Razzien in rumänischen Tötungsstationen!

Nach Aufdeckung von illegalen Tötungen und Korruption: Große Polizeiaktion in rumänischen „Tierheimen“ – PETA fordert Kastrations- statt Tötungsstationen
PETA berichtet: In mehreren privaten Einrichtungen in Rumänien, die sich selbst als „Tierheime“ bezeichnen – darunter Vetmedan, Heremy SRL und IVETS – wurden in den vergangenen Wochen gravierende Missstände aufgedeckt: Ermittler fanden Hunde, die über Tage ohne Wasser und Nahrung gehalten worden waren, sowie Hinweise auf illegale und grausame Tötungsmethoden.
Die Einrichtungen stehen im Verdacht, systematisch Tiere misshandelt und entgegen geltendem Recht getötet zu haben. Am Donnerstag kam es deshalb zu groß angelegten Durchsuchungen durch die zuständigen Behörden und die Polizei. Einige dieser „Tierheime“ wurden bereits geschlossen, weitere Maßnahmen stehen bevor. PETA fordert die rumänische Regierung auf, Tötungsstationen umgehend in Kastrationszentren umzuwandeln. Nur so kann das Leid tausender Hunde langfristig beendet werden.
Die aktuellen Ermittlungen richten sich nicht nur gegen die Betreiber der Einrichtungen, sondern auch gegen Gemeinden, die illegale Verträge über das Einfangen und Töten von Hunden in privaten „Tierheimen“ abgeschlossen haben sollen. Zudem wird gegen veterinärbehördliche Stellen ermittelt, die diese Verträge unterstützt und zuvor erklärt haben sollen, keine Unregelmäßigkeiten festgestellt zu haben. Nach rumänischem Recht ist die Tötung von Hunden in privaten Einrichtungen im Rahmen des sogenannten Straßenhundemanagements verboten. In kommunalen „Tierheimen“ ist sie hingegen weiterhin zulässig: Dort dürfen die Vierbeiner nach 14 Tagen getötet werden.
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