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Themen

Hier findet sich eine Zusammenfassung unserer vielfältigen politischen bzw. aktionistischen Tierschutz-Tätigkeiten und Petitionen. Es werden jeweils die aktuellen Themen aus unseren Newslettern hinzugefügt, sodaß die Bereiche immer am neuesten Stand bleiben.

 

Sie können hier die chronologische Liste nach verschiedenen Themen, Titeln oder auch Daten filtern.

 

Hierzu zählen z.B. unsere alljährlichen Kampagnen bezüglich der Fohlenmärkte bzw. unsere diesbezüglichen Freikauf- und Vermittlungsaktionen, allgemeine (politische) Tierschutz-Themen, unsere Beteiligung an internationalen Tiertransport- oder Anti-Schächt-Kampagnen, unsere Arbeit für die Verbesserung der Tierschutz-Gesetzgebung für Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten oder für ein/e Einschränkung/Verbot tierquälerischer Jagdpraktiken. Weiters finden Sie hier Berichte über unsere Auslandsprojekte, wie Streunerhunde in Sri Lanka und Eselhilfe in Ägypten, aber bisweilen auch andere Hilfsaktionen bzw. Petitionen, an denen wir uns beteiligen (z.B. gegen das alljährliche brutale Robben-Massaker in Kanada oder die grausamen Schächtpraktiken beim jährlichen Kurban Bayrami-Opferfest). Zudem bringen wir u.a. alternative Sichtweisen über die von WHO oder anderen "Gesundheits"-Behörden ausgerufene "Seuchen" und Zwangsimpfkampagnen. Darüber hinaus auch kritische Beiträge zu Gentechnik, Patentierung von Leben, EU und Tierschutz sowie allgemein zur EU und der daraus resultierenden - oft absurden - verpflichtenden Gesetzgebung für Österreich.

z.B. 14/08/2022
10.08.2022

Abschuß von Wolfseltern bedeutet Hungertod für Welpen

OTS.at/Naturschutzbund: Den Bescheid zum Abschuß eines Wolfspaares in Tirol, das Junge führt, sieht der Naturschutzbund äußerst kritisch. Er fordert von der Tiroler Landesregierung einen fachlichen Umgang mit dem Rückkehrer Wolf und Hilfestellung für Almbauern durch mehr Engagement beim Herdenschutz. Die Welpen des Lavanter Wolfspaares sind noch von ihren Eltern abhängig und würden verhungern, sollten diese abgeschossen werden. Den Bescheid nicht zurückzuziehen, ist unverantwortlich.

Die neuesten Daten aus den Rißuntersuchungen in Osttirol bestätigen, daß es sich bei den zwei zum Abschuß freigegebenen Wölfen um ein Paar mit Nachwuchs handelt. Es ist das erste nachgewiesene Rudel im österreichischen Alpenraum. Trotz dieser Erkenntnisse möchte die Landesregierung am Abschuß festhalten. „Wir können nicht anders, als in diesem Abschußbescheid ein ‚Wahlgeschenk‘ an die Befürworter von Wolfsabschüssen zu sehen. Diese Entscheidung bietet Almbewirtschaftern keinerlei Sicherheit für die nächste Saison und führt zugleich zu einem qualvollen Verhungern der Welpen, die sich noch nicht selbst versorgen können“, kritisiert Lucas Ende, Artenschutzkoordinator beim Naturschutzbund Österreich.

Herdenschutzhunde noch Mangelware

Es ist nicht unüblich, daß es zur Zeit der Jungenaufzucht zu vermehrten Nutztierrissen kommt, wenn es in einem Wolfsgebiet ungeschützte Weidetiere gibt. Die Elterntiere müssen sehr viel Nahrung heranschaffen und nehmen dafür unter Umständen auch leicht verfügbare Beute. Zwar waren manche der Schafe auf der Lavanter Alm in einem fachlich korrekt aufgestellten Nachtpferch untergebracht, vermutlich aber haben die Schafe selbst diesen in Panik niedergerissen. „Üblicherweise würden bei hoher Wolfspräsenz in einem nächsten Schritt zusätzlich Herdenschutzhunde zum Einsatz kommen. Nur sind diese noch nicht im ausreichenden Maß verfügbar“, stellt Ende fest.

Wölfe sind in Österreich bereits seit 2009 regelmäßig nachweisbar

Angesichts der Wiederbesiedlung des Alpenraums durch Wölfe in den letzten 20 Jahren darf es niemanden überraschen, daß die Zahl an Wölfen, die Österreich erreichen, fortdauernd steigt. Dennoch wurden viele Jahre verschlafen, bevor zaghafte Bemühungen in Richtung Herdenschutz unternommen wurden. So gibt es in Österreich etwa noch keine Regelungen für den Einsatz von Herdenschutzhunden geschweige denn eine ausreichende Anzahl verfügbarer Hunde.

Zukunftsmodell traditionelle Behirtung

Der Naturschutzbund fordert daher rasche Investitionen in ein umfassendes Programm aus unbürokratischen Fördermitteln, fachlicher Beratungsleistung und gut ausgebildetem Hirtenpersonal sowie Herdenschutzhunden. Gelder zur Förderung von Hirten rentieren sich gleich mehrfach: Durch das gezielte Lenken der Tiere wird die Biodiversität und somit die Qualität der Futterflächen erhöht, die Tiere werden besser versorgt, die Böden speichern mehr Wasser und sind weniger erosionsgefährdet.

Politik ist in der Verantwortung

Der Naturschutzbund steht für ein konfliktarmes Zusammenleben mit dem Wolf ein, dessen Rückkehr bereits in vollem Gange ist. Angesichts der erfolgreichen Wiederbesiedlung des Alpenraumes und der mitteleuropäischen Tiefebene (Polen und Deutschland), ist ein „wolfsfreies Österreich“ keine realistische Perspektive für die heimische Almwirtschaft. „Bedenkt man die Laufleistung dieser Tierart, kommt man um einen effizienten und verantwortungsbewußten Schutz der Weidetiere nicht herum“, ist Ende überzeugt. „Dafür muß die verantwortliche Politik aber die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Tut sie das nicht, ist sie verantwortlich für Almauflassungen, nicht der Wolf.“


10.08.2022

Eine Tortur, die auf einem Teller in einem Touristenressort endet: Kälbertransporte auf die Kanarischen Inseln

ots.at/Animals Angels: Wöchentlich werden Rinder unter unzumutbaren Bedingungen auf die Kanarischen Inseln verfrachtet. Diese Transporte sind extrem lang. Die Tiere stehen nicht selten über 100 Stunden nonstop auf dem Lkw. Jetzt im Sommer kommt brütende Hitze hinzu, schlechte Wasserversorgung, kein oder zu wenig Futter, Stehen im eigenen Kot und Urin, Enge und beißender Ammoniakgestank. Auf den Inseln angekommen erwartet die wenige Monate alten Tiere der Tod auf der Schlachtbank. Angekurbelt wird dieser Handel durch Subventionen und Schlachtprämien.

