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Themen

Hier findet sich eine Zusammenfassung unserer vielfältigen politischen bzw. aktionistischen Tierschutz-Tätigkeiten und Petitionen. Es werden jeweils die aktuellen Themen aus unseren Newslettern hinzugefügt, sodaß die Bereiche immer am neuesten Stand bleiben.

 

Sie können hier die chronologische Liste nach verschiedenen Themen, Titeln oder auch Daten filtern.

 

Hierzu zählen z.B. unsere alljährlichen Kampagnen bezüglich der Fohlenmärkte bzw. unsere diesbezüglichen Freikauf- und Vermittlungsaktionen, allgemeine (politische) Tierschutz-Themen, unsere Beteiligung an internationalen Tiertransport- oder Anti-Schächt-Kampagnen, unsere Arbeit für die Verbesserung der Tierschutz-Gesetzgebung für Schweine, Geflügeltiere, Kaninchen und andere Tierarten oder für ein/e Einschränkung/Verbot tierquälerischer Jagdpraktiken. Weiters finden Sie hier Berichte über unsere Auslandsprojekte, wie Streunerhunde in Sri Lanka und Eselhilfe in Ägypten, aber bisweilen auch andere Hilfsaktionen bzw. Petitionen, an denen wir uns beteiligen (z.B. gegen das alljährliche brutale Robben-Massaker in Kanada oder die grausamen Schächtpraktiken beim jährlichen Kurban Bayrami-Opferfest). Zudem bringen wir u.a. alternative Sichtweisen über die von WHO oder anderen "Gesundheits"-Behörden ausgerufene "Seuchen" und Zwangsimpfkampagnen. Darüber hinaus auch kritische Beiträge zu Gentechnik, Patentierung von Leben, EU und Tierschutz sowie allgemein zur EU und der daraus resultierenden - oft absurden - verpflichtenden Gesetzgebung für Österreich.

z.B. 23/01/2020
17.01.2020

Am 25.1.2020 ist ein weltweiter Protesttag gegen 5G – u.a. auch in Wien, siehe Anhang -, initiiert vom Begründer der internationalen Bewegung 'International Appeal - Stop 5G on Earth and in Space': https://www.5gspaceappeal.org 

Hier gibt es eine Karte mit geplanten Veranstaltungen: www.strahlend-gesund.de/stopp5g-veranstaltungen

Nicht nur daß Zigtausende gesunde Bäume für 5 G gefällt werden (sollen), siehe Artikel "Die dümmste Idee der Weltgeschichte" (und bei diesem Wahnsinn bezeichnenderweise auch die sog. "Grünen" - siehe neues Regierungsprogramm in Ö - fleißig mitmachen) , es gefährdet massiv auch unser aller Leben, u.a. das der ohnehin stark gefährdeten Bienen:

Rettet die Bienen - Es sind nicht nur die Pestizide! Die verschwiegenen Gefahren von Mobilfunk & Co:

Was leider immer wieder übersehen wird, ist der Anteil, den die immer stärker zunehmende elektromagnetische Umweltverschmutzung, im Volksmund auch Elektrosmog genannt, am Sterben der Bienenvölker hat. Die Erfahrung zeigt, daß gerade das Zusammenwirken von elektromagnetischer Strahlung und Umweltgiften geradezu verheerende Wirkungen zeigt, da sich diese Faktoren nicht zusammen addieren, sondern zusammen multiplizieren, z.T. sogar potenzieren!

Da die Tiere über einen "elektromagnetischen Sinn" verfügen, können sie sich am Erdmagnetfeld orientieren. So finden sie immer wieder in Ihren Bienenstock und zu Futterplätzen zurück.

Die zunehmende elektromagnetische Strahlung durch die immer stärker zunehmende drahtlose Datenübertragung stört nun diesen Richtungssinn der Bienen, sodaß sie völlig desorientiert sind. Zusätzlich werden die Bienen in einen Alarmzustand versetzt, dies führt zur Flucht ganzer Völker. Dies haben die indischen Forscher Ved Prakash Sharma und Neelima Kumar 2017 in Versuchen mit Mobiltelefonen nachgewiesen:

Elektrosmog ist Gift für Bienen - Indische Studie

Und die Salzburger Bürgerinitiative STOPP-5G schreibt zum Thema 5G:

Wir betonen, daß die Inbetriebnahme des neuen 5G- Mobilfunk-Netzes gesetzlich vorläufig ein rechtlich illegaler Rollout (Installation) ohne Umweltprüfung der Mobilfunkindustrie ist und massive Auswirkungen auf jeden Einzelnen von uns haben wird. 5G wird von der Industrie mit unabschätzbaren Folgen vorangetrieben, und ist in Österreich als EU-Vorreiter und "Menschenversuch" geplant. Der Einbau von SMARTMETERN in jedem Salzburger Haushalt hat bereits begonnen und ist Teil dieser Kontrollstrategie!

Was heißt das im Klartext: 5G bedeutet Klimakiller, Ressourcenvernichtung, Totalüberwachung, neue Krankheitsbilder durch DNA Zellstrangbrüche uvm. in unglaublichem Ausmaß, und wurde von vielen EU Ländern zum (Daten)Schutz der Bevölkerung abgelehnt, sowie in etlichen Städten wie Brüssel, Belgien, Genf, Rom, und weiteren Gemeinden gestoppt. Drei Ministerien wurden in Italien wegen Amtsmißbrauch bereits verurteilt.

Wir können nur gemeinsam etwas bewirken, wenn jeder Einzelne von Euch aktiv durch Aufklärung, Weiterleitung, Engagement und mit Eurer Unterschrift die rechtlichen Forderungen in Salzburg durch die Salzburger BI STOPP-5G unterstützt. Wichtig ist vorerst, dieses Mail an alle Freunde, Bekannte..... weiterzuleiten, um ein aktives Netzwerk  aufzubauen, das die Stopp-5G Initiative unterstützt. Unsere 8 Fakten und 8 Forderungen, den Info-Newsletter, sowie wichtigste Infos zusammengezoomt und als Download findet man auf unserer Plattform zum Herunterladen unter: http://www.die-arche.at/buergerinitiative-stopp-5g/


17.01.2020

Australiens Brandkatastrophe...

... ist wohl in allen Medien, doch die wahren Hintergründe werden verschwiegen. Durch die bis dato wütenden Brände in ganz Australien sind bislang mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen, dazu schätzungsweise über 1,5 Milliarde Tiere (!) und eine Landfläche so groß wie Portugal wurde verwüstet !

Ein brisantes Video erklärt nun, warum nicht der vielbeschworene Klimawandel die eigentliche Ursache ist, sondern die kriminellen Machenschaften zwischen Regierung und privaten Konzernen, die das reichlich vorhandene Wasser in großem Stil verkauft und aus den Flüssen abgeleitet haben. Zu welchem Zweck?: um durch Zigtausende Fracking-Bohrlöcher Erdgas zu gewinnen, wofür Abermillionen Liter an Wasser benötigt werden – nämlich zwischen 7 und 70 Millionen Liter pro Bohrung! (Mehr zum Thema Fracking u.a. auf www.geo.de).

Ein weiteres Video zu den verschwiegenen Ursachen HIER: Absichtliche Brandstiftungen sollen – neben den vorher beschriebenen Wasserableitungen für Fracking-Bohrlöcher - die eigentliche Ursache der derzeitigen Brandkatastrophe in Australien sein – und nicht der vom mainstream so vielbeschworene Klimawandel.

