“ werden Märkte bezeichnet, auf denen Tiere der unterschiedlichsten Spezies teilweise lebend verkauft und geschlachtet werden. Viele der Tiere, die auf solchen öffentlichen Märkten in Käfigen zusammengepfercht werden, sind gestreßt, verletzt und krank – die perfekte Brutstätte für Krankheiten. Unter solch katastrophalen Hygienebedingungen können Viren von einer Tierart zur anderen und weiter zu Menschen übertragen werden, die in Kontakt mit diesen Tieren kommen.

HIER gehts zur Petition

24.03.2021

Petition: Eisbären-Qual in Zoos beenden!

peta.de: Letzte Woche jährte sich der Todestag von Eisbär Knut zum 10. Mal. Knut wurde im Berliner Zoo geboren, von Hand aufgezogen und löste weltweit einen regelrechten Hype aus – täglich strömten Tausende Besucher in den Zoo, um das Eisbärenbaby in öffentlichen Präsentationen zu sehen. Knut bescherte dem Zoo Gewinne in Rekordhöhe, doch sein kurzes Leben war von Leid geprägt und ist Sinnbild für die in zoologischen Einrichtungen übliche Ausbeutung von Tierbabys zu Werbezwecken.

In Gefangenschaft lebende Eisbären sind von hoher Jungtiersterblichkeit betroffen – auch Knuts Zwilling verstarb bereits wenige Tage nach der Geburt. Obgleich Eisbären als Einzelgänger gelten, mußte Knut mit drei Eisbären-Damen zusammen im gleichen Gehege leben. Ein solches Zoogehege entspricht durchschnittlich nur etwa einem Millionstel des Reviers von Eisbären in der freien Natur. 2011 verstarb Knut plötzlich im Alter von nur vier Jahren. Er drehte sich lange an der gleichen Stelle im Kreis, zuckte, fiel ins Wasser und ertrank. Später wurde bekannt gegeben, daß er an einer durch eine Infektion ausgelösten Hirnentzündung litt und durch einen epileptischen Anfall gestürzt war.

Kaum eine Tierart leidet so offensichtlich unter der Haltung in Gefangenschaft wie Eisbären. In seiner arktischen Heimat ist das größte Landraubtier der Welt es gewohnt, durch riesige Gebiete zu streifen und dabei Hunderte von Kilometern zurückzulegen. Können Eisbären sich nicht artgemäß bewegen, entwickeln sie auffällige Verhaltensstereotypien, erkennbar an sich ständig wiederholenden Bewegungsabläufen. Die Tiere laufen dann endlose Runden im Kreis oder schwingen mit ihrem Kopf und Körper in immer gleichen Abläufen.

Helfen Sie Eisbären wie Knut: Fordern Sie das zuständige Bundeslandwirtschaftsministerium gemeinsam mit uns auf, die Nachzucht und den Import von Eisbären zu verbieten. Denn nur so kann das Leid der Tiere in Zoos mittelfristig beendet werden!

Obwohl die gravierenden Folgen der viel zu kleinen Gehege in Zoos bekannt sind, züchten Zoos und Tierparks weiterhin Tiere in einer Umgebung, in der ihr Leid vorprogrammiert ist. Jeder Zoo, der an der Zucht von Eisbären festhält, handelt verantwortungslos. Zudem leistet die Haltung von Eisbären in Gefangenschaft keinen Beitrag zum Artenschutz, da im Zoo geborene Tiere grundsätzlich nicht ausgewildert werden können. Es ist längst an der Zeit, diese Tierquälerei aus kommerziellen Beweggründen zu beenden!

16.03.2021

Petition: Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!

Regenwald.org: Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. Bitte unterstützen Sie den Widerstand gegen die Förderung fossiler Energie, die die Klimakatastrophe verschlimmert.

„Das Erdöl muß im Boden bleiben“, fordert Ina Shikongo. Die Aktivistin in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher unentdeckte Erdöl-Vorkommen auszubeuten. “Die Ölförderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung.“

Das Projekt, das Ina, weitere Aktivisten und Frack free Namibia so vehement bekämpfen, wird von der kanadischen Firma ReconAfrica vorangetrieben. Das Unternehmen behauptet, ein immenses, tiefes Sediment-Becken entdeckt zu haben – womöglich gefüllt mit Erdöl und Gas. ReconAfrica hat eine Erkundungslizenz im Kavango Basin ergattert.

