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z.B. 02/04/2020
21.02.2020

Filmstart "Butenland"

www.filmcasino.at, Marc Pierschel | D 2019 | 82 min

Kinostart ab 6.3.2020

Ein Bauernhof, der zu einem Lebenshof wurde – Der ehemalige Milchbauer Jan Gerdes und die Tierschutzaktivistin Karin Mück haben mit ihrem Projekt Hof Butenland einen Ort geschaffen, an dem es keine Nutztiere mehr gibt: Ein friedliches Miteinander, das fast schon utopisch erscheint.

Butenland erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die die Bedürfnisse der Tiere in den Mittelpunkt stellen, fernab von jeglichen wirtschaftlichen Interessen. Filmemacher Marc Pierschel hat die beiden auf Hof Butenland, dem ersten Altersheim für Kühe, über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren mit der Kamera begleitet. Das intime Porträt hält Momente des Glücks und der Trauer fest, hinterfragt den gegenwärtigen Status von Nutztieren in unserer Gesellschaft und läßt jeden berührt zurück.


Siehe auch https://youtu.be/5RrJJBcjPGY : "Ochse schnurrt vor Wohlgefühl wie eine Katze" (ebenfalls aufgenommen im „Hof Butenland“)

21.02.2020

PETA.de: Jagd- und Angelmesse in Salzburg: PETA übt scharfe Kritik an Messe für tierquälerischen „Freizeitsport“

Seit gestern findet die Messe „Die Hohe Jagd & Fischerei“ im Messezentrum Salzburg statt. PETA kritisiert die Veranstaltung scharf. Obwohl es keinen nachvollziehbaren Grund für die Jagd auf Tierarten wie Füchse, Vögel und Marder gibt, töten Jäger weiterhin Jahr für Jahr Zehntausende Wildtiere – vornehmlich als „Freizeitbeschäftigung“. Angler locken jedes Jahr unzählige Fische in eine Falle, bohren ihnen einen Haken durch den Mund, einige lassen sie ersticken oder nehmen sie teils noch lebend aus. Die Tierrechtsorganisation fordert ein Verbot der Hobbyjagd und des Angelns in Österreich und ruft dazu auf, die Messe zu meiden.
 
„Es ist geschmacklos, das Töten von Tieren als unterhaltsamen ‚Freizeitsport‘ anzupreisen“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA. „Unter dem Deckmantel der ‚Naturverbundenheit‘ verursacht das Jagen unermeßliches Leid – jedes Jahr werden viele Tiere durch Fehlschüsse verwundet und sterben einen qualvollen Tod. Sensible Fische werden als Spielzeug oder Sportgeräte betrachtet, gequält oder getötet.“ PETA weist darauf hin, daß jedes Jahr nicht nur unzähligen Tieren erhebliches Leid durch Fehlschüsse zugefügt wird, sondern auch etliche Menschen von Hobbyjägern getötet und verletzt werden. Das Leid der Tiere beim Angeln veranschaulicht PETA mit folgendem Beispiel: „Stellen Sie sich vor, man bohrt einen Metallhaken durch Ihren Mund und zieht Sie – mit Ihrem ganzen Gewicht an diesem Haken hängend – in ein Element, in dem Sie nicht mehr atmen können.“
 
Anerkannte Wildbiologen sind sich einig, daß aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit für die Jagd besteht. So müssen dem renommierten Biologen Prof. Dr. Josef Reichholf zufolge die nahezu ausgerotteten Wölfe nicht durch menschliche Jäger ersetzt werden, da eine natürliche Regulation der im Wald wohnenden Tierpopulationen durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten stattfindet. Auch englische Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, daß sich beispielsweise Fuchspopulationen aufgrund von Nahrungsverfügbarkeit und sozialen Faktoren von selbst regulieren. Die Jagd hingegen zerstört die Alters- und Sozialstrukturen der Tierpopulationen, was bei den Überlebenden zu erhöhter Fortpflanzung führt. Verluste in der Population werden somit rasch durch Nachkommen und Zuwanderung wieder ausgeglichen oder gar überkompensiert. Die Jagd ist unnötig, kontraproduktiv und grausam.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

14.02.2020

Sturmschäden in Esternberg

Sturm Sabine ging auch am Gnadenhof in Esternberg nicht spurlos vorbei

Gnadenhofleiterin Anita schreibt: „Die Naturgewalten zeigen uns Menschen immer wieder, wie machtlos wir eigentlich sind. Das unheimliche Getöse letzten Montag ließ uns Schlimmes erahnen. Alle Tiere waren in Sicherheit gebracht, als "Sabine" am Vormittag  des 10. Februar 2020  mit voller Wucht über den Gnadenhof fegte und schlimme Bilder der Verwüstung hinterließ. Unser Sommer-Kuhunterstand wurde förmlich vom Sturm weggerissen, die einzelnen Baumaterialien hängen noch in den Bäumen, die nicht umgestürzt sind. Der Sturm riß auch das gesamte Dach samt Aufbau von unserem Pferdeanhänger, umherfliegende Teile beschädigten die Bordwände. Der Hänger hat jetzt wahrscheinlich nur noch Schrottwert…

Unser Wald hat bereits unter dem Sturm von 2016 sehr gelitten, der Borkenkäfer zerstörte 2019 große Teile unserer Waldfläche und "Sabine" knickte jetzt noch viele weitere Nadel- und Laubhölzer wie Zündhölzer um, ein unheimliches Geräusch! Es tut einem in der Seele weh zusehen zu müssen, wie unser wertvoller Wald langsam schwindet und das im Lauf von nur wenigen Jahren. Ein wichtiger Lebensraum für die gesamten Waldbewohner, der unwiederbringlich vernichtet wurde. Auf ca. 150 m wurden die Bäume auf unserer Kuhweide "niedergemäht" und haben zugleich den gesamten Zaun mitgerissen und schwer beschädigt. Wir sind froh, daß wenigstens Mensch und Tier nicht zu Schaden gekommen sind.