Siehe auch www.freiewelt.net: Fast 200 Verhaftungen wegen Brandstiftung in Australien


17.01.2020

Petition: Fledermäuse brauchen den Buschbeller Wald

www.regenwald.org: Der Buschbeller Wald ist ein Kleinod der Natur. In einem der letzten Altwälder im Kölner Raum recken uralte Baumriesen ihre knorrigen Äste empor, viele geschützte Arten wie Pirol, Mittelspecht und Feuersalamander leben hier.

Sensationelles haben Umweltschützer in einer aktuellen Studie zutage gefördert: Sie stießen auf Fledermausarten, die bisher in Nordrhein-Westfalen entweder nicht beobachtet wurden oder als verschollen galten. Dazu gehört die Nymphenfledermaus, die wie alle registrierten Arten streng geschützt ist.

Wegen seiner Artenvielfalt müßte der Buschbeller Wald unter dem Schutz der EU stehen. Stattdessen droht ihm durch den Tagebau der Quarzwerke in Frechen der Untergang. Die Firma baut Sand, der unter dem Wald lagert, ab. Sie tut das bereit seit 135 Jahren - der Buschbeller Wald wird immer kleiner. Irgendwann wird er völlig verschwunden sein.

Bisher haben Behörden brav Genehmigungen für die Umweltzerstörung erteilt. Das muß in Zeiten des massenhaften Artensterbens ein Ende haben.

Bitte appellieren Sie an die Quarzwerke und Politiker, den unsinnigen Sandabbau zu stoppen und den Buschbeller Wald zu schützen.

ZUR PETITION  


10.01.2020

Eine traurige Geschichte 2019 – die leider nur „Fast-Pferderettung“

Gnadenhofleiterin Marion vom Engelberg schreibt: „Ich liebe meine Arbeit als Gnadenhofleiterin bei ANIMAL SPIRIT. Ich mag die Tiere, den wunderschönen Ort am Engelberg und die Menschen, die sich dort tummeln. Manchmal etwas Abstand in Form von Urlaub darf aber auch sein. Doch dann läutet auch schon das Telefon und wenn die Tierärztin Sabine anruft bedeutet es meistens, daß ein Mensch das Pferd, welches ihm jahrelang Freude bereitet hat, auf schnellstem Weg loswerden möchte und es durch Euthanasie ein viel zu frühes Ende finden soll. Wie immer aber lehnt Sabine diesen Wunsch nach frühzeitiger Tötung eines Lebewesens, das durchaus noch ein paar lebenswerte Jahre vor sich hat, ab und versucht für das bedauernswerte Wesen einen guten Weg zu finden. Die kleine, ältere Scheckstute wurde in ihre Klinik gebracht, um eine Kieferverletzung zu behandeln. Obwohl die Prognose auf Heilung sehr gut war und die Stute nach nur zwei Tagen wieder problemlos fressen konnte, hat der Eigentümer der Stute plötzlich darauf bestanden, das Pferd zu töten. Die Tierärztin konnte ihn zuerst noch davon abbringen, sie hat ihm sogar zugesagt, daß sie für das Pferdchen einen guten Platz suchen und für ihn auch keinerlei Kosten entstehen würden, wenn er ihr das Tier überließe.

Sofort hat sie mich im Urlaub angerufen und um Unterstützung bei der Suche nach einem schönen Lebensplatz gebeten. Ich habe unser Büro in Laaben informiert und oh Wunder, nach nur ein paar Stunden und einigen Telefonaten haben wir den idealen Platz für die Stute gefunden, auch dank der vielen Kontakte unserer fleißigen Büro-Tanja. Nun konnte ich mich wieder beruhigt am Boot meinem wohlverdienten Urlaub widmen. Ein paar Stunden später läutet das Telefon wieder, die aufgelöste Tierärztin teilt mir mit, daß der Besitzer es sich auf Druck einer verrohten Freundin - ihres Zeichens Westernreittrainerin und auch verantwortlich für die frühe Arthrose der Stute wegen Überbelastung - sich entschlossen hat, das Tier endlich zu „erlösen“. Die Tierärztin hat wiederholt darauf hingewiesen, daß kein medizinischer Grund besteht, die Stute einzuschläfern und sich weiterhin geweigert, die Euthanasie auszuführen. Der Besitzer ist kurze Zeit später mit seiner Begleitung gekommen und hat die Stute geholt. Wohl wissend, daß der Transport für die frisch operierte Stute nicht schmerzfrei von statten gehen konnte. Kurz darauf haben sie einen Tierarzt im Bezirk Eferding gefunden, der ohne zu hinterfragen die Stute getötet hat…

Viele Tränen und eine tiefe Traurigkeit begleiten mich die restliche Zeit meines Urlaubes. Meine armen Mitreisenden zeigen viel Geduld und Mitgefühl, immerhin ist es auch ihr Urlaub gewesen, den ich ihnen verleidet habe. Einmal mehr frage ich mich, wie ich ob so viel Herzlosigkeit nicht zum absoluten Menschenfeind werden soll…“.


10.01.2020

wildbeimwild.com: Schluß mit der Fuchsjagd

Das Töten von Tieren im Rahmen einer Freizeitbeschäftigung hat im 21. Jahrhundert nichts zu suchen und sollte auch strafrechtlich geahndet werden!

Um die erbarmungslose Verfolgung eines unseres interessantesten Beutegreifers (Vertreter der Familie der Hunde) zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd auf der Niederjagd sei notwendig, weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen – eine längst überholte Ansicht!

Laut allen Tierschutzgesetzen im deutschsprachigen Raum muß ein „vernünftiger Grund” für das Töten eines Tieres vorliegen – bei der Jagd auf Füchse und Dachse handelt es sich jedoch meist lediglich um die Befriedigung eines blutigen Hobbys. Für diese Wildtiere gibt es keine rechtliche Abschußplanung. Die Tiere dienen den Hobby-Jägern als lebendige Zielscheibe, denn es besteht weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht ein Grund für die massenhafte Bejagung gesunder Beutegreifer.

Demnach ist jede Fuchsjagd ein klarer Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, weil es am vernünftigen Grund mangelt. Es gibt seit mehr als 30 Jahren mindestens 18 wildbiologische Studien, die beweisen: Fuchsjagd reguliert nicht und taugt auch zur Seuchenbekämpfung nichts. Im Gegenteil!

Praktisch das ganze Jahr über wird den Füchsen mittels Treibjagd, Paßjagd, Baujagd usw. nachgestellt. Wir fordern daher mit dieser Kampagne die PolitikerInnen auf, das völlig sinnlose Töten dieser wunderbaren Geschöpfe, das einzig der Lustbefriedigung der Hobby-Jäger dient, schnellstmöglich zu verbieten. Luxemburg oder der Kanton Genf haben aufgezeigt, daß es keinerlei stichhaltige Argumente für dieses Abschlachten gibt und daß sich eine Regierung, welcher Natur- und Tierschutz wichtig sind, keinesfalls den Forderungen irgendwelcher militanten Jagdlobbyisten unterwerfen darf!

Wildtiere haben auch Gefühle und Emotionen. Sie können leiden, trauern und Freude empfinden. Sie leben wie wir Menschen in Familienverbänden und Sozialstrukturen, welche Hobby-Jäger meist zum Spaß terrorisieren und schänden.

