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z.B. 24/06/2024
18.06.2024

ANIMAL SPIRIT hilft bei Hühnerrettung in OÖ:

Ca. 800 Legehennen und ein paar Hähne dürfen weiterleben!

Letztes Wochenende fand wieder eine Hühner-Ausstallung in Kopfing, OÖ statt (siehe Video) – nach dem Ende der 1. Legeperiode hätten sie zum Schlachter gehen müssen. Die Legehennen im Alter von nur ca. 1,5 Jahren fanden jedoch alle dank vieler TierfreundInnen, sechs ANIMAL SPIRIT-Tierpflegerinnen und etlicher privater AbnehmerInnen neue artgerechte Lebensplätze. Die knapp 800 Hühner und ein halbes Dutzend Hähne dürfen nun in einem schlachtfreien Zuhause alt werden! In nur 3 Stunden in der Nacht von Samstag auf Sonntag hatten wir – dank der vielen HelferInnen – den ganzen Stall geleert und die Hühner waren am Weg in ihr neues Zuhause bei privaten AbnehmerInnen, ein paar davon kamen auf den Gnadenhof Hendlberg.

Unsere Tierpflegerin Kathi schreibt dazu: „Die Ur-Hühner legten etwa 20 - 30 Eier im Jahr. Die heutigen überzüchteten Legehennen müssen ca. 300 Eier im Jahr legen. Das Legeorgan ist sehr oft entzündet und schmerzt. Auch picken die Hennen häufig aufeinander ein, da sie nicht dafür gemacht worden sind, zu 1000en in einem Stall zu leben. Und was passiert mit ihnen, wenn sie nicht mehr produktionsfähig sind? Dann werden sie mit ungefähr 1 1/2 Jahren getötet, da sie keinen Gewinn mehr bringen und für den Betrieb unrentabel geworden sind.

Wir retteten gut 750 Hühner vor dem Tod. Ursprünglich waren ca. 1000 Hühner in dem Betrieb, doch innerhalb von 14 Monaten, wo sie produzieren müssen, sterben viele von ihnen. Diejenigen, die diese harte Arbeit überlebt haben, dürfen nun ihre Pension in Freiheit genießen! Wir suchten für die Hühner Plätze mit viel Auslauf, wo sie ihren Lebensabend verbringen dürfen. Es muß aber auch angemerkt werden, daß der Betrieb, wo wir die Hühner gerettet haben, ein sehr guter Freilandbetrieb ("Wanderhühner", wanderhuhn.at) ist. Der Bauer schenkte uns die Hühner, weil er nicht wollte, daß sie geschlachtet werden und sie weiterleben dürfen.“

18.06.2024

Schächt-Opferfest "Kurban Bayrami" vom 16.–20. Juni 2023

Jedes Jahr werden beim Opferfest „Kurban Bayrami“ weltweit millionenfach Tiere, hauptsächlich Schafe, Ziegen und Rinder betäubungslos geschächtet. (Quelle: www.swp.de)

Seit letztem Sonntag läuft wieder das alljährliche muslimische Schächt-Opferfest „Kurban Bayrami“, welches bis zum 20. Juni andauern wird. Nicht umsonst ist diese Schlachtungsart laut regulärem Tierschutzgesetz explizit verboten - und nur per "Ausnahmegenehmigung" und Beantragung (D) bzw. unter gesetzlich geregelten Bedingungen (Ö) möglich. D.h. im Klartext, Muslime (und Juden) können Tiere in Deutschland und Österreich auch noch im 3. Jahrtausend nach Christus per "Sondergenehmigung" auf brutalste archaisch-anachronistische Art und Weise zu Tode metzeln. Aber Menschen wie Tiere sind gleichermaßen leidensfähig - und wenn schon ungebremste menschliche Fleischeslust das Schlachten von Tieren einfordert, müßte zumindest eine qualmindernde Betäubung vor der Tötung der Todeskandidaten praktiziert werden. Dieses bewußte und vorsätzliche betäubungslose Schächt-Abmetzeln von Tieren geschieht aber immer wieder im Widerspruch zu geltenden Tierschutzgesetzen.