Die Kälber, die auf den Kanaren geschlachtet werden, kommen z. B. aus Frankreich, Spanien, Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Irland oder Dänemark. Manche haben bereits einen Langstreckentransport hinter sich, denn sie wurden im Alter von wenigen Wochen nach Nordspanien zur Mast gebracht. Andere werden direkt aus ihrem Ursprungsland auf einen der längsten Transporte innerhalb der Europäischen Union (EU) geschickt. Allein die Fährüberfahrt vom südspanischen Hafen Cádiz dauert mindestens eineinhalb Tage. Doch zuvor sind die Tiere teilweise schon Tage unterwegs. Auf den Kanaren angekommen geht die Odyssee oft weiter: lange Wartezeiten wegen schlechter Organisation, Umladungen auf kleinere Lkw oder Insel-Hopping von den Hauptinseln auf eine der kleineren Kanaren.

Daß insbesondere Langstreckentransporte im höchsten Maß belastend und gefährlich für die Tiere sind, ist wissenschaftlich bewiesen und steht außer Frage. Besonders brenzlig wird die Situation bei hohen Temperaturen. In der Enge der Transporte haben die Tiere keine Chance, sich auszuweichen und ihre Körpertemperatur zu regulieren. In aller Regel haben sie auch keine Möglichkeit, sich hinzulegen, und wenn sie es tun, ist die Gefahr hoch, daß sie von den anderen Tieren aufgrund des Platzmangels niedergetrampelt werden. So führt der ständige Bewegungsausgleich im Stehen auf dem schwankenden Schiff schnell zur völligen Erschöpfung. Hinzu kommen Durst, Hunger und der beißende Ammoniakgestank ihres Urins und Kots.

Nach der EU-Tierschutztransportverordnung dürfen Rinder maximal 29 Stunden am Stück transportiert werden. Danach müssen sie für 24 Stunden vom Lkw entladen und versorgt werden und in einem Stall ruhen können. Doch für Fährtransporte innerhalb der EU macht der Gesetzgeber eine absurde Ausnahme: Diese werden als Seetransporte angesehen und die Zeit auf der Fähre gilt daher als Neutralzeit, die nicht zur Transportzeit hinzugerechnet wird - obwohl die Tiere auf dem Schiff in dem beengten Lkw verbleiben müssen und der Fährtransport höchstwahrscheinlich noch belastender ist als der Straßentransport.

[...] In ihrem gemeinsamen Positionspapier zur Überarbeitung der EU-Rechtsvorschriften für Tiertransporte fordern Deutschland, die Niederlande, Belgien, Dänemark und Schweden die Einführung einer maximalen Beförderungsdauer von acht Stunden für alle zur Schlachtung bestimmten Tiere sowie daß die in einem auf ein Schiff verladenen Lkw zugebrachte Zeit nicht als Ruhezeit, sondern als Beförderungszeit betrachtet wird.

Wir begrüßen diese Forderungen sehr. Es ist höchste Zeit, daß den vollkommen unnötigen und qualvoll langen 'Schlacht'tiertransporten ein Ende gesetzt wird.

Lesen Sie die ganze Presseaussendung von Animals Angels HIER


10.08.2022

Tiere der Tiefsee – kaum erforscht und schon gefährdet

Greenpeace.at: Wir haben nur noch wenig Zeit, um den Tiefseebergbau zu verhindern! Bereits nächstes Jahr wollen Konzerne mit gigantischen Maschinen den Meeresboden nach Rohstoffen umgraben. Das könnte das Leben in der Tiefsee aber für immer zerstören. In der Tiefsee leben Tiere wie Seewölfe, Koboldhaie und Laternenfische. Nur fünf Prozent des wundervollen Lebens ist erforscht. Die Tiefsee ist auch für uns entscheidend: Das Leben auf den Meeresböden speichert Kohlenstoff, Meerestiere tragen zur Stabilität der Meere bei.

Zerstörung des Meeresbodens

Das alles könnte schon bald aus Profitgier zerstört werden! Für Rüstungsindustrie, Handy-Akkus, Notebooks und andere Elektronikartikel wollen Konzerne zukünftig den Meeresboden nach Nickel, Kobalt, Mangan und seltenen Erden umgraben. Dafür läßt die Industrie riesige Maschinen auf den Boden hinunter, die alles zerreißen: Mit grellen Scheinwerfern die Dunkelheit, mit lauten Motoren die Ruhe und mit brutalen Werkzeugen den Meeresboden und alles, was darauf lebt. 

Widerstand gegen Tiefseebergbau

Wir dürfen nicht zulassen, daß auch noch die Tiefsee ausgebeutet wird! Sie ist einer der letzten kaum berührten Bereiche der Erde. 530 führende MeereswissenschaftlerInnen aus 44 Ländern warnen eindringlich vor dem Tiefseebergbau! Und auch in der Wirtschaft regt sich Widerstand: Google, Samsung, BMW und Volvo haben ihren Verzicht bereits öffentlich erklärt. Nutzen wir diesen Gegenwind, bevor es zu spät ist – denn schon nächstes Jahr könnte die Zerstörung bereits losgehen!

Verhindern wir den Tiefseebergbau für immer: Bitte unterzeichnen und verbreiten Sie die Petition!

 

 

 


29.07.2022

Hoffnung für brasilianische Streunerkatzen

Seit genau einem Jahr unterstützt ANIMAL SPIRIT – neben dem Eselprojekt in Ägypten und den Streunerhunden in Sri Lanka - auch ein engagiertes Streunerkatzen-Projekt in Brasilien. Seit damals hat sich einiges getan und daher wollen wir ihnen weiterhin helfen. Denn Kyria vom Verein „Bichanada“ aus Salvador da Bahia hat mir kürzlich geschrieben. Diese furchtlosen Tierschützerinnen scheuen keinen Einsatz für die Streunerkatzen in ihrer Stadt. Sie haben sogar Katzen aus einem brennenden Haus gerettet! Dank unserer Spenden konnten sie im letzten Jahr viel für die Tiere, aber auch für die Menschen erreichen.