Sollten Erkundungsbohrungen erfolgreich sein, will die Firma 2 Milliarden Barrel Erdöl fördern – bevor sie in tiefere Schichten vordringt. Umweltschützer fürchten, daß die Firma eigenen Beschwichtigungen zum Trotz auf Fracking setzt, weil sie in Marketing-Material von “unkonventionellen Methoden” spricht – ein beschönigender Ausdruck für Fracking.

Jetzt hat ReconAfrica die erste Test-Bohrung beendet! Sie schlägt eine Schneise durch den Busch, um den Bohrturm zur zweiten Erkundungsstelle zu schaffen.

Die ökologischen Folgen des Projekts können verheerend sein. Es gefährdet über die Gewässer in Namibias trockenen Savannen und das berühmte Okavango-Delta in Botswana, das wegen seines Artenreichtums ein Unesco Welterbe und Heimat von Elefanten, Flußpferden und Vögeln in großer Zahl ist. Der Tourismus und die Lebensgrundlage der Einheimischen wie den San sind in Gefahr.

Um das Weltklima, die Artenvielfalt, die Gewässer und die Lebensgrundlage der örtlichen Bevölkerung zu bewahren, muß das Projekt von ReconAfrica gestoppt werden.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Unterschrift.

10.03.2021

Petition: Tierquälerische „Anbindehaltung“ darf kein UNESCO-Weltkulturerbe werden!

ariwa.org: Der Landkreis Garmisch-Partenkirchen plant, die dortige Kulturlandschaft als UNESCO-Weltkulturerbe schützen zu lassen. In diesem Zuge soll ausdrücklich auch die „Kombinationshaltung“ von Rindern als schützenswertes Kulturgut eingestuft werden. „Kombinationshaltung“ bedeutet dabei nichts anderes als „Anbindehaltung“ mit gelegentlichem bzw. saisonalem Freilauf. In der „Anbinde-“ oder „Kombinationshaltung“ sind die betroffenen Tiere mit einer kurzen Kette, einem Strick oder Eisengestänge am Hals fixiert. Der verbleibende Bewegungsspielraum reicht gerade einmal dafür aus, daß sich die Kühe hinlegen und wieder aufstehen können. Monatelang stehen sie so praktisch bewegungslos auf einer Stelle – ohne die geringste Abwechslung. Diese Bewegungslosigkeit macht nicht nur ein natürliches Bewegungs- und Sozialverhalten der Tiere unmöglich, sie werden zudem krankheitsanfällig und verwahrlosen sehr oft auch äußerlich. Wir sehen darin einen Versuch, den Titel „Weltkulturerbe“ für die Legitimierung überkommener Tierquälerei zu mißbrauchen. Bitte unterstützen Sie unsere Petition, um dieses Vorhaben zu verhindern.

Die Unterschriften werden Anfang Juni 2021 an die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner und die Kultusministerkonferenz übergeben, die auf nationaler Ebene für die Prüfung der „Welterbe“-Bewerbung zuständig sind. Danke für Ihre Unterstützung der Petition!

17.02.2021

Petition: Die EU braucht eine Positivliste

animal-public.de: In Europa werden über 200 Millionen Haustiere gehalten. Darunter Millionen Wildtiere, denn in Deutschland und fast allen anderen europäischen Ländern ist es vollkommen legal, Klammeraffen, einen Serval oder gar ein Krokodil zuhause zu halten. Dabei ist eine artgerechte Haltung dieser Tiere im heimischen Hobbykeller schlichtweg nicht möglich. Gemeinsam mit vielen anderen Tierschutzorganisationen fordern wir daher die Einführung einer europäischen Positivliste, die regelt, welche Tiere in Privathaushalten gehalten werden dürfen.

Gefahren des Wildtierhandels

Leidtragende des boomenden Wildtierhandels sind nicht nur die Tiere, er stellt auch eine ernstzunehmende Gefahr für die Artenvielfalt und den Menschen dar. Denn, je seltener eine Tierart ist, desto beliebter ist sie bei den privaten Haltern und desto mehr Geld läßt sich mit ihr verdienen. Skrupellos wird daher die Natur geplündert, selbst in den entlegensten Regionen der Welt. Immer mehr Arten sind unmittelbar vom Aussterben bedroht. Gleichzeitig birgt der nahezu unkontrollierte Wildtierhandel die Gefahr weiterer Zoonosen, die sich in kürzester Zeit weltweit verbreiten können.