„Die Fuchsjagd ist ökologisch, ökonomisch und epidemiologisch sinnlos – ja sogar kontraproduktiv! – und sollte daher im Sinne von Mensch, Natur und Tierwelt sowie aus der Sicht von Ethik, Moral und Tierschutz verboten werden.“


10.01.2020

Die stille Rache der getöteten und verspeisten Tiere

Von Dr. Johann Georg Schnitzer, www.dr-schnitzer.de

Der Fleischhunger der Welt hat gewaltig zugenommen, wie eine aus Daten der FAO erstellte Grafik von statista zeigt (siehe Grafik links)

Die Tiere können sich, so lange sie leben, nicht dagegen wehren. Sie werden in Gefangenschaft gehalten. Viele werden übel behandelt, in enge Boxen gesperrt. Andere haben Auslauf ins Grüne und werden freundlich gepflegt, nichts ahnend, daß sie am Ende verkauft und - häufig auf brutale Weise - von Schlachtern getötet und von der Bevölkerung verspeist werden.

Warum tun die Menschen das? Viele tun es, weil man es ihnen angewöhnt hat. Sie glauben, es gäbe ihnen Kraft, weil die Werbung es ihnen eingeredet hat. Sie meinen, sie würden sonst an Eiweißmangel leiden. Was für ein Irrtum! Es ist gerade der Überschuß an Eiweiß aus dem Fleisch der getöteten Tiere, welcher die Fleischesser erkranken und an diesen Krankheiten vorzeitig sterben läßt. Das ist die stille Rache der getöteten und verspeisten Tiere.

Verbreitetes Unwissen ist eine Hauptursache des falschen Verhaltens und als dessen Folge der so verbreiteten chronischen Krankheiten und vorzeitigen Todesfälle. Kaum jemand erreicht noch seine volle natürliche Lebenserwartung. Wenn Sie zu diesen Glücklichen gehören wollen, können Sie hier den Zugang zu dem notwendigen Wissen finden:

http://www.dr-schnitzer.de/emailnachrichten-artgerechte-ernaehrung-kluge-entscheidung.html


10.01.2020

Veganes Schweinefleisch

www.stern.de: Schweinefleisch ist das beliebteste Fleisch der Welt. Nun soll auch fleischlos in den Handel kommen.

Bewußte Ernährung, Mitleid mit Tieren oder Protest gegen die industrielle Massentierhaltung: Es gibt viele Gründe, aus denen sich Menschen für eine vegetarische oder gar vegane Ernährung entscheiden. Und die Lebensmittelindustrie zieht mit: Ständig kommen neue Varianten auf den Markt, um ohne Reue dem Appetit auf Fleisch nachzukommen. Die neueste Kreation: veganes Schweinefleisch.

Der US-Hersteller Impossible Foods kündigte nun im Rahmen der Technik-Messe CES gleich zwei fleischfreie Produkte an, die wie Schweinefleisch schmecken sollen. Schon Ende des Monats soll es eine Frühstückswurst in den Handel schaffen, die in Kooperation mit Burger King angeboten wird. Zudem plant Impossible Foods mit Impossible Pork die Einführung von veganem Mett, das aber wie Hackfleisch verarbeitet werden soll.

Bei den Zutaten unterscheidet sich Impossible Pork kaum vom bereits erhältlichen Impossible Meat. Beide basieren auf einem Gemisch aus Soja-Protein, pflanzlichen Ölen und Wasser. Im Gegensatz zum Rinder-Ersatz soll die Schweine-Variante aber etwas fettiger sein. "Das erste was man schmeckt, ist die Saftigkeit, die Textur, dann kommt der Geschmack", erklärte Impossibles Forschungsleiterin Celeste Holz-Schietinger der "Washington Post". "Man  schmeckt das Fett und das Umami."

Blick nach Asien

"International war die häufigste Frage an uns, wann wir Schweinefleisch machen werden", erklärte Firmenchef Patrick Brown. "Es war also ein No-Brainer für uns". Damit macht sich Impossible bereit für den internationalen Markt. Während in der Heimat USA Rindfleisch bei den Kunden ganz oben steht, ist im globalen Vergleich Schweinefleisch deutlich beliebter. Brown und sein Team dürften vor allem den gigantischen asiatischen Markt im Auge haben.

Dafür sprachen auch die Probierhäppchen auf der CES: Laut "Mashable" bekamen die Besucher die in Vietnam beliebten Banh-Mi- und Bao-Sandwiches sowie asiatische Teigtaschen serviert, die mit dem Impossible Pork genannten Hack gefüllt waren.

Brown hatte Impossible Foods gegründet, nachdem er während eines Sabbaticals von seiner Arbeit als Biologe die Massentierhaltung als seiner Meinung nach größtes Umweltproblem identifiziert hatte. Seine Idee ist es, den Menschen eine schmackhafte Alternative zu bieten, um sie so vom Fleischkonsum abzubringen. Daher legt er auch Wert darauf, seine Produkte als "Fleisch" zu bezeichnen. Mittlerweile wurde aus der Idee ein einträgliches Geschäft: Im Sommer wurde Impossible Foods auf zwei Milliarden Dollar bewertet. 


10.01.2020

Petition: Tiere quälen ist kein Touristenspaß

regenwald.org: Die Fotos sind erschreckend: Journalisten haben in einer Reportage aufgedeckt, wie Elefanten über Monate oder gar Jahre gequält werden, um sie als Reittiere für Touristen gefügig zu machen. Sie werden mit Isolationshaft, Hungerkuren, Schlägen und weiteren Foltermethoden gebrochen. Viele Tiere sterben während der Tortur.

In Indonesien ein ähnliches Bild. Touristen können beispielsweise im Naturschutzgebiet Way Kampas auf Sumatra auf so zugerichteten Elefanten reiten. Auch Thailand, Südafrika und weitere Länder locken mit Elefanten als Touristenattraktion.

Obwohl die Mißstände bekannt sind, haben zahlreiche europäische und einige deutsche Reiseveranstalter den Mißbrauch von Tieren durch Elefantenreiten im Angebot.

In indonesischen Safari-Parks und Zoos werden alltäglich bei Vorführungen sogenannte Elefantenhaken verwendet. Dabei handelt es sich um Stöcke mit gebogener Spitze. Die Rüssel der Tiere sind übersät mit Wunden, ebenso die Schwänze, an denen die Wärter ziehen, um die Elefanten in Position zu bringen.

Es muß endlich Schluß sein mit der Tierquälerei.

Bitte unterschreiben Sie unseren Appell.


04.01.2020

Regenwald.org-Petition: Feiern ohne Feuerwerk!

Das Menschenaffenhaus im Krefelder Zoo brannte mit den Tieren am Silvester ab. Wir trauern und handeln!

Silvesterfeuerwerke sind ein Horror für viele Tiere. Außerdem belasten sie die Luft mit Schadstoffen und hinterlassen große Mengen Müll. Bitte fordern Sie Ihre Gemeinde auf, private Feuerwerke zu untersagen.

Wir trauern um fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, einen Schimpansen und etliche kleinere Affen, die Silvester durch einen Brand im Krefelder Zoo getötet wurden. Das Menschenaffenhaus brannte nach bisherigen Erkenntnissen durch  Silvesterraketen ab.

Dies ist nur Höhepunkt von Schäden, die jedes Jahr durch Feuerwerk und Knallerei für Menschen und Tiere entstehen. Tiere leiden besonders unter Feuerwerken, die Luftverschmutzung ist dramatisch, die Müllberge sind erschreckend.