Jetzt wartet natürlich wieder sehr viel Arbeit auf uns, um die gesamten Schäden zu beseitigen. Ein hoher finanzieller Aufwand ist notwendig, um die Baumaterialien für einen neuen Kuh-Unterstand, Zäune und Pferdeanhänger zu stemmen. Wir sind für jede Spende und Unterstützung dankbar!“

14.02.2020

Gute Nachrichten vom Hendlberg: Kalb Mirabelle und Hündin Stella jetzt dicke Freundinnen

Wenigstens von unserem Gnadenhof Hendlberg gibt es gute Neuigkeiten: Hier in NÖ war Sturm Sabine Gott sei Dank nur recht abgeschwächt unterwegs und hat keine größeren Schäden hinterlassen.

Und unser Kälbchen Mirabelle – wir haben im letzten Newsletter berichtet – hat sich mittlerweile bestens am Gnadenhof eingelebt. Es bekommt täglich frische Kuhmilch von unserem benachbarten Heubauern und tagsüber läuft es mit unserer buntgemischten Herde aus Ponys, Kuh Annemarie, Ziegen und Schafen herum. Am liebsten gesellt sie sich natürlich zu Annemarie als „Ersatzmutter“, aber auch mit Hofhündin Stella hat sie sich schon bestens angefreundet – siehe Fotos…

14.02.2020

Jagd/Tirol: Behörde verübt grauenhaftes Gemetzel an Rotwild im Gatter

In der Nacht auf Montag ließ die Landesveterinärbehörde Tirol 33 Stück Rotwild in einem Gatter bei Kaisers in Tirol erschießen. Auf etlichen Fotos ist Wild mit mehreren Einschüssen, und gebrochenen Kiefern zu sehen. Es muß eine regelrechte Hinrichtung der Tiere gewesen sein, die sich in ihrem panischen Fluchtverhalten hilflos an den Zaun drängten.

„Das ist ein Alptraum“

Norbert Lorenz, Bürgermeister der Gemeinde Kaisers, ehemaliger Berufsjäger, dazu: „Man hörte die Schüsse ja im Dorf. Das hat sicher 45 Minuten gedauert“, sagte er gegenüber dem Jagdmagazin „Wild und Hund“. Er sei dann sofort nach Beginn mit zwei weiteren Beobachtern zum Tatort geeilt, habe Fotos gemacht. „Das ist ein Alptraum“, meinte er. Noch am Wochenende hatten Tierschützer von RespekTiere.at versucht, das Gemetzel zu verhindern. Jetzt wurden nicht nur die 20 angepeilten Tiere getötet, sondern sogar 65 Prozent mehr.

Die Kronenzeitung schrieb dazu am 10.2.20: 33 Stück Rotwild tot

Anrainer empört: „Das war ein Gemetzel“

Die Stunde X schlug am Sonntagabend: Beauftragte Jäger schossen im dafür gebauten Gatter in der Tiroler Gemeinde Kaisers 33 Stück Rotwild, das Land will so die TBC-Gefahr eindämmen. „Es war ein 45-minütiges Gemetzel“, ist Dorfchef Norbert Lorenz fassungslos. Die Behörden sprechen von einer tierschutzgerechten Erlegung.

Gegen 19.30 Uhr alarmierten erste Salven die Bevölkerung. „Auch ich habe die Schüsse mitbekommen“, schildert Lorenz. Wie andere Bürger eilte er zur Fütterung „Holzrinner“, wo schon im Herbst ein Gatter für die massenhafte Erlegung errichtet wurde. Zeugen waren über die Szenen entsetzt: „Das Wild lief in höchster Panik umher, in einem Fall haben sich die Tiere gegenseitig die Kiefer eingerannt.“ Letztlich lagen 33 Stück Rotwild am Boden, darunter auch Hirsche, für die die Abschußquote eigentlich schon erfüllt ist. Weil nur zwei Jäger beteiligt waren, habe die Aktion entsprechend länger gedauert.

Proteste vor Ort
In den vergangenen Tagen hatten Einheimische mit Plakaten gegen die Massentötung protestiert. Am Sonntagabend kam es dann zu Schreiduellen. Ein Polizeiaufgebot rückte aus, um den Abtransport der Kadaver und die Jäger zu schützen. „Direkte Widerstandshandlungen oder Verletzte gab es nicht“, heißt es von der Polizei Elbigenalp.

