Sie sind hier

News Archiv

z.B. 03/04/2025
02.04.2025

Kommende Hühnerrettungs-Aktion:

Es ist wieder soweit: die nächste Ausstallung ausgedienter Legehühner steht an, diesmal wieder braune Bio-Freilandhennen: Ca. 800 Lohmann Brown Legehennen, zur Ausstallung ungefähr 18,5 Monate alt, suchen Lebensplätze!

Wann: am Mi. 23.4.2025 abends in Grünbach OÖ. Oder anschließende Abholung in der Nacht, auf der Strecke von OÖ nach NÖ Gegend St. Pölten entlang der Autobahn! Oder am 24.4.2025 Übergabe in 3034 Maria Anzbach, NÖ.
ZUSATZ: Hühnertaxi nach Altenmarkt, Stmk. oder am Weg möglich, Route: Amstetten -> Waidhofen an der Ybbs -> Altenmarkt bei St. Gallen und dazwischen.

Bei Interesse bitte eine Bewerbung mit folgenden Infos an Tel: 069910656151, Mail: Wolke1999@gmx.at, oder per PN senden:

• Name
• Anzahl der gewünschten Hennen und ob ein Hahn ebenfalls gewollt wird
• Beschreibung des Geheges
• Bild des raubtiersicheren Nachtstalles
• Bei nicht telefonischem Erstkontakt bitte eine Tel. Nr.
• Direktabholung oder Hühnertaxi benötigt
• Und die Gegend, aus der ihr kommt, damit wir Übergaben und Mitfahrgelegenheiten für die Mädels koordinieren können!
• Es werden auch wieder Päppelplätze für schwächere Tiere gesucht, falls vorhanden, bitte auch das gleich angeben, ob solche in Frage kommen.

Genauere Infos zu Uhrzeit ect. bekommen alle, die Hühner reserviert haben dann per Tel. kurz vor der Ausstallung zugesendet!

Bitte gerne auch teilen, damit alle Mädels (und Jungs) artgerechte und schlachtfreie Lebensplätze finden! Danke.

02.04.2025

„Tierschutz im Unterricht“ in Wien

Am 03.04.25 besucht unser Tierschutz nach längerer Zeit wieder eine Schulklasse (nach der Pensionierung unseres langjährigen Tierschutzlehrers Dr. Fritz Landa). Die junge Tierpflegerin und Lehramtsstudentin Kathi von ANIMAL SPIRIT hält eine Unterrichtsstunde zu diesem wichtigen Thema: Sie erklärt, was ein Gnadenhof ist, was Tiere mögen, welche Verantwortung wir unseren Mitgeschöpfen gegenüber haben und daß auch sie Schmerzen und Ängste empfinden können.

Der Unterricht richtet sich an eine dritte Klasse Volksschule in Wien, wobei die Kinder einfühlsam an dieses bedeutende Thema herangeführt werden. Die Kinder sollen ein Verständnis für Tiere entwickeln und lernen, daß Tiere keine bloßen Produkte im Supermarkt sind. Um den Kindern das Thema noch näherzubringen, werden Fotos vom Gnadenhof mitgebracht und Geschichten der dort lebenden Tiere erzählt.

Wenn sich LehrerInnen oder Eltern ebenfalls für eine „Tierschutz im Unterricht“-Einheit an ihrer Schule in Wien oder Umgebung – oder auch für einen Besuch am Gnadenhof Hendlberg in Laaben - interessieren, bitte bei eva@animal-spirit.at oder unter 02774-29330 melden.

02.04.2025

Gnadenhöfe OÖ: 2 Kamerunschafe, 2 Schweine und 15 Hühner gerettet

Vorgeschichte: Ein Ehepaar hatte notgedrungen die Versorgung eines Hofes mit Tieren übernommen, wo der Betreiber ins Gefängnis mußte – also wieder einmal ein Notfall für die dort lebenden Tiere (Schafe, Schweine, Hühner und ein Hund). Leider konnten sich diese nicht auf Dauer um den Hof kümmern, daher wurde er verkauft.  

Da es keine Interessenten für die Tiere gab, wandten sie sich an ANIMAL SPIRIT, mit der Hoffnung für ein schlachtfreies Zuhause.

Der Gnadenhof Engelberg hat die zwei Kamerunböcke Oreo und Keano übernommen. Diese werden nun kastriert. Der benachbarte Gnadenhof Esternberg hat die 15 Hennen und Hähne aufgenommen, und hat sich gerade auch bereit erklärt, für die die 2 Schweine, die sonst zum Schlachter müßten, ein eigenes Gehege einzurichten und sie auch aufzunehmen - DANKE! 

Für den Hund wird noch ein Zuhause gesucht - wer ihn nehmen kann, bitte an engelberg@animal-spirit.at wenden.

02.04.2025

Europäische Bürgerinitiative gegen Tierquälerei und Schlachtungen

Zurzeit kann eine Europäische Bürgerinitiative unterzeichnet werden, die sich dafür ausspricht, das Grauen in der sogenannten „Nutztierhaltung“ und den Schlachthöfen zu beenden. Ihr Name lautet STOP CRUELTY STOP SLAUGHTER und ist unter folgender Internetadresse zu erreichen: https://eci.ec.europa.eu/047/public/. Bitte unterschreiben Sie diese europaweite Petition und informieren Sie andere über diese Initiative (beispielsweise in den sozialen Medien)!