Höhepunkt der Schächtorgien ist jedes Jahr das Islamische Opferfest "Kurban Bayrami". Letztlich bedeutet das zumeist illegales Schächten, da in Österreich in den meisten Fällen die verpflichtende Anwesenheit eines Tierarztes sowie das „post-cut-stunning“ ignoriert und - auch nach Anzeigen - nicht geahndet werden, wie Tierschützer und undercover-Videos immer wieder bewiesen haben. Geschehen ist aber bislang vonseiten der zuständigen Behörden, Gerichte oder Gesetzgeber nichts – aus Angst, sich mit der stetig größer werdenden muslimischen Minderheit anzulegen oder als „Rassisten“ diffamiert zu werden.

Betäubungsloses Schächten ist immer grausamste Tierquälerei und ethisch nicht vertretbar. Und es gibt auch die Alternativen von Geld-Opfern oder Bedürftigen Lebensmittel zugute kommen zu lassen. Und keine Religion fordert, daß Tiere vor dem Schächtschnitt unbetäubt sein müssen! Als die Religionsschriften entstanden, kannte man noch gar keine elektrische oder mechanische Betäubung, deshalb können sie auch nicht verboten sein. Dies wird auch von islamischen Stellen und religiösen Autoritäten bestätigt. Eine religiöse Begründung ist somit nicht gegeben.

Und ausgerechnet in Laaben (NÖ), also in derselben Gemeinde, wo auch ANIMAL SPIRIT seinen Gnadenhof Hendlberg hat, betreibt ein türkischer „Landwirt“ einen Schächtbetrieb, der auch heuer wieder Dutzende Rinder, Schafe und Ziegen betäubungslos und tlw. illegal dahinmetzelt (siehe das ANIMAL SPIRIT zugespielte Video): am vergangenen Sonntag und gestrigen Montag war seine Wiese wieder zugeparkt mit Unmengen – auch ausländischen – PKWs, deren Kofferräume dann mit den frisch zerlegten Leichenteilen vollgestopft wurden...

18.06.2024

Studie: Vegane Lebensstiländerungen verbessern signifikant Kognition und Funktion im Frühstadium der Alzheimer-Krankheit

dr-med-henrich.foundation/de: Eine überaus erstaunliche Studie zeigt, daß eine gesunde pflanzliche Ernährung zusammen mit leichter körperlicher Betätigung, Streßbewältigung und Gruppenunterstützung sowohl subjektive als auch objektive Anzeichen der Gehirnfunktion bei Personen im Frühstadium der Alzheimer-Krankheit verbessert. An der Studie, die von Dean Ornish und Kollegen am Preventive Medicine Research Institute durchgeführt wurde, nahmen 51 Personen teil, von denen die Hälfte der Behandlungsgruppe zugeteilt wurde. Die Werte des sogenannten Clinical Global Impression of Change verbesserten oder stabilisierten sich bei 71 % der Teilnehmer der Behandlungsgruppe, wobei diejenigen, die sich am konsequentesten an das Ernährungs- und Lebensstilprogramm hielten, die größten Vorteile erzielten.

Bei 68 % derjenigen, die keine Veränderungen vornahmen, verschlechterten sich die kognitiven Funktionen. Darüber hinaus verbesserte sich das Aβ 42/40-Verhältnis, ein Blutmarker für Amyloid-Protein, das mit der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht wird, in der Interventionsgruppe um 6,4 %, während es in der Kontrollgruppe um 8,3 % abnahm. Insgesamt waren die Ergebnisse im Vergleich zu medikamentösen Behandlungen der Alzheimer-Krankheit günstiger und gingen mit zusätzlichen Vorteilen einher, wie etwa Gewichtsverlust und einer Verbesserung der Herz-Kreislauf-Gesundheit.

Referenz: Ornish D, Madison C, Kivipelto M et al. Effects of intensive lifestyle changes on the progression of mild cognitive impairment or early dementia due to Alzheimer’s disease: a randomized, controlled clinical trial.

Die Studie erklärt Dr. Michael Greger in seinem Video

 

18.06.2024

Hunde-Schlachtfest Yulin - das grausamste Fest Chinas

HSI-europe.org: Das „Yulin-Festival“, das zur Sommersonnenwende in China stattfindet, ist ein grausames Spektakel, bei dem Tausende Tiere leiden müssen. Tausende Hunde und Katzen werden von den Straßen und aus Gärten entführt, in winzige Metallkäfige gesperrt und auf Lastwagen gestapelt, wo sie Tage ohne ausreichend Futter, Wasser und Schutz verbringen. Viele sterben an Krankheiten, Dehydrierung, Erstickung oder Hitzschlag, lange bevor sie die Schlachthäuser oder Märkte erreichen – ihre letzte grausame Destination, an der sie qualvoll getötet werden.