Kyria schreibt, wie wichtig unsere Hilfe für den Erfolg ihrer Arbeit war und wie dankbar sie sind. Engagiert waren sie schon vorher, aber dank der Spenden des letzten Jahres konnten sie richtig viel tun. Über 500 Kastrationen sind seither durchgeführt worden, zahlreiche kranke Katzen wurden tierärztlich behandelt. Es gibt jetzt auch eine Struktur, um Tiere zur Adoption zu vermitteln. Die Lage entspannt sich mit jeder kastrierten, gesunden Katze und mit jeder Katze, die ein Zuhause bekommt.

Inzwischen sind Dinge möglich, die vor kurzem undenkbar waren: Leute rufen an, wenn sie eine verletzte Katze finden. Familien adoptieren Kätzchen. Es gibt Hoffnung. Die Arbeit läuft gut, aber es fehlt noch immer an allen Ecken und Enden: Geld, Medikamente, Tierfutter ...

Unsere Aussendung dazu ging diese Woche zur Post, Sie können es aber auch HIER ansehen bzw. online dafür spenden („Streunerkatzen-Projekt in Brasilien“ auswählen).

Herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann ANIMAL SPIRIT


29.07.2022

Erfolg im Tierschutz: Milchkühe werden früher von der Kette befreit

krone.at: Permanente Anbindehaltung bei Kühen hat nun ein früheres Ablaufdatum als in der Tierhalteverordnung vorgesehen. Immer wieder berichtete die „Krone“ über katastrophale Zustände in so manchen heimischen Stallungen. Rinder, die jeden Tag ihres Lebens an einer Kette hängen müssen. Keine Möglichkeit haben, sich zu bewegen, und erst am Tag der Schlachtung einige Schritte gehen können.

Diese besagt, daß es ab 1. Jänner 2024 (statt ab 2030) keine dauernde Anbindehaltung – zumindest auf AMA-Gütesiegel-Milchviehbetrieben - mehr geben wird. Zwar wird die Milch noch abgeholt, die Bauern erhalten aber einen geringeren Preis, und das macht diese Art der Haltung unwirtschaftlich. Mit Ende 2025 wird die Milch gar nicht mehr übernommen!

Landwirte erhalten finanzielle Unterstützung

Um den betroffenen Landwirten beim Umstieg auf bessere Haltungsformen zu helfen, werden vom Landwirtschaftsministerium jährlich 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Es war ein zähes Ringen, um diese Verbesserungen durchzusetzen. Aber alle Vertreter der Landwirtschaft, von Minister Norbert Totschnig über Bauernbundpräsident Georg Strasser und Kammer-Präsident Josef Moosbrugger, sehen diesen Schritt als richtungsweisend für unsere Bauern.

Siehe auch OTS.at: Schnelleres Aus für dauernde Anbindehaltung: AMA-Gütesiegel wird konkreter


29.07.2022

Wunderschönes Wiedersehens-Video von Tieren und Menschen!

“Animals Reunited With Owners AFTER YEARS!”

(auf englisch, aber die Bilder sprechen für sich!)


21.07.2022

Video zeigt, wie Jäger Babyfuchs mit Tritt tötet

krone.at: Wer macht so etwas? Im Innviertel in Oberösterreich hat ein Jäger einen kleinen Fuchs mit einem Tritt getötet. Und die schockierenden Szenen wurden auch noch gefilmt und fotografiert.

Es sind verstörende Bilder und ein Video, die der „Krone“ am Montag zugespielt wurden. Zu sehen ist eine ausgelassene Runde Innviertler Jäger, die bereits am 3. Juni in Geinberg den Abschuß eines Rehbockes feierte, wie „Krone“-Recherchen ergeben haben. Doch es ist auch zu sehen, wie ein Hund (offenbar der eines Jägers) in einem Raum einen jungen Fuchs beißt, schüttelt. Die Jäger schauen zu, filmen per Handy die Szene, dann steigt einer dem Raubtier auf den Kopf und tötet ihn.

Sachverhaltsdarstellung
Unklar ist, wer das Video aufgenommen. Klar ist, daß die Bilder und eine Sachverhaltsdarstellung zu dem Vorfall an Staatsanwaltschaft, Bezirkshauptmannschaft Braunau, Landesjägerverband und Polizei geschickt wurden.

Die „Krone“ hat mit dem Geschäftsführer des Landesjagdverbandes, Christopher Böck, gesprochen. „Natürlich sollte man so etwas nicht machen. Das ist nicht waidmännisch. Das kann und sollte man anders lösen“, sagt er. „Allerdings weiß ich noch nichts Genaues über die Umstände. Es war wohl so, daß der herrenlose junge Fuchs sich in das Gebäude verirrt hatte und der Hund ihn entdeckt hat und sofort zugeschnappt hat“, gibt Böck zu bedenken.

„Das macht man nicht“
Es sei dann durchaus üblich, daß man das Tier dann erlöst. Hunde schütteln ihre Beute zu Tode, das wollte man offenbar verhindern. Ob man das allerdings, wie im vorliegenden Fall, mit einem Tritt auf den Kopf machen muß, sei, so Böck, dahingestellt. Daß der ganze Vorfall dann aber auch noch gefilmt wird, kann er nicht nachvollziehen, „Das macht man einfach nicht“, sagt er deutlich.

Keine Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Auf Nachfrage der „Krone“ teilte die Staatsanwaltschaft Ried übrigens mit, daß das Verfahren gegen den betroffenen Jäger bereits eingestellt sei. Man habe nichts strafrechtlich Relevantes gefunden, heißt es…


21.07.2022

Wegen islamischem Opferfest: Flüchtlinge stehlen und schächten Hausziege „Pepper“

wochenblick.at: Am vorletzten Wochenende (Kurban Bayrami-Opferfest) wurde die zutrauliche Hausziege namens „Pepper“ im nordrhein-westfälischen Borgentreich ihrer Besitzerfamilie gestohlen. Das Tier war eine seltene Thüringische Waldziege (siehe Foto), die zu den bedrohten Haustierarten zählt. Am Montag folgte dann die traurige Gewißheit: „Pepper“ ist tot; ihre Überreste wurden an der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge (ZUE) entdeckt. Das Tier wurde anläßlich des islamischen Opferfestes (ANIMAL SPIRIT hat in den letzten Newslettern und in einer OTS-Presseaussendung darüber berichtet) grausam geschlachtet.