Ziel: Massentierhaltung und Schlachthöfe stehen im Widerspruch zur Universellen Erklärung der Tierrechte von 1978 und zum Vertrag von Lissabon, die allen Tieren das gleiche Recht auf Leben einräumen und sie als fühlende Wesen definieren. Massentierhaltung und Schlachthöfe stellen eine ständige Bedrohung für die öffentliche Gesundheit durch die Ausbreitung immer neuer Pandemien und Gesundheits- und Hygieneprobleme (Salmonellen, Vogelgrippe, Maul- und Klauenseuche usw.) dar.

WIR FORDERN DAHER:
1) Anreize für den Anbau von pflanzlichen Proteinen, einschließlich pflanzlicher Milch- und Ei-Ersatzprodukte, und für die Herstellung von Kulturfleisch
2) Pläne für die schrittweise Verringerung der Zahl landwirtschaftlicher Nutztiere um 50 % pro Jahr und für die sukzessive Schließung aller Tierzuchtbetriebe. Zuerst sollten Massentierhaltungsbetriebe geschlossen werden, gefolgt von Freilandbetrieben und Schlachthöfen. Sie sind gleichbedeutend mit Tierleid und -ausbeutung und bergen ein hohes Risiko für immer neue Pandemien und Gesundheitsrisiken.

19.03.2025

Die Dog Care Clinic (DCC) in Sri Lanka braucht wieder unsere Unterstützung!

Marina Möbius und ihre Dog Care Clinic (DCC) tun im Süden Sri Lankas alles, um den vielen Streunern zu helfen. Seit sechs Jahren unterstützen wir unsere Partnerorganisation bereits bei ihren vielfältigen Aufgaben – von der tierärztlichen Versorgung über tägliche Fütterungen bis hin zu sozialen Projekten, die das Verhältnis von Tieren und Menschen in dem Inselstaat verbessern.

Die DCC hat schon so viel geleistet! Zum Beispiel wird noch diesen Monat die stolze Zahl von 100.000 durchgeführten Kastrationen seit ihrer Gründung erreicht! Lesen Sie HIER in unserer neuen Aussendung, die auch morgen zur Post geht, wieviel die DCC in den letzten Jahren – trotz aller Schwierigkeiten – für die Tiere geleistet hat.

In ihrem letzten Mail hat mir Marina Möbius aber vor allem von ihren Sorgen erzählt. Die Finanzierung des Vorzeigeprojekts ist nämlich äußerst schwierig geworden. Denn Sri Lanka ist immer noch fest im Griff der Wirtschaftskrise, die Preise für Nahrungsmittel und Medikamente sind horrend. Manchmal ist das DCC-Team jetzt sogar gezwungen, den Fleischanteil im Futter zu senken. Und jede Einsparung schmerzt, denn sie geht zu Lasten der Tiere.

Ich habe Marina sofort versprochen, alle Freundinnen und Freunde von ANIMAL SPIRIT wieder um ihre Hilfe zu bitten. Daher: Bitte spenden Sie, damit diese großartige Arbeit weitergeht.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann

19.03.2025

Hundemassaker in der Türkei!

Diese und ähnliche Berichte füllen in den letzten Wochen das Internet: In einem erschütternden Aufruf hat Präsident Erdogan zur angeblichen „Säuberung" der Straßen in der Türkei aufgerufen, die unzähligen Tieren das Leben kostet. Die Straßen sollen gereinigt werden, wobei diese grausame Rhetorik nichts anderes bedeutet, als daß unschuldige Tiere ermordet werden sollen.

Die Bilder von auf brutalste Art und Weise zu Tode gequälten Tieren verbreiten sich in den sozialen Medien und doch bleibt die Empörung vieler Menschen ungehört. Die barbarischen Methoden sind ein Zeichen der absoluten Skrupellosigkeit und Abwesenheit jeglichen Mitgefühls. Dieses Massaker an den Straßentieren muß sofort gestoppt werden!

Schicken Sie daher folgenden (oder einen ähnlichen) Brief (mit Ihrer persönlichen Unterschrift) an den türkischen Botschafter in Wien (botschaft.wien@mfa.gov.tr) bzw. Berlin (botschaft.berlin@mfa.gov.tr), ggf. in cc auch an konsulat.wien@mfa.gov.tr; konsulat.frankfurt@mfa.gov.tr; konsulat.zurich@mfa.gov.tr:

Sg. Herr Botschafter,

wir sind fassungslos und entsetzt, daß in der Türkei immer noch Straßenhunde eingefangen und massakriert werden. Neuerdings, indem man die hilflosen Geschöpfe lebendig begräbt.

Hunde sind Geschöpfe aus der leidensfähigen Tierwelt - und des Menschen beste tierische Freunde. Auch in der Türkei und besonders nach Erdbeben, wenn sie durch ihren unermüdlichen Einsatz vielen Menschen das Leben retten!

Bitte sorgen Sie dafür, daß diese schrecklichen Greueltaten an den Hunden in der Türkei unverzüglich beendet werden!