Siehe auch „Tiroler Tageszeitung“: „Das darf nie wieder passieren“

14.02.2020

Coronavirus: Internationaler Wildtierhandel muß gestoppt werden

animal-public.de: Der Ausbruch des neuartigen Coronavirus beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen. Obwohl in China ganze Städte abgeriegelt wurden, hat sich das Virus innerhalb kürzester Zeit weltweit verbreitet. Wissenschaftliche Untersuchungen konnten belegen, daß das Virus ursprünglich in Fledermäusen vorkommt und auf einem Tiermarkt in Wuhan, in der Provinz Hubei in Zentralchina auf den Menschen übertragen wurde. Tiermärkte wie der in Wuhan, mit Ausscheidungen und Blut von auf engstem Raum eingesperrten, gestreßten und immungeschwächten Tieren unterschiedlicher Arten, bieten ideale Bedingungen für die Bildung neuer Viren. Die chinesische Regierung hat daher Wildtiermärkte bis auf weiteres verboten.

Animal Public warnt schon lange vor den unkalkulierbaren Folgen des Wildtierhandels. Denn nicht nur in China werden Wildtiere gehandelt. Jedes Jahr werden Abermillionen Wildtiere aus Asien und Afrika für die Heimtierhaltung nach Europa transportiert. Gehandelt und gehalten werden sie in den Herkunftsländern unter Bedingungen, die dem Tiermarkt in Wuhan an Grausamkeit in nichts nachstehen. Bereits 2003 brachen in den USA Affenpocken aus, die offenbar über importierte afrikanische Nager in einer Tierhandlung auf Präriehunde übertragen wurden und von diesen auf den Menschen. Zwischen 2011 und 2013 starben in Sachsen-Anhalt drei Züchter von Bunthörnchen an Hirnhautentzündungen, sie hatten sich höchst wahrscheinlich bei ihren Tieren mit einem neuartigen Borna-Virus angesteckt.

Animal Public fordert daher seit Jahren von der Bundesregierung den Import von Wildtieren für die Privathaltung zu stoppen, da dieser nicht nur tier- und artenschutzwidrig ist, sondern, wie der aktuelle Ausbruch des Coronavirus zeigt, auch eine unkalkulierbare Gefahr darstellt. Bislang sind weder Bundesregierung noch EU aktiv geworden. Doch angesichts der aktuellen Entwicklung besteht Hoffnung.

Siehe auch: www.nau.ch: Studien vermuten Fledermäuse und Schlangen als Überträger von neuem Coronavirus

Und: www.20min.ch „Tiermarkt des Grauens – Die fressen alles, was kriecht und fliegt"

14.02.2020

Petition: Dachse für Pinsel geschlagen und getötet – werden Sie jetzt aktiv!

www.peta.de: Mit Undercover-Aufnahmen aus der chinesischen Dachshaarindustrie konnte PETA Asien aufzeigen, daß Dachse für die Herstellung von Pinseln in der Wildnis gefangen und auf Farmen eingesperrt werden, wo sie in winzigen, dreckigen Käfigen vor sich hinsiechen. Die Tiere können weder graben, sich die Zeit mit der Nahrungssuche vertreiben noch irgendeiner Beschäftigung nachgehen, die ihr Leben lebenswert machen würde.

Nach der Veröffentlichung des erschütternden Bildmaterials entschieden sich zahlreiche Marken, keine Dachshaarprodukte mehr zu verkaufen, darunter Klar Seifen, The Art of Shaving (Procter & Gamble), The New York Shaving Company, Morphe, NARS und viele andere. Jetzt brauchen wir Ihre Hilfe, denn wir wollen alle Unternehmen, die noch immer Profit aus dieser tierquälerischen Industrie schlagen, davon überzeugen, Dachshaarpinsel endlich auszulisten.

Bitte fordern Sie alle Unternehmen, die aus dem Leid der Dachse weiterhin Profit schlagen, zum sofortigen Umstieg auf tierfreie, vegane Alternativen auf.

PETITION UNTERSCHREIBEN

Für uns Menschen sind es nur ein paar Klicks – für die Tiere kann sich die Welt verändern.

07.02.2020

Kalb Mirabelle aus Mast-Horror gerettet

Gnadenhof Hendlberg: Vor 2 Tagen hat ANIMAL SPIRIT sich entschlossen, trotz praktisch voller Ställe, noch einem Mastkalb aus NÖ das Leben zu retten und es freizukaufen. Das Kälbchen – wir haben es „Mirabelle“ getauft – ist erst 5 Monate alt, aber schon relativ groß. Das rührt daher, daß es eine Kreuzung aus einer normalen Fleckvieh-Mutter und der Super-Fleischrasse „Weißblauer Belgier“ ist – de facto eine Qualzucht (s.u.), die in Österreich aber noch immer erlaubt ist!

Bevor wir näher auf den Irrsinn der diversen – und leider noch immer legalen - Qualzuchten in der v.a. von der ÖVP hochgehaltenen und seit Jahrzehnten protegierten „Nutztier“-Industrie eingehen, HIER ein kurzes Video von der Ankunft von Mirabelle am Gnadenhof Hendlberg in Laaben, NÖ, wo sie von unserer Jersey-Kuh Annemarie und den anderen Hoftieren neugierig begrüßt wurde. Sie hat sich inzwischen schon gut eingelebt (siehe Video HIER) und von möglichen Genschäden oder Erbkrankheiten ist vorerst – dank der gesunden Mutter – zum Glück auch (noch) nichts zu bemerken.