Was ist eine Positivliste?

Eine Positivliste ist eine Liste der Tierarten, deren Haltung in Privathand noch erlaubt ist. Das sind jene Tierarten, die artgerecht gehalten werden können und von deren Haltung keine Gefahr für den Artenschutz, die Umwelt oder die Gesundheit ausgeht. Die Haltung aller anderen Tierarten ist damit automatisch verboten. Die Positivliste ist im Gegensatz zu anderen Regularien leicht verständlich, nachvollziehbar und gut umsetzbar und sie ist geeignet, viel Tierleid zu verhindern.

Angesichts des zunehmenden Wildtierhandels und des kaum noch überschaubaren Artenspektrums hat Belgien im Jahr 2002 als erstes Land in der EU eine Positivliste für die Haltung von Säugetieren in Privathaushalten eingeführt. Im Jahr 2008 entschied der Europäische Gerichtshof, daß diese Positivliste rechtmäßig ist und nicht gegen die Grundsätze der EU verstößt. Seither bereiten auch andere europäische Länder die Einführung einer Positivliste vor. Das sind wichtige Schritte, doch es braucht eine europäische Lösung. Daher fordert animal public gemeinsam mit zahlreichen anderen Tierschutzorganisationen die Einführung einer europäischen Positivliste.

Unsere Kollegen von AAP (Animal Advocacy and Protection) in den Niederlanden sind tagtäglich mit den Folgen des Wildtierhandels konfrontiert. Sie betreiben die wohl größte Auffangstation für exotische Säugetiere in Europa. Sie pflegen Affen, Kleinbären, aber auch Großkatzen, die zuvor unter artwidrigen Bedingungen von Privatpersonen gehalten wurden. Und von Jahr zu Jahr wird die Zahl der Tiere größer, die ihre Hilfe brauchen.

Das muß ein Ende haben! Daher hat AAP bei der EU eine Petition zur Einführung einer Positivliste eingereicht.  Wenn die Petition 2000 Unterschriften erhält, wird sich das Europäische Parlament mit ihr beschäftigen. Bitte helfen Sie uns, den Tieren eine Stimme zu geben.

10.02.2021

Absurdes System Tiertransporte: Österreich importiert und exportiert jeweils über 20 Millionen lebende Nutztiere

VIER PFOTEN: EU für 80 Prozent der weltweiten Lebendtiertransporte verantwortlich

OTS: Lebende Tiere als Ware: Auch 2019 ist die Anzahl der Tiertransporte aus und nach Österreich erschreckend hoch, wie VIER PFOTEN einer parlamentarischen Anfrage aus dem Sommer 2020 entnommen hat. Absurdes Detail: Etwa so viele Tiere, wie unser Land exportiert, werden demnach auch importiert. Die Einfuhren werden in der Beantwortung der Anfrage durch das zuständige Ministerium Anschober mit 20.537.403, die Ausfuhren mit 20.210.887 Nutztieren beziffert. Unter letzteren sind auch 20.310 Tiere, die in Drittstaaten exportiert wurden, wobei allerdings kein Geflügel mitgerechnet wurde. Die Anzahl der Geflügelexporte in Drittstaaten lag in den vergangenen Jahren immer über einer Million Tiere. ...

Laut EU-Verordnung dürfen Rinder insgesamt 29 Stunden transportiert werden, wobei eine Stunde Pause eingehalten werden muß. Bei Schweinen beträgt die zulässige Transportdauer ohne Pause 24 Stunden. Nach einer Pause von 24 Stunden darf die Maximaldauer aber beliebig oft wiederholt werden. Auch nicht-entwöhnte, also noch säugende Jungtiere dürfen transportiert werden. „Wenn wir von Drittstaaten sprechen, dann bedeutet das Länder wie die Türkei, Aserbaidschan oder Usbekistan. Abgesehen davon, daß die Haltungs- als auch die Schlachtungsbedingungen dort wesentlich niedriger sind, haben wir keine Kontrollmöglichkeit darüber, was mit den Tieren vor Ort geschieht. Das ist insbesondere beim lukrativen Export von Zuchtrindern problematisch: Immer wieder enden für die Zucht ausgeführte Tiere vor Ort erst recht als Schlachtvieh“, erklärt Eva Rosenberg.