Die zielführende, zukunftsfähige und tierwürdige Lösung zur nachhaltigen Populationskontrolle sind flächendeckende Kastrationsprogramme. Die Methode „Neuter & Release“ sieht vor, heimatlose Tiere behutsam einzufangen, zu kastrieren, tierärztlich zu versorgen, zu impfen und anschließend in das vertraute und sichere Revier zurückzusetzen; dort müssen sie dann weiterhin versorgt werden. Langzeitstudien belegen die Wirksamkeit von „Neuter & Release“

Bitte nutzen Sie Ihre Stimme, um das Massakrieren sofort zu stoppen und das „Neuter & Release“-Programm durchzusetzen.

Danke für Ihren Einsatz für eine humane Tierbehandlung und für das Weiterreichen dieses Appells an Ihre Regierung!

19.03.2025

Gnadenhof Hendlberg übernimmt Lämmchen mit „falscher“ Fellfarbe

Kürzlich erhielten wir folgendes Schreiben von einer Tierfreundin aus NÖ, ob wir nicht ein kleines Lamm aufnehmen könnten, das sonst geschlachtet würde, weil es die „falsche“ Fellfarbe für den Züchter hat. Selbstverständlich haben wir sofort Ja gesagt, aber da es noch so klein ist, darf es bis August bei seiner Mutter bleiben und dann wird es zu uns gebracht:

„Lieber Herr Dr. Plank,
ich habe Ihren Kontakt von einem gemeinsamen Bekannten und ich habe mich wirklich sehr gefreut zu hören, daß Sie offenbar noch einen Platz für ein männliches, untypisch gefärbtes Schwarznasenschaf (siehe Foto) hätten und wir es damit vor dem Schlachten retten können. Es ist im Februar geboren und vorerst noch bei seiner Mutter in der Herde. Wir würden es von dem derzeitigen Besitzer/Züchter freikaufen und es würde noch bis Ende August, bis es 6 Monate alt ist, in der Schafherde bleiben können. Danach könnten wir den Transport zu Ihnen auf den Hendlberg organisieren, wenn das für Sie so in Ordnung wäre. Natürlich werden wir Ihren wunderbaren Gnadenhof auch gerne mit Spenden unterstützen. Ich bin sehr, sehr dankbar für Ihre Hilfe und stehe für weitere Informationen jederzeit zur Verfügung.“

Liebe Grüße Sylvia

19.03.2025

Giftiger Abrieb: Windkraftanlagen verseuchen Natur, Tiere und Trinkwasser auf weiten Flächen

report24.news: Aktuell ist Mikroplastik als große Gesundheitsgefahr in aller Munde. Die kleinen Teilchen gelangen in den Körper von Mensch und Tier, je nach Größe sogar bis ins Gehirn und sollen dort Entzündungen und viele daraus folgende Probleme verursachen. Worüber Mainstream-Medien vornehm schweigen: die Gefahr durch giftigen Abrieb der Windräder. Dort wird nicht irgendein Kunststoff über die Landschaft verteilt, sondern die krebserregenden Ewigkeitschemikalien PFAS und BPA.

Die Erzählungen von Mikroplastik, die durch die Mainstream-Medien geistern, sind mit Vorsicht zu genießen. Denn es handelt sich um denselben Trick, den wir von FCKW, Corona oder Klima kennen: die unsichtbare Gefahr, die uns alle bedroht – deshalb müssen Steuern erhöht werden. Unstrittig ist, daß es Kunststoffe gibt, die extrem schädlich – ja sogar krebserregend sind. Dies wurde durch zahlreiche Studien an Mensch und Tier nachgewiesen. Und genau diese Stoffe werden von Windrädern in großer Menge freigesetzt.

Rotorblätter von Windkraftanlagen gelten als giftiger, nicht recyclebarer Sondermüll. Nirgendwo in Europa kann man diese Ungetüme entsorgen. Was viele zudem nicht wissen – dieser Müll stammt nicht einmal aus Europa, die Rotorblätter werden aus Asien per Schiff angeliefert. Dabei handelt es sich oft um Verbundstoffe, die entweder nur aus einem Kunststofffaser-Geflecht oder einer Kombination mit Balsaholz bestehen (dieses stammt wiederum aus Ecuador).

Doch unabhängig vom verwendeten Material müssen Windräder gewaltigen Naturkräften trotzen. Die permanente Drehgeschwindigkeit beträgt an den Spitzen 250-300 km/h, große Windräder mit bis zu 160 m Rotordurchmesser bringen es auf Geschwindigkeiten von bis zu 400 km/h. Bei dieser Geschwindigkeit prallen ständig Insekten, Vögel, Fledermäuse, aber auch alle Arten von Staub und Sand gegen die Rotorblätter. Hinzu kommen Belastungen durch Wassertropfen von Nebel bis hin zu Regen oder Hagel. Es ist unvermeidbar, daß hier eine Abnutzung geschieht und Material herausgeschlagen wird. Dieses verteilt sich kilometerweit über die Landschaft. […]

Das Problem ist, daß der Abrieb von Rotorblättern sich über die Anbauflächen der Landwirtschaft verteilt und damit in die Nahrungskette gelangt. Außerdem werden diese Stoffe in die Erde eingearbeitet, wo sie verbleiben oder sogar bis ins Trinkwasser absinken. Diese besonders giftige Form von Mikroplastik ist eine direkte Folge von grüner Energiepolitik – und man kann sich diesen Teilchen nicht wirklich entziehen. Selbst wenn man auf Nahrungsmitteln von Ökobauern setzt, können auch diese sich nicht gegen den ständigen “Regen” aus Mikroplastik wehren.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

04.03.2025

Zwei Noriker-Hengstjährlinge aus der ANIMAL SPIRIT-Fohlenrettung suchen wieder ein liebevolles Zuhause!