Hunde und Katzen werden auf LKWs unter schrecklichen Bedingungen über weite Strecken transportiert – tagelang zusammengepfercht ohne Nahrung und Wasser, nur um dann brutal für ihr Fleisch geschlachtet zu werden. Die Brutalität dieses grausamen Handels ist unvereinbar mit der wachsenden Sorge der chinesischen Öffentlichkeit um das Wohl der Tiere, da auch viele Haustiere für den Handel gestohlen und schrecklich mißhandelt werden. Zusätzlich verstößt die Genehmigung des Yulin-Festes gegen Chinas öffentliche Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften. Das Abschlachten von Hunden und Katzen in Yulin und ganz China ein für alle Mal zu beenden, würde sowohl Menschen als auch Tiere schützen.

Bitte fordere China auf, dem Alptraum des Hunde- und Katzenfleischhandels in Yulin für den Tierschutz und die öffentliche Gesundheit ein Ende zu setzen.

05.06.2024

ANIMAL SPIRIT unterstützt Hundeheim in Ungarn

Tierpflegerin Kathi schreibt: „Wir besuchten am 24. Mai das "Paradise of Dogs" in Ungarn – siehe Video. In den Wochen davor sammelten wir viele Spenden und bekamen einen gesamten Anhänger mit Futter und diversen nützlichen Hundesachen voll. Damit ging es in die Gemeinde Örkény -  rund 50 km südöstlich der Hauptstadt Budapest. Insgesamt leben 130 Hunde in mehreren Rudeln auf diesem vorbildlichen Hunde-Gnadenhof.

Die Deutsche Nicole Arndt (Nicci) betreut das ganze Areal völlig alleine und widmet ihr Leben ganz dem Tierschutz. Es ist unglaublich, was sie in den letzten Jahren alles auf die Beine gestellt hat! Denn Nicci möchte den Hunden zeigen, daß es auch gute Menschen gibt, die sich liebevoll um sie kümmern. Meine Kollegin Maya hat dann sogar einen süßen jungen Husky-Mischling "Shey" mitgenommen (siehe 2. Bild), der bei ihr den besten Lebensplatz bekommen hat!"

Wir von ANIMAL SPIRIT stehen für Solidarität und Tierschutz über nationale Grenzen hinaus. Wenn eine Möglichkeit existiert, wo wir helfen können, ergreifen wir die Chance und unterstützen daher auch andere Gnadenhöfe, Tierheime und Tierschutzprojekte im In- und Ausland (z.B. in Ägypten, Sri Lanka, Brasilien etc.).

Wir bedanken uns bei allen SpenderInnen für die Unterstützung und tollen Sachspenden! Ohne ihre Hilfe wären solche Projekte unmöglich! Daher wollen wir Ende Juni erneut "Paradise of Dogs" besuchen und die wertvolle Arbeit wieder mit Sachspenden unterstützen. Wer dazu etwas beitragen möchte, bitte direkt an Kathi schreiben: kathi.koch@a1.net . Vielen Dank!

05.06.2024

Sechs fleißige Kopfinger Mädels sammelten mit Selbstgebasteltem eine beträchtliche Summe für den Gnadenhof Esternberg; siehe auch auf meinbezirk.at

Kleine Heldinnen mit großem Herzen: Sechs Mädchen spenden für ANIMAL SPIRIT

Zu Ostern erstrahlte der Vorplatz des Pramtalbäckers in Kopfing in einem bunten Meer aus selbstgemachten Schätzen, präsentiert von sechs Mädchen im Alter von 5 bis 12 Jahren. Diese talentierten Mädchen hatten wochenlang fleißig gebastelt, gekocht und kreiert, um einen besonderen Verkaufsstand auf die Beine zu stellen. Von handgemachten Holzfiguren bis hin zu köstlichem Bärlauchsalz - ihr Angebot war so vielfältig wie beeindruckend.

