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z.B. 02/07/2020
26.06.2020

Zwergenkind „Annabelle“ gerettet

Nachdem wir letzte Woche über unsere Neuankömmlinge, das Mini-Schweinchen „Freddie“ sowie die Schafe „Molly“ und „Shaun“ berichtet haben, kommt diese Woche ein weiteres ehemaliges bzw. verhindertes „Nutztier“ dazu, welches sonst geschlachtet worden wäre: die kleine Kalbin „Annabelle“, die zwar schon ein Jahr alt ist, aber einfach nicht größer werden will, also ein Zwergenwuchs-Mädchen. Für die normale Milchindustrie also ungeeignet und daher auch „unrentabel“ – ein Fall für den Schlachter oder eben einen Gnadenhof, wie der Hendlberg von ANIMAL SPIRIT. Der betroffene Bauer aus NÖ hat sie uns sogar kostenlos abgegeben, weil er froh war, daß sie einen guten Lebensplatz bekommen würde. Hier können Sie das berührende Video von ihrer Ankunft am Gnadenhof Hendlberg sehen.

Allerdings ist die Lebenserwartung für solche Zwergwüchse leider nicht allzu hoch. Vor ein paar Jahren haben wir ja bereits einmal ein Zwergen-Kälbchen namens „Resi“ gerettet, aber sie wurde nur etwas mehr als 2 Jahre alt, weil dann ihre inneren Organe versagt hatten. Wir hoffen, daß es Annabelle länger schaffen wird, immerhin ist sie momentan sehr fidel und hat sich schon bestens mit unserer Kuh Annemarie angefreundet, der sie nicht von der Seite weicht… (siehe Foto links). Bei uns darf sie jedenfalls bis zu ihrem natürlichen Ende bleiben und wir werden auch zusätzliche Aufwände für ihr Wohlbefinden – wie z.B. Tierarztkosten – nicht scheuen.

Annabelle würde sich sehr über eine Patenschaft von warmherzigen Tierfreunden freuen, mehr dazu Hier oder unter eva@animal-spirit.at.

26.06.2020

EU stimmt für Untersuchungsausschuß zu Tiertransporten
(siehe APA-OTS: Tiertransport-Untersuchungsausschuss kommt im Europaparlament)

Ein Kommentar dazu von Bernd-Wolfgang Meyer:

„Schön, ein großer Erfolg für den Tierschutz. Große Erfolge haben wir ja seit Jahren immer wieder. Dennoch grundlegend verändert sich nichts.

Ein „Untersuchungsausschuß" ist immer die Aushilfe tierfeindlicher Politik, Sand in die Augen von Tierschützern zu streuen, das Thema zu verwässern, Aktivität zu suggerieren und nebenbei Zeit gewinnen, bei der alles beim Altem bleibt, das Thema in Vergessenheit zu befördern.

Wozu in aller Welt ein „Untersuchungsausschuß", wo die Kriterien auf dem Tisch liegen, unzählige Male benannt wurden und für jeden Menschen im Besitze eines gesunden Verstandes real begrifflich erfaßbar sind. Um der Sache den Anschein „wissenschaftlicher Gründlichkeit" zu verleihen?  Wir alle wissen, daß Wissenschaft käuflich ist und daß alle Mißstände auf der Basis von „wissenschaftlichen Erkenntnissen" aufgebaut wurden, die bestätigen, daß Tieren die Fähigkeit abgeht, Selbstmord zu verüben und daß sie etliche Monate im eigenem Dreck zu überleben imstande sind…

Massentierhaltung, Intensivtierhaltung, Transport in der Sardinenbüchse, Tierversuche, verdanken der „Wissenschaft" ihre Rechtfertigung, nicht dem normal denkendem Menschen, der sich Objektivität bewahrt hat. Sie sind Produkte extremer Nutzungspraxis im einschlägigen „wissenschaftlichen" Kontext, der profitierenden Schichten verkauft wurde.

Ausschüsse sind immer Theater, die die Zeit in die Länge ziehen. Und Vorstellungen, die dem Bewußtsein entfallen, sobald das Interesse, eher die Motivation, der Medien versiegt, hilfsweise auf höhere Weisung zu versiegen hat.“

26.06.2020

Trotz Corona-Pandemie - China: Umstrittenes Hundefleisch-Festival eröffnet!

www.krone.at: Trotz der Corona-Pandemie und einer Regierungskampagne für mehr Tierschutz ist in China das jährliche Hundefleisch-Festival eröffnet worden. Die zehntägige Veranstaltung in der südwestlichen Stadt Yulin zieht normalerweise Tausende von Besuchern an. Tierschützer erwarten, daß die Zahl zurückgeht und die Veranstaltung letztmalig stattfindet.

„Ich hoffe, daß sich Yulin nicht nur um der Tiere willen, sondern auch zugunsten der Gesundheit und Sicherheit der Menschen ändern wird“, sagte Peter Li, China-Spezialist der Tierrechtsgruppe Humane Society International, am Montag. Massenversammlungen für den Handel und der Verzehr von Hundefleisch stellten „ein erhebliches Risiko“ für die öffentliche Sicherheit dar.

Hunde gelten teils schon als Haustiere
Die Regierung arbeitet derzeit neue Gesetze aus, um den Handel mit Wildtieren zu verbieten und Haustiere zu schützen. Grund dafür ist die Corona-Pandemie. Experten gehen davon aus, daß sich das Virus Ende vergangenen Jahres von einem Markt in der Stadt Wuhan ausgebreitet hat, auf dem mit Wildtieren gehandelt wurde. Womöglich stammte das Virus von Fledermäusen und ging auf dem Markt auf Menschen über.

Shenzhen war im April die erste Stadt in China, die den Verzehr von Hunden verboten hat. Es wird erwartet, daß weitere Städte folgen werden. Das Landwirtschaftsministerium beschloß zudem, Hunde als Haustiere und nicht mehr als Nutztiere einzustufen. Allerdings ist bisher unklar, inwieweit sich dies auf den Handel in Yulin auswirken wird.