Santos & Vincent, zwei Rappen aus der Vulkan Linie von unserer Fohlenrettung vom letzten Jahr suchen leider aus gesundheitlichen Gründen der Übernehmerin jetzt wieder ein liebevolles und artgerechtes Zuhause! Beide werden im April erst ein Jahr alt! Sie sind sehr liebevoll, anpassungsfähig und natürlich komplett gesund.

Abgabe nur mit Schutzvertrag und in ein liebevolles und artgerechtes Zuhause, gerne gemeinsam, sie werden aber auch einzeln vergeben. Im Moment stehen die beiden in der Schwäbischen Alb in Deutschland!

Nähere Infos & Kontakt: bei uns im ANIMAL SPIRIT-Büro unter (+43) 02774 29 330 oder tanja@animal-spirit.at, mehr Bilder auch auf unserer Vermittlungsseite.

04.03.2025

Mutlose Politik statt echter Reformen – Tierschutz Austria sieht Regierungsprogramm kritisch

Ots.at/Tierschutz Austria: Das neue ÖVP-SPÖ-NEOS-Regierungsprogramm verspricht Fortschritte, bringt aber auch Rückschritte. Besonders kritisch: Ein frontaler Totalangriff auf den Tierschutz, denn die Kompetenzen für Tierschutz werden im Landwirtschaftsministerium gebündelt - als würde man den Jäger die Enten hüten lassen und die Agrarindustrie die Tierwohlstandards in der Massentierhaltung festlegen lassen „Ohne klare Verpflichtungen bleibt das Programm ein Papiertiger - und die Tiere warten weiter auf echten Schutz“, so Martin Aschauer von Tierschutz Austria.

Fortschritte:
* Illegaler Heimtierhandel: Strengere Kontrollen und bessere Rückverfolgbarkeit.
* Tierwohlstrategie: Erste ressortübergreifende Analyse der Nutztierhaltung.
* Kennzeichnung: Einheitliches System für Haltungs- und Herkunftskennzeichnung.
* Artenschutz: Stärkerer Schutz bedrohter Arten, Nationalparkförderung.

Rückschritte & offene Fragen:
* Tierschutz unter Agrarkontrolle: Gefahr der Verwässerung durch Wirtschaftsinteressen.
* Vollspalten-Haltung (Schweine und Rinder): Keine verbindlichen Fristen für den Ausstieg.
* Wolfsschutz: Interpretationsspielraum bei der Bestandsregulierung.
* Kein Verbot der Privathaltung von Wildtieren.
* Kein Verbot von tagelangen Lebendtiertransporten ins EU-Ausland.

Mutlose Politik statt echter Reformen

Das Regierungsprogramm bleibt in vielen Bereichen vage und unkonkret. “Ohne klare Zeitpläne und verpflichtende Maßnahmen bleibt es fraglich, ob es tatsächlich Fortschritte im Tierschutz geben wird - oder ob wirtschaftliche Interessen überwiegen”, so Aschauer.

Lesen Sie die ganze Aussendung HIER

04.03.2025

Landwirtschaftliche/r Helfer/in für Pferde-Lebenshof in Haag, NÖ gesucht

Der von ANIMAL SPIRIT unterstützte Gnadenhof „Fuchs zu Waidach“ (sowie auf facebook) sucht ab sofort engagierte/n Mitarbeiter/in (10 Stunden pro Woche) für die Betreuung ihrer Tiere. Erfahrung im Umgang mit Pferden und Hunden sowie ein großes Herz für Tiere sind ausdrücklich erwünscht.

Haupttätigkeiten u.a.: * Füttern der Pferde und auf die Koppeln führen. Ausmisten der Boxen (Stroh) sowie abmisten Im Offenstall (Sägespäne)
* Allgemeine Stallarbeit wie fegen, Tränken reinigen und befüllen, Futter vorbereiten

Sporadisch, nach Absprache, als Unterstützung der Hofleitung (Gabi Zellinger):
* Versorgen der Hunde und Kleintiere (Katzen, Ziegen, Hühner, Kaninchen)

Geringfügige Beschäftigung mit 10 Wochenstunden ab sofort, 2 Tage die Woche (Donnerstag und Freitag) à 5 Stunden

Arbeitsort: Lebenshof für Tiere in Not, 3350 Haag

Gehalt: 551,-- € (brutto für netto) 14 x jährlich

Bewerbungen per E-Mail an: lebenshoftiereinnot@gmail.com oder Tel. 0677/64051388

04.03.2025

Überraschende Gefahr für Jungvögel: Haustierfell erhöht Sterblichkeit

nationalgeographic.de: Wilde Vögel nutzen oft Haare von Haustieren, um ihre Nester auszukleiden. Daß das für den Nachwuchs eine tödliche Gefahr darstellt, zeigt eine Untersuchung der University of Sussex.