Lust auf Billigfleisch läßt Tiertransporte explodieren

Die Motivation für dieses Hin- und Hergeschiebe von lebenden und fühlenden Tieren ist in der Regel die Produktion unter möglichst billigen Bedingungen und die Umgehung von Tierschutzstandards. Ein gutes Beispiel dafür sind die oft kritisierten Kälbertransporte: Im Ausland ist die Mast oft billiger, und die Kälber dürfen ausschließlich mit einer Mischung aus Wasser, Milchpulver und Palmöl gefüttert werden, um das Fleisch möglichst weiß zu halten. Diese tierquälerische Mast ohne eisenhaltiges Rauhfutter wäre in Österreich nicht erlaubt. Also werden österreichische Kälber in andere Länder zur Mast geschickt, das billige Fleisch wird dann wieder eingeführt. Österreichische Konsumentinnen und Konsumenten bekommen im Großteil der Fälle in der Gastronomie dieses weiße, importierte Tierqual-Kalbfleisch vorgesetzt, meistens ohne es zu wissen.

Ein entscheidender Schritt, um Tiertransporte langfristig einzudämmen, ist für VIER PFOTEN eine lückenlose Kennzeichnung aller tierischen Produkte nach Herkunft und Haltung, auch in verarbeiteten Produkten und in der Gastronomie. „Es ist völlig unverständlich, wieso diese logische Forderung, die seit langem von vielen Seiten geäußert wird, immer noch nicht Realität ist”, so Eva Rosenberg. Außerdem fordert VIER PFOTEN neben einem Stopp von Lebendtiertransporten in Drittstaaten und einer Begrenzung der Transportzeit auf maximal acht Stunden auch ein Verbot des Transports von nicht-entwöhnten Jungtieren.

„Monster EU“: 80 Prozent der weltweiten Lebendtiertransporte

Erschreckende Zahlen kamen vor kurzem auch von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Demnach gehen auf das Konto der EU 80 Prozent der weltweiten Lebendtiertransporte. Insgesamt sind 2019 laut FAO 1,8 Millionen Geflügel, Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen innerhalb der EU über eine nationale Grenze verbracht worden. „Die EU hat hier unter dem alles rechtfertigenden Deckmantel des freien Warenverkehrs ein Monster kreiert“, kritisiert Eva Rosenberg. „Nach wie vor gilt außerdem: Die gesetzlichen Vorschriften und Kontrollen innerhalb der EU sind völlig unzulänglich. Zudem werden Übertretungen kaum sanktioniert.“

Hier gehts zur Petition

19.01.2021

Schluß mit der Fuchsjagd

Speziell in dieser Jahreszeit möchten wir nochmals auf die Kampagne von wildbeimwild.com: Schluß mit der Fuchsjagd aufmerksam machen: Das Töten von Tieren im Rahmen einer Freizeitbeschäftigung hat im 21. Jahrhundert nichts zu suchen und sollte auch strafrechtlich geahndet werden! Um die erbarmungslose Verfolgung eines unseres interessantesten Beutegreifers (Vertreter der Familie der Hunde) zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd auf der Niederjagd sei notwendig, weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen – eine längst überholte Ansicht!

Laut allen Tierschutzgesetzen im deutschsprachigen Raum muß ein „vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse und Dachse handelt es sich jedoch meist lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für diese Wildtiere gibt es keine rechtliche Abschußplanung. Die Tiere dienen den Hobby-Jägern als lebendige Zielscheibe, denn es besteht weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht ein Grund für die massenhafte Bejagung gesunder Beutegreifer.

Demnach ist jede Fuchsjagd ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, weil es am vernünftigen Grund mangelt. Es gibt seit mehr als 30 Jahren mindestens 18 wildbiologische Studien, die beweisen: Fuchsjagd reguliert nicht und taugt auch zur Seuchenbekämpfung nichts. Im Gegenteil!