Städte und Gemeinden können etwas dagegen tun und private Feuerwerke untersagen. Wann tun sie das endlich? Wir haben jetzt 360 Tage Zeit daran zu arbeiten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift.

ZUR PETITION

Siehe auch www.peta.de: Brand im Zoo Krefeld: Darum sollten Sie alle Zoos boykottieren!

Weitere Artikel zum Thema siehe

https://kurier.at/chronik/wien/silvester-zwei-schwerverletzte-durch-boeller-in-wien/400715556

https://wien.orf.at/stories/3027916/

https://www.umweltbundesamt.de/themen/dicke-luft-jahreswechsel

https://www.mdr.de/wissen/sieben-gruende-gegen-silvester-boeller-100.html


04.01.2020

Während dieser Tage besonders hierzulande wieder die Treib- und Drückjagden auf unschuldige und wehrlose Mitgeschöpfe vonseiten der selbsternannen Hobbymörder stattfinden, wächst auch international die Kritik an diesem scham- und sinnloisen Treiben, genannt "Jagd":

simmersbach.de: Einstieg in die Jagdkritik

Hobby-Jäger fügen Tieren am meisten Qualen und Mißbrauch zu, besonders durch die Art des Tötens. Die Jagd widerspricht seit Jahrzehnten einem aufgeklärten, wissenschaftlichen und ethischen Verständnis von Natur und Tieren aufs Schärfste. Wildtiere sind gottgegebene Lebewesen, die man nicht einfach so im Rahmen einer falsch verstandenen Naturerfahrung wie Gemüse oder Früchte ernten kann. Zudem macht Wildbret krank.

Wer heute noch glaubt, man könne Wildtierbestände nur über die Tierquälereien der Jagd eingrenzen, ist schlecht informiert oder verdient daran. Die Jagd, wie sie derzeit durchgeführt wird, hat bei vielen “problematischen” Arten nicht zu weniger, sondern zu mehr Einheiten geführt. Tiere, wie Wildschwein, Fuchs, Hirsche und Rehe, vermehren sich unter jagdlichem Druck besonders stark. Jäger bejagen auch bedrohte Arten, wie den Feldhasen, den sie durch die Bejagung des Fuchses angeblich schützen wollen. Viele Freizeitjäger schießen auch schlicht zu schlecht. Wenn Tiere nicht richtig getroffen werden, verenden sie qualvoll.

Jagd wird mit Krieg verglichen, wobei der Jäger von heute meist faul, feige und technisch hochgerüstet auf einem Hochsitz sitzt oder in Deckung lauert. Dabei sehnt sich der Jäger angeblich nach dem aktiven Naturerlebnis. Doch was für eine surreale Natur hat der Jäger geschaffen? Er muß mit Feldstecher und Zielfernrohr (und ggf. Pointer) die scheuen Wildtiere in der Natur suchen, welche man in nicht bejagten Gebieten mit bloßen Augen zutraulich sehen kann. Nicht Naturnähe, sondern Distanzierung und Feindseligkeit lebt und schafft der Jäger gemäß dem Charakter und der Essenz der Jagd. Die Natur wird durch die Jäger zu einer Montage degradiert, was für normale Menschen und die Wildtiere eine enorme Minderung an Lebensqualität bedeutet. Jagd, Jäger, deren Schießereien, Umweltverschmutzung, Hochsitze, Lärm usw. schaffen ganzjährig ein Klima – Energiefeld – des Unwohlseins für Mensch und Tier.

Jägerparolen sind reine Augenwischerei. Analysiert man in der Politik die Jägerfraktion, erkennt man schnell, daß sie sich selten bis gar nie für die Natur engagieren – klar wird dagegen, daß Ausbeutung und Eigennutz deren wahre Interessen sind. Die Experten der Jäger sind meistens nur Interessenvertreter einer egoistischen Lobby, um eine Unkultur zu erhalten und schön zu reden. Im Umweltranking belegen Jäger den letzten Platz…! Wo auch sonst…?

Jäger schleichen wie Diebe in der Natur umher und suchen für die Tierquälerei Gleichgesinnte. Mit tierverachtendem Jägerlatein missionieren sie in den Grundschulen, obwohl sie keine pädagogische Berufung haben.

Keine Wildtiergruppe hat einen miserableren ökologischen Fußabdruck, als Hobby-Jäger.

Viele Menschen haben den Eindruck, daß es Fuchs, Reh, Hirsch, Hase usw. in der freien Natur gar nicht mehr gebe. Die Wälder bzw. Baumplantagen gleichen einem Friedhof. Jeder Baum ist ein Grabstein. Ohne das Gezwitscher der Vögel hätten wir sogar Totenstille. Wie sollen sich Kinder der Gegenwart in Zukunft richtig für die Natur einsetzen, wenn sie diese nicht mehr richtig erleben können?

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER


04.01.2020

animalequality.de: Kälberleid für Babybel

Zum ersten Mal veröffentlicht Animal Equality eine Undercover-Recherche aus der Milchindustrie in den USA. Im vergangenen Winter hatte ein Tierschutzaktivist verdeckt in einem Betrieb des Milchproduzenten Tuls Dairy ermittelt. Tuls Dairy ist der größte Milchproduzent im US-Staat Nebraska und beliefert mindestens 17 milchverarbeitende Betriebe im Mittleren Westen der USA. Einer der Abnehmer ist der Käserei-Konzern Bel Brands USA. Der Konzern vertreibt bekannte Käsemarken wie Babybel und Boursin. Der Aktivist hat Animal Equality die schockierenden Aufnahmen zugespielt. Sie zeigen das anhaltende Leid der Kälber, die gezwungen sind unter grausamen Bedingungen zu leben und brutale, schmerzhafte Prozeduren über sich ergehen lassen müssen.

Im Winter 2018/2019 sanken die Temperaturen in den USA auf ein Rekordtief. Die Aufnahmen zeigen, daß die rund 11.000 Kälber in dem Betrieb Tag und Nacht den extremen Wetterbedingungen ausgesetzt sind. Auch die Ställe bieten ihnen keinen richtigen Schutz vor der eisigen Kälte und viele der nur wenige Tage alten Kälber leiden an schmerzhaften Verletzungen. Animal Equality gegenüber berichtet der Tierschutzaktivist: „Mein Aufseher bat mich, ein Kalb mit eingefrorenen Hufen zu füttern. Seine Hufe waren fast komplett vom Körper abgetrennt, man konnte die Knochen schon sehen. Der Kleine bewegte sich kaum, er hat nur ein- oder zweimal unter Schmerzen versucht aufzustehen.“ 

Des Weiteren dokumentierte der Tierschutzaktivist:

* Arbeiter, die Kälber schubsen und schlagen und nicht verhindern, daß der Hund des Inhabers den Kälbern in die Beine beißt
* Die schmerzhafte Enthornung von Kälbern durch betäubungsloses Ausbrennen des Hornansatzes
* Kälber, die aufgrund der entsetzlichen Bedingungen an Durchfall und Lungenentzündung leiden und sterben
* Kranke Kühe, umgeben von toten Kühen, die keine ausreichende medizinische Versorgung erhalten

In den USA nutzt Animal Equalitys Team für Unternehmenskampagnen die Aufnahmen jetzt, um Bel Brands USA davon zu überzeugen, solche Zustände in seinen Zulieferbetrieben nicht zu dulden. Stattdessen fordert unser Team, daß der Konzern nachhaltige Tierschutz-Richtlinien einführt, die das Leid der Kälber und Kühe verringern. Gleichzeitig wird die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, Milch und Milchprodukte durch pflanzliche Alternativen zu ersetzen. Denn der nachweislich beste Weg Tierleid zu vermeiden, ist tierische Produkte durch pflanzliche zu ersetzen. Inspiration dafür bieten wir allen Interessierten auf LoveVeg.de.