Hundefleisch zu verbieten, könnte schwierig werden
Tierschützerin Zhang Qianqian, die am Wochenende in Yulin war, hält es für eine Frage der Zeit, bis das Hundefleisch-Festival verboten wird. „Nach dem, was wir aus unseren Gesprächen mit Fleischverkäufern wissen, hat die Führung gesagt, daß der Verzehr von Hundefleisch in Zukunft nicht mehr erlaubt sein wird“, sagte Zhang. „Aber ein Verbot des Verzehrs von Hundefleisch wird schwer werden und einige Zeit dauern.“

HIER eine englische Petition gegen das Yulin Hunde-Schlachtfest!

26.06.2020

Das ganze Elend in den Schlachtbetrieben: Gastarbeiter für das 'Töten zur Fleischproduktion'

www.dr-schnitzer.de: Was für eine deprimierende Tätigkeit! Weil sie keinen besseren Job finden, müssen sie täglich unzählige Lebewesen töten, damit die unnatürliche und unersättliche Gier jener Menschen nach Fleisch befriedigt wird, die selber 'keinem Tier etwas zuleide tun könnten', die selber kein Tier töten könnten. Was für eine Schizophrenie!

Je weiter die Erforschung der Tierwelt voran schreitet, desto umfangreicher werden die Erkenntnisse darüber, daß auch Tiere eine Seele haben, daß sie Persönlichkeiten mit individuellem Charakter sind, daß sie Zuneigung empfinden, Vertrauen schenken, ihren Nachwuchs liebevoll aufziehen und Erfahrungen an die nächste Generation weitergeben.

Damit wird die 'Fleischproduktion', nüchtern betrachtet, zunehmend zum Auftragsmord. Welchen Umfang das Geschehen angenommen hat, zeigt die Statistik:

Die deutsche Bevölkerung verzehrt pro Jahr nicht weniger als 55.098.972 Schweine (https://de.statista.com); nach anderen Angaben sind es sogar 58,3 Millionen Schweine. Hinzu kommen 630 Millionen Hühner und 3 Millionen Rinder. Insgesamt sind es 750 Millionen Tiere, die pro Jahr in Deutschland geschlachtet und verzehrt werden (blog.campact.de). [Zum Vergleich: In Österreich (siehe www.statistik.at) werden jährlich (2019) fast 97 Millionen Tiere für einen kurzen Gaumenkitzel ermordet, u.a. 5,1 Mio Schweine, 680.000 Rinder und Kälber, fast 400.000 Schafe und Ziegen und 91 Mio Geflügeltiere!].

Nicht zu reden von der Milch von Tieren, die für den Menschen ebenfalls nicht artgerecht ist und z. B. die Anfälligkeiten für Erkältungen, Grippe und Tonsillitis (Mandelentzündungen) erhöht.

Die Folgen dieses Verhaltens bleiben nicht aus. Etwa die Hälfte der Bevölkerung verstirbt viel zu früh an Herz-Kreislauf-Krankheiten, der Rest an Diabetes und Krebs. Invalidität und Demenz erfassen zunehmend auch jüngere Menschen. 

26.06.2020

Küken-Schreddern: Grüne unterwerfen sich ÖVP-Großbauern

www.wochenblick.at: Neben ihrem Einsatz für Zuwanderer und sexuelle Minderheiten geben sie sich immer wieder als Tierschützer-Partei. Ihr Abstimmungsverhalten spricht dabei eine andere Sprache. Im Regierungsprogramm hatten die Grünen das Schredder-Verbot noch verankert. Jetzt lehnten die Grünen einen SPÖ-Antrag zum Küken-Schredder-Verbot ab.

Küken werden vergast

Für die Industrie sind die männlichen Küken wertlos. Weder können sie Eier legen, noch bilden sie viel Fleisch heraus. Deswegen werden sie unmittelbar nach ihrer Geburt aussortiert und systematisch getötet. Dabei werden die Küken entweder lebendig geschreddert oder vergast. Jährlich finden in Österreich rund 9 Millionen Küken ihren Tod durch Vergasung.

Grüne unterwerfen sich ÖVP-Lobbies

Besonders für landwirtschaftliche Großbetriebe wäre es nicht wirtschaftlich, die Küken aufzuziehen. Sie möchten keine Gewinn-Einbußen durch tierfreundliche Alternativen in Kauf nehmen. Die ÖVP steht traditionell hinter den Großbauern. In der schwarz-grünen Koalition scheinen sich die Grünen vollends der ÖVP-Lobbies zu unterwerfen. Zustimmung fand der Antrag zum Küken-Schredder-Verbot seitens FPÖ und Neos. Die FPÖ hat bereits im Juli 2019 einen Antrag für das Schredderverbot eingebracht. […]

Tierschützer fordern das Ende der Massenvernichtung

Mittlerweile gibt es bereits Alternativen zur Tötung wie zum Beispiel das Aufziehen und Mästen männlicher Legehybriden oder der Einsatz von Zweinutzungshühnern. Tierschützer fordern das Ende der Massenvernichtung von Küken. Mithilfe moderner Technik kann zu einem frühen Zeitpunkt herausgefunden werden, ob die Eier männliche oder weibliche Küken beinhalten. So könnten die männlichen Eier aussortiert und anderweitig verwertet werden.

Siehe dazu www.puls4.com: Ab 1. Jänner 2020 ist das Schreddern männlicher „Eintagsküken“ in der Schweiz verboten.

19.06.2020

Wieder drei Tiere gerettet: Schweinchen Freddie am Hendlberg

Mini-Schweinchen „Freddie“, angeblich schon 1 Monat alt, wurde uns vor 3 Tagen auf den Gnadenhof Hendlberg gebracht. Eine etwas verrückte Geschichte: ein Junge hatte ihn auf Willhaben.at entdeckt, gleich abgeholt und meinte, er könnte das Schwein in einer Reihenhauswohnung halten. Wohl u.a. eine Folge der „Schweinchen-Babe“-Werbung einer großen Handelskette. Als die Mutter des Jungen davon erfahren hat, meinte sie natürlich das ginge nicht, Schweine kann man nicht lebenslang in einer Wohnung halten wie Hunde oder Katzen. Also hätte der Bursche das Ferkel wieder zum Züchter zurückbringen müssen, was er aber nicht wollte, weil sie dort angeblich schlecht gehalten würden.