Das Beste daran? Der gesamte Erlös aus ihrem Verkauf wurde großzügig an den Gnadenhof ANIMAL SPIRIT in Esternberg gespendet. Doch damit nicht genug: Die Kunden hatten sogar die Möglichkeit, unter verschiedenen Tierheimen abzustimmen, und ANIMAL SPIRIT erhielt die meisten Stimmen! Die Mädchen konnten ihre Spende dann kürzlich persönlich überreichen. Sie durften den Gnadenhof erkunden, die Tiere kennenlernen und jede Menge über die Arbeit des Tierheims erfahren. Die Begeisterung der Mädchen kannte keine Grenzen, und sie freuen sich schon jetzt darauf, die Esel, Schweine, Pferde, Pfaue und all ihre tierischen Freunde bald wieder zu besuchen.

Mit ihrem Engagement und ihrer Großzügigkeit haben diese sechs jungen Heldinnen bewiesen, daß man nie zu jung ist, um einen positiven Unterschied zu machen. Ihre Geschichte ist eine Inspiration für uns alle und zeigt, wieviel Liebe und Mitgefühl in unseren jüngsten Mitgliedern der Gesellschaft steckt. Vielen Dank den 6 Kopfinger Mädels!

05.06.2024

Gabys Gnadenhof wieder in Not

Gestern erhielten wir wieder einen Anruf von Gaby Teichmann aus Maishofen, die dort seit gut 30 Jahren ihren privaten Gnadenhof mit gut 200 geretteten Tieren betreibt, und uns um Hilfe gebeten hat. Jetzt kommen zu ihren finanziellen Nöten auch noch massive gesundheitliche Probleme – nicht nur bei ihren älteren Schützlingen, sondern auch bei ihr persönlich. So muß sie sich womöglich demnächst einer Darm-OP unterziehen.

So wären jetzt bei ihren alten Pferden und Eseln wieder einmal dringend die Zähne zu machen, da sie sonst das Heu nicht mehr richtig kauen können. Dazu fehlt ihr leider das nötige Kleingeld. Da ANIMAL SPIRIT mit seinen drei Gnadenhöfen und 700 täglich zu betreuenden Tieren derzeit mehr als ausgelastet ist, können wir sie aber nicht noch mehr unterstützen, als wir das ohnehin bereits monatlich tun, nämlich durch Finanzierung von zwei (zusätzlichen) Arbeitskräften, Begleichung der Monats-Pacht, Bezahlung diverser Heu- oder Tierarztrechnungen und letztes Jahr auch zwei von den Behörden vorgeschriebene Weidezelte. Und immer wieder springen ihr die Arbeiter ab, weil ihnen die Arbeit zu schwer und/oder die Bezahlung zu gering ist. Und Gaby ist nach all den Jahren schwerster Arbeit ohne einen Tag Pause gesundheitlich so angeschlagen, daß sie eigentlich selbst kaum mehr körperlich arbeiten sollte.

Dazu kommt noch, daß sie mittlerweile nicht mehr weiß, wo sie das Geld für die nächste Heurechnung hernehmen soll. Ein großer Rundballen kostet in ihrer Region heuer schon ca. 80,- Euro, und davon braucht sie ja täglich bis zu 4 Stück! Daher müßte sie dringend auch ihren Tierbestand zurückschrauben, um ihre Kosten und die Arbeit zu reduzieren. Also sucht sie laufend gute Plätze für ihre Esel, Ponys oder auch Ziegen: wer immer einen guten Platz weiß, soll sich bitte gleich mit ihr persönlich in Verbindung setzen (sie ist nur telefonisch zu erreichen): (+43) 0650-9560158.

Am meisten hilft ihr aber natürlich eine Spende, um ihre überbordenden Kosten einigermaßen ausgleichen zu können: IBAN: AT51 2040 4006 0056 4260. Besten Dank im Namen der vielen Tiere!

05.06.2024

Petition: Keine Geschäfte mit dem Papierkonzern APRIL!

Regenwald.org: Der Papierkonzern APRIL / Royal Golden Eagle (RGE) und andere Unternehmen des Milliardärs Sukanto Tanoto zerstören seit einem halben Jahrhundert die Regenwälder Indonesiens und die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung. Wir appellieren an Banken, Investoren und Geschäftspartner, die Beziehungen mit APRIL und RGE abzubrechen.