Die Ziege wurde damit zu einem weiteren vierbeinigen Opfer der voranschreitenden islamischen „Kulturbereicherung” in Deutschland – denn die muslimischen Bewohner der Flüchtlingseinrichtung töteten das Tier während des vom 9. bis 13. Juli stattfindenden muslimischen Opferfestes auf rituelle Weise: „Pepper“ wurde geschächtet, also ohne Betäubung geschlachtet, und ausgeblutet. Die Polizei fand Knochen, Fell und andere Reste des Tieres am Zaun der Einrichtung, das Fleisch in einem der Gebäude.

Grausam geschächtet

„Peppers” Eigentümer, die anonym bleiben wollen, zeigten sich am Boden zerstört, entsetzt und tieftraurig: „Sie war Menschen gegenüber sehr zutraulich und hat sich sicher schnell fangen lassen“, sagten sie. „Geklaut, geschächtet und weggeworfen. Das hat kein Tier verdient“, schrieben sie. Die Polizei ermittelt nun gegen zwei Männer, deren Alter und Herkunft natürlich ungenannt bleiben, wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Kultursensibilität statt Tierschutz

Daß die für die Tat verantwortlichen ZUE-„Schutzsuchenden“ straffrei oder allenfalls mit einem geringen Bußgeld davonkommen dürfen, das sie vermutlich nicht bezahlen können (oder wenn, dann aus den Zuwendungen des Staates, dessen Gesetze sie hier im Namen ihres Glaubens mit Füßen treten), steht zu erwarten. Erfahrungs- und gewohnheitsgemäß dürfte der Fall wieder einmal „kultursensibel“ abgewickelt werden: Den Tätern wird man möglicherweise, neben ihrer „kulturellen Prägung”, bedarfsweise auch noch diverse Traumata wegen ihrer Flucht als mildernde Umstände zubilligen – und den Fall ad acta legen.

Auch von politischer und mainstreammedialer Seite wurde diese grausame Barbarei natürlich wieder einmal nicht thematisiert: Während „Pepper” – wie geschätzte hunderttausende weitere Opfertiere alleine in Deutschland – grausam sterben mußte, überboten sich islamophile Politiker der meisten Parteien mit servilen Glückwünschen zum Opferfest.

Kniefälle der Politik vor dem Islam

(Lesen Sie den ganzen Artikel HIER)


21.07.2022

Wen dürfen wir essen? Der Status Quo

arte.tv: Wie halten wir heute Tiere? Die erste Folge der Dokureihe zeichnet ein ebenso faszinierendes wie erschreckendes Bild des Status Quo. Dirk Nienhaus gestattet einen Blick hinter die Kulissen einer Schweinemastanlage. Friedrich Mülln fahndet auf nächtlichen Einsätzen nach Tierschutzverstößen. Und Bäuerin Anja Hradetzky sucht nach einem Weg, Tierwohl und Nutztierhaltung zu vereinen.

Massentierhaltung ist in der modernen Landwirtschaft allgegenwärtig. Die erste Folge von „Wen dürfen wir essen?“ nähert sich dem Thema aus drei sehr unterschiedlichen Perspektiven.
Schweinemäster Dirk Nienhaus gestattet einen seltenen Blick hinter die Kulissen einer modernen Mastanlage. Er zeigt, wie sich die Aufzucht von Nutztieren zu einem hochtechnisierten, effizienten Prozeß entwickelt hat. Es wird deutlich, daß Massentierhaltung und billiges Fleisch zwei Seiten derselben Medaille sind. In seinen nachdenklichen Momenten fragt sich Dirk Nienhaus, ob seine Schweine etwas vermissen, und reflektiert mit bemerkenswerter Offenheit seine eigene Rolle im System.

Friedrich Mülln betrachtet die moderne Landwirtschaft von der entgegengesetzten Seite: Der Gründer der SOKO Tierschutz hat sich darauf spezialisiert, skandalöse Zustände in der Tierhaltung an die Öffentlichkeit zu bringen. Die Serie zeigt Bilder von seinen nächtlichen Einsätzen, bei denen er heimlich nach Tierschutzverstößen fahndet. Dabei macht Friedrich Mülln deutlich, warum er das System der Tierhaltung insgesamt für falsch hält.

Anja Hradetzky sucht nach einem Weg, Tierwohl und Nutztierhaltung zu vereinen – und stößt dabei an die Grenzen des Systems. Ihre Kühe leben im Grünen. Die Kälber wachsen bei ihren Müttern auf. Ihr Tod kommt plötzlich, durch einen Kugelschuß auf der Weide. Trotzdem bleiben Fragen: Was ist ein glückliches Leben? Wer entscheidet, wann genug gelebt ist? Aber auch: Warum läuft es in 99 Prozent der Betriebe nicht so? Und warum hat sie auch nach vielen Jahren noch Probleme, von ihrer Arbeit zu leben?

Hier geht es zum Doku-Trailer


14.07.2022

Unsere Partner-Organisation DCC (Dog Care Clinic), die wir seit Jahren unterstützen, schreibt über die derzeit immer prekärer werdende politische und wirtschaftliche Lage in Sri Lanka (siehe auch auf orf.at). Denn nicht nur in der Ukraine leiden Mensch und Tier, die Folge des Kriegs trifft v.a. auch viele der ärmsten Länder der Erde:

dogcare-clinic.com/de: Das öffentliche Leben in Sri Lanka steht vor dem Kollaps. Es gibt keinen Treibstoff mehr. Die nächste Lieferung wird erst Ende Juli erwartet. Ob diese dann überhaupt bezahlt werden kann, ist ungewiß. Die Zustände hier sind so schlimm wie noch nie. Es mangelt an allem, leider auch an lebenswichtigen Dingen wie Babynahrung, Insulin, Betäubungsmitteln, Antibiotikum, etc. Die Schulen sind erneut geschlossen und viele Geschäfte ebenso. Die Menschen haben kein Einkommen. Der Strom wird zur Zeit täglich für drei bis fünf Stunden abgestellt. Es droht eine Hungerkrise. Die Not läßt sich kaum in Worte fassen und es ist schwierig nicht den Mut zu verlieren. Besserung ist nicht in Sicht.

Trotz der Krise sind wir weiterhin an 365 Tagen im Einsatz. Wir mußten zwar einen Teil unserer Kontrolltouren aussetzen und können Hunde nicht mehr aus größerer Entfernung holen, aber zum Glück haben wir wenigstens noch Diesel, um unsere täglichen Fütterungstouren zu fahren und auf Notfälle zu reagieren. Auch das Kastrationsprogramm unserer Klinik läuft weiter. Es kommen allerdings kaum noch Besitzer mit ihren Tieren zu uns. Dennoch konnten wir in den vergangenen drei Monaten folgende Erfolge erzielen: 2.792 Kastrationen, 3.615 Impfungen, 20.256 Behandlungen und 118 OPs.