Praktisch das ganze Jahr über wird den Füchsen mittels Treibjagd, Paßjagd, Baujagd usw. nachgestellt. Wir fordern daher mit dieser Kampagne die PolitikerInnen auf, das völlig sinnlose Töten dieser wunderbaren Geschöpfe, das einzig der Lustbefriedigung der Hobby-Jäger dient, schnellstmöglich zu verbieten. Luxemburg oder der Kanton Genf haben aufgezeigt, daß es keinerlei stichhaltige Argumente für dieses Abschlachten gibt und daß sich eine Regierung, welcher Natur- und Tierschutz wichtig sind, keinesfalls den Forderungen irgendwelcher militanten Jagdlobbyisten unterwerfen darf!

Wildtiere haben auch Gefühle und Emotionen. Sie können leiden, trauern und Freude empfinden. Sie leben wie wir Menschen in Familienverbänden und Sozialstrukturen, welche Hobby-Jäger meist zum Spaß terrorisieren und schänden.

„Die Fuchsjagd ist ökologisch, ökonomisch und epidemiologisch sinnlos – ja sogar kontraproduktiv! – und sollte daher im Sinne von Mensch, Natur und Tierwelt sowie aus der Sicht von Ethik, Moral und Tierschutz verboten werden.“

HIER gehts zu unserer Petition gegen die Fuchsjagd in Österreich

 

12.01.2021

Petition: Die Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau

www.regenwald.org: Ecuadors Verfassungsgericht hat die große Chance, ein Urteil zugunsten der in der Verfassung verankerten Rechte der Natur zu fällen. Ein großes Bergbauprojekt direkt im Schutzwald Los Cedros, einem Hotspot der Biodiversität im Nordwesten Ecuadors, verletzt die Rechte der Natur und muß verboten werden. Im Jahr 2008 hat Ecuador als erstes Land in seiner Verfassung die Natur als Rechtssubjekt anerkannt und das Recht der Menschen, in einer gesunden Umwelt zu leben, in den Text aufgenommen. Doch bis heute wurden diese Rechte der Natur nicht wirklich in Kraft gesetzt und in der Praxis auf das Niveau von Gesetzen gehoben. Aber das könnte sich sehr bald ändern:

Den Anstoß dazu könnte das 1989 gegründete Reservat Los Cedros bilden, das 1994 zum Waldschutzgebiet erklärt wurde. Die dort im Jahr 2000 eingeweihte wissenschaftliche Station hat bisher mehr als 60 Publikationen hervorgebracht. Der 6.400 Hektar große Schutzwald mit seinen 315 Vogel-, fünf Katzen-, drei Affenarten, darunter dem vom Aussterben bedrohten Braunkopfklammeraffen und dem Brillenbär konzentriert eine enorme Menge an Forschungsarbeiten. Hinzukommen mehr als 400 Orchideenarten!

All diese Artenvielfalt ist durch ein großes Bergbauprojekt des kanadischen Unternehmens Cornerstone bedroht.

Nun hat das ecuadorianische Verfassungsgericht mit der "Aktion zum Schutz des Waldes Los Cedros" das Gebiet als Präzedenzfall ausgewählt. Das Verfahren könnte eine historische Entscheidung bilden, um die Rechte der Natur in der Praxis wirksam zu machen und Los Cedros auch durch die Rechtsprechung zu schützen. Bereits am 19. Oktober 2020 hat eine öffentliche Anhörung zu dem Fall stattgefunden und das Verfassungsgericht wird nun bald ein Urteil fällen.

Bitte unterschreiben Sie die Petition. Geben Sie dem Gericht ein Zeichen, daß die Welt genau hinschaut und daß wir alle hoffen, daß es weltweit Geschichte schreiben wird, indem es sich zugunsten von Los Cedros und der Rechte der Natur entscheidet.

05.01.2021

Petition an die EU-Kommission: Videoüberwachung auf Schlachthöfen!