18.12.2019

fellbeisser.net: „Fest der Liebe“ – oder „Über die Notwendigkeit des Fleischessens“, von Ulrich H. Dittmann

Fleisch essen, ist so überflüssig wie ein Kropf. Angesichts all der Qualen die Tieren bei Aufzucht, Transport und Schlachtung angetan wird, ist eine fleischliche Ernährungsweise heutzutage einfach auch ein “no go” für aufgeklärte Menschen. Nur Beutegreifern, Tieren im Stande der Unschuld, steht Fleisch fressen zu! Denn einem Tiger kann man schwer zumuten, seine Ernährung umzustellen und Gras, Salat oder vegetarische Alternativen zu fressen.

Der Mensch als Dornen-Krone der Schöpfung hat aber seinen Kopf nicht nur auf den Schultern, damit es ihm nicht in den Hals regnet – sondern auch um seinen (hoffentlich vorhandenen) Verstand anzuwenden. Um infolge dann gut/böse, richtig/falsch, ethisch oder unethisch zu handeln.

Peinlich, mit welch leidenschaftlicher Hingabe anthropozentrisch die Wertigkeit und Einzigartigkeit des Menschseins beständig beschworen wird. Es ist ein Armutszeugnis menschlichen Denkens, heute noch Kadaverteile zu essen. Freunde ißt man nicht auf. Und “Tierfreund” heißt unmißverständlich im Sinne des Wortes, “Freund der Tiere”. So schaufelt jeder selbsternannte “Tierfreund” seine Glaubwürdigkeit mit leidenschaftlicher Hingabe zu Grabe, solange er noch Bratwurst und Co. in sich hinein stopft. Denn dann ist man vielleicht ein Katzen- oder Hundefreund – aber kein Tierfreund.

„Tierquälerei schmerzt dich unsäglich?
Und ißt doch deinen Braten täglich?
Fleisch zu essen ist im Grund
ja weder nötig noch gesund.
Doch liebt´s der Mensch sich zu ruinieren
samt seiner Umwelt und den Tieren.“

(Wolf Martin - Kronenzeitung 04.11.1989)

Die Ungeheuerlichkeit ihres Tuns ist den Menschen hier offenbar gar nicht bewußt. “Das wurde früher so gemacht und ist heute halt immer noch so”, argumentiert man entschuldigend. Die einen, "Haustiere", streicheln, die andern, sogenannte "Nutztiere", fressen? Meint man etwa Schweine, Rinder, Hühner leben weniger gerne als Katzen und Hunde?

Früher hat man teils auch bei uns Hunde gegessen - heute nicht mehr. Früher hielt man sich ganz selbstverständlich Sklaven oder Leibeigene. Es gab das Recht der “ersten Nacht” für den Herrn seiner Magd, man hackte Dieben die Finger ab, oder ließ sie im Kerker verhungern. Heute tut man das alles nicht mehr - wie es auch viele frühere andere Schrecklichkeiten heute glücklicherweise nicht mehr gibt.

Weshalb (fr)ißt Mensch dann noch Fleisch ? Es ist absolut unverständlich warum Ewiggestrige heute noch auf das Konsumieren von Tierleichenteilen bestehen - und dabei Hornhaut auf ihrem Empathie-Empfinden wuchern lassen. Die Aussage, „…weil es mir schmeckt“, ist kein Argument, sondern das armselige Eingeständnis einer charakterlosen, lebensverachtenden Einstellung.

Für Qualzufügung und Töten darf es keine Toleranz geben. “Wesentlich ist nicht die Zahl der Beine, die Behaarung, oder Farbe der Haut (…) Ein erwachsenes Pferd, ein Rind, oder ein erwachsener Hund sind weitaus verständiger als ein Kind, das eine Tag eine Woche, oder sogar einen Monat alt ist. Doch selbst wenn das nicht so wäre, was würde das ändern? Die Frage ist nicht, können sie denken oder sprechen, sondern - können sie leiden?" (Jeremy Bentham, 1748-1832)

“Fleisch ist kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. (…) Der Verzicht auf dieses Nahrungsmittel stellt keine unzumutbare Beschränkung der persönlichen Entfaltungsmöglichkeiten dar.” Diese weisen Erkenntnisse stammen nicht etwa aus einem Vegetarier-Handbuch. Sondern, man höre und staune - es sind Zitate, die im Zusammenhang mit dem Schächten von Tieren, schwarz auf weiß in den Urteilsbegründungen des Oberverwaltungsgerichts Hamburg (Az. OVG Bf III 42/90 vom 14.09.92 ) und dem Bundesverwaltungsgericht Berlin (Az. 3 C 31.93 vom 15.06.95) nachzulesen sind.

Zitat eines süddeutschen Fleischkontrolleurs: “Wenn die Leute wüßten, was sich so alles in ihrer Wurst befindet, so mancher würde sofort auf vegetarische Kost umsteigen!”

So abschließend die Ermunterung an jene Mitmenschen, die sich noch nicht vegetarisch ernähren: Hören Sie auf ihr Gewissen und den eigenen Körper, der leicht und leistungsbewußt vegetarisch ernährt werden kann - gönnen Sie sich eine moderne, vegane, oder zumindest vegetarische Ernährung. Das ist gesund für Sie und lebensrettend für viele Tiere!

Denn letztlich gilt: Das Schnitzel, das auf deinem Teller liegt, sich irgendwann als Speckgürtel um deine Hüften schmiegt! Es ist wahrlich nicht zwingend gesund, denkt man nur an Skandale mit Salmonellen, Trichinen, Knochen, Sehnen, Würmern, Blut, Gedärmen und sonstigen ekelerregenden halbverwesten Tierabfällen in den Gammelfleischprodukten. Fleisch wächst eben nicht auf Bäumen - sondern wird als Massenware unter oft erbärmlichsten Bedingungen “erzeugt” und dann zu Billigstpreisen verramscht. Die Jugend verkraftet manches und es zeigen sich oft erst im Alter die Folgen: Fettsucht, Kreislaufprobleme, Krebs, Bluthochdruck, Schlaganfälle, Herzinfarkt, Diabetes, hohe Harnsäurewerte, Arthritis, Gicht etc.

Gerade bekennende Christen müssen, wenn sie denn ihr Christsein ernst nehmen und Bibelworte nicht als Geschwätz abtun, auch die tierischen Mitgeschöpfe dieser Liebe teilhaftig werden lassen – alles andere wäre frömmelnde Bigotterie. Siehe Prediger 3: 19- 21: „Denn es geht dem Menschen wie dem Vieh: Wie dies stirbt, so stirbt auch er, und sie haben alle einen Odem, und der Mensch hat nichts voraus vor dem Vieh; denn es ist alles eitel. Es fährt alles an einen Ort. Es ist alles aus Staub geworden und wird wieder zu Staub. Wer weiß, ob der Odem der Menschen aufwärtsfahre und der Odem des Viehes hinab unter die Erde fahre?“

Weihnachten – das Fest der allumfassenden Liebe – steht bevor.