Also haben sie bei ANIMAL SPIRIT angerufen und so lange insistiert, bis wir uns wieder mal weichklopfen ließen. So ist das Minipig-Ferkel Freddie, das gerade mal 1 kg wiegt, nun vorerst in unsere Notbox am Hendlberg eingezogen. Da fühlt er sich zwar ganz wohl, aber er ist recht einsam, so ganz ohne Spielgefährten und Artgenossen. Denn zu den großen können wir ihn derweil nicht geben, das wäre für ihn eher lebensgefährlich. Wir suchen also für ihn noch ein weiteres Ferkel, evt. auch einen Kümmerling, der für die Zucht oder Mast zu „minderwertig“ ist.

Generell muß aber diese Zucht von Minipigs hinterfragt werden, die zwar nicht der Fleischproduktion dienen, aber die oft perverse Nachfrage nach „süßen kleinen Ferkeln“ – bekannt aus der TV-Werbung – bedienen sollen. Denn kaum jemand will dann diese kleinen Wesen ihr Leben lang – also bis zu 15 Jahre – bei sich in der Wohnung halten… Zudem sind Minipigs ja im Grunde eine Qualzucht, die verboten werden müßte. Denn in späteren Jahren verfetten sie meist extrem und bilden starke Augenfalten aus - bis hin zum Erblinden. Zudem entwickeln sie – durch das für die Gelenke zu große Gewicht – starke Arthrosen sowie einen Senkrücken, sodaß sie vor der Zeit oft von ihren Leiden erlöst werden müssen…

„Freddie“ wird es aber so lange wie möglich bei uns gutgehen und wenn er älter ist, wird er sicher auch in der Schweinegruppe integriert werden. Was er sich aber noch wünschen würde, wäre eine Patenschaft, siehe HIER oder einfach an eva@animal-spirit.at schreiben.

19.06.2020

2 Schafe „Molly“ und „Shaun“ vor dem Schlachter gerettet

Auch diese beiden Geschöpfe haben wir vor ein paar Tagen vor dem Schlachttod retten können. Für die Bauern aus OÖ waren Molly und Shaun nicht „rentabel“, weil das Weibchen Molly (links) für die Zucht zu kleinwüchsig war und daher nicht trächtig wurde. Und der Bock Shaun – inzwischen kastriert – konnte oder wollte einfach nicht decken, daher auch für die Zucht ungeeignet und somit ein „Schlacht-Kandidat“. So hat sie eine Tierfreundin aus der dortigen Nachbarschaft, die davon erfahren hatte, freigekauft und ANIMAL SPIRIT gebeten, die beiden zu übernehmen. Und wir konnten wieder mal nicht Nein sagen, obwohl bereits mit gut 600 Tieren auf 3 Gnadenhöfen "gesegnet"...

Beide sind nun gut am Gnadenhof Hendlberg gelandet, wurden gleich entwurmt, erholen sich derweil noch in unserer Auffangbox und dürfen dann zur restlichen Herde auf unsere große Sommerweide. Hier müssen sie ganz sicher nie mehr Angst vor dem Schlachtermesser oder gar dem betäubungslosen Schächten haben…

19.06.2020

Wolf in Salzburg zum Abschuß freigegeben!

RespekTiere.at: Es ist einfach nur unfaßbar: ein Wolf - Artenschutzgesetze hin oder her – wurde im Salzburger Pongau zur ‚Entnahme‘ freigegeben; die Bauernschaft freut es, gerade die, die sich erst vor kurzem als ‚Artenvielfalts-Sicherer‘ in den Schlagzeilen der Zeitungen feiern ließ, hatte das Unfaßbare angestrebt. Und schämt sich nicht einmal angesichts der eigenen Bewußtseinsspaltung; nein, vielmehr stellt sie damit einmal mehr unter Beweis: wir haben aus der Vergangenheit wirklich ganz und gar nichts gelernt.

Auf ORF.at lesen wir dazu: ‚Die BH kommt zu dem Schluß, daß der Erhaltungszustand des Wolfes in der betroffenen Region durch einen Abschuß – im Amts- bzw. Jägerdeutsch: „Entnahme“ – nicht weiter verschlechtert wird. Eine zumutbare andere Lösung – etwa Maßnahmen zum Herdenschutz – habe es nicht gegeben oder würde nur mit „intensivem“ Geld- und Personaleinsatz „vielleicht eine Wirkung“ zeigen‘.

Wie immer in einem System, in welchem alles der Wirtschaft untergeordnet wird, scheint also wieder einmal ein solcher ‚Geld- und Personaleinsatz‘ völlig undenkbar (aber warum funktioniert das dann überall anders – siehe Schweiz, Rumänien, Italien,…?). Man greift lieber zum Gewehr, wie es all die letzten Jahrhunderte schon getan wurde. Ja, wir reden gerne von Artenschutz, doch nie soll dieser vor unserer Haustüre stattfinden. Wir wollen nichts ‚Wildes‘; da loben wir uns doch die vielgepriesene Kulturlandschaft, und die Landwirte sollen auch noch extra belohnt werden, weil sie die ja so selbstlos pflegen. Die Frage ist nur, wofür dann eigentlich? Ist nicht alleine die Frage nach einer solchen ‚Prämie‘ schon beschämend? Tun sie die Arbeit für ’uns‘, oder doch nur für sich selbst? Würde eine Hand auch nur gehoben werden, wenn es nicht für eigene Zwecke passiert? Die Antwort ist keine schwierige: Nicht für ‚uns‘ wird eine Konservierung der Kulturlandschaft betrieben, so viel steht fest. Und niemals ist diese selbstlos!