Der Konsum von Papier und Verpackungen für den einmaligen Gebrauch steigt rasant – mit verheerenden Folgen für die Wälder weltweit. Die Papier- und Zellstoffindustrie holzt Regenwälder ab und raubt indigenen Gemeinschaften ihr Land. Unser Verbrauch am Wegwerfprodukt Papier ist einer der stärksten Treiber für die Rodung der Regenwälder, ist Ursache für Landraub, Vertreibung und Gewalt.

Einer der größten Konzerne, seit Jahrzehnten berüchtigt für Regenwaldvernichtung und Konflikte, ist wieder in den Schlagzeilen: APRIL (Asia Pacific Resources International Limited): Auf Sumatra ist ein indigener Führer entführt, verschleppt und inhaftiert worden, weil er sich gegen die mit APRIL verbundene Firma Toba Pulp Lestari wehrt. Mayawana Persada, ebenfalls mit APRIL verbunden, schlägt auf Borneo Orang-Utan-Wald für Papier kahl, Torfwald, in dem eine bedeutende Population der vom Aussterben bedrohten Menschenaffen lebt. Ebenfalls auf Borneo entsteht derzeit eine Mega-Zellstofffabrik in Mangrovenwald, im Habitat von Nasenaffen. 

APRIL, Produzent von Zellstoff, Papier, Verpackungen, Tissues und Viskose, gehört zur Holding Royal Golden Eagle (RGE). Seit 2015 bekennt sich RGE zu einer entwaldungsfreien Lieferkette. RGE und Zuliefererfirmen müssen nachweisen, daß kein Regenwald abgeholzt und die Bevölkerung nicht geschädigt wird.

Die Realität vor Ort sieht anders aus! 

Umwelt- und Indigenenorganisationen fordern die Behörden auf, die Zerstörungen und die Gewalt zu stoppen, die Firmen zu bestrafen und im Ernstfall zu schließen! Internationale Gruppen appellieren an Banken, Investoren und Geschäftspartner, die Beziehungen mit APRIL und RGE abzubrechen.

Bitte unterstützen Sie unsere Kampagne mit Ihrer Stimme: Keine Geschäfte mit APRIL / RGE!

Mehr Infos HIER

23.05.2024

Unsere Gnadenhöfe: Tierparadiese – dank Ihrer Hilfe; Video

Immer wieder kommt es vor, daß Menschen sterben und ihre geliebten Tiere zurücklassen. Nicht nur Haustiere, sondern auch sogenannte Nutztiere, um die sich niemand kümmern will oder kann (siehe auch nächster Artikel). Manchmal enden solche Geschichten tragisch und manchmal rufen die Leute bei ANIMAL SPIRIT an. Wann immer es uns möglich ist, helfen wir und nehmen diese Tiere bei uns auf, wie die drei Ziegen Rosi, Leo und Josef. (Diese und noch einige andere berührende Tiergeschichten können Sie in unserer neuen Aussendung "Tierparadiese" nachlesen , die nächste Woche zur Post geht). Insgesamt kümmern wir uns auf unseren drei Gnadenhöfen mittlerweile um fast 700 Tiere.

Es bereitet viel Freude, unsere Schützlinge dabei zu beobachten, wie sie aufblühen, begeistert über die Weiden tollen und ihre Freiheit genießen. Gleichzeitig bedeutet das für uns aber auch viel Verantwortung und manche Sorgenfalte: Reichen unsere Mittel für im Frühjahr immer notwendige Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten? Haben wir genug Geld für die medizinische Versorgung unserer oft schon recht betagten Tiere? Wie kriegen wir täglich die Futtertröge gefüllt?

Wir tragen diese Verantwortung gerne. Und wir vertrauen darauf, daß uns viele TierfreundInnen dabei helfen und zur Seite stehen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Dr. Franz-Joseph Plank, Obmann

PS: Tierpflegerin Kati hat dazu ein nettes kurzes Video mit den Namen einiger unserer Schützlinge am Hendlberg gemacht

23.05.2024

Auch diesen Monat konnte ANIMAL SPIRIT einigen Tieren ein neues Zuhause schenken!