Eine gute Gelegenheit die klobige Unsensibilität der fettigen Gänseleiber, Lamm- oder Schweinebraten unter dem Christbaum endlich zu verbannen und 2020 in ein tierleichenfreies neues Jahr zu starten - nicht fleischig dick, sondern schlank und vegetarisch fit!


18.12.2019

wildbeimwild.com: Tierschützer fordern Ende der Eisbärjagd

Dem Eisbär macht nicht nur das Abschmelzen des Packeises schwer zu schaffen. „Pro Wildlife“ warnt angesichts neuer Daten der Weltnaturschutzunion IUCN davor, daß neben der Klimakrise der Abschuß von 800 bis 1.000 Tieren pro Jahr die Art bedroht.

In Kanada wurden in einigen Gebieten die Abschußquoten trotz dezimierter Bestände sogar erhöht. Auch deutsche Jagdreiseveranstalter bieten Trophäenjägern Abschüsse für etwa 40.000 Euro an. Deutsche Jäger importierten seit 1989 insgesamt 98 Jagdtrophäen und 558  ganze Eisbärfelle. „Die Jagd auf Eisbären für Handel und Trophäen muß angesichts dezimierter Bestände und düsterer Prognosen endlich gestoppt werden“, fordert Daniela Freyer von Pro Wildlife.

Etwa 26.000 Eisbären leben nach einer Schätzung der IUCN noch, sie sind aufgeteilt in 19 verschiedene Regionen. Wissenschaftler gehen davon aus, daß alleine der Lebensraumverlust durch die Erderwärmung die Eisbären bis 2050 um mehr als 30 Prozent reduzieren wird. Studien belegen, daß Eisbären in ihrem südlichen Verbreitungsgebiet bereits in schlechter körperlicher Verfassung sind, daß die Nachwuchsrate verringert und die Jungtiersterblichkeit hoch ist. Laut IUCN ist die Anzahl der Bären in vier Regionen rückläufig. In der Western Hudson Bay wurde der Bestand zwischen 2011 und 2016 sogar um 18 Prozent dezimiert. Trotzdem geht auch hier die Jagd weiter. Die Abschußquote wurde in den vergangenen Jahren sogar vervielfacht. Auch winzige Bestände mit nur 200 Tieren und solche, deren Bestandsentwicklung unbekannt ist, werden weiter bejagt.  

Kanada erlaubt als einziges Land die Jagd für den kommerziellen Handel mit Fellen sowie den Abschuß von Tieren durch ausländische Trophäenjäger. Von 1970 bis 2016 wurden in Kanada schätzungsweise 26.500 Eisbären von Einheimischen und Großwildjägern getötet. Alleine in den vergangenen zehn Jahren wurden weltweit knapp 3.000 Felle, Jagdtrophäen, Schädel, ganze Körper und Bettvorleger aus Eisbären gehandelt. Europa ist ein bedeutender Absatzmarkt für Felle und auch ein Großteil der Trophäenjäger kommt aus der Europäischen Union. In den vergangenen Jahren boomt der Handel und die Einfuhr von Trophäen zudem in China.

„Reiche Hobbyjäger machen mit Motorschlitten, Quads und Booten grausame Hetzjagd auf die weißen Riesen. Bedenkt man, daß die Eisbären bereits durch den Klimawandel akut gefährdet sind, bedeutet jedes abgeschossene Tier einen unverantwortlichen Blutzoll“.

Fatal für den Fortbestand der Eisbären ist zudem, daß Trophäenjäger und Fellhändler eine unnatürliche Selektion betreiben, weil sie es auf die verbliebenen größten und stärksten Tiere abgesehen haben. Genau diese Tiere hätten in der Natur die besten Überlebenschancen und sind für die Überlebens- und Anpassungsfähigkeit der Art besonders wichtig. „Neben einem konsequenten Klimaschutz fordert Pro Wildlife, den Handel mit Eisbären zu verbieten und die Einfuhr von Jagdtrophäen zu stoppen, um die Eisbären zu retten“, so die Pro Wildlife Sprecherin.

Versuche, den Handel mit Eisbärprodukten zu verbieten, scheiterten auf Konferenzen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens bereits zwei Mal am Widerstand Kanadas und - man höre und staune - auch der EU.


07.12.2019

Alle Jahre wieder: Das grausame Schicksal der Weihnachtsgänse

– Mindestens 6 Millionen Gänse werden jährlich in Deutschland verkauft
– Tiere stammen meistens aus Polen und Ungarn
– Weihnachtsgänse sind oft kranke Tiere
– Wurden vor der Schlachtung keineswegs artgerecht gehalten
– Auch Arbeiter auf Farmen werden ausgebeutet

Daserste.de: Die Weihnachtsgans - ein Festtagsschmaus. Ob als Keule oder am Stück: Für Millionen Familien gehört sie zur Tradition. Tiefgefrorene Gänse aus dem Supermarkt oder frisch beim Biobauern. Das Angebot ist vielfältig. Genau wie die Preise: Von etwa 4,00 Euro das Kilo tiefgekühlt bis über 20,00 Euro pro Kilo frisch vom Schlachter.

Gänsefleisch – Quersubventionierung contra artgerechte Haltung

Eine artgerechte Haltung, dafür brauchen die Tiere viel Auslauf und Bademöglichkeiten. Doch die meisten Gänse, die auf unseren Tellern landen, durften das nie erleben. Sie stammen aus Massenproduktionen, meistens aus Osteuropa. Die Haltungsbedingungen dort sind oft katastrophal. Ein niedriger Preis für den Verbraucher  - ohne Tierquälerei ist das kaum möglich, so Verbraucherschützer. Einer der Gründe: Das Gänsefleisch ist quersubventioniert.

Jürgen Stellpflug, Testwatch: "Wenn ich eine Gans kaufe, die beispielweise jetzt beim Discounter derzeit unter 6 Euro pro Kilo kostet und sogar aus Freilandhaltung stammt, also aus einer Haltung die tatsächlich ein bißchen besser ist, dann ist diese Gans mutmaßlich und ganz wahrscheinlich mehrmals in ihrem Leben gerupft worden. Ihr wurden die Daunen, die Federn ausgerissen. An diesen Daumen da verdient der Mäster dann schon so viel Geld, daß er das Fleisch billig hergeben kann."

Ohne Betäubung: gerupft und zugenäht

Ein qualvoller Lebendrupf, wie ihn Bilder von Tierschützern zeigen. In der EU eigentlich verboten. Das Eintrittstor ist aber die Mauser, dann ist ein so genanntes "Abstreifen" erlaubt. Viele Betriebe rupfen alle Tiere auf einen Schlag. Obwohl die gleichzeitige Mauser völlig unrealistisch ist. Die Verletzungen werden ohne Betäubung zugenäht.    

Hunderttausende Gänse in Ungarn grausam gestopft

Solche Gänsekeulen sind häufig auch Produkte der so genannten Stopfmast. In Ungarn, Bulgarien und Frankreich ist das legal. Fett, ein Geschmacksträger, der uns Menschen gut schmeckt, nicht nur bei der Delikatesse “Stopfleber“.