Lesen Sie den ganzen Betrag HIER

Siehe auch die OTS von Astrid Rössler, Grüne: Abschuß von bedrohten Tierarten ist EU-rechtswidrig und löst das Problem nicht

 

19.06.2020

Dänemark läßt Nerze wegen Coronavirus einschläfern

www.deutschlandfunk.de: In einer dänischen Nerzfarm sollen wegen eines Corona-Ausbruchs alle Tiere eingeschläfert werden! Nach Angaben der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde handelt es sich um den ersten derartigen Befund in dem nordeuropäischen Land. Der Zutritt zu der betroffenen Farm sei bereits am Wochenende beschränkt worden. Wie viele Tiere betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt.

Das Coronavirus kann auch bei Nerzen Atemprobleme verursachen, die tödlich enden können. In den Niederlanden wurden bereits mehrere Fälle registriert, bei denen sich Menschen an infizierten Nerzen ansteckten. Dort wurden auf zehn Farmen insgesamt rund 10.000 Tiere getötet, um weitere Infektionen auszuschließen.

Tierschützer haben schon mehrfach die oft miserablen Haltebedingungen in dänischen Pelztierfarmen angeprangert. In Deutschland gilt die Nerzzucht wegen strengerer Tierschutzauflagen als unrentabel. In Österreich ist die kommerzielle Zucht von Pelztieren mittlerweile ganz verboten.

Unsere Forderung: Pelzfarmen europaweit verbieten!

 

12.06.2020

Gnadenhof Hendlberg:

Unsere beiden süßen Ziegenkitze Fridolin und Lilly entwickeln sich von Tag zu Tag besser. Und sie werden immer frecher, aber auch zutraulicher und menschenbezogener. Immerhin werden sie ja alle paar Stunden – 5x pro Tag - von unseren fleißigen Tierpflegerinnen mit frischer Ziegenmilch gefüttert, da ihrer Mutter schon vor der Geburt das Euter amputiert werden mußte (wir haben darüber berichtet).

Gerne knabbern sie aber auch schon an den frischen Frühlingsgräsern, die ihnen ihre Mutter Puppi bei den täglichen Weidegängen am Hendlberg zeigt – übermütige Freudensprünge inklusive, siehe Foto. Es fehlt ihnen also offensichtlich an nichts bei uns…

Was ihnen allerdings noch immer fehlt: Tierliebende Menschen, die gerne für sie eine Patenschaft übernehmen würden: Das geht einfach HIER online oder per mail an eva@animal-spirit.at.

12.06.2020

OTS: Tierschutzvolksbegehren fordert Verbot von Kälber-Transporten ins Ausland

Aktionstag gegen Tiertransporte am 14. Juni: 126 Kälber werden täglich ins Ausland gekarrt, während massenhaft Kalbfleisch importiert wird

Anfang des Jahres war die Bestürzung über die Schreckensbilder von Tiertransporten groß – genauso wie die Ankündigungen der Politik, sich der Thematik anzunehmen. Monate später ist so gut wie nichts passiert, die Kälber werden weiterhin ins Ausland verkauft, während nach wie vor massenhaft Kalbfleisch importiert wird. Anläßlich des Aktionstags gegen Tiertransporte fordert das Tierschutzvolksbegehren daher ein Verbot der Transporte. 

Und es ruft in Erinnerung, daß rund 46.000 Kälber jährlich von Österreich aus lebendig ins Ausland exportiert werden, während im Gegenzug das Fleisch von über 100.000 Kälbern importiert wird. In der Gastronomie und in Großküchen stammen bis zu 90 Prozent des verkauften Kalbfleisches aus dem Ausland, das traditionelle Wiener Schnitzel, oftmals paniert mit ukrainischen Käfigeiern, ist somit in Wahrheit ein reines Importprodukt. 

„Selbst Corona konnte die grausamen Tiertransporte nicht stoppen. Im Schnitt werden immer noch täglich 126 österreichische Kälber ins Ausland gekarrt. Um das zu verhindern, braucht es mehrere Maßnahmen, doch keine davon hat die Bundesregierung bislang in Angriff genommen. Es bräuchte mehr Transparenz bei Lebensmitteln, mehr Fördergeld für die Kälberaufzucht in Österreich und eine Umstellung der öffentlichen Beschaffung“ sagt Sebastian Bohrn Mena, Initiator des Tierschutzvolksbegehrens. 

Durch eine verpflichtende Kennzeichnung von Lebensmitteln nach Herkunft & Tierwohl würde für Konsumenten auf einen Blick ersichtlich, daß das Kalbfleisch aus Holland stammt. Durch eine gezielte flächendeckende Förderung der Aufzucht von Kälbern in Österreich, könnte die finanzielle Last der Landwirte gemildert werden. Durch eine 100%-Österreich-Quote bei Kalbfleisch in öffentlichen Küchen, wäre ein neuer Absatzkanal sofort eröffnet. 

Lesen Sie die ganze Presseaussendung HIER

12.06.2020

wildbeimwild.com: Bad Dürkheim: Jäger hetzt Hund wiederholt auf verängstigtes Wildschwein

Ein Whistleblower wies PETA auf schockierende Videoaufnahmen in einem Forst im Landkreis Bad Dürkheim hin: Auf den mutmaßlich im April entstandenen Aufnahmen ist zu sehen, wie ein „Jagdhund“ ein Wildschwein attackiert, das entweder angeschossen wurde oder durch die Jagd bereits stark geschwächt war.

In seiner Panik versuchte das Wildschwein Schutz in Bodenkuhlen oder unter einem umgefallenen Baumstamm zu suchen und brach dabei immer wieder erschöpft zusammen. Der Schweißhundeführer stachelt den Hund während der anscheinend minutenlangen Attacke fortwährend an, „reinzubeißen“ und „sie zu holen“. Wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie mehrere Ordnungswidrigkeitstatbestände hat PETA vergangene Woche bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) Strafanzeige gegen den bislang unbekannten Täter erstattet. Die Tierrechtsorganisation fordert, dem Mann den Jagdschein zu entziehen und die Hobbyjagd gänzlich zu verbieten, da solche Vorfälle keine Ausnahme sind.