Aber wie lange können wir das noch schaffen? Der Druck auf uns wächst, denn immer mehr Menschen und Tiere sind in Not. Wir haben es mit so vielen ausgesetzten und verstoßenen Besitzerhunden zu tun wie noch nie!“

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14.07.2022

Tausende Esel aus Afrika gestohlen – für chinesischen Markt

faz.net: Weil afrikanische Bauern ihre Esel nicht verkaufen wollen, werden jedes Jahr unzählige gestohlen. Aus der Eselshaut läßt sich ein „Wundermittel“ der traditionellen chinesischen Medizin herstellen. Mehrere Länder in Afrika reagieren.

Angeblich begann alles mit der chinesischen Fernsehserie „Empresses in the Palace“ (zu deutsch: Kaiserinnen im Palast). Darin konsumieren die Aristokraten traditionelle chinesische Medizin mit dem Namen Ejiao, das aus Eselshaut hergestellt wird. Ejiao gilt als „Wundermittel“ in China, sorgt aber für „unsägliches Leid und den grausamen Tod abertausender Esel“, schreibt die Welttierschutzgesellschaft. Das jahrtausendealte Ejiao wird aus großen Mengen an Eselshaut hergestellt. Durch das Einkochen der Häute entsteht eine dunkle Gelatine, die dann wie zu Schokoladenblöcken geformt wird. Dieser Tradition wird sowohl eine medizinische als auch eine kosmetische Wirkung zugesprochen.

Simon Pope, der für die britische Wohltätigkeitsorganisation Donkey Sanctuary arbeitet, sagte in einem kürzlich veröffentlichten Bericht von „Voice of America“ (VOA), daß die Nachfrage nach Ejiao seit dem ersten Erscheinen der Serie 2011 enorm gestiegen sei. „Das Problem war, daß China einfach nicht genug Esel hat, um die Nachfrage zu decken“, sagte Pope dem Medium.

Daher bedient sich der Markt an den Eseln, die etwa in Simbabwe, Mali und Tansania als Lasttiere genutzt werden. Die Einheimischen wollten ihre Tiere jedoch nicht verkaufen. So begannen kurze Zeit später Diebstähle. Bauern in Afrika berichteten, daß sie ihre Tiere geschlachtet und gehäutet im Feld fanden. Sie würden mit Hämmern betäubt oder es werde ihnen die Kehle durchgeschnitten. Manchmal seien sie noch am Leben, wenn sie gehäutet werden. Tansania hat im vergangenen Monat das Schlachten von Eseln für den Fellhandel verboten. Dort sei die Eselpopulation vom Aussterben bedroht. Andere afrikanische Länder, darunter Nigeria und Kenia, haben ebenfalls Verbote für das Schlachten von Eseln und die Ausfuhr der Tiere erlassen. Für viele Menschen ist die Gier nach Eselshäuten eine existentielle Gefahr.

1000 Dollar für einen Esel in China

Waren bislang vor allem Schuppentiere, das Horn von Nashörnern und die Stoßzähne von Elefanten im Fokus der Wilderer, trifft es auch die weniger gefährlichen Tiere. Die Bestände an Eseln sind rückläufig. Eine aktuelle Studie von Forschern der University of South Africa zeigt, daß die Eselspopulation von 210.000 im Jahr 1996 auf etwa 146.000 im Jahr 2019 geschrumpft ist. Südafrika exportiert jedes Jahr legal etwa 10.500 Eselshäute nach China, die tatsächliche Menge dürfte viel höher sein, da auch Schmuggler den Handel angezapft haben. Sie sollen auch das bergige Königreich Lesotho nutzen, um von dort die Ware außerhalb des Kontinents zu bringen.

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14.07.2022

Petition: Kaschmir-Wolle verursacht immer immenses Tierleid!

PETA.de: Undercover-Aufnahmen von PETA Asien zeigen erschütternde Szenen: ArbeiterInnen, die gefesselten Kaschmirziegen die Haare brutal aus der Haut reißen. Tiere, die vor Schmerzen markerschütternd schreien. In der Kaschmirindustrie werden die sensiblen Fluchttiere jahrelang auf diese rabiate Art und Weise gequält. Werden sie irgendwann unprofitabel, wird ihnen die Kehle durchtrennt – oftmals bei vollem Bewußtsein.

Kaschmir ist immer mit Tierleid verbunden – es gibt keine Ausnahmen! Diese harte Wahrheit hat PETA zahlreichen Unternehmen der Modebranche deutlich gemacht und einen konsequenten Ausstieg aus dem Kaschmirhandel gefordert. Undercover-Aufnahmen von PETA Asien zeigen, wie Kaschmirziegen gewaltsam fixiert werden und Arbeiter ihnen mit spitzen Kämmen das Fell aus der Haut reißen. Teilweise werden die sensiblen Fluchttiere auch mit Messern geschoren. Dabei werden ihnen oftmals Schnittwunden zugefügt, während die Tiere vor Angst und Panik schreien. Sobald die Fellqualität von Kaschmirziegen nachläßt, werden die Tiere gewaltsam getötet. Aufnahmen aus einem verdeckt überprüften Betrieb zeigen Arbeiter, die mit einem Hammer kaltblütig auf den Kopf von Ziegen einschlagen, bis die Tiere schließlich bewußtlos sind.

Der Verkauf von Kaschmirwolle muß aufhören!

PETA hat zahlreiche Modeunternehmen mit den erschütternden Rechercheaufnahmen konfrontiert. Marken wir ASOS, Tom Tailor und Ulla Popken haben daraufhin die einzig tierfreundliche Entscheidung getroffen und uns gegenüber versichert, künftig keine Kaschmirprodukte (mehr) zu verkaufen.

Statt Kaschmir konsequent auszulisten, haben jedoch einige Unternehmen beschlossen, auf vermeintliche Tierwohllabel wie „The Good Cashmere Standard“ zurückzugreifen, um ihren KonsumentInnen ein gutes Gewissen zu verkaufen. Doch die Label und Zertifikate der Wollindustrie ändern so gut wie nichts an den systematischen Mißhandlungen, unter denen die Tiere in der Wollindustrie leiden. 