Unsere letzten Neuzugänge am Gnadenhof Hendlberg in Laaben (NÖ) sind Iwan, Blacky, Burli, Liesl, Pauli und Virus: Das Pony Iwan fand kürzlich seinen Weg zu uns, gerettet aus einer baufälligen Haltung. Unsere beiden „Platzhirsche“ Pumuckl und Bernadette sind ganz hin und weg von ihren neuen Gefährten. Anfangs hatte Iwan noch seine eigene Box und lernte Pumuckl und Bernadette mit Abstand kennen. Nach ein paar Tagen merkten wir allerdings, daß die drei sehr harmonisch miteinander umgehen. So beschlossen wir am 18. Mai, die Ponys zu vergesellschaften. Wir öffneten die Tür, gingen mit ihnen auf die Wiese und ermöglichten ihnen den ersten Kontakt ohne Zaun. Die drei beschnupperten sich und stampften nach ein paar Minuten als Trio davon, um frische Wiese zu futtern. Am Abend kamen alle drei von ganz allein zurück und warteten vor ihrer Stalltür. Wir ließen sie hinein, brachten ihnen Verpflegung für die Nacht und wünschten ihnen schöne Träume. Ab nun darf das Trio jeden Tag neue Abenteuer erleben und die Weiten des Hendlbergs erkunden…

Vor ein paar Tagen haben wir dann die 2 Ziegenböcke Blacky und Burli (siehe Foto unten) aus schlimmer Haltung befreien können, wo sich der „Besitzer“ wegen Krankheit nicht mehr kümmern konnte und die in einem dreckigen, dunklen Stall sehr vernachlässigt waren. Eine Tierfreundin hat sie notdürftig versorgt und uns davon verständigt. So konnten wir sie – mit Einverständnis des Besitzers – abholen und sie erholen sich jetzt bei uns am Hendlberg. Einer der Böcke ist noch unkastriert (was aber übermorgen erledigt wird), daher können sie noch nicht mit unseren Ziegen zusammenkommen und werden vorübergehend im Extra-Gehege gehalten. Nach ca. 5 Wochen dürfen sie dann zu unseren anderen Ziegen auf die Sommerweide.

Und die Schafe Liesl, Pauli und Virus wurden von einem Ehepaar vor der Schlachtung gerettet. Das Paar zog allerdings um und konnte sich nicht länger um die Schäfchen kümmern. Liesl, Pauli und Virus sind Anfang Mai zu uns gekommen. Unsere anderen 24 Schafe am Hendlberg begaben sich ja – nachdem sie geschoren worden waren - auf Sommerfrische. Die drei stießen dann dazu und konnten sich sehr schnell gut eingewöhnen. Sie genießen die Sonnenstrahlen, mampfen das saftige Gras und sind schnell Teil der Schaffamilie geworden.

23.05.2024

1. Juni: Internationaler Weltmilchtag; Website: www.abgestillt.eu.

Siehe dazu auch das aktuelle Video von ARIWA über die Anbindehaltung der Milchkühe: Was diese Haltung für die Rinder bedeutet, zeigt die aktuelle Recherche in 16 deutschen Betrieben: Die Tiere stehen, liegen, essen, leben angekettet an einem Platz im Stall und können sich nicht einmal umdrehen. Keine Bewegung, keine Körperpflege, keine sozialen Interaktionen mit Artgenossen. All diese grundlegenden Bedürfnisse zu stillen bleibt ihnen verwehrt…

Ein paar Worte ehemaliger Rinderbauern (Juliane und Josef) zum Weltmilchtag (siehe www.lebenslaenglich.at): "Wir waren überzeugte Fleischesser und Milchtrinker. Als unsere Kinder mit der Zeit auf Milch reagierten (verschleimt, Husten, Laktoseintoleranz), begannen wir, uns mit der Milch als Lebensmittel auseinanderzusetzen. Aus gesundheitlichen Gründen stiegen wir auf Hafer- und Kokos-Reis-Milch um, konsumierten aber noch Joghurt, Butter, … wie gehabt. Das war 2019.

2020 wurden wir vegetarisch aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen. Das Ziel war aber, komplett vegan zu werden, was wir in den folgenden Monaten umsetzten.