„Es ist kaum vorstellbar, wie sehr das Tier in seiner Panik und vor Schmerzen gelitten haben muß. Der Vorfall ist jedoch nur ein weiterer Beweis dafür, wie grausam es bei der Jagd zugeht. Für viele sogenannte Waidmänner ist diese Tierquälerei anscheinend sogar ein ‚Kick‘, da sie ein Machtgefühl spüren, wenn sie über Leben und Tod entscheiden. Daß der Jäger dem Leiden des Wildschweines so lange zugesehen und den Hund sogar noch angestachelt hat, ist erschreckend. Wir fordern eine harte Bestrafung“, so Nadja Michler, Fachreferentin für Wildtiere bei PETA.

Pflichten als Jäger in Bad Dürkheim massiv vernachlässigt

Da das Wildschwein im Video bereits verletzt zu sein scheint, geht PETA davon aus, daß es sich bei den gefilmten Szenen um eine sogenannte Nachsuche in Bad Dürkheim handelt. Die kurzzeitig sichtbare orangefarbene und jägerübliche Signalkleidung deutet darauf hin, daß sich der Vorfall nach einer Jagd oder einer jagdlichen Schweißhundeausbildung ereignete. Ihre Pflichten als Jäger haben die Beteiligten dabei massiv vernachlässigt: Immer wieder ist im Video zu hören, wie der Hund angestachelt wird. Keiner der Beteiligten versucht, den Hund zurückzurufen oder die Attacken auf anderem Wege zu unterbinden. Am Ende kann das Wildschwein kaum noch stehen, geschweige denn laufen. Nur durch einen weiteren Hundebiß bäumt es sich nochmals auf, um danach unmittelbar wieder zusammenzubrechen.

Sehen Sie den ganzen Artikel samt Video HIER

12.06.2020

Beendet COVID-19 das Hundefleisch-Festival in Yulin?

www.deine-tierwelt.de: Jedes Jahr spielen sich in der chinesischen Stadt Yulin unfaßbare Szenen ab: Für das „Yulin Dog Meat Festival“ werden mehr als 10.000 Hunde geschlachtet und verzehrt. Tierschützer hoffen nun, daß das Coronavirus dem grausamen Fest endlich ein Ende bereitet.

Hundefleisch-Festival in China

Seit 2009 findet das „Yulin Dog Meat Festival“ in Yulin im Süden Chinas statt. Auch dieses Jahr steht der Termin bereits fest: Vom 21. bis 30. Juni sollen in der Stadt mehr als 10.000 Hunde auf den Tellern der Besucher landen. Das Fest ist „ein riesiges Spektakel“, zu dem mittlerweile auch viele Touristen anreisen würden, berichten internationale Medien wie der „Boston Standard“.

Tierschützer informieren allerdings schon seit Jahren über die barbarischen Praktiken der Festival-Betreiber. Um der hohen Nachfrage der Besucher nach Hundefleisch gerecht zu werden, würden sie im ganzen Land Vierbeiner klauen, entführen und in die Schlachthäuser von Yulin bringen.

China erklärt: Hunde sind keine Nahrung mehr

Jetzt, wenige Wochen vor dem Start des Festivals, hat das Agrarministerium von China jedoch offiziell erklärt, daß Hunde nicht mehr als Nahrungsmittel zugelassen sind. Die Eßgewohnheiten der Bevölkerung in China hätten sich verändert – und Hunde würden eher als liebevolle Haustiere angesehen werden, denn als Nahrungsmittel, so das Ministerium.

Tierschützer sehen in dieser Erklärung ein klares Verbot für das Hundefleisch-Festival. Schließlich wäre der Verzehr des Fleisches ab sofort nicht mehr mit dem Verständnis vereinbar. Trotzdem ist die Veranstaltung bislang nicht abgesagt. Die Veranstalter sehen die Schlachtung der Hunde scheinbar weiterhin als legitim an.

Tierschützer setzen auf Coronavirus

Weil die neue Erklärung in China scheinbar nicht ausreicht, um das Festival zu unterbinden, hoffen Tierschützer auf der ganzen Welt nun, daß das Coronavirus der Veranstaltung den Garaus macht. Internationale Flüge würden kaum stattfinden und Touristen kämen nicht ins Land. Dadurch könnten dem Festival die Besucher fehlen, hoffen die Tierfreunde. Zudem besteht die Hoffnung, daß sich das Bewußtsein der Hundefleisch-Fans durch die Pandemie verändert haben könnte – schließlich hatte das Virus seinen Ursprung im Verzehr von Tierfleisch.

05.06.2020

Gnadenhof Esternberg: Was machen nur die Tiere im Wohnzimmer?

Gnadenhof Esternberg-Leiterin Anita schreibt: „Bei uns am Hof ist es keine Seltenheit, daß uns ein vierbeiniger Gnadenhofbewohner bei unserer "Jause" besucht.

Diesmal war es die alte Eselstute Nini, die über den Garten über die offene Eingangstür als Besucherin kam, zur Freude von Tierpfleger Roland und einer Besucherin. Es macht großen Spaß, die Tiere als Gast zu haben, sie sind auch immer sehr anständig, höchst interessiert - vor allem was sich in unseren Jausendosen befindet. Meist schauen sie sich ein bißchen in der Wohnung um und nachdem sie ein Leckerli bekommen haben, ziehen sie "von dannen", um sich anschließend den frischen Gräsern im Garten zu widmen – immerhin erspart uns das dann den Rasenmäher...