Wer für Mirabelle eine Patenschaft übernehmen will, kann das gerne HIER tun. Vielen Dank!

 

07.02.2020

Auf www.tz.de ist unter „Arme Muskelprotze: Wenn Tierzucht zur Qual wird“ zu lesen:

Der Kuh-Rasse der weißblauen Belgier fehlt ein Gen, das das Muskelwachstum stoppt. Die Tiere sind von Geburt an krank, doch Züchter schätzen sie - und nehmen ihre Qual in Kauf.

Erst auf den zweiten Blick sind diese Tiere als Kühe zu erkennen – die muskelbepackten Bullen und Mutterkühe sehen aus, als würden sie regelmäßig ins Fitneßstudio gehen. Doch die Fleischberge sind nicht antrainiert, sondern schlicht angefuttert. Möglich macht es eine Zucht, die konsequent auf dicke Muskelpakete setzte, das Ergebnis: Bei der Fleischrasse Weißblaue Belgier wird das Protein Myostatin, das normalerweise das Muskelwachstum hemmt, kaum hergestellt. Ein Gendefekt, den die Züchter schätzen, denn die Tiere setzen weniger Fett an und liefern bis zu 20 Prozent mehr Muskelmasse bei zehn Prozent weniger Knochen. So kann man aus ihnen also massenweise magere Steaks ernten. In Belgien sind diese Tiere die führende Fleischrasse, in Deutschland sind die Bullen beliebt, um sie in andere Rassen einzukreuzen.

Die Tiere sind von Geburt an krank, das ungehemmte Muskelwachstum führt zu vielen Problemen für die Rinder: Häufig können das Skelett oder die inneren Organe der überdimensionalen Muskelmasse nicht Stand halten, Knochen und Gelenke verformen sich und schmerzen ständig, Gelenksentzündungen sind nicht selten. Eine normale Geburt ist nicht möglich, weil die ungeborenen Kälber zu groß werden für das Becken der Kuh. Nach fünf Kaiserschnitten ist die Mutterkuh für weiteren Nachwuchs nicht mehr geeignet. Viele Kälber kommen zudem mit Mißbildungen zur Welt und sterben früh.

Hochleistungszucht ist fast immer Qualzucht. Einige Beispiele: Auch Mastschweine wachsen rasant. Vor 30 Jahren legten sie rund 580 Gramm pro Tag zu, heute sind es 800 Gramm. Das bedeutet, daß die Muskulatur schneller wächst als das Skelettsystem und als die inneren Organe. Knochenprobleme sind die Folge wie auch Herz-Kreislaufschwäche und plötzliche Todesfälle.

Mastputen, die in 24 Wochen bis zu 25 Kilo zunehmen, leiden fast zu 100 Prozent unter Fußballenentzündungen. Blutblasen an dem überdimensionierten Brustmuskel erleiden fast acht Prozent der Hennen und 27 Prozent der Hähne im Laufe der Mast.

Moderne Legehennen produzieren über 300 Eier im Jahr (1960: 150 Eier). Doch wenn sie nach ein paar Jahren als Suppenhühner geschlachtet werden, zeigt sich, daß sehr viele Tiere schwer krank waren und für den Verzehr nicht mehr geeignet sind. Ein Viertel der Tiere litt unter einer Bauchfellentzündung, jedes siebte Huhn hatte entzündete Eileiter.

Bei Milchkühen hat in den letzten 40 Jahren die Milchmenge um ein Drittel zugenommen. Die Zahl der Euterentzündungen hat im gleichen Zeitraum um 600 Prozent zugenommen!

07.02.2020

Eine nette Seite mit vielen Bildern von liebevollen und außergeöhnlich Mensch-Kuh-Beziehungen

https://www.boredpanda.com/cute-cows-are-dogs/

 

 

03.02.2020

Gabys Gnadenhof: Pony vermittelt

Über Gabys Gnadenhof in Maishofen (Sbg.) mit gut 200 geretteten Tieren haben wir ja schon mehrfach berichtet. Etliche Tiere konnten bereits vermittelt werden, einige (4 Zeburinder und 3 Esel) haben wir ja letzten Herbst auf unserem Gnadenhof Esternberg aufnehmen können (siehe Bericht HIER ). Jetzt kommt nicht nur das schlimme Wetter mit Dauerregen und viel „Gatsch“ auf der Koppel dazu, sondern auch eine schwere und hartnäckige Grippeerkrankung von Gaby.

Dennoch konnten wir letztes Wochenende eine weitere Ponystute namens „Termina“ von ihr auf einen sehr guten Platz im Waldviertel vermitteln und gleich hintransportieren. Termina wurde von Gaby letzten Herbst von einem Pferdehändler übernommen, weil sie sonst „in der Wurst“ gelandet wäre. Auf dem neuen Platz steht sie nun mit einer anderen Ponystute zusammen, die seit 1 Woche alleine war und sich sehr über den neuen Kumpel freute. Termina hat zwar kleine Probleme bei der rechten Schulter und mit den Zähnen, aber die Tierärztin wird sich das noch diese Woche ansehen.