Den Hund beim Spaziergang kämmen und die Unterwolle direkt für den Nestbau werdender Vogeleltern liegenlassen: Was gut gemeint ist und von eifrigen Vogelpaaren auch bereitwillig angenommen wird, ist oftmals das Todesurteil für Jungvögel. Wie eine Studie der University of Sussex ergeben hat, enthält das Fell von Haustieren in vielen Fällen schädliche Chemikalien, die die Sterblichkeit von Embryos und Küken erhöhen. Einige der gefundenen Stoffe sind in der EU-Landwirtschaft teils seit Jahren verboten – werden aber immer noch bei der Behandlung von Haustieren gegen Flöhe oder Zecken verwendet. 

Vogelnester mit giftigen Zecken- und Flohschutzmitteln belastet

Im Rahmen der Studie untersuchten die Forschenden insgesamt 103 Vogelnester von Blau- und Kohlmeisen aus urbanen und ländlichen Gegenden, die Freiwillige aus dem gesamten Vereinigten Königreich eingesandt hatten. Das darin befindliche Haustierfell testeten sie im Anschluß auf 20 Insektenvernichtungsmittel. Die Ergebnisse waren alarmierend: „Kein Nest in unserer Studie war frei von Insektiziden“, sagt Hauptautorin Cannelle Tassin de Montaigu. „Unsere Forschung zeigt, daß aufgrund der nachgewiesenen Chemikalien Tierarzneimittel für Flöhe und Zecken die wahrscheinlichste Kontaminationsquelle [für Vogelnester] sind.“ […]

Insektizide erhöhen Sterberate von Jungvögeln

In Vogelnestern mit höherer Konzentration von Insektiziden wie Fipronil, Imidacloprid oder Permethrin war die Sterblichkeit der Jungtiere laut den Forschenden erhöht. Sie enthielten etwa eine größere Anzahl toter Nachkommen oder nicht geschlüpfte, noch im Ei verstorbene Küken. Letztere deuten darauf hin, daß bereits der Kontakt der Eier mit den Insektiziden ausreicht, um die Sterblichkeit von Vögeln zu erhöhen und ihre Fortpflanzungsrate zu verringern. Da die Forschungen zum Schutz der Vögel außerhalb der Brutzeit durchgeführt wurden, könnte das tatsächliche Ausmaß laut Tassin de Montaigu noch viel größer sein. Allein im Vereinigten Königreich gebe es knapp 11 Millionen Katzen und 10 Millionen Hunde – von denen ein Großteil mit in den Nestern gefundenen Pestiziden behandelt werde. 

Pestizide belasten Abwasser und Umwelt

Lesen Sie den ganzen Bericht HIER

19.02.2025

Gnadenhof Engelberg: 3 Schafböcke und 5 Hähne gerettet

Fast täglich bekommen wir von ANIMAL SPIRIT Anrufe oder emails, ob wir nicht das eine oder andere Tier aufnehmen und somit retten könnten. Leider sind all unsere 3 Höfe mit insgesamt rund 700 Tieren ja schon sehr gut gefüllt und wir können nicht mehr aufnehmen, als wir artgerechte Plätze haben und es auf Dauer auch finanzieren können. Aber in einigen Ausnahmefälle geht es dann doch immer mal wieder und so schreibt die Gnadenhofleiterin Alexandra von unserem Hof Engelberg (Bezirk Engelhartszell, OÖ), Folgendes:

„Die Geschichte von den 3 Schafböcken Thor, Loki und Odin, die wir letzte Woche bei uns aufnehmen konnten, ist zwar nicht ganz so spektakulär, denn sie ist eine, die recht häufig vorkommt. Eine Tierfreundin aus der Gegend rettet immer wieder Tiere, weil sie – wie letztlich alle sog. „Nutztiere“ - hätten geschlachtet werden sollen. Sie hat sie also freigekauft, nur leider hat sie sie nicht sofort kastrieren lassen und so haben sie sich recht schnell vermehrt, und sie hatte nun keinen Platz mehr für die Neuankömmlinge. Zudem haben sie sich durch ihre Zäune durchgegraben.

Die Dame hat sie dann aber kastriert und für diese drei – eben Thor, Loki und Odin - verzweifelt einen schlachtfreien Platz gesucht. Bei uns haben sie den natürlich, zudem können sie durch unsere Spezialzäune auf der Ganzjahresweide nicht durchkommen. Paten für die drei Hübschen sind gerne willkommen, siehe HIER.

Kürzlich haben wir dann auch noch 5 verwahrloste Hähne, die üblicherweise auch alle geschlachtet werden (da in Siedlungsgebieten unerwünscht!), aufgenommen. Sie hatten alle starke „Kalkbeine“ – eine Milbenerkrankung -, die wir nun behandeln. Wenn sie wieder gesund sind, werden wir versuchen, sie bei den anderen Hähnen zu integrieren. Auch für diese fünf wurde ein schlachtfreier Platz gesucht, den wir als Lebenshof natürlich bieten können – solange wir noch Platz haben.“

PS: Wer uns noch bei unserer Winterfutter-Aktion unterstützen möchte, kann das HIER tun. Vielen Dank!

