Tschechien: Ein Hobby-Jäger erschießt einen Hobby-Jäger und Europa schaut zu, als wäre es Wetter

Ein 67-jähriger Jagdteilnehmer wird in Tschechien mit einem Kopfschuß getötet.
Wildbeimwild.com: Nicht von einem Wilderer. Nicht von einem bewaffneten Einbrecher. Nein: von einem Mitjäger.
Die Tätergruppe ist also eine eingeschworene Gemeinschaft und der Tatort ein Ort, den sie angeblich „beherrschen“: der Wald.
Die militärische Manöverübung, die man der Bevölkerung als „Naturschutz“ verkauft
Der tödliche Schuß in Tschechien fiel am 15.11.2025 bei einer Gesellschaftsjagd mit Jagdgästen aus dem Ausland in der Region Tachov gegen 16 Uhr in der Nähe des Dorfes Kladruby. Das ist die Jagdform, bei der man Dutzende Schützen und Treiber gleichzeitig in einen Wald steckt, Tiere in Panik Richtung Kugeln jagt und hofft, daß niemand im Eifer des Gefechts alles trifft, außer das, was er treffen sollte.
Würde man dieses Konzept in jeder anderen Branche testen z. B. beim Straßenverkehr, wäre es längst verboten. Aber bei der Hobby-Jagd nennt man es „Tradition“ und verkauft es als Notwendigkeit. Die Hobby-Jagd ist die einzige Privatfreizeit, die es erlaubt, die gesamte Bevölkerung in einem riesigen Outdoor-Risikoradius einzubeziehen. Ohne Warnschilder. Ohne Absperrungen. Ohne vorherige Information.
Siehe auch www.oe24.at: Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.