Schluß mit dem Tierleid in der Modeindustrie! Fordern Sie die folgenden 10 Unternehmen auf, Tieren zu helfen und Kaschmir konsequent aus ihren Sortimenten zu streichen: C&A, Galeria Karstadt Kaufhof, Hugo Boss, Marc O’Polo, Otto, Peek & Cloppenburg, Peter Hahn, Reserved, Vero Moda, Zalando.


07.07.2022

Schächt-Opferfest Kurban Bayrami vom 9. – 13.07.2022

Siehe auch ots.at: Schächtfest Kurban Bayrami beginnt wieder morgen! - ANIMAL SPIRIT protestiert vor Schächthof in Laaben, NÖ

fischundfleisch.com: Betäubungsloses Schächten ist eine der grausamsten aller Tötungsarten (von Ulrich Dittmann)

Nicht umsonst ist diese Schlachtungsart laut regulärem Tierschutzgesetz explizit verboten - und nur per "Ausnahmegenehmigung" und Beantragung (D) bzw. unter gesetzlich geregelten Bedingungen (Ö) möglich. D.h. im Klartext, Muslime (und Juden) können Tiere in Deutschland und Österreich per "Sondergenehmigung" auf brutalste archaisch-anachronistische Art und Weise zu Tode metzeln.

Aber Menschen wie Tiere sind gleichermaßen leidensfähig - und wenn schon Fleischesgier oder Religionsphantasien das Schlachten von Tieren einfordern, muß zumindest eine qualmindernde Betäubung vor der Tötung der Todeskandidaten praktiziert werden. Dieses bewußte und vorsätzliche betäubungslose Schächt-Abmetzeln von Tieren geschieht immer wieder, entgegen den regulären Tierschutzgesetzen. […]

Höhepunkt der Schächtorgien ist jedes Jahr "Kurban Bayrami", das Islamische Opferfest, das in diesem Jahr vom 09. bis 12.07.2022 stattfindet. Letztlich ist das illegales Schächten, da Ausnahmegenehmigungen in D nach § 4a Abs. 2, Nr. 2 TierSchG nicht erteilt werden dürften und in Ö zumeist die verpflichtende Anwesenheit eines Tierarztes sowie das „post-cut-stunning“ ignoriert und - auch nach Anzeigen - nicht geahndet werden.

Denn keine Religion fordert, daß Tiere vor dem Schächtschnitt unbetäubt sein müssen! Als die Religionsschriften entstanden, kannte man noch keine elektrische Betäubung, deshalb können sie auch nicht verboten sein. Dies wird auch von islamischen Stellen und religiösen Autoritäten bestätigt. Eine religiöse Begründung ist somit nicht gegeben.

Sogenannte „zwingende Vorschriften“, die das TS-Gesetz vorschreibt, um betäubungsloses Schächten erteilen zu können und die Ausnahmegenehmigungen rechtfertigen sollen, gibt es nicht. Betäubungsloses Schächten ist grausame Tierquälerei und ethisch nicht vertretbar. Und es gibt auch die Alternativen von Geld-Opfern oder Bedürftigen Lebensmittel zugute kommen zu lassen.

Der Innenminister und die zuständigen Bezirksbehörden werden aufgefordert, rechtzeitig verstärkte Vetreinär- und Polizeikontrollen zu veranlassen, damit illegales Schächten unterbunden/verhindert werden kann!

Ausführliche Informationen, Fotos und Videos zu diesem Thema siehe HIER

PS: Da ausgerechnet in Laaben (NÖ), also in derselben Gemeinde, wo auch ANIMAL SPIRIT seinen Gnadenhof Hendlberg betreibt, ein türkischer „Landwirt“ einen Schächtbetrieb führt, der jedes Jahr zu Kurban Bayrami Dutzende Rinder, Schafe und Ziegen betäubungslos und tlw. illegal dahinmetzelt (siehe das ANIMAL SPIRIT zugespielte Video), werden wir auch heuer wieder (ab morgen) unsere Transparente vor Ort positionieren (siehe Fotos). Nachdem die zuständigen Behörden erfahrungsgemäß meist untätig bleiben, werden wenigstens die vorbeifahrenden Autos von diesem Skandal informiert!


07.07.2022

Aus für Vollspaltenboden: Das steckt wirklich dahinter

OTS.at: Tierschutzombudsstelle Wien erläutert Begriffe und Fristen rund um das „Verbot“ ab 2040

Als wesentliche Verbesserung für die Schweine und als Erfolg für den Tierschutz wurde der Öffentlichkeit das am Freitag verkündete „Aus für den Vollspaltenboden“ ab 2040 verkauft. Die Tierschutzombudsstelle Wien hat sich angeschaut, was tatsächlich dahintersteckt – und kann leider nicht in den Jubelchor einstimmen. „Dieses „endgültige Aus bis 2039“ entpuppt sich als Mogelpackung“, faßt die Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy zusammen. „Das, was sich die BürgerInnen unter einem „Vollspaltenverbot“ vorstellen, ist leider nicht das, was für Österreichs Schweine nun zu erwarten ist.“

1.) Vollspalten – Teilspalten – ohne Spalten?

Was viele Menschen nicht wissen: Die Haltung auf Spalten über den eigenen Exkrementen kann verschiedene Namen haben. Wenn ein „Aus für Vollspaltenbuchten“ angekündigt wird, können die Schweine weiterhin in „Teilspaltenbuchten“ gehalten werden. Das bedeutet, daß der Stalluntergrund zum Teil aus Spaltenböden mit darunterliegendem Güllekanal und zum Teil aus geschlossenem Boden besteht. Ein Ende der Vollspaltenbuchten heißt somit keineswegs, daß fortan alle Schweine auf geschlossenen Böden mit Einstreu leben dürfen, wie es sich die ÖsterreicherInnen wünschen würden.

2.) Aus bis Ende 2039?

Daß mit 2040 ein konkretes Datum im Tierschutzpaket ergänzt wird, mit dem neue gesetzliche Mindeststandards in allen österreichischen Schweineställen gelten sollen, ist prinzipiell gut und wichtig. Ein verbindliches „Ausstiegsdatum“ aus der Haltung auf Spaltenböden generell ist das unter den derzeitigen Voraussetzungen jedoch nicht! Die neuen Regelungen für die Schweinehaltung, die ab 2040 gelten sollen, werden erst in den nächsten Jahren erarbeitet. [...]