Auch Lanzelot, der Ziegenbock, liebt die Abstecher in die Wohnung, zumal er schon bestens auskennt und genau weiß, wo es frisches Obst zu holen gibt…“

05.06.2020

Experten verschiedener Fachrichtungen beschreiben den Irrsinn der Panik-Pandemie:

http://blauerbote.com/wp-content/uploads/2020/04/90_expertenstimmen_corona.pdf

Dr. med. Ernst Walter Henrich, der Betreiber von www.provegan.info, schreibt zu diesem Artikel: „Wie in meinen Newslettern und in meinen Kommentaren auf Veganbook nachzulesen ist, habe ich als kritischer Mediziner die absurde Corona-Panik nie verstehen können und dies auch klar zum Ausdruck gebracht. Von Anfang an habe ich dargelegt, daß bei einer Viruspandemie die Risikofälle geschützt werden müssen und die nicht gefährdete Bevölkerung eine „Herdenimmunität“ aufbauen muß. Ist die Herdenimmunität aufgebaut, sind auch die Risikofälle nicht mehr gefährdet. Dies ist nicht geschehen. Statt dessen hat man unsinnige drastische Maßnahmen mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden gewählt, so daß die Risikofälle wahrscheinlich noch über Monate gefährdet sein werden. Begründet wurde dies alles mit dem „Retten von Menschenleben“. Mittlerweile sind aber die Kollateralschäden der drastischen Maßnahmen wesentlich grösser als der Schaden durch das Virus. So wurden zum Beispiel lebenswichtige Behandlungen in Kliniken nicht durchgeführt und lebensgefährlich Erkrankte trauten sich wegen der Corona-Hysterie nicht in ärztliche Behandlung. Der wirtschaftliche Schaden ist seiner gigantischen Größe noch nicht absehbar. Viele Existenzen werden gefährdet oder vernichtet.

Wenn es aber wirklich um die „Rettung von Menschenleben“ geht, wie die Politik immer wieder betont, dann verstehe ich nicht, warum man die Ursachen von Covid-19 und anderer Zoonosen nicht konsequent angeht: die Tierausbeutung!

Warum thematisiert man auch nicht die Risikofaktoren, die zum Tod an oder mit dem Coronavirus führen? Diese Risikofaktoren sind mehrheitlich durch eine ungesunde und falsche Ernährung mit Tierprodukten und raffiniertem Zucker bedingt, wie zum Beispiel Übergewicht, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Krebs. Soweit ich in den Medien Berichte über Todesopfer verfolgen konnte, waren diese fast immer übergewichtig. In besonderer Erinnerung blieb mir der Fall eines etwa 30-jährigen Todesopfers, der nach Angaben seiner Familie angeblich kerngesund gewesen sei. Dann zeigte man ein Foto des jungen Mannes, das ihn als stark übergewichtig auswies.

Die großen Leitmedien, insbesondere ARD, ZDF, ORF und SRF, haben eine bedenkliche Rolle gespielt, indem sie die Panik-Pandemie geschürt haben und die große Anzahl der kritischen Experten einfach abgeblockt haben. In den Talkshows saßen nahezu ausschließlich Experten, die der politischen Führung nach dem Mund redeten. So wurde eine wissenschaftlich nicht haltbare sich immer wieder selbstbestätigende Medienrealität geschaffen, so wie es den irrlichternen Politikern gefiel. So entstand ein systemtreuer „Systemjournalismus“, wie man ihn von totalitären Regimen kennt. Das ist unwürdig für Länder, die immer wieder die Werte ihrer Demokratie betonen. Wenn ein offener Diskurs von Experten in öffentlich-rechtlichen Medien unterdrückt wird, um den regierenden Politikern zu gefallen, dann sind wir an einem unhaltbaren und gefährlichen Punkt angelangt!“

Siehe dazu auch die heutige OTS und Ankündigung der Pressekonferenz in Wien kommenden Dienstag, den 9.6.20, 10:30 h zum Thema „Sofortige Aufhebung aller Corona-Zwangsmaßnahmen“ und Start des Volksbegehrens "Für Impf-Freiheit“

05.06.2020

Salzburg: Wieder tierquälerische Rinderhaltung aufgedeckt

Am 1. Juni wurde der „Weltmilchtag“ gefeiert, aber auf das schier unendliche Leiden der ausgebeuteten "Nutztiere" – v.a. der Kühe und Kälber – hat von offizieller Seite und der Milchlobby selbstverständlich niemand hingewiesen. Nur ein paar Tage später ist wieder einmal eine „systemimmanente“ Tierquälerei in Salzburg, bei einem „Bauern von nebenan“, aufgedeckt worden:

RespekTiere.at: Wieder furchtbare Kuhhaltung - und der Schrei nach Konsequenzen!

Salzburg ist keine Insel der Seligen, zumindest nicht, wenn es um den Umgang mit den sogenannten 'Nutz'tieren geht! Wieder erreichten uns Bilder von furchtbaren Bedingungen in Flachgauer Betrieben, und zwar in zwei Fällen! Einer davon ist sogar mehr als brisant, denn er schließt zum wiederholten Male 'Wegsehen' mit ein.

Ja, es sind „die Bauern von nebenan“, welche wir hier vorstellen. Einmal mehr. Für deren Tierhaltung - bei allem Respekt - es einfach keinerlei Verständnis  geben kann und darf! Und keine Ausrede - denn von solchen haben wir bereits genug gehört. Einmal ist es die Kälte, dann die Hitze, dann der Regen, dann das Geld, dann der Michpreis, dann der Fleischpreis, dann die persönlichen Umstände - dürfen all dies Gründe sein, hilf- und hoffnungslos Ausgelieferte, jenen, denen man sein Einkommen verdankt, angekettet und nachweislich über Wochen hinweg in den eigenen Fäkalien zurückzulassen?

Tatsächlich gehen diese neuen Bilder so nahe, daß es das Herz zu zerreißen droht. Sie zeigen uns nämlich einmal mehr mit aller Härte, sobald Tiere einer Gewinnspannenberechnung unterzogen werden - und da helfen auch BIO oder 'Tierwohl-Gütesiegel' herzlich wenig -, sind sie IMMER und ausnahmslos die Leidtragenden. Wir alle sind gefordert; wir dürfen die Situation, die dreisten Werbelügen, die Beschwichtigungen der Tierausbeutungs-Industrie, nicht länger hinnehmen. Sonst machen wir uns mitschuldig an dem Wahnsinn. Denn eines steht felsenfest: wenn wir Tierleid bestmöglich verhindern wollen, dann führt dieser Weg nur über den Teller bzw. das Trinkglas; jede andere Konsequenz wäre unehrlich und pure Augenauswischerei!