19.02.2025

Nochmal 2 Haflingerfohlen-Nachzügler gerettet

Eigentlich ist die Fohlensaison ja schon lange vorbei, dennoch haben wir noch von zwei kleinen Haflingerfohlen erfahren, die bei einem Händler in OÖ gelandet sind. So haben wir uns gleich wieder an die Arbeit gemacht, um auch noch diesen beiden Zwergen helfen zu können. Innerhalb von ein paar Stunden hat uns dann auch eine uns schon bekannte Pflegestelle aus Deutschland die Zusage gegeben, auch diese beiden noch aufnehmen zu wollen, um dann in aller Ruhe das perfekte Zuhause finden zu können.

Gemeinsam mit ein paar anderen Tierfreunden haben wir die Summe für den Freikauf und den Transport zusammengekratzt und konnten dann ganz schnell die Zusage an den Händler geben. Und dann wurden sie bereits gestern von unserem verläßlichen Transporteur in ihr liebevolles vorübergehendes Zuhause gebracht. 

Damit konnten wir im letzten Herbst (mit diesen beiden) insgesamt unglaubliche 76 Fohlen retten! Vielen Dank allen UnterstützerInnen!

19.02.2025

Notstand auf Santorin: Haustiere zurückgelassen

krone.at: Auf der griechischen Insel Santorin herrscht Ausnahmezustand: Seit Wochen bebt die Erde, und ein großer Teil der Bewohner flüchtete aufs Festland. Viele Haustiere blieben herrenlos zurück, was Tierschützer vor Ort verzweifeln läßt. Sie appellieren: „Laßt uns die Hunde hier herausholen!“

Die Insel Santorin ist bei Urlaubern besonders beliebt und vor allem für ihre wunderschöne Fotokulisse bekannt – viele Österreicher und Österreicherinnen waren schon da. Derzeit ist aber keine Rede von Entspannung im Paradies, im Gegenteil. Die Regierung rief den Notstand aus, nachdem Tausende Erdbeben in der Gegend registriert wurden, das stärkste darunter mit einer Magnitude von 5,3. Viele der Inselbewohner, vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen, haben Santorin zur Sicherheit verlassen, da ein Ende der Erdstöße nicht in Sicht ist.

Bewohner mußten Haustiere zurücklassen
Für viele Tierschützer ist es keine Option, ihre vierbeinigen Schützlinge alleine auf der Insel zurückzulassen. Eine von ihnen ist Christina Kaloudi von der Tierschutzorganisation SAWA – sie kümmert sich um etwa 30 Esel und 60 Hunde sowie Ziegen, Schweine und Vögel. Dazu kommt eine Flut von zurückgelassenen Haustieren, die ohne Hilfe nicht überlebensfähig wären. Das Tierheim platzt aber bereits jetzt aus allen Nähten. Christina appelliert daher verzweifelt an alle Hundefreunde in Österreich, die vielleicht gerade überlegen, einen Vierbeiner aufzunehmen: „Helft mir, eine arme Seele hier herauszuholen!“

Hundefreunde dringend gesucht
Während Christina mit den älteren, kranken oder verhaltensgestörten Tieren auf der Insel ausharren wird, gibt es auch viele junge Vierbeiner mit tollen Charakteren, die bereits geimpft und kastriert bereit für ein Zuhause für immer wären. Interessenten finden alle Informationen auf der SAWA-Webseite. Dort sind auch Möglichkeiten für Spenden aufgelistet.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

Und hier kann man SAWA unterstützen: https://www.sawasantorini.com/donate

19.02.2025

Petition: Kaninchen-Käfighaltung verbieten!

Die Nachfrage nach Kaninchenfleisch steigt rasant – bis Jahresende sollen weltweit 1,8 Millionen Tonnen produziert werden.

Hinter diesen Zahlen verbirgt sich grausames Tierleid: Millionen Kaninchen fristen ihr Dasein in winzigen Drahtkäfigen, eingepfercht neben toten Artgenossen, ohne Platz zum Hüpfen oder Wenden. Viele sind verstümmelt, verletzt oder leiden still in ihre trostlosen Einzelzellen.

Eigentlich hätte die Europäische Kommission bis 2023 einen Plan zur Abschaffung der Käfighaltung vorstellen müssen, doch sie hatte ihre eigene Frist verpaßt. Jetzt, am 24. Februar, berät der entscheidende Ausschuß darüber, ob und wann die Käfighaltung für Kaninchen und andere Tiere endlich verboten wird.

Das ist unsere Chance! Wenn wir jetzt mit unzähligen anderen AktivistInnen an einem Strang ziehen, können wir das Käfigverbot über die Ziellinie bringen.

Während Länder wie Österreich, Deutschland und die Niederlande bereits ein Verbot umgesetzt haben, leiden in anderen Teilen der EU weiterhin Millionen Kaninchen unter entsetzlichen Bedingungen.