Bis 2026 sollen die Haltungssysteme unter Berücksichtigung der ökonomischen und arbeitstechnischen Anforderungen fachlich begutachtet und politisch diskutiert und der neue, ab 2040 geltende Standard festgelegt werden. „Das kann also auch bedeuten, daß das ab 2023 für Neu- und Umbauten geltende System als „mindeststandardtauglich“ angesehen wird und die Schweine in Österreich somit auch weit nach 2040 ihr kurzes Leben noch immer auf harten Betonspalten über ihren eigenen Exkrementen verbringen“ erläutert Eva Persy.

3.) Investitionsschutz für neue alte Systeme

Neu ist der Investitionsschutz für Anlagen, die nach den ab 1. Jänner 2023 geltenden Regeln neu- oder umgebaut werden. Diese können unabhängig von dem angekündigten „Ausstiegsdatum“ Ende 2039 ab erstmaliger Inbetriebnahme der Haltungseinrichtung 23 Jahre lang betrieben werden. Das bedeutet konkret, daß selbst wenn die Regierung mit 2040 ein echtes Verbot aller Spaltenböden gesetzlich verankern würde, diese Anlagen noch Jahre oder gar Jahrzehnte weiter existieren dürften.

4.) Verbindliche Frist?

[...] Lesen Sie die ganze Presseaussendung HIER


07.07.2022

Petition: Förderung von Erdöl im Kongo-Becken bedroht Klima und Arten

Regenwald.org: Die Regierung in Kinshasa macht Ernst: Präsident Tshisekedi will große Gebiete des Kongo-Regenwalds für Erdöl opfern. Das wäre eine Katastrophe für die Bevölkerung, die Tiere und das Weltklima.

Die Regenwälder im Kongobecken sind Heimat von Millionen Menschen und ungezählten Tier- und Pflanzenarten, darunter die drei Menschenaffen Schimpansen, Bonobos und Gorillas. Für den Erhalt der Biodiversität und im Kampf gegen die Klimakrise sind die Wälder unentbehrlich.

Doch die Regierung der Demokratischen Republik Kongo (DRK) will Ende Juli 16 Ölfelder versteigern. Mindestens drei davon befinden sich im sensiblen Ökosystem der Cuvette Centrale, dem größten Torfkomplex der Tropen. Neun überlappen mit Schutzgebieten.

Das Gebiet speichert 30 Gigatonnen Kohlenstoff – so viel wie die weltweiten CO2-Emissionen eines Jahres. Die Torfwälder sind zudem eines der wertvollsten Ökosysteme der Erde. Sie sind so groß und schwer zugänglich, daß noch Vieles über ihre reiche biologische Vielfalt unerforscht ist.

Weil sich mehr als die Hälfte der Torfgebiete und 60 Prozent des Kongo-Regenwalds in der DRK befinden, spielt das Land eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Klimakrise. Die Wissenschaft ist klar: Die Regierungen der Welt müssen innerhalb der nächsten 8 Jahre die CO2-Emissionen halbieren. Sie müssen daher alle neuen Projekte für Öl, Kohle und Gas stoppen.

Auf der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow hat Präsident Tshisekedi die DRK als „Lösungsland" im Kampf gegen die Klimakrise präsentiert. Die üppigen Wälder, das Potential für erneuerbare Energien und bestimmte Rohstoffe trügen dazu bei. Doch der Erdöl-Plan untergräbt die globalen Bemühungen und gefährdet das Ziel des Pariser Abkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die Pläne bedrohen zudem die Lebensgrundlage tausender örtlicher, zumeist indigener Gemeinschaften.

Bitte unterschreiben Sie die gemeinsame Petition!


30.06.2022

Hündin in Not am Gnadenhof Hendlberg aufgenommen

Obwohl wir ein Gnadenhof für Nutztiere sind, hat diesmal (wieder einmal) eine Hündin zu uns auf den Hendlberg gefunden, sie wurde einfach angebunden zurückgelassen: Stella, so haben wir sie getauft, ist hochträchtig, ihr Gesäuge hat schon Milch, es kann sich also nur mehr um Tage handeln, bis sie Welpen bekommt. Da wir über ihre Vorgeschichte gar nichts wissen, können wir nur hoffen, daß die Geburt gut verlaufen wird. Von unserer Seite wird jedenfalls alles dazu getan, damit sie ihre Babies in Ruhe und geschützt auf die Welt bringen kann. Hoftechniker Peter hat sich also gleich daran gemacht, eine Wurfkiste für sie zu zimmern, und die Tierpflegerinnen haben die sommerbedingt leerstehenden Ponyboxen zur Welpenstube umfunktioniert.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Stella leidet an einer Ataxie (einer Störung des peripheren Nervensystems), ob angeboren oder durch einen Unfall verursacht, wird sich erst einige Wochen nach der Geburt sagen lassen, wenn der Tierarzt Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule machen kann. Jedenfalls halten wir sämtliche Daumen gedrückt, daß alle Hundekinder gesund sein werden.

Apropos: wir beginnen jetzt schon mit der Suche nach guten Plätzen für die Welpen, die dann mit 12 Wochen in ihr neues Zuhause ziehen dürfen. Wer also Interesse an so einem „Überraschungsei“ hat, meldet sich bitte bei unseren Tierpflegerinnen unter 0676/705 93 63 oder per email an eva@animal-spirit.at. Wir werden dann in den nächsten Newslettern über die Entwicklung der Welpen berichten. Wer die liebe Stella bei sich aufnehmen möchte und evt. schon Erfahrung mit Ataxie bei Hunden hat, ist eingeladen, sie kennenzulernen. Soviel können wir jetzt schon sagen: sie ist eine sehr zutrauliche Hündin, die sich über Streicheleinheiten und Zuwendung unheimlich freut.

Wer uns bei dieser unvorhergesehenen Aktion unterstützen möchte, kann dies gerne mit einer Spende tun, vielen Dank!


30.06.2022

Gedanken zum bevorstehenden Islamischen Schächt-Opferfest vom 9. – 13.07.2022

fellbeisser.net: Keine Religion fordert, daß Tiere vor dem Schächtschnitt unbetäubt sein müssen!

Als die Religionsschriften entstanden, kannte man noch keine Betäubung, weshalb sie auch nicht verboten sein kann. Dies wird von islamischen Stellen und religiösen Autoritäten bestätigt! Eine religiöse Begründung ist somit nicht gegeben!