Friedrich Mülln, SOKO Tierschutz: "Und dann packt man die, stopfen. Packt man die, stopfen, packt man die, stopfen, packt man die, stopfen und zieht halt diese Maschinerie immer hinter sich her. Und das ist tatsächlich – auch wenn das Ding sehr altmodisch aussieht - gerade jetzt in dem Moment werden auf diese Art und Weise in Ungarn 100.000 Tiere gestopft, genau mit so einer Maschine."

In jedem Land ist die Methode etwas anders, aber immer gleich grausam. Große Mengen an Maisbrei werden mehrmals täglich mit Druck in die Mägen der Tiere gepreßt.

Jürgen Stellpflug, Testwatch: "In Deutschland ist sowohl Lebendrupf wie die Stopfmast verboten, aber es ist total scheinheilig, denn solche Produkte aus Frankreich, aus Ungarn, aus Bulgarien, die dürfen hier verkauft werden. Das heißt also, es ist zwar verboten diese Tierquälerei bei uns, aber trotzdem haben wir das tiergequälte Fleisch hier in dem Bräter."

Kranke Tiere als Weihnachtsessen

Dr. Anna Kirchner, Deutscher Tierschutzbund: "Mit dem Stopfen erleiden die Tiere massive Verletzungen der Speiseröhre und durch die massive Futterzufuhr schwillt die Leber an, auf die 10 bis 12-fache Größe, und die Tiere sind krank, wenn Sie geschlachtet werden, und würden auch sonst an der Leberverfettung nach der Schlachtung versterben."  

Im Dschungel der gigantischen Auswahl ist es schwer für die Verbraucher überhaupt noch durchzublicken. Besonders beliebt: Die Bezeichnung: "Früh- oder „Jungmastgans". Sie klingt nach besonders gutem und zartem Fleisch.

Jürgen Stellpflug, Testwatch: "Das heißt einfach, daß hier eine Schnellmast stattgefunden hat. Die Tiere haben vielleicht 8 bis 10 Wochen gelebt, sind mit Futterkonzentrat Fett gefüttert worden, aber das Fleisch das ist ein nicht gutes Fleisch und die Haltungsbedingungen, die sind katastrophal."

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07.12.2019

Fleisch-Rechner: Auswirkungen von Fleischkonsum auf Klima und Umwelt

www.blitzrechner.de: Kein bewußter Mensch möchte durch seinen Konsum willentlich Klima oder Umwelt schädigen. Doch viele Menschen wissen gar nicht, wie mächtig ihr eigener Konsum ist. Der Fleischrechner zeigt Ihnen, wieviel Fleisch Sie im Laufe der Zeit essen. Welche Ressourcen dafür verbraucht werden. Und inwieweit Klima und Umwelt entlastet werden, wenn Sie Fleisch durch eine vegetarische Alternative ersetzen.

Fleischkonsum: Der Status Quo

Wußten Sie, daß jeder Deutsche (bzw. Österreicher) pro Jahr über 60 Kilogramm reines Fleisch verbraucht? Das bedeutet: Innerhalb von 10 Jahren verzehrt jeder Durchschnittsdeutsche ein halbes Rind, viereinhalb Schweine und 117 Hühner. Seit 1850 hat sich der Fleischkonsum in Deutschland pro Kopf übrigens vervierfacht, seit 1950 ungefähr verdoppelt. Und das ist ein Problem. Denn die Fleischerzeugung hat vielfältige Auswirkungen auf Klima und Umwelt.

CO2-Ausstoß durch Fleischproduktion

Es läßt sich nicht leugnen: Die Produktion von Fleisch wirkt sich indirekt und direkt auf das Weltklima aus: Verfütterung vs. Verzehr von Getreide: Tiere werden mit Kraftfutter wie Mais, Weizen oder Soja gefüttert. Dabei ist das Umwandlungsverhältnis von Futter zu angesetztem Fleisch schlecht: Ein Schwein muß mit mindestens 2,5 Kilo gefüttert werden, um 1 Kilo zuzulegen. Ein Rind mit sogar noch mehr. Über 40 % der Getreideernte in den EU-Ländern landet so nicht auf dem Teller des Menschen, sondern in den Futtertrögen der Nutztiere. Es wäre deutlich Ressourcen schonender, wenn Getreide und Hülsenfrüchte direkt als Nahrung für den Menschen verwendet würden, anstatt den Umweg über das Tier zu gehen.

Rodung von Grünflächen: Wertvolle Grün- oder Waldflächen werden zu Äckern oder Weideland umfunktioniert. Durch die Rodung von Bäumen und Erodieren der Humusschicht entweichen dabei große Mengen gebundenen CO2 in die Atmosphäre.

Produktion von CO2 durch Tiere selbst: Die Tiere selbst produzieren CO2. Insbesondere Rinder emittieren klimaschädliche Gase wie Methan im Übermaß. So gibt ein einziges Rind pro Tag 200 Liter Methangas in die Atmosphäre ab. Laut Umweltbundesamt ist Methan 25-mal so schädlich wie CO2. Lesen Sie das getrost noch einmal: Ein Rind pro Tag und 25-mal so schädlich!⁴

Zusammengefaßt: Es macht mehr Sinn, Getreide direkt zu konsumieren, als den „Umweg“ über Fleisch zu gehen. Hauptgründe dafür sind das schlechte Umwandlungsverhältnis von Futter zu Fleisch sowie gerodete Grünflächen.

Lesen Sie mehr auf www.blitzrechner.de/fleisch über den Antibiotikaverbrauch in der Tierzucht, Fleischkonsum und Tierleid sowie Ihre persönliche Berechnung durch den Fleischrechner, wie sich Ihr Konsumverhalten auf Klima, Umwelt & Tierhaltung auswirkt!


07.12.2019

Helfen Sie Millionen Hühnern und appellieren Sie an Subway

albert-schweitzer-stiftung.de: Subway – die Fast-Food-Kette mit den meisten Restaurants weltweit – verspricht ihren KundInnen qualitatives Essen, das nachhaltig und ethisch produziert wurde. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Die Hühner, die auf den Sandwiches und in den Salaten enden, leben und sterben unter qualvollen Bedingungen.

Die mehr als 42.000 Franchise-Filialen des Sandwich-Konzerns verkaufen täglich Hühnerfleisch. Würde der Konzern die Kriterien unserer Europäischen Masthuhn-Initiative umsetzen, hätte das Einfluß auf Millionen Hühner und würde ihnen die schlimmsten Qualen der Hühnermast ersparen. Doch Subway rührt sich nicht – zumindest in Europa.

Unsere BündnispartnerInnen haben Subway in den USA und in Kanada bereits 2017 davon überzeugt, seine Tierschutzstandards anzuheben. In Europa drückt sich der Konzern seit zwei Jahren um eine konkrete Aussage. Unterzeichnen Sie die Petition und fordern Sie Subway dazu auf, jetzt endlich für mehr Tierschutz zu sorgen!


28.11.2019

Auch Tinkerstute gerettet

Über eine befreundete Tierärztin haben wir von der 23-jährigen Tinker-Stute Conny aus OÖ erfahren. Ihr ursprünglicher Besitzer war an Demenz erkrankt und konnte sich nicht mehr ausreichend um die Stute kümmern. Auch stand die Stute schon einige Zeit ganz alleine, weil das zweite Pferd gestorben war. Die Familie, ohne jegliche Pferdeerfahrung, konnte oder wollte die Stute auch nicht weiter versorgen und so wurde die Tierärztin gerufen, um Conny einzuschläfern - eine eigentlich kerngesunde Stute, abgesehen vom starken Senkrücken!