Industrielle Kaninchenfarmen sind nichts anderes als Folterfabriken: Jährlich werden dort 70 Millionen dieser sanften, sozialen Tiere in dreckigen, winzigen Drahtboxen isoliert. Sie nagen aus Verzweiflung an den Gitterstäben, verstümmeln sich selbst und sitzen mit wunden Pfoten auf kaltem Metall und in ihrem eigenen Dreck. Dieses Leid muß ein Ende haben – und jetzt ist der Moment gekommen, in dem wir gemeinsam Geschichte schreiben können.

Die Sitzung am 24. Februar ist unsere größte Hoffnung auf Veränderung. Unterschreiben Sie die Petition „EU-Käfighaltung von Kaninchen verbieten!“

04.02.2025

Lipizzanerstute „Gwenhyvar“ wieder in Esternberg

Nach einer dramatischen Rettung vor dem Schlachttod der damals 5-jährigen Stute im Jahr 2006 kam sie in sehr gute Hände einer ehemaligen ANIMAL SPIRIT-Mitarbeiterin, die sich in genau dieses Pferd unsterblich verliebt hatte. Sie wurde geliebt, verhätschelt und sanft trainiert, immer in guter Haltung mit viel Auslauf. Sie lernte sehr schnell und wurde in allen Bereichen gefördert, von freier Bodenarbeit bis hin zum Voltigierpferd für die Kinder der Familie, es bereitete ihr alles immer viel Vergnügen.

Rassetypisch war „Gwenny“ immer sehr kooperativ, vorausgesetzt wenn Frau die gnädige Pferdedame unterwürfig darum bat… Dann allerdings kam der Schock in der Familie, der Ehemann verstarb, die Kinder waren schon weggezogen. Nichtsdestotrotz schaffte es die nunmehrige Alleinverdienerin, das Pferd zu halten – doch dann kam auch noch der Verlust des Arbeitsplatzes wegen Schließung der Firma.

Und da war ANIMAL SPIRT wieder zur Stelle - nun lebt sie neuerlich auf „Ihrem“ Hof in Esternberg, nachdem zufällig ein Platz frei wurde und die verbliebenen Wallache wieder eine Stute zur Ergänzung brauchten. Sie genießt dort ihr Leben sehr und ist eine wundervolle Bereicherung für Mensch und Tier. Die Erkundung des Geländes, sie besucht vor Allem gerne die Rinder, macht ihr Spaß.

Weiters unterstützt sie hingebungsvoll unsere integrativen MitarbeiterInnen Roland und Lena (siehe unteres Fotos) und ist immer dankbar für Schmuse- und Streicheleinheiten.

04.02.2025

Schweiz verschärft Tierschutzgesetz: Mehr Schutz fürs Pferdemaul

propferd.at: Vorreiter Schweiz: Seit 1. Februar 2025 gelten in der Schweiz neue, strengere Tierschutz-Bestimmungen: So dürfen bei Pferden bestimmte Zäumungen, Gebisse und Trensen nicht mehr verwendet werden, auch bei der Haltung ist ausreichender Sozialkontakt zwischen den Tieren sicherzustellen.

Im internationalen Vergleich hat die Schweiz ein relativ strenges Tierschutzgesetz – das dennoch regelmäßig angepaßt und nachgeschärft werden muß, um dem aktuellen Wissensstand und den neuen gesellschaftlichen Erfordernissen zu entsprechen. Die neuen, strengeren Bestimmungen zur Tierschutzverordnung (TSchV) wurden am 20. Dezember 2024 vom Schweizer Bundesrat beschlossen und sind am 1. Februar 2025 in Kraft getreten.

So ist u.a. ab sofort der gewerbliche Import von Welpen unter 15 Wochen verboten. Tiere unter 15 Wochen dürfen nur noch von privaten Halterinnen und Haltern eingeführt werden, die sie selbst bei einer Züchterin oder einem Züchter im Ausland abholen. Damit will der Bundesrat den verantwortungslosen Hundehandel aus dem Ausland eindämmen. Dieser läuft oft über das Internet, wo sehr junge Hunde angeboten und unbedacht bestellt werden. Die neue Regelung soll diesen Online-Spontankäufen entgegenwirken.

Im Nutztierbereich wird unter anderem das Kürzen des Schwanzes von Lämmern verboten. Bei allen anderen Tierarten ist diese Praxis aus Gründen des Tierwohls bereits untersagt. Eine neue Regelung soll der Branche zudem den Ausstieg aus dem Kükentöten ermöglichen. Damit wird eine Praxis in der Legehennenzucht bezeichnet, bei der männliche Küken nach dem Schlüpfen in großer Zahl getötet werden, da für sie keine Verwendung besteht. Die Änderung der Tierschutzverordnung trägt neuen Verfahren Rechnung, die eine frühzeitige Geschlechtsbestimmung im Ei ermöglichen. So können männliche Eier vor dem Ausbrüten aussortiert werden.  