Wer Gabys Gnadenhof unterstützen will, kann das gerne tun unter der Kontonummer IBAN: AT51 2040 4006 0056 4260. Vielen Dank!

03.02.2020

Großdemos gegen 5G-Ausbau; Zusammenhang mit Coronavirus?

Am 25. Jänner fanden in Wien und vielen anderen Städten große Demos gegen die flächendeckende Installierung der neuen 5G-Mobilfunkanlagen statt. ANIMAL SPIRIT war mit einem großen Transparent (siehe Bild) ebenfalls dabei (siehe auch halbstündiges Video von der Demo, mit vielen interessanten Redebeiträgen, u.a. dem 5G-Experten Steven Wybrow). Die wichtigste Botschaft bei den vielen Reden war u.a.: Jede/r soll in seinem Heimatort an den Bürgermeister appellieren, daß in seiner Gemeinde die Installierung dieser extrem gesundheitsschädlichen, bienen- und baumtötenden „Big-Brother“-Überwachungstechnologie untersagt werden soll! (Siehe auch https://5gunplugged.com/6-schreibe-an-politiker-informiere-blogger-youtuber-journalisten/?et_fb=1&PageSpeed=off ). So werden z.B. in der Gemeinde Scharnstein in OÖ und in einigen Gemeinden Salzburgs bereits Unterschriften dagegen gesammelt. Und die steirische Gemeinde Hausmannstätten hat die Installierung des 5G-Funks in ihrem Ort überhaupt bereits untersagt!

Ein interessanter Artikel zum möglichen Zusammenhang zwischen 5G und dem Ausbruch der neuen Coronavirus-Seuche in China hier:

Wuhan, erste Provinz mit vollständiger 5G Abdeckung – jetzt das Zentrum des tödlichen Virus

Jemand der, den 5G Ausbau in China betreut hat, hat  festgestellt: „Der Rollout hat in Beijing, Shanghai, Guangzhou, und Hangzhou angefangen…die kleinen Provinzen folgen erst im Frühjahr!“ „..wir haben es installiert…in Wuhan sind gerade erst 10% aufgebaut“

Die offiziellen Chinesische Medien hatten aber was anderes berichtet, daran hatten wir uns orientiert, siehe hier.

Ist es nicht komisch, daß die Provinz in China, die als erste die Nutzung von 5G-Netzen und -Technologie eingeführt hat, heute das Zentrum eines tödlichen Virus geworden ist? Was ist, wenn die Todesfälle kein Virus sind, sondern ein durch 5G verursachter Zellabbau, der die Auswirkungen eines Virus nachahmt?

Die Exposition gegenüber 5G-Wellen führt zu …. “ grippeähnlichen Symptomen“. Wissenschaftler warnen vor möglichen ernsthaften gesundheitlichen Auswirkungen von 5G

Im folgenden lesen Sie ein Schreiben von 180 Wissenschaftlern und Ärzten zum Thema 5G die die oben gefaßte Vermutung untermauern könnten (auf englisch).

Hier der Text auf deutsch: "Wir, die Unterzeichnenden, mehr als 180 Wissenschaftler und Ärzte aus 35 Ländern, empfehlen ein Moratorium über die Einführung der fünften Generation, 5G, für die Telekommunikation, bis zu einer möglichen Gefährdung von Menschen Gesundheit und Umwelt wurden von Wissenschaftlern, die von der Industrie unabhängig sind, vollständig untersucht. 5G wird die Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (RF-EMF) zusätzlich zu den 2G wesentlich erhöhen, 3G, 4G, Wi-Fi, etc. für die Telekommunikation bereits vorhanden. RF-EMF hat sich als schädlich erwiesen für Mensch und Umwelt.

5G führt zu einer massiven Erhöhung der obligatorischen Exposition gegenüber drahtloser Strahlung. Die 5G-Technologie ist nur auf kurze Entfernungen wirksam. Sie wird durch festes Material nur schlecht übertragen.

Es werden viele neue Antennen erforderlich sein, und die vollständige Umsetzung wird dazu führen, daß Antennen alle 10 bis 12 Häuser in städtischen Gebieten aufgestellt werden, wodurch die obligatorische Exposition massiv erhöht wird. Mit der „immer umfassenderen Nutzung der drahtlosen Technologien“ kann niemand mehr vermeiden, sich der Exposition auszusetzen.

Denn neben der gestiegenen Anzahl von 5G-Sendern (auch innerhalb von Wohnungen, Geschäften und in Krankenhäusern) nach Schätzungen „10 bis 20 Milliarden Anschlüsse“ (an Kühlschränken, Waschmaschinen, Überwachung-Kameras, selbstfahrende Autos und Busse usw.) werden Teil des Internet der Dinge sein. All diese zusammen können eine erhebliche Zunahme der gesamten, langfristigen HF-EMF-Exposition aller EU-Bürger verursachen."

