Jahresrückblick 2024
Jahresrückblick 2024 und Ausblick 2025:
Liebe UnterstützerInnen und Freunde von ANIMAL SPIRIT,
im Namen unserer Schützlinge möchte ich mich ganz herzlich für Ihre Unterstützung im letzten Jahr 2024 bedanken. Ohne Ihre Hilfe wäre unsere Tierschutzarbeit nicht möglich.
Im aktuellen Jahresbericht 2024, der nächste Woche zur Post gehen wird, können Sie nachlesen, was wir im letzten Jahr alles mit Ihren Spenden erreichen konnten. Gleichzeitig möchten wir Sie darüber informieren, was wir 2025 alles vorhaben: An erster Stelle steht natürlich weiterhin die Versorgung der Tiere auf unseren drei Gnadenhöfen. Die Fohlenrettungs-Aktion im Herbst möchten wir unbedingt fortsetzen, ebenso wie Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Tierschutz. Und schließlich wollen wir auch die Streunerhunde und -katzen in Sri Lanka und Brasilien und die Tiere am Wüstengnadenhof in Ägypten nicht einfach ihrem Schicksal überlassen.
Damit wir dieses umfangreiche Arbeitsprogramm umsetzen können, brauchen wir aber auch weiterhin dringend die Unterstützung vieler Tierfreunde und GönnerInnen. Wenn Sie uns dabei helfen wollen, z.B. beim teuren Winterfutter für unsere 700 Schützlinge, können Sie das HIER tun. Vielen Dank!
Bleiben Sie uns gewogen und noch ein glückliches und erfolgreiches Jahr! Ihr
Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann
PS: Damit Sie in den Genuß der steuerlichen Absetzbarkeit kommen, benötigen wir Ihr Geburtsdatum, dann können wir Ihre Spenden direkt ans Finanzamt übermitteln. Falls Sie Fragen zu Ihren Spenden oder der Spendenabsetzbarkeit haben, können Sie uns gerne unter (+43) 02774/29330 anrufen oder ein Email senden an eva@animal-spirit.at.
Tierschutz-Themen:
Stute und Fohlen gerettet!
Wir retten Stute mit 10 Tage jungem Fohlen!
Heute morgen erhielten wir einen Anruf einer jungen Frau (Alessandra) aus Südtirol, die dringend eine 5-jährige Araberstute mit ihrem nur 10 Tage alten Fohlen vor dem Schlachter retten wollte. Für die Stute ist es das erste Fohlen, sie hat zudem einen schwierigen Charakter (Vollblut), und sie läßt es nur trinken, wenn sie jemand am Halfter stillhält, ansonsten stößt sie nach dem Kleinen.... Sie muß sich also erst an den Kleinen und die ganze Prozedur gewöhnen, was seine Zeit und auch einiges an Geduld braucht. Das war dem Züchter allerdings zu mühsam, mehrmals in der Nacht aufstehen zu müssen, und daher hat er beschlossen, sie beide lieber schlachten zu lassen!
Unsere Fohlenretterin Tanja hat daher gleich alle ihre Kontakte von den herbstlichen Fohlenaktionen (letztes Jahr hatten wir ja ganze 74 Stück retten und vermitteln können – siehe Jahresbericht) angeschrieben und schon sehr bald eine Zusage aus Deutschland für die beiden erhalten. Wir würden natürlich die Kosten übernehmen und sind gerade dabei, einen Transport und die nötigen Papiere zu organisieren.
Welch ein Glück für die beiden und wir hoffen, daß alles gut geht und wünschen ihnen eine wunderschöne Zukunft in ihrer neuen Heimat!