Also mußte schnell ein Platz als Beistellpferd her. Dank unserer gut besuchten Vermittlungsseite hat schon vor einigen Wochen eine liebe Pferdefreundin bei uns im ANIMAL SPIRIT-Büro angerufen und so einen Beistellplatz zu ihrem Wallach angeboten. Und gestern war es dann soweit und wir haben Conny abgeholt und sie in ihr neues,  artgerechtes Zuhause in NÖ gebracht. Dort hat sie gleich ihren neuen Weidekumpel, einen wunderhübschen Hafiwallach, kennengelernt und ihm gleich mal klargemacht, wer ab jetzt hier das Sagen hat. Aber wir sind sehr zuversichtlich, daß die Beiden noch ziemlich gute Freunde werden… Nachdem Conny gleich ausgiebig den Sandplatz zum Wälzen getestet hat, ging sie zufrieden zu ihrer Heuration und hat es sich gleich schmecken lassen. Pferdeherz was willst Du mehr - Artgenossen, gutes Futter und freundliche Menschen mit Pferdeverstand!


28.11.2019

Niederlande führt Psycho-Test für Jäger ein | Rund 25 % fallen durch

PETA.de: Anfang Oktober 2019 führten die Niederlande einen Onlinetest ein, der Waffenbesitzer wie Jäger auf ihre psychische Verfassung prüfen soll. Bei dem sogenannten „E-Screener“ müssen die Teilnehmer 100 Fragen beantworten, deren Antworten von der Polizei ausgewertet werden. Beispielsweise werden die Waffenbesitzer gefragt, ob sie manchmal traurig oder depressiv sind. Besteht ein Teilnehmer den Test nicht, werden ihm alle Waffen und der Jagdschein, und damit auch die Erlaubnis zum Waffenbesitz, genommen. Grund für die Einführung des Testes sei ein Amoklauf im Jahre 2011.

Rund 25 % der Teilnehmer fallen durch

Die ersten Ergebnisse des E-Screeners sind schockierend: So sind in der Provinz Limburg im Süden der Niederlande rund 25 % der Waffenbesitzer nicht in der Verfassung, überhaupt eine Waffe zu führen. Im Rest der Niederlande fielen ca. 20 % der Teilnehmer durch den Test. Auch ihnen wurden Waffen und Jagderlaubnis entzogen – darunter sogar ein ehemaliger Schießlehrer, der seinen Jagdschein ebenfalls abgeben mußte. In den Niederlanden werden derzeit aus organisatorischen Gründen Waffenbesitzer über 60 und unter 25 Jahren geprüft. Künftig müssen jedoch alle 27.000 landesweiten Jäger sowie alle, die einen Jagdschein machen wollen, den Test absolvieren.

Psycho-Test für Jäger bitte auch in Deutschland!

PETA fordert einen solchen Test auch für Waffenbesitzer und Jäger in Deutschland. (Anm.: ANIMAL SPIRIT fordert das seit langem auch für Österreich!). Jedes Jahr ereignen sich durch Jäger zahlreiche schwere Unfälle und Gewalttaten, die deutlich zeigen, daß das Waffengesetz in Deutschland verschärft werden sollte. So schoß beispielsweise im September 2019 ein betrunkener Jäger auf seinem Grundstück unkontrolliert um sich.  Im Juli 2018 griff ein alkoholisierter Jäger seine Lebensgefährtin sowie seine Schwiegereltern an und schoß dabei mit seinem Gewehr um sich. Anschließend versuchte er, sich selbst zu erschießen. Im November 2016 nahm ein Jäger nach einem Streit mit seiner Ex-Frau deren Freundin als Geisel und drohte, sie mit seinen Waffen zu erschießen. Auch verwechseln zahlreiche Jäger Menschen und Autos mit Wildtieren und schießen auf sie. Viele Menschen mußten auf diese Weise bereits ihr Leben lassen.

Wer in Deutschland einen Waffen- oder Jagdschein erwerben will, muß in der Regel lediglich ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. Dies ist keinesfalls eine Garantie für die Zuverlässigkeit des Antragstellers, wie die zahlreichen Vorfälle der vergangenen Jahre zeigen.

Siehe dazu auch www.abschaffung-der-jagd.at/jagdunfaelle.htm
Sowie Stoppt die Hobbyjagd


28.11.2019

Trump unterzeichnet Gesetz: Tierquälerei in den USA ein schweres Verbrechen

Landesweites Gesetz gegen Tierquälerei

RTL.de: Eine Youtuberin, die ihren Hund schlägt oder ein Eichhörnchen, das an einen Baum genagelt wird. Geschichten von gequälten Tieren gibt es immer wieder. In den USA wird das ab sofort als schweres Verbrechen geahndet. Landesweit. Präsident Trump hat das nötige Gesetz dazu in der Nacht zum 26. November unterzeichnet.

Bis zu sieben Jahre Haft für verurteilte Tierschänder

Das Gesetz "Preventing Animal Cruelty and Torture (PACT)" bestraft fortan das Zerquetschen, Verbrennen, Ertrinken, Ersticken, Aufspießen sowie jede weitere Mißhandlung von Tieren. Verurteilte Tierschänder können für bis zu sieben Jahre in den Knast wandern. Der Gesetzesentwurf wurde schon Anfang des Jahres eingereicht und ist die Erweiterung eines bereits existierenden Gesetzes. Im Jahr 2010 hatte Barack Obama schon das Verbreiten von Videos verboten, in denen Tierquälerei zu sehen ist.

Im Weißen Haus betonte Trump, daß Tiere schon immer eine große Bedeutung in der Geschichte des Landes hatten. Sie hätten es verdient, verantwortungsbewußt behandelt zu werden: "Wir sollten sie schätzen und uns um sie kümmern."

Tierquälerei auch in Deutschland strafbar

Auch in Deutschland ist die vorsätzlich begangene Tierquälerei strafbar. Anders als zukünftig in den USA, handelt es sich bei uns aber um eine Ordnungswidrigkeit. Tierquäler kommen mit einem Bußgeldverfahren und einem Tierhalteverbot davon. Tierschützer in Deutschland [Anm.: auch in Österreich] fordern daher schon seit Jahren härtere Strafen. Immerhin gelten Tiere laut Strafgesetzbuch auch heute noch als eine Sache.


28.11.2019

Petition: Fisch- und Garnelenzucht plündert die Meere

Regenwald.org: Die Weltmeere sind überfischt, mit Plastikmüll und Giften verseucht. Doch Fisch, Krebse, Garnelen und Muscheln aus Aquakultur sind alles andere als eine umweltfreundliche und sozialverträgliche Alternative. Fangflotten räumen die Ozeane leer, um Fischmehl und Fischöl als Futter für die Zuchtfarmen zu produzieren.

Generell verseuchen Aquafarmen mit Unmengen von Exkrementen, Antibiotika und Müll die Meere. Sie nehmen Buchten, Küsten und Mangroven in Beschlag und zerstören die Ökosysteme. Die industrielle Fisch-, Garnelen und Muschelzucht ruiniert damit auch die Lebensgrundlagen der lokalen Klein- und Küstenfischer.

Bitte unterstützen Sie die Petition an die Supermärkte. Bitte kaufen Sie keine Fische, Krebse, Garnelen und Muscheln aus solchen Raubbau und Zuchtfarmen:

ZUR PETITION