Lesen Sie den kompletten Text HIER

03.02.2020

Gnadenhof Esternberg: Figaro und Fee beziehen die neue Krankenstation

Gnadenhof-Leiterin Anita schreibt: „Viele gute Überlegungen und eine Menge Arbeitsstunden haben unsere „Baumeister“ Josef und Julia investiert, um unseren kranken gefiederten Freunden in der neuen Geflügel-Quarantänestation einen schönen Aufenthalt zu bieten. Der gut isolierte Holzbau hat viele Fenster, die einen wunderschönen Rundumblick auf die hügelige Landschaft des Sauwaldes bieten und natürlich auf unsere freilaufenden Esel, Pferde und Hühner im Innenhof. Bis auf die Dachdeckerarbeiten wurde alles in Eigenleistung erbracht, neben der täglichen Arbeit mit unseren vielen Tieren am Hof.

Der buntgefiederte Laufenten-Erpel „Figaro“ mit seinen eitrigen Augen und die kleine Moschusente „Fee“, die ohne Mama aufwachsen mußte, sind unsere ersten Patienten, die in die Krankenstation umgezogen sind und sich hier sichtlich wohl fühlen. Neugierig beobachten die Esel die neuen Mitbewohner durch das Fenster, und die Patienten beobachten ihrerseits die „Gaffer“.

Die nächsten Tage werden noch einige weitere Patienten aus unserer alten „Krankennotbox“ in das neue Krankenhaus umziehen.

Ein großes Dankeschön an unsere Mitarbeiter!

03.02.2020

Wolf: Herdenschutz laut Studie effektiver als Abschuß

wildbeimwild.com: Zäune, Nachtpferchen, Schäfer und Hütehunde könnten Nutztiere vor dem Räuber schützen. Sogar Lamas wehren Angreifer ab.

Der Wolf ist zurück und die Population wird in den kommenden Jahren laut Experten eher zu- als abnehmen. „Wir werden lernen müssen, wieder mit dem Wolf zu leben“, sagte Christian Pichler vom WWF am Rande einer maßgeblich von der Naturschutzorganisation mitorganisierten internationalen Tagung in Salzburg, die sich mit dem Schutz von Nutztierherden beschäftigt. „Leider hat die Politik das Thema lange Zeit verschlafen“, betonte Pichler vom österreichischen WWF. Während in Salzburg derzeit die Entscheidung der Behörden über einen Antrag auf Abschuß eines Wolfs noch aussteht, beschäftigten sich die rund 200 Tagungsteilnehmer mit Alternativen zur Tötung. „Es gibt Möglichkeiten, seine Schafs-, Ziegen- und Rinderherden anders zu schützen“, so Pichler. Allerdings hinke Österreich hier Ländern wie der Schweiz, Frankreich oder Slowenien um Jahre hinterher.

Tötung vom Wolf führt zu noch mehr Schäden an Nutztieren

Eine Studie der University of Wisconsin zufolge, die in den USA und in Europa durchgeführt wurde, seien Abschüsse von Wölfen eine wenig effektive Maßnahme, um Risse zu verhindern. In mehr als 70 Prozent der untersuchten Fälle brachten Tötungen keine Verbesserung oder führten sogar zu mehr Schäden an Nutztieren. Im Gegenzug konnten Herdenschutzmaßnahmen in 80 Prozent der Fälle erfolgreich vor Übergriffen schützen.

Landwirte würden sich nach Abschüssen in falscher Sicherheit wiegen und keine weiteren Schutzmaßnahmen ergreifen, erklärte Studienautor Adrian Treves. „Nachziehende Wölfe finden mit ungeschützten Herden einen gedeckten Tisch vor.“ Die Tötung vom Wolf bringe zudem das soziale Gefüge in den Rudeln durcheinander. Der Abschuß eines Elterntieres könne beispielsweise dazu führen, daß Wölfe ihr Jagdverhalten ändern und wegen der fehlenden Erfahrung auf leichter zu erbeutende Tiere wie ungeschützte Schafe ausweichen.

Hilfe durch Hunde und Lamas

Der WWF fordert darum für Herdenschutz mehr finanzielle und praktische Unterstützung durch die Politik. Neben Elektrozäunen, Nachtpferchen oder dem Einsatz von Schäfern, standen besonders Schutzhunde im Fokus der dreitägigen Tagung in Salzburg. „Herdenschutzhunde sind eines der besten Werkzeuge zum Schutz der Schafe. Aber es ist viel an Wissen verlorengegangen, weil die Raubtiere vielerorts lange verschwunden waren“, sagte etwa der französische Wolfsforscher Jean-Marc Landry.

Da die Ausbildung der Tiere ein bis zwei Jahre dauere, müsse man schnellstmöglich damit beginnen, forderte auch WWF-Wolfsexperte Pichler. Zudem müßten rechtliche Rahmenbedingungen geändert werden. „Laut Tierschutzgesetz brauchen Hunde eine Hundehütte oder einen Unterstand – die Herdenschutzhunde leben und schlafen aber mit der Herde.“

Neben Hunden könnten in Zukunft übrigens auch verstärkt Lamas beim Schutz von Schafsherden zum Einsatz kommen. Diese zeichnen sich durch eine natürliche Abneigung gegen Hundeartige und Kleinraubtiere aus. In den USA und Australien schützen sie etwa Schafherden vor Kojoten, Dingos oder streunenden Hunden. Lamas können zu einer Herde eine soziale Bindung aufbauen und verteidigen die Schafe dann mit Bissen, Ausschlagen, Spucken und Wegdrücken gegen Angreifer. Erfahrungen im Umgang mit Wölfen sind derzeit aber noch selten – Beobachtungen aus der Schweiz legen aber nahe, daß gewisse Lamas Herden besonders gegen Einzelwölfe schützen können.