05.06.2020

APA-OTS: Wiener Tierschutzverein: Petition gegen Wolf ist Affront

WTV-Präsidentin Petrovic: "Petition ist Affront gegen richtige Bemühungen im Sinne des Artenschutzes und lediglich ein Freibrief zum Töten"

Wieder steht der Wolf am Pranger, diesmal in Osttirol: Dort wird dieser für einige Schaf- und Wildrisse der letzten Zeit verantwortlich gemacht, seine Ansiedelung generell nicht geduldet. In vielen Fällen scheint allerdings dem Vernahmen nach noch nicht einmal restlos geklärt zu sein, ob diese Tiere tatsächlich von einem Wolf, oder nicht von einem großen Hund gerissen wurden. Diese vagen Erkenntnisse allein reichen für einige Politiker aus, um umgehend Angst und Panik in der Bevölkerung zu schüren und in Tirol quasi zum Halali auf Wölfe zu blasen. Ein Tiroler Nationalratsabgeordneter brachte diesbezüglich gar jüngst eine weitere Petition (es ist bereits seine dritte zu dieser Thematik) zur Senkung des Schutzstatus des Wolfs ein, um so genannte „Problemwölfe“ unbürokratisch „entnehmen“ zu können oder anders ausgedrückt: um sich einen Freibrief für das problemlose Töten unliebsamer Lebewesen zu sichern.

Schutz großer Beutegreifer

Zur Erinnerung: Alle großen Beutegreifer, so auch der Wolf, genießen grundsätzlich einen hohen Schutzstatus. Österreich ist unter anderem durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU dazu verpflichtet, entsprechend günstige Gebiete und Erhaltungszustände für Bär, Luchs und Wolf zu schaffen. Im "Bergwaldprotokoll" der Alpenkonvention (ein völkerrechtlicher Vertrag zum Schutz der Alpen) befürwortet Österreich sogar eine Wiedereinbürgerung der großen Beutegreifer zur Wiederherstellung eines natürlichen Selektionsdrucks auf Schalenwild wie Reh oder Gemse.

Artenschutz ernst nehmen

Eigentlich sollte man meinen, daß aktuell dringlichere Probleme im Vordergrund stehen sollten: So zum Beispiel die dringend nötige Aufarbeitung, Erforschung und Bekämpfung der tierischen Ursachen des Corona-Virus, die Milliarden an Schäden verursacht haben. „Doch das scheint manchen Nationalsratsabgeordneten weniger wichtig zu ein als ein paar Wölfe, die für Menschen ungefährlich sind und als Raubtiere letztlich auch für das - durch die Beinahe-Ausrottung der größeren Raubtiere gestörte - ökologische Gleichgewicht unerläßlich wären. Eine Petition gegen Wölfe ist ein Affront gegen die richtigen Bemühungen auf EU-Ebene, den Artenschutz ernst zu nehmen, das ökologische Gleichgewicht in den Wäldern zu fördern und mit den Tier- und Naturschutzorganisationen zu kooperieren.

Österreich hinkt hinterher

Darüber hinaus hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) erst im Oktober 2019 in einem Urteil festgehalten, daß eine Ausnahme vom strengen Artenschutz nur zulässig ist, „wenn es an einer anderweitigen Maßnahme fehlt,  mit der das verfolgte Ziel in zufriedenstellender Weise erreicht werden kann und die in der FFH- Richtlinie vorgesehenen Verbote beachtet werden.“ Gelindere Mittel sind etwa: Herdenschutzhunde, fachgerecht aufgestellte Schutzzäune - Maßnahmen, die in vielen anderen Ländern wie etwa der Schweiz längst gesetzt wurden, als absehbar war, daß eine Rückkehr des Wolfs bevorsteht. Österreich hinkt hier - wieder einmal - weit hinterher. Da eine Tötung mit Sicherheit den stärksten möglichen Eingriff darstellt, werden gelindere Mittel in diesen Fällen besonders genau zu untersuchen sein.

„Daher: Nein zu einer Aufweichung des Artenschutzes und Ja zum Beginn der Erforschung und Bekämpfung der Ursachen der Gefahren, die durch tierische Krankheitserreger immer deutlicher zutage treten und die für Menschen wirklich lebensgefährlich sein können", so Petrovic.

29.05.2020

Gestrige OTS-Presseaussendung über unsere aktuellen Gnadenhof-Tierkinder:

ANIMAL SPIRIT: Gnadenhof Hendlberg rettet Ziegenfamilie!

Tierpflegerinnen ziehen 2 Kitze von euter-amputierten Ziegenmutter mit der Flasche auf

Am ANIMAL SPIRIT-Gnadenhof Hendlberg in Laaben, NÖ tummeln sich momentan fünf Ziegen- und Schafkinder: Der letzte Neuzugang war eine hochträchtige Ziege namens „Puppi“, der aber zuvor wegen chronischer Entzündung ihr Euter amputiert worden war. Logischerweise hätte sie daher auch ihre Kitze nicht aufziehen können und die Besitzerin war aus Gesundheitsgründen dazu ebenfalls nicht in der Lage. So kam Puppi auf den Gnadenhof Hendlberg, und schon 2 Tage später – vor einer Woche - hat sie ihre süßen weißen Ziegenkitze „Fridolin“ und „Lilly“ zur Welt gebracht. Sie hat sie auch gleich liebevoll trockengeleckt – nur säugen konnte sie die beiden natürlich nicht. Unsere Tierpflegerinnen Sandra und Denise füttern sie nun alle 3 Stunden mit frischer Ziegenmilch aus der Flasche. Das einzige Problem: Fridolin und Lilly wissen jetzt nicht mehr so richtig, wer ihre eigentliche Mama ist...