Können Sie sich eine OP bei vollem Bewußtsein, ohne Betäubung vorstellen? Ein Alptraum? Aber grausame Realität für Millionen von Schlachttieren in Deutschland und in ganz Europa! Lt. EU-Kommission (Mai 2011) erleben in bestimmten EU-Staaten bis zu 75 % der Tiere bei vollem Bewußtsein ein extrem qualvolles Ende: Entweder werden sie aus bestimmten Gründen vor der Schlachtung überhaupt nicht betäubt, oder diese ist unzureichend (wirkt weder lang noch stark genug). Sie werden dann - oft maschinell - amputiert, aufgeschnitten, verbrüht, in Teile zerlegt oder verbluten – meist kopfüber an Haken hängend – qualvoll lang, in unerträglichem Schmerz zuckend, laut stöhnend oder aufbrüllend. Die Hauptgründe sind neben einer grundsätzlichen Hintanstellung des Tierschutz-Prinzips Akkordarbeit, Kostenersparnis, Gewinnmaximierung bis hin zu hemmungsloser Profitgier, aber auch erhebliche Mängel bei den Betäubungsgeräten. Diese unerträglichen Zustände stellen einen schwerwiegenden Verstoß gegen die deutsche Tierschutz-Schlachtverordnung wie gegen europäische Tierschutzgesetze dar und stellen die Glaubwürdigkeit der gesamten EU-Tierschutzpolitik in Frage. – Auch die Schlächter geraten in unnötige Gefahr: Versicherungen stufen den Grad der beruflichen Gefährdung extrem hoch ein (Wert: 15.2).

Zur Durchsetzung der geltenden Tierschutz- und Arbeitsschutzgesetze ist eine durchgängige Kontrolle sowie Dokumentation mittels Videoüberwachung unabdingbar. Die in den Schlachthöfen Europas herrschenden skandalösen Mißstände müssen unverzüglich behoben werden. Um dies schnellstmöglich zu erreichen, sind folgende Maßnahmen erforderlich:

- Eine gesetzlich zwingend vorgeschriebene VIDEOÜBERWACHUNG zur durchgängigen Kontrolle des gesamten Schlachtprozesses, um Verstöße gegen Tierschutzgesetze und Tierschutz-Verordnungen zunächst einmal objektiv zu erfassen.
- Erstellung einer STATISTIK über die Kontrollergebnisse und deren DOKUMENTATION.
- Durchführung und Auswertung der Kontrollen durch AMTSVETERINÄRE, deren Unabhängigkeit gewährleistet sein muß.
- AHNDUNG der Gesetzesverstöße.
- Anhebung der diesbezüglichen VERANTWORTLICHKEIT auf eine höhere Zuständigkeitsebene, auf der verbindliche tierschutzrechtliche Entscheidungen ohne Rücksicht auf "vor Ort" existierende Umstände möglich sind.
- KENNZEICHNUNG der Fleischprodukte aus videoüberwachten Schlachthöfen.

Wir fordern, daß allen Tieren VOR der Schlachtung eine Vollbetäubung gewährt wird, um ihren streß- und schmerzfreien Tod sicherzustellen. Um zu garantieren, daß kein Fleisch geschlachteter Tiere ohne Betäubung in die gesamte Lebensmittelproduktion und in den Handel kommt, müssen alle Schlachthäuser ein jährlich zu erneuerndes Zertifikat erhalten. Für Fleischprodukte oder Produkte mit Fleischgehalt muß eine spezielle Kennzeichnung über die Schlachtart zwingend vorgeschrieben werden. Eine CCTV Videoüberwachung aller tierschutzrelevanten Vorgänge, vor allem die Kontrolle der eigentlichen Tötungshandlung ist unabdingbar, außerdem die Dokumentation und anschließende Auswertung durch neutrale Amtsveterinäre. Um die Handlungsfreiheit der Amtsveterinäre zu gewährleisten, ist die behördliche Zuständigkeit unbedingt von der Kreis- auf die Landesebene anzuheben. Ferner müssen, anders als bisher, Verstöße gegen das Gesetz geahndet werden und spürbare Konsequenzen zur Folge haben.

Bitte HIER die Petition unterschreiben!

22.12.2020

Petition: Nein zur Zucht mit Freigänger-Katzen!

Seit 2005 gibt es in Österreich die gesetzliche Kastrationspflicht für Katzen. Ausgenommen waren bis 2016 Katzen in "bäuerlicher Haltung". Seit 2016 wurde zwar der Begriff "bäuerliche Haltung" gestrichen, es wurde jedoch die offizielle Möglichkeit eingeführt, daß JEDER mit seinen Katzen (auch die, die im unkontrollierten Freigang sind) eine Zucht anmelden kann. Somit kann seit 2016 jeder Landwirt mit seinen Hofkatzen offiziell "züchten". Zu Beginn mußte die "Zucht" innerhalb von 6 Monaten von den Behörden kontrolliert werden, da es aber einen regelrechten Ansturm gab, wurde diese Kontrolle gestrichen!