Warum so “radikal” und gleich vegan? Zu einer Zeit, wo wir noch Mutterkühe hatten? Ein bißchen schwanger geht nicht. Entweder oder. Will man wegen der Tiere kein Fleisch essen, darf man nicht außer acht lassen, daß die Milchproduktion ebenso für Leid und Tod verantwortlich ist. Rund 500.000 Milchkühe in Österreich bedeutet auch, daß 500.000 Kälber jährlich auf die Welt kommen. Rund 50% davon sind unerwünschte Stierkälber. Sie alle werden auf ihr Gewicht (=Fleisch) oder ihre Leistung reduziert und haben ein kurzes Leben.

Auch ökologische und gesundheitliche Gründe gibt es genug. Deshalb wurden wir vegan. Deshalb wurde unser Betrieb von einer Mutterkuhhaltung zu einem Lebenshof. Das mag nicht jedem gefallen, aber das ist ok. Unsere glücklichen Rinder und unsere Lebensweise geben uns so viel mehr. Es fühlt sich so viel besser an. Und das ist doch die Hauptsache, oder?

Petitionen dazu HIER

23.05.2024

Letale Verfolgung einer streng geschützten Art

OTS.at: Volksbegehren „Für ein Bundes- Jagdgesetz“ lädt zur Unterzeichnung der Deklaration für den Wolf

Wann: 24.5.2024, 16.00- 18.00 Uhr
Wo: vor dem Schloßmuseum Linz, Schloßberg 1, 4020 Linz
Was: Tier-, Arten-, und NaturschützerInnen unterzeichnen eine Deklaration für den Schutz des Wolfes in Österreich: Angesichts von Wolfsabschüssen und laufender Abschußfreigaben mittels Maßnahmenverordnungen, dem Aussetzen von Abschußprämien, dem Bestreben zur Senkung des Schutzstatus, rechtlichen Verstößen gegen EU-Umweltrecht, dem Fehlen eines landesweit unabhängigen Monitorings und dem Lobbyismus gegen den EU subventionierten Herdenschutz inkl. medialer Panikmache treffen sich Menschen aus ganz Österreich am morgigen Freitag dem 24. Mai 2024 von 16-18.00 vor dem Schloßmuseum Linz, um ein Zeichen für den Wolf zu setzen!

Gemäß Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtline wird der Wolf als streng zu schützende Art ausgewiesen. Daraus ergibt sich eine für Österreich unmißverständliche Verpflichtung, den Wolf im gesamten österreichischen Hoheitsgebiet streng zu schützen und alle absichtlichen Formen des Fangs oder der Tötung von Wölfen zu verbieten. Besonders Kärnten, Tirol und Salzburg haben mit rechtlichen Verstößen gegen EU-Umweltrecht eine negative Vorreiterrolle eingenommen.

In der Deklaration wird auch auf die Verpflichtung Österreichs, einen „günstigen Erhaltungszustand“ der Wölfe sicherzustellen, hingewiesen. Denn von einer stabilen und gut etablierten Wolfspopulation ist man hierzulande noch weit entfernt… In Österreich leben aktuell geschätzt 50 Wölfe, entweder als Einzelgänger oder in einem der sieben ansässigen Rudel. Wolfsforscher und Proponent des Volksbegehrens „Für ein Bundes-Jagdgesetz“ Prof. Dr. Kurt Kotrschal dazu: „5 dieser „Rudel“ bestehen aus Paaren mit wechselnden Partnern und pflanzen sich deshalb aktuell nur wenig fort. Da Wölfe in der Regel mit ihren verpaarten Partnertieren lebenslang zusammenbleiben, wird vermutet, daß viele der Tiere illegal getötet wurden.“ In Anbetracht unserer Landesfläche und der zur Verfügung stehenden Lebensräume kann man in Österreich erst bei mehreren Dutzend Rudeln bzw. ein paar hundert Wölfen von einem günstigen Erhaltungszustand sprechen.

Wölfe sorgen als Apex Prädatoren für eine bessere Biodiversität, erhalten das Wild gesund und tragen zu einer naturnahen Waldwirtschaft bei. Sie leben territorial, regulieren sich selbst und müssen nicht bejagt werden. Technische Herdenschutzmaßnahmen und Pilotprojekte verdeutlichen die Möglichkeiten für gezielte Präventionsmaßnahmen und Konfliktmanagement. Werden Wölfe durch Abschüsse „entfernt“, wird das nächste durchwandernde Tier wieder auf ungeschützte Weidetiere treffen. Einen Lerneffekt kann es so nicht geben. Durch sachgemäßen Herdenschutz kann Wolfsrudeln dauerhaft und nachhaltig beigebracht werden, Weidetiere zu meiden.