03.02.2020

Petition: Schweine raus aus Kastenständen!

albert-schweitzer-stiftung.de: Fordern Sie jetzt vom Bundesrat: Rechtsbruch von Ministerin Klöckner verhindern!

Grausamer Alltag für Millionen von Sauen: Eingesperrt in Metallkäfigen können sich die Tiere kaum bewegen. In Deutschland müssen über zwei Millionen »Zuchtsauen« die Hälfte ihres kurzen Lebens in diesen Kastenständen verbringen. Grund: Die Industrie will in dieser Maschinerie so viele Ferkel wie möglich so reibungslos wie möglich »produzieren«. Weder können sich die Sauen umdrehen noch im Liegen wenigstens die Beine ausstrecken. Auch der Kontakt zu ihren Artgenossinnen und die Pflege ihres Nachwuchses bleiben ihnen verwehrt. In diesem System darf die Sau keine Mutter sein, sondern wird lediglich als »Stück Fleisch« betrachtet, mit dem man Umsatz macht.

Kastenstände sind Tierqual!

Das sogenannte Magdeburger Urteil vom 24. November 2015 schaffte Rechtssicherheit über die Auslegung von § 24 der Nutztierhaltungsverordnung. Dieser besagt, daß »Kastenstände so beschaffen sein müssen, daß jedes Schwein ungehindert aufstehen, sich hinlegen sowie den Kopf und in Seitenlage die Gliedmaßen ausstrecken kann« und daß deshalb der Umbau der Kastenstände unverzüglich und ohne langjährige Fristen erfolgen muß.

24.01.2020

ANIMAL SPIRIT Jahresbericht 2019

… geht heute zur Post und ist auch bereits online.

„Wenn ich jetzt im Winter über den tief verschneiten Gnadenhof am Hendlberg stapfe um nach den Tieren zu sehen, denke ich oft, was für ein Glück wir haben, daß es großzügige Menschen gibt, die uns dabei helfen, so viele Tiere zu retten. Nur dank dieser finanziellen Unterstützung können wir unsere Schützlinge so gut versorgen. Sie haben ein gemütliches warmes Plätzchen im Stall und genügend Winterfutter für die nächsten Monate.

Im Jahresbericht, der heute zur Post geht und bereits HIER zu lesen ist, können Sie nachlesen, was wir im letzten Jahr alles dank großzügiger Spenden erreichen konnten. Und wir möchten Sie darüber informieren, was wir 2020 vorhaben: An erster Stelle steht natürlich wie immer die Versorgung der Tiere auf unseren drei Gnadenhöfen. Die Fohlenrettungs-Aktion im Herbst wollen wir unbedingt wieder durchführen und auch die Streunerhunde in Sri Lanka und die Tiere am Wüsten-Gnadenhof in Ägypten wollen wir nicht ihrem Schicksal überlassen.

Damit wir unser umfangreiches Arbeitsprogramm auch umsetzen können, werden wir wieder die  Unterstützung vieler Tierfreunde brauchen. Deshalb bitte ich Sie ganz herzlich: Spenden Sie und helfen Sie uns mit Ihrer Jahresspende.

Herzlichen Dank und nochmals das Allerbeste für 2020.“

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann

24.01.2020

GEFUNDEN. TierpflegerIn gesucht am Gnadenhof Hendlberg, Laaben (NÖ)

Der ANIMAL SPIRIT-Gnadenhof am Hendlberg in Laaben (Bezirk St. Pölten-Land, NÖ) sucht wieder eine/n TierpflegerIn für unsere geretteten ehemalige „Nutztiere“ (Esel, Ponys, 1 Rind, Schweine, Schafe, Ziegen, Lamas, Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen und einige Katzen). Die Person sollte entweder eine entsprechende Ausbildung als TierpflegerIn oder zumindest einschlägige Praxiserfahrung mit Tieren haben, da für uns das Wohl der Tiere an erster Stelle steht! Sanfte, einfühlsame und liebevolle Rundumpflege unserer Tiere, Verläßlichkeit, Einfühlungsvermögen, körperliche Fitneß und Führerschein B sind Grundvoraussetzungen. Wohnen/Übernachten am Hof ist ebenfalls Voraussetzung, zumindest während der Dienstzeiten, eigenes Haus für die Tierpfleger mit neu renoviertem Bad ist vorhanden.

Vegetarische/vegane Lebensweise, eine ordentliche Portion Hausverstand, Teamgeist und auch etwas Humor im Umgang mit den Tieren werden ebenfalls gerne gesehen! Die Arbeit umfaßt die Pflege und Fütterung der Tiere, Futtereinkäufe, kleinere landwirtschaftliche Arbeiten sowie gelegentliche Führungen für die Besucher unseres Gnadenhofes. Arbeitsort ist 3053 Laaben/Wienerwald in NÖ. Arbeitszeit ganztags (5 Tage pro Woche), Wochenenddienste nach Vereinbarung, bzw. im Turnus mit den anderen 2-3 MitarbeiterInnen. Entlohnung nach Vereinbarung.