2017 wurde dann der Gesetzestext dahingehend geändert, daß die sogenannten "Zucht"katzen gechipt und in der Heimtierdatenbank registriert werden müssen. Aber auch hier sind keine Kontrollen vorgesehen und wären auch für die Behörden schwer bis unmöglich umzusetzen.

Daher muß die Zucht mit Freigängern umgehend untersagt werden!

Begründung:

* Eine "Zucht" mit Katzen im Freigang ist völlig absurd.

* Die Katzen verpaaren sich mit irgendwelchen x-beliebigen kranken Katern.

* Die Katzen werfen oft irgendwo im Heuboden oder im Holzstoß beim Nachbarn (dazu gibt es dokumentierte Fälle).

* Die Katzen haben nicht selten Komplikationen bei der Geburt - werfen sie also irgendwo, gehen sie oft mitsamt den Babys elendig zugrunde.

* Überstehen Mutter und Babys Geburt und die ersten Wochen, ist die Gefahr, daß die Jungen verwildern und neue Streunerpopulationen gründen, sehr hoch, da sie nicht von Anfang an an den Menschen gewöhnt sind (wie es bei einem seriösen Züchter der Fall wäre).

* Eine Kontrolle der sogenannten "Zucht"-Katzen im Freigang ist auch für Behörden schlicht unmöglich.

HIER gehts zur Petition!

10.12.2020

Petition: Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!

www.regenwald.org: Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. Bitte unterstützen Sie den Widerstand gegen die Förderung fossiler Energie, die die Klimakatastrophe verschlimmert.

„Das Erdöl muß im Boden bleiben“, fordert Ina Shikongo. Die Aktivistin in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher nicht entdeckte Erdöl-Vorkommen auszubeuten. “Die Ölförderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung.“ Sie nennt das „Genozid und Ökozid“.

Das Projekt, das Ina, weitere Aktivisten von FFF und Frack free Namibia so vehement bekämpfen, wird von der kanadischen Firma ReconAfrica vorangetrieben. Das Unternehmen behauptet, ein immenses, tiefes Sediment-Becken entdeckt zu haben – womöglich gefüllt mit Erdöl und Gas. ReconAfrica hat eine Erkundungslizenz im Kavango Basin ergattert, in den USA einen Bohrturm gekauft und ihn über den Atlantik verschifft.

Sollten drei Erkundungsbohrungen, die noch im Dezember beginnen sollen, erfolgreich sein, will die Firma 2 Milliarden Barrel Erdöl fördern – bevor sie in tiefere Schichten vordringt. Umweltschützer fürchten, daß die Firma eigenen Beschwichtigungen zum Trotz auf Fracking setzt, weil sie in Marketing-Material von “unkonventionellen Methoden” spricht – ein beschönigender Ausdruck für Fracking.

Die ökologischen Folgen des Projekts können verheerend sein. Es gefährdet über die Gewässer in Namibias trockenen Savannen und das berühmte Okavango-Delta in Botswana, das wegen seines Artenreichtums ein Unesco Welterbe und Heimat von Elefanten, Flußpferden und Vögeln in großer Zahl ist. Der Tourismus und die Lebensgrundlage der Einheimischen wie den San sind in Gefahr.

Um das Weltklima, die Artenvielfalt, die Gewässer und die Lebensgrundlage der örtlichen Bevölkerung zu bewahren, muß das Projekt von ReconAfrica gestoppt werden.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Unterschrift.

28.10.2020

Petition: Schluß mit Käfigeiern weltweit!

albert-schweitzer-stiftung.de: Burger King profitiert davon, daß Hennen in Käfigen leiden. In Deutschland sind zwar Legebatterien und in einigen Jahren auch Kleingruppenkäfige verboten. Doch weltweit ist diese Tierquälerei noch gang und gäbe. Das nutzt Burger King aus, zum Beispiel auf dem asiatischen Markt. Und: Die Eier der gequälten Hennen landen oft in Fertigprodukten wie Saucen. Diese serviert der Fast-Food-Riese unserem Kenntnisstand nach auch hierzulande.

