Petition von PETA: Anbindehaltung jetzt beenden

PETA berichtet: In Deutschland (und auch Österreich) verbringen die meisten Kühe in der Milchindustrie den Großteil ihres Lebens in der Intensivhaltung. Über eine Million Rinder leiden in den Wintermonaten oder sogar das ganze Jahr in der sogenannten Anbindehaltung. Das heißt, sie leben dauerhaft an derselben Stelle festgebunden im Stall. Sogar in Bio-Betrieben ist die saisonale Anbindehaltung erlaubt, die oft auch Kombinationshaltung genannt wird.
In Süddeutschland, vor allem in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, aber auch in bestimmten Regionen Österreichs (z.B. im Waldviertel, NÖ, in vielen Teilen Tirols oder generell in engen Ortschaften) ist die sogenannte Anbindehaltung noch stark verbreitet. Bei der tierquälerischen Haltungsform werden vor allem in kleinen und mittleren Betrieben Rinder mit Ketten am Hals fixiert und so angebunden, dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Teilweise sind die Kühe gezwungen, dauerhaft in ihren eigenen Exkrementen zu liegen. Diese Haltungsform verursacht psychisches Leid – und auch körperliche Beeinträchtigungen sind keine Seltenheit: Die Anbindevorrichtungen können zu schmerzhaften Liegeschwielen, entzündeten Gelenken, Lahmheit sowie Einschnürungen und Quetschungen am Hals führen.
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