Voraussetzungen für BewerberInnen: Ausbildung bzw. Erfahrung im Umgang mit (Nutz-) Tieren, Führerschein B, Übernachten am Hof während der Diensttage.
Erforderliche Sprachkenntnisse: Deutsch (fließend)

Geboten wird: Angenehmes freundliches Betriebsklima und Teamarbeit, liebenswerte Tiere fast jeglicher Art, schönes Wohnen in idyllischer Umgebung, Angestelltenverhältnis.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Foto bitte richten an office@animal-spirit.at oder an ANIMAL SPIRIT, A-3053 Laaben, Klamm 112.

24.01.2020

Erinnerung: Morgen, 25.1.2020 ist ein weltweiter Protesttag gegen 5G – u.a. auch in Wien, Treffpunkt 14 Uhr Westbahnhof, siehe Anhang -, initiiert von der internationalen Bewegung 'International Appeal - Stop 5G on Earth and in Space'.  Es werden auch VertreterInnen von ANIMAL SPIRIT mitmachen!

Hier eine Karte mit weiteren geplanten Veranstaltungen: www.strahlend-gesund.de/stopp5g-veranstaltungen

Und hier ein Flugblatt zum Thema: 5G - Doppelter Klimakiller

Bitte wenn möglich zahlreich bei den Demos mitmachen - es geht um nicht weniger als um unser aller Zukunft und das (Über-) Leben von Mensch, Tier und Natur auf diesem Planeten!

24.01.2020

Chinesischer Freizeitpark zwingt Schwein zu Bungee-Sprung!

www.nau.ch: Wieder einmal sorgt das Land mit den wahrscheinlich weltweit größten Tierquälereien – sowohl quantitativ als auch qualitativ - nämlich China (z.B. durch das unsägliche Yulin- Hundeschlachtfest, siehe Petition auf www.thepetitionsite.com) – für Aufsehen:

Ein Freizeitpark im chinesischen Chongqing sorgte mit einer skurrilen Aktion für Empörung: Zur Eröffnung der neuen Anlage zwangen die Betreiber ein Schwein zu einem Bungee-Sprung aus 68 Metern Höhe.

Auf Videos im Netz ist zu sehen, wie ein an einem Mast festgebundenes Schwein von zwei Männern die Anlage hoch geschleppt wird. Danach sieht man, wie Männer das Tier vom Bungee-Turm runterstoßen. In einem Video sind laute Quietschtöne des Tieres zu hören.

Was danach mit dem Schwein passiert ist, ist auf den Videos nicht zu sehen. Gemäß lokalen Medien soll es anschließend ins Schlachthaus gebracht worden sein. In China sorgte die Aktion auf sozialen Medien für Empörung.

Die Tierrechtsorganisation Peta bezeichnete die Aktion als "Tierquälerei der schlimmsten Sorte". Die Betreiber des Freizeitparks hat auf die öffentliche Kritik reagiert: „Wir nehmen die Kritik und Ratschläge ernst und entschuldigen uns bei der Öffentlichkeit.“

Tierquälerei ist nach chinesischem Recht nicht strafbar...

24.01.2020

Petition: Schonzeit für Füchse. Keine Jagd auf Fuchseltern!

www.wildtierschutz-deutschland.de: Maxi will leben - wie viele Tausend andere Fuchswelpen in Deutschland (und Österreich). In Kahlgrund in Bayern veranstaltet die Jägervereinigung ihre "Raubwildwochen" genau zwischen Paarungs- und Setzzeit der Füchse - ab der letzten Januar-Woche bis zum 6. März. Das bedeutet, daß im Januar bereits massenweise Fuchsrüden legal erschossen werden, die für die Aufzucht der Jungtiere erforderlich sind. Es ist ferner davon auszugehen, daß spätestens ab Mitte Februar auch weibliche Elterntiere und zahlreiche hochträchtige Fähen erschossen werden.

Wir haben gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Fuchs an den Vorsitzenden der Jägervereinigung Kahlgrund appelliert, an den zuständigen Bürgermeister von Alzenau und an den Landrat keine Reaktion erhalten. Nun starten wir eine Petition an die zuständige Ministerin Michaela Kaniber (CSU) in Bayern und an Dr. Andreas Treitl, den Vorsitzenden der Jägervereinigung.  Unser Ziel ist eine ganzjährige Schonzeit für Füchse und die Einstellung der aktuellen Raubwildwochen, spätestens Mitte Februar.Die Fuchsjagd ist ökologisch sinnlos und führt lediglich dazu, daß die natürliche Geburtenregelung der Tiere ausgesetzt wird und das Durchschnittsalter der Füchse inzwischen bei unter zwei Jahren liegt. Fuchswochen oder wie auch immer diese Jagden genannt werden, sind überhaupt nicht mit dem Gedanken des Tierschutzes vereinbar. Sie führen dazu, daß Fuchswelpen erfrieren oder verhungern. 

Bitte unterstützen Sie uns und unterzeichnen Sie die gemeinsame Petition von Wildtierschutz Deutschland und dem Aktionsbündnis Fuchs !

Siehe auch www.abschaffung-der-jagd.at