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Todeslager: 300 gequälte Hunde in serbischem Tierheim Loznica

23.07.2015


Vor 4 Jahren war ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Plank in diesem städtischen "Tierheim" in Serbien, um sich als unabhängiger Beobachter einen Eindruck zu verschaffen (siehe Bericht vom 7.7.2011), jetzt scheint es dort allerdings noch viele schlimmer zu sein: www.huffingtonpost.de/...gequaelte-hunde-tierheim: Auf der Social Media Plattform Facebook erschienen vor ein paar Tagen Bilder - wie der lokale Tierschutzverein "Lunja" berichtet - aus dem Tierheim der Stadt Loznica (Serbien), welches im Besitz der Stadtwerke "Nas Dom" ist. Der Anblick auf den Fotos ist so schrecklich, daß man den Eindruck gewinnt, dies sei kein Tierheim, sondern ein Todeslager für herrenlose Tiere. Rada Zivanovic vom Tierschutzverein "Lunja" erklärt, daß dieser Anblick nichts Neues ist. Seit 2009 herrschen solche Zustände in dem Tierheim. Der Generaldirektor der Stadtwerke "Nad Dom" hingegen behauptet, die Fotos seien nicht aus seinem Tierheim. Zeitweise ist es besser, dann wieder schlechter. Wir veranstalteten in der Vergangenheit Proteste, haben Anzeigen geschrieben, welche abgelehnt wurden. „Wir kämpften für die Tiere, doch was kann ich Ihnen sagen? In Loznica ist es eine Schande, Tiere zu lieben, somit können sie nichts anderes erwarten", erzählt Rada Zivanovic und fügt hinzu: „Wir zwei, drei Ehrenamtlichen haben erreicht, daß uns täglich zwei Stunden Aufenthalt im Tierheim gewährt werden. Ich bin 60 Jahre alt, deshalb gehen die anderen zwei meistens dort hin, bringen Futter und machen sauber, aber sie schaffen es nicht alleine bei 300 Hunden." Hier ist es schrecklich. Die Menschen, die im "Tierheim" arbeiten, lieben keine Tiere und erlauben, daß die Hunde so dahinvegetieren. Kein Futter, kein Wasser, kein Schutz vor Wind und Sonne.... Die Hunde sind nicht sterilisiert, nicht geimpft, es gibt keinen adäquaten Raum für Welpen. Die Hunde kämpfen untereinander und fressen Kadaver....
Die eingefangenen Hunde vegetieren in provisorisch errichteten "Tierheimen", gäbe es keine ehrenamtlichen Tierschützer, die für die Tiere kämpfen, würden sie elendig sterben. Ob Tierschützer ins Tierheim dürfen, hängt aber vom guten Willen des Direktors ab. Die Städte finanzieren diese Art von Unterbringung der Tiere, für das Einfangen, Kastrieren und Impfen. So ist es unerklärlich, daß der Großteil der Hunde, welche in solchen Lagern vegetieren, krank ist. Staupe und Parvo sind gängige Infektionen und das Todesurteil für viele Hunde... Sehen Sie den ganzen Bericht und mehr Fotos HIER

Wer dem Tierschutzverein "Lunja" direkt spenden möchte, kann dies unter folgender Kontonummer:
IBAN: RS35 1600 0508 0003 8798 22, BIC: DBDBRSBG Oder (ohne Spesen!): Bankverbindung Deutschland
Lunja - Streunerhilfe grenzenlos e.V. (

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