Trotzdem geschieht es in den allermeisten Fällen, entgegen unserem TierSchG, daß Tiere ohne qualmindernde Betäubung bei vollem Bewußtsein und Schmerzempfinden geschächtet werden. Das ist illegales Schächten, da Ausnahmegenehmigungen (in Deutschland) nicht erteilt werden dürfen! Und in Österreich gibt es klare gesetzliche Regelungen für „rituelle Schlachtungen“ (§ 32 TSchG), die aber ebenfalls in vielen – auch nachgewiesenen - Fällen nicht eingehalten werden!
Sogenannte „zwingenden Vorschriften“, die das TierSchG fordert und die Ausnahmegenehmigungen rechtfertigen sollen, gibt es nicht!
Betäubungsloses Schächten ist grausame Tierquälerei und ethisch nicht vertretbar.

Es gibt die Alternativen von Geld-Opfern oder unblutigen Lebensmittel-Geschenken.

Wir ersuchen Politiker und Behörden, dafür Sorge zu tragen, daß keine Ausnahmegenehmigungen für barbarisches betäubungsloses Schächten der Tiere erteilt werden, und daß die geltenden gesetzlichen Tierschutzbestimmungen – besonders während der kommenden Tage des „Kurban Bayrami“ - lückenlos kontrolliert und nötigenfalls streng geahndet werden!
Weiterhin bitten wir den Innenminister und die Landes-Veterinärbehörden, rechtzeitig verstärkte Polizeikontrollen zu veranlassen, damit illegales Schächten unterbunden bzw. verhindert werden kann!

Siehe dazu auch das vor 2 Jahren aufgenommene Video einer gesetzwidrigen Schächtung bei einem türkischen "Landwirt" in Laaben (NÖ), das allerdings - wie üblich trotz Anzeige - ohne Folgen geblieben ist...


30.06.2022

Positive Nachrichten für Blau- und Pottwale!

OceanCare.org: Mehr als 60.000 Handelsschiffe durchqueren die Meere und transportieren mehr als 80 Prozent der weltweit gehandelten Güter. Dabei kreuzen die mächtigen Stahlriesen oft auch den Lebensraum großer Walarten, u.a. auch Paarungs- und Nahrungsgebiete. Hinzu kommen immer schneller werdende Passagierfähren, die ungebremst durch die Wohnzimmer der Wale rasen. Das Auftauchen wird für die Meeresgiganten zur Todesfalle.

Schiffskollisionen zählen zu den größten Gefahren für Wale

Besonders betroffen von tödlichen Zusammenstößen sind z.B. die Pottwale im östlichen Mittelmeer, wo jährlich Tausende Schiffe ihr Zuhause - den Hellenischen Graben - durchqueren. Auch für Blauwale südlich von Sri Lanka sind Schiffskollisionen die häufigste Todesursache.

Wir alle dürsten nach Erfolgsnachrichten! Hier sind sie:

Nun hat der Verband Deutscher Reedereien (VDR) seine Mitglieder – etwa 200 Schifffahrtsunternehmen mit der zweitgrößten Containerschiffflotte der Welt – aufgerufen, die Fahrtrouten südlich von Sri Lanka und im Hellenischen Graben aus den Walgebieten zu verlegen. „Das Echo auf den Vorschlag der NGOs innerhalb des Verbands ist eindeutig. Zum Schutz der Wale sind wir alle gern bereit, dort einen kleinen Umweg zu fahren“, sagte Dr. Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des VDR. 

OceanCare freut sich mächtig über die Empfehlung des VDR. Bereits im Januar hat das weltgrößte Schifffahrtsunternehmen, MSC, bekanntgegeben, das Pottwalgebiet vor Griechenland zu umfahren. Der VDR und MSC reagieren mit Ihrem Entscheid auf Gespräche mit und Empfehlungen von OceanCare und unseren Partnern, dem IFAW, Pelagos Cetacean Research Institute und WWF Griechenland.

Wir hoffen, daß weitere Unternehmen und Verbände dem Beispiel folgen und sind bereits in direkten Gesprächen. Gleichzeitig intensiveren wir unsere Bemühungen, die Schiffskollisionen von Finnwalen und Pottwalen im nordwestlichen Mittelmeer zu reduzieren.


30.06.2022

fellbeisser.net/news: Sollten wir weniger Fleisch essen?

Das sagt die Wissenschaft | Quarks TabulaRasa“ auf YouTube:

Sehr gutes (nicht brutales) Animations-Aufklärungsvideo!

(Mehr dazu in unserem Beitrag "Vegetarisch leben")


23.06.2022

Greenpeace Blitz-Umfrage zeigt: BILLA, HOFER, LIDL und SPAR sind für Kennzeichnung der Haltungsform auf Fleisch

ots.at: Morgiges Gipfel-Treffen von Tierschutzminister Rauch und österreichischen Supermärkten muß Weichen für rasche Einführung von Fleisch-Kennzeichnung stellen

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat die vier größten Supermarkt-Ketten Österreichs BILLA, HOFER, LIDL und SPAR direkt auf Social Media befragt, ob sie für eine Kennzeichnung der Haltungsform auf Fleisch sind. Alle vier Supermärkte beantworteten diese Frage mit einem klaren “Ja”. Greenpeace fordert von Tierschutzminister Johannes Rauch und den vier größten Supermarkt-Ketten Österreichs beim morgigen Gipfeltreffen jetzt eine rasche Umsetzung auf den Weg zu bringen.

“Eine Kennzeichnung der Haltungsform auf Fleisch wäre ein echter Meilenstein! Denn bisher ist für Kundinnen und Kunden von österreichischen Supermärkten nicht erkennbar, wie die Tiere gelebt haben. Mit einer Fleisch-Kennzeichnung gäbe es endlich Transparenz im Fleisch-Regal”, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace in Österreich. So könnten KundInnen etwa auf einen Blick erkennen ob Schweine auf tierquälerischen Vollspaltenböden leiden mußten oder doch in Stroh spielen durften. Ob sie nie die Sonne gesehen haben oder doch Zugang zu Frischluft haben.

Greenpeace wird vor dem morgigen Gipfel-Treffen von Tierschutzminister Rauch und den vier größten Supermarkt-Ketten Österreichs friedlich für eine rasche Einführung einer Kennzeichnung der Haltungsform auf Fleisch protestieren. “Es ist sehr gut, daß sich BILLA, HOFER, LIDL und SPAR zu einer Haltungskennzeichnung auf Fleisch bekennen. Jetzt müssen den Worten Taten folgen. Tierschutzminister Rauch und die Supermärkte müssen rasch eine Fleisch-Kennzeichnung auf den Weg bringen”.

Die Antworten von Billa, Hofer, Lidl und SPAR im Detail finden Sie hier: https://act.gp/Fleischkennzeichnung_JA