Bislang gibt es von Burger King und anderen Unternehmen unter dem Dach von Restaurant Brands International (RBI) nur nationale und teils unkonkrete Versprechen, keine Käfigeier mehr zu nutzen. Das ist für einen global agierenden Konzern zu wenig. Burger King und die anderen müssen 100 % käfigfrei werden, weltweit, bei allen Produkten und zu einem festen Termin. Wir fordern von Burger King und anderen RBI-Unternehmen ein konsequentes »Nein!« zu dieser Haltungsform.

Zeigen Sie Burger King, daß es nicht in Ordnung ist, wenn ein Huhn in einem winzigen Käfig auf Gitterboden leben muß – egal wo. Daß es Quälerei ist, wenn die Hennen sich kaum bewegen können. Machen Sie Burger King klar, daß Käfighaltung von gestern ist und nicht unterstützt werden darf. Nirgendwo.

Siehe auch auf www.presseportal.de: Tierschützer fordern von Burger King: Schluß mit Käfigeiern – weltweit

21.10.2020

Petition gegen nepalesisches Schlacht-Opferfest:

"Mit Stricken festgebunden - Angst vor hektischen Menschenmengen - Mit stumpfen Macheten enthauptet!"

Eines der schlimmsten "religiösen" Tieropferfestivals, das Dashain Festival in Nepal, beginnt wieder in wenigen Tagen, am 24. Oktober. Diese (englische) Petition soll helfen, diesem schrecklichen Gemetzel in Zukunft ein Ende zu setzen!

Diese Tradition ist extrem barbarisch und anachronistisch. Kein Tier sollte leiden und so viel Schmerz erleiden müssen, nur um eine Tradition aufrechtzuerhalten. Wir haben diese Greueltaten aus erster Hand gesehen - und es gibt nichts Vergleichbares auf der Welt.

Appellieren Sie mit dieser Petition der „Animal Recovery Mission“ an den nepalesischen Innenminister, er soll das grausame Ritual der Tieropferung beim Dashain Festival endgültig beenden. Ihre sofortige Aktion wird nicht nur deren Leben retten, sondern auch Hunderttausende ihrer Freunde vor diesem grausamen, jährlichen Blutvergießen bewahren.

14.10.2020

Dörfer und Wälder brennen für Palmöl – Petition!

Am 20. Mai 2020 brannte das Dorf Ijaw-Gbene im Süden Nigerias nieder. Augenzeugen beschuldigen Sicherheitskräfte der Firma OOPC und Angehörige der Armee dafür verantwortlich zu sein, was die Firma zurückweist. Zuvor waren drei Dörfer unter ähnlichen Umständen in Brand gesteckt worden. OOPC weist die Anschuldigungen von sich. Der Vorfall im Mai hat die örtlichen Bauern und Fischer obdachlos gemacht, ihr Hab und Gut wurde zerstört. Die 80 Einwohner des Dorfes mußten in Nachbargemeinden und Kirchen Obdach suchen.

OOPC gehört zur Socfin-Gruppe, die von den Geschäftsleuten Vincent Bolloré aus Frankreich und Hubert Fabri aus Belgien kontrolliert wird und in zehn Ländern Afrikas und Asiens Palmöl- und Kautschukplantagen betreibt. Die Europäer haben einen schlechten Ruf: ob in Kamerun, Liberia, Sierra Leone, Elfenbeinküste oder Kambodscha, überall, wo Socfin arbeitet, klagt die lokale Bevölkerung über rabiate Methoden.

In Nigerias Okomu Kingdom erstreckt sich Socfins 33.000 Hektar große Plantage auf der angestammte Land der örtlichen Gemeinden. Die behaupten, niemals zugestimmt zu haben, das Land ihrer Ahnen herzugeben. Außerdem reichen die Plantagen in Waldschutzgebiete, die bedrohten Tierarten wie Schimpansen, Waldelefanten und Red-bellied-Monkey einen Lebensraum bieten.

In einem gemeinsamen Brief vom 4. September haben örtliche Gemeinden Nigerias Präsident Muhammadu Buhari gebeten, gegen OOPC einzuschreiten. Der Konflikt mit der Firma ist kein Einzelfall – er ist symptomatische für das Palmöl-Business weltweit. Bitte unterstützen Sie den Kampf der örtlichen Gemeinden für ihre Rechte und die Wälder mit Ihrer Unterschrift.

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