Dazu Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann von ANIMAL SPIRIT: „Fast täglich bekommen wir neue Anfragen, ob wir nicht noch weitere Tiere aufnehmen können, aber leider geht das nur in Einzelfällen. Denn jeder Gnadenhof ist früher oder später voll und wir versorgen auf 3 Höfen in NÖ und OÖ insgesamt bereits gut 600 Tiere, darunter alleine 38 Pferde, 26 Esel und 21 Rinder. Und letzten Monat haben wir u.a. noch die Ziegenfamilie Fabella mit ihrem kleinen Gilbert gerettet. Davor die süßen Lämmchen Henry und Emil, die beide nicht von ihren Müttern angenommen worden waren und die wir daher ebenfalls mit der Flasche aufziehen müssen. Alle unsere Tierkinder würden sich sehr über einen Besuch und noch mehr über eine Patenschaft freuen! Mehr Infos dazu auf unserer Seite www.animal-spirit.at."

Dazu passend: Berührendes (englisches) Kurz-Video von www.mercyforanimals.org : „My dream“

29.05.2020

Pangolin: Fakten über die Schuppentiere

WWF.de: Jetzt reden gerade sehr viele Menschen über Pangoline. Weil der Coronavirus COVID-19 ursprünglich von einem Schuppentier stammen könnte. Vielleicht oder doch eher unwahrscheinlich, bewiesen ist das noch nicht. Wir haben auch schon oft über Schuppentiere berichten müssen. Weil die acht Arten die meistgeschmuggelten Säugetiere der Welt sind. Alle sind sie inzwischen bedroht. Es ist denkbar, daß Pangoline auch immer wieder auf den inzwischen zurecht berüchtigten Wildtiermärkten Chinas gehandelt wurden.

Schuppentiere erzielen auf den asiatischen Märkten hohe Preise, weil ihre Schuppen in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet werden. Weil ihr Fleisch, ja sogar ihre Föten, irgendwelchen Menschen als Delikatesse gilt. Weil ihr Leder begehrt ist. Neuere Analysen von Traffic und IUCN zeigen, daß neben Asien auch die USA häufiges Ziel der gut organisierten Schmugglernetzwerke sind. Europa wiederum ist ein wichtiger Umschlagplatz.

Allein zwischen 2000 und 2016 wurden weltweit mehr als 1,1 Millionen Schuppentiere illegal gehandelt. Ungezählt bleiben die Pangoline, die auf den lokalen Märkten Asiens und Afrikas landen. Gut möglich, daß die Schuppentiere verschwinden, weil sie schlicht aufgegessen werden und ihre Schuppen in vermeintlicher Medizin (TCM) landen. Pangoline sind neben Nashörnern, Tigern und Elefanten Symboltiere der weltweiten Wildereikrise.

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Hier noch eine Petition gegen den Verkauf von Pangolin-Produkten auf Facebook!

29.05.2020

Die Gier nach Tier

www.vertrauensfabrik.de: Jedes Käseblatt schreibt darüber, wie schlecht Fleisch für unsere Gesundheit und den Planeten ist. Sogar Fernsehzeitungen und kostenlose Magazine berichten über die Folgen des Konsums. Es ist nicht zu übersehen oder zu überlesen. Nahezu wöchentlich erscheinen Berichte im Fernsehen über Massentierhaltung. Undercover-Aufnahmen zeigen die zum Teil verwesten Leichnamen, die zwischen ihren Artgenossen liegen, die ohne Antibiotika nicht auskämen.

Die Gier ist jedoch größer. ‚Es schmeckt mir aber‘ – ‚Ich esse nur Bio-Fleisch‘ – ‚Ich esse nur ganz selten Fleisch‘ – ‚Der Mensch braucht Fleisch‘ – ‚Ich könnte nicht ohne Fleisch‘ – ‚Wir haben schon immer Fleisch gegessen‘. Solche Sätze lösen in mir nur Seufzen aus, denn sie bestätigen ausschließlich, daß sich mein Gegenüber nicht mal fünf Minuten damit auseinandergesetzt hat.

Dabei ist es doch unglaublich wichtig. Schließlich haben wir mit unserer Ernährung auch unsere Gesundheit in der Hand – oder wir überlassen sie eben dem Schicksal. Das freut natürlich Fleischlobby und Pharma-Industrie. Die Leben nämlich sehr gut von der Unwissenheit eines jeden Einzelnen und werden auch weiterhin alles dafür tun, damit sich daran nichts ändert.

Trinkwasser wird verseucht, multiresistente Keime und hochgiftige Pflanzenschutzmittel landen auf unseren Eßtischen, Regenwälder werden abgeholzt und täglich verschwindet eine Fläche, die so groß ist wie Köln – mit dieser Fläche verschwinden Tierarten, die bisher noch nicht einmal erforscht waren; für immer. Alles verursacht durch die Gier nach Tier auf dem Teller.

Wissenschaftler sagen seit vielen Jahren, wir müssen endlich aufhören Fleisch zu konsumieren und Tiere in Massen zu halten – doch stoßen sie dabei auf taube Ohren. Das liebe Geld ist den Politikern eben wichtiger, als Menschenleben oder gar den Planeten zu retten. Genau genommen müssen wir auch gar nicht die Welt retten – sondern uns selbst. Die Erde wird besser zurechtkommen, wenn wir Menschen sie nicht mehr bevölkern.

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Auch der durch seinen Bestseller „Tiere essen“ bekannte Sachbuchautor Jonathan Safran Foer fordert im Artikel „The End of Meat Is Here“ in der „New York Times“ eindringlich zum Verzicht auf Fleischkonsum auf: „Wer etwas gegen den Klimawandel und die Benachteiligung farbiger Minoritäten unternehmen, zudem aber auch Arbeitskräfte an der Armutsgrenze unterstützen wolle, dem bleibe gar keine andere Wahl als auf den Fleischkonsum zu verzichten…“