Tierschutz-Themen:
Schweinefleisch-"Gütesiegel" großteils Betrug
ots.at: Nur circa 14 Prozent der Gütesiegel erfüllen tierwohlverbesserte Kriterien. Jetzt auch um Discounter-Labels ergänzt
In Österreich werden jährlich im Mittel unglaubliche 450.000 Tonnen Schweinefleisch produziert. Dahinter stehen circa 2,7 Millionen Schweine: Ein exklusiver Labelcheck von Tierschutz Austria belegt erstmals: Mehr als 40 Prozent der Labels sagen nichts über Tierwohl aus. Nur circa 14 Prozent der Siegel erfüllen deutlich höhere tierwohlverbesserte Standards. „InhaberInnen von Marken sowie ProduzentInnen scheuen aus unserer Sicht darüber hinaus nicht mehr davor zurück, Scheinlabels zu erfinden, die KonsumentInnen verwirren und nichts mit Tierwohl zu tun haben“, so Esther Kronthaler von Tierschutz Austria. […]
Kaum Schutz für Schweine
Essentielle Tierwohl-Kriterien wie ein Verbot von Kastenständen, Vollspaltenböden sowie intakte Ringelschwänze bleiben bei den Labels oft auf der Strecke. Kontrollen? Finden in Extremfällen nur alle 50 Jahre statt!
Besonders alarmierend: Die brutale CO₂-Betäubung, bei welcher die Schweine in eine Gondel getrieben werden und nach unten in eine mit CO₂-gefüllte Grube hinabgelassen werden, ist zum Teil auch bei Biolabels nicht verboten. Während der bis zu 30 Sekunden andauernden Betäubungszeit erleiden die Tiere qualvolle Schmerzen und Todesängste, wie auf Blutspuren in den Gondeln zu sehen ist. „Wissenschaftliche Studien stufen diese Betäubungsmethode als absolut tierschutzwidrig ein“, so Kronthaler.
Es gibt Lichtblicke, aber sie sind rar. Circa 14 Prozent der Labels sind tierwohlverbessert
„Es gibt Lichtblicke, aber sie sind rar“, so Kronthaler weiter. Sechs von sieben Bewertungskriterien, und damit einen hohen Standard, erfüllen 14 Prozent der Labels. „Tierwohl verbessert“, „Zurück zum Ursprung“ und Ja! Natürlich sind hier zu nennen. In diesen Fällen werden grundlegende Tierschutzstandards wie das Verbot der Kastenstände oder ein Verbot von Vollspaltenböden umgesetzt. Der Champion beim Schweinefleisch: Das Ja!Natürlich Freilandschwein darf in der Erde wühlen und kann somit am ehesten seinen Bedürfnissen nachgehen.
Ratgeber zum Download
Der vollständige Label-Check zeigt, welches Siegel wirklich hält, was es verspricht - und wo Schweine unter grausamen Bedingungen leiden.
100 Prozent Sicherheit in Bezug auf Tierschutz gibt das Gütesiegel vegan. Dieses Siegel garantiert, daß kein Tier zu Schaden gekommen ist und im Jugendalter geschlachtet wurde.
Labelcheck (honorarfrei) downloaden
https://we.tl/t-vagqCen6uI
Tierschutz-Themen:
Kärnten stimmt gegen Windkrafträder
Mehrheit der Kärntner stimmte für Windkraftverbot
oe24.at: Bei der Volksbefragung zur Windkraft in Kärnten hat am Sonntag, den 12. 1. 2025, die Mehrheit der Befragten für ein Windradverbot gestimmt.
Das Ergebnis fiel mit 51,55 zu 48,45 Prozent sehr knapp aus. Konkret stimmten (nachdem alle Gemeinden ausgezählt waren) 76.527 Personen für ein Verbot, 71.935 waren dagegen, hieß es vom Land Kärnten.
Konkret lautete die Frage: "Soll zum Schutz der Kärntner Natur (einschließlich des Landschaftsbildes) die Errichtung weiterer Windkraftanlagen auf Bergen und Almen in Kärnten landesgesetzlich verboten werden?" Die FPÖ und einzelne Abgeordnete des Team Kärnten hatten die Volksbefragung verlangt. Während die FPÖ großflächig Werbung für ein Verbot machte, kam von den Regierungsparteien, Sozialpartnern, Naturschutz- und Wissenschaftsorganisationen sowie der katholischen Kirche ein klares Nein zum Verbot. Das Ergebnis der Befragung ist rechtlich nicht bindend.
Was Windräder an tödlichen Folgen für Tiere und Artenschutz bedeutet, können Sie hier nachlesen: Windenergie und Artenschutz bzw. Tier und Pflanzen - Gefährdungen durch Windenergie