Aber auch Pferde bzw. Pferdehalter sind von den neuen Regelungen betroffen. Der Artikel 21 der Tierschutzverordnung (TSchV) hält fest, welche Ausrüstungsgegenstände bei Equiden (das sind lt. Gesetz die domestizierten Tiere der Pferdegattung, d.h. Pferd, Pony, Esel, Maultier und Maulesel) nicht zum Einsatz kommen dürfen. Dieser Artikel wurde nun erweitert und regelt ab dem 1. Februar 2025 auch den Einsatz von Kappzäumen und gedrehten oder scharfkantigen Gebissen.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

04.02.2025

Neue Tiertransport-Doku von Manfred Karremann in der ARD: „Achtung Tiertransport - Lange Wege auf den Teller“

ardmediathek.de: Hühner aus Frankreich, Kälber nach Holland. Milliarden Nutztiere werden jedes Jahr in und aus der EU transportiert, ehe sie in unseren Supermärkten und letztendlich auf unseren Tellern landen. Aber wie genau sieht der Weg der Tiere aus? Warum müssen Hühner mehr leiden als Schweine und Rinder? Und was bringt das neue deutsche Tierschutzgesetz?

Südlich von Bremen: Die Polizei ist im Großeinsatz. Im Fokus der Beamten: Tiertransporte. Hier kommen viele durch. Einsatzfahrzeuge leiten die Lkw auf eine Raststätte. Transporte von Rindern und Schweinen sind meist unproblematisch. Ganz anders sieht das bei Geflügel aus. Hier folgt meist ein Qualtransport auf den anderen. Auch an diesem Tag beanstanden die Beamten mehr als der Hälfte dieser Transporte.

Viele der Tiere durchqueren Deutschland nur im Transit: Hühner auf dem Weg von Frankreich nach Polen oder Kälber für Exporte nach Holland, die am Ende über Umwege manchmal doch im Libanon landen. "Bei Transporten im Transit und Exporten schauen wir besonders genau hin", sagt Dagny Schwan, Einsatzleiterin der Polizei. 1,6 Milliarden Tiere werden jedes Jahr in und aus der EU lebend transportiert. Rinder, Schafe, Schweine und vor allem: Geflügel. Ein neues Tierschutzgesetz in Deutschland und eine neue EU-Tiertransportverordnung sollen die Tiere künftig besser schützen. Doch: Jedes Gesetz ist nur so gut, wie es in der Praxis auch zur Anwendung kommt.

Autor Manfred Karremann blickt hinter die Kulissen. "Auf Transporten wird das Leid zwischen Stall und Schlachthof sichtbar", so seine Erfahrung. Deshalb führt er die Zuschauer auch in absolute Tabu-Bereiche, in die normalerweise keine Kamera kommt. Wie sieht der Weg der Tiere aus, deren Milch wir trinken und deren Fleisch auf unseren Tellern landet? Nicht selten erweist sich das Leben dieser Tiere als kurz, der Weg zur Schlachtung kann dagegen sehr lang werden.

Sehen Sie die ganze ARD-Doku HIER

04.02.2025

Da entkommt kein Vogel mehr: Windrad-Wände sollen im Meer vor Norwegen entstehen

report24.news: Einzelne Windräder, welche ohnehin schon für genügend Probleme sorgen und mit Öl- und Schmiermittel die Meere verseuchen, sind offenbar langweilig. Mehr Nervenkitzel versprechen “Windrad-Projekte”, die vor Norwegen entstehen sollen. Hier soll wohl versucht werden, vollständige Vogelschwärme zu schreddern. Die Firma Wind Catching Systems verspricht eine Gesamtleistung von 40 MW und jährlich 99 GWh.

Die Windwand, wie sie auf dem Foto vorgestellt wird, ist aber noch die kleinste Lösung des Unternehmens Wind Catching Systems. Auf ihrer Homepage verspricht die in Norwegen beheimatete Firma eine Skalierbarkeit von bis zu 126 Megawatt – als 126 zusammengeschalteten Turbinen. Ein Schelm, wer nun die Frage stellt, ob es Lösungen für kleinere und für größere Vogelschwärme gibt. Stolz zeigt man auf PR-Fotos die Größe einer solchen Anlage.

Weil das System genormt und skalierbar ist, wären die Kosten weitaus günstiger als bei herkömmlichen Anlagen. Das System soll nun vor Bergen in Norwegen getestet werden. Hält es, was die Hersteller versprechen, soll das nur der Startschuß dafür sein, die Küsten mit solchen Anlagen vollzupflastern. Wie ein solches System eine Umweltverträglichkeitsprüfung überstehen kann, bleibt ein Geheimnis. Für die erste Windwand werden von der norwegischen Regierung 101,9 Millionen Euro spendiert.

Norwegen zählt zu den weltweit führenden Erdöl-Förderländern und hat sich durch eine umsichtige Rohstoffpolitik einen Platz unter den wirtschaftlich stabilsten Staaten gesichert. Seit der Entdeckung großer Ölvorkommen in der Nordsee in den 1960er-Jahren hat sich das skandinavische Land zu einem der wichtigsten Exporteure von Erdöl und Erdgas entwickelt.

[…] Im Zuge des globalistischen Energiewende-Wahns versucht auch Norwegen, von den sicheren Rohstoffen aus der Erde wegzukommen und auf “erneuerbare Energien” zu setzen. Der Schaden für Landschaft, Mensch und Tier wird dabei in Kauf genommen.

Siehe auch: Windkraft & Infraschall: Unhörbar und doch gefährlich?