Lesen Sie die ganze Pressaussendung HIER

 

 

06.05.2024

Gnadenhof-Ziegen auf “Sommerfrische” - Video

Letztes Wochenende konnten wir endlich unsere Hendlberger Ziegenherde auf unsere beiden Sommerweiden im Gemeindegebiet Laaben (NÖ) übersiedeln – siehe Video! Wie jedes Jahr dürfen unsere Ziegen und Schafe (letztere müssen allerdings erst noch geschoren werden), nachdem sie entwurmt, geimpft und die Klauen geschnitten wurden, auf eine unserer insgesamt drei Sommerwiesen übersiedeln, die wir - dank tierfreundlicher Landwirte bzw. dem Verein „Global 2000“ – kostenlos benützen dürfen. Denn schon sprießen dort jede Menge Gras und saftige Kräuter und die Tiere können sie die gesamte Vegetationsperiode lang genießen!

Unsere TierpflegerInnen besuchen die Tiere dort selbstverständlich jeden Tag und sehen nach dem Rechten: zusätzliches Heu, frisches Wasser, Lecksteine und ob die Zäune auch alle in Ordnung sind. Somit steht unseren glücklichen Gnadenhoftieren einer wunderbaren langen „Sommerfrische“ nichts mehr im Wege!

06.05.2024

3-wöchiges Jersey-Kalb freigekauft

Dieses kleine, erst 3 Wochen junge Jersey-Kälbchen aus einem Milchbetrieb in OÖ konnte ANIMAL SPIRIT im letzten Augenblick freikaufen. Es ist auf den Gnadenhof von Aloisia Walter ("Tierhof der Herzen") in OÖ gekommen, den wir ja – genauso wie Gaby Teichmann in Maishofen – schön öfters unterstützt haben. Es hört jetzt auf den Namen "Liam", springt den ganzen Tag herum, freut sich seines neuen Lebens und hat auch schon Freundschaft mit einem fast Gleichaltrigen geschlossen – siehe kurzes Youtube-Video.

Männliche Kälber von Milchrassen sind für die Tierindustrie meist unrentabel, weil sie nicht schnell genug Fleisch ansetzen und natürlich auch nicht zur Milch-„Produktion“ taugen. In der Milchindustrie sind Kühe einen großen Teil ihres Lebens schwanger – denn nur, wenn sie jährlich ein Kind gebären, produzieren sie Milch in wirtschaftlichem Maß, die eigentlich für ihre Kinder gedacht wäre (siehe www.peta.de/themen/kaelber). Doch was passiert mit Kälbern, wenn die eigentlich für sie produzierte Milch abgemolken, verarbeitet, abgefüllt und im Supermarkt verkauft wird?

Die Werbeindustrie gaukelt uns meist vor, daß Kühe ein glückliches Leben auf grünen Weiden führen – mit der Realität hat das nicht viel zu tun: Mutter und Kind werden meistens bereits kurz nach der Geburt voneinander getrennt und sehen sich nie wieder, ihr Leben verbringen sie in den meisten Fällen ganzjährig im Stall oder in Mastfabriken. Die „wertlosen“ Bullenkälber werden daher meist im Alter von wenigen Wochen vom Hof abtransportiert, zu Sammelstellen verfrachtet und von dort aus in spezialisierte Mastanlagen nach Spanien oder in die Niederlande gekarrt. Viele Jungtiere sterben oder kommen völlig kraftlos am Zielort an. So werden die jungen Rinder nach der Mast beispielsweise aus Spanien oftmals in Drittländer – meist in muslimische Schächtländer in Nordafrika - verkauft. Das bedeutet zum Teil wochenlange Transporte, einen äußerst brutalen Umgang und minutenlangen betäubungslosen Todeskampf im Schächtbetrieb.

Mehr dazu auf www.peta.de/themen/kaelber

06.05.2024

Windkraftanlagen: Verheerende Folgen für Flora und Fauna

Kla.tv: Am ersten Februar 2023 ist in Deutschland das Windenergieflächenbedarfsgesetz in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz verpflichtet der Bund die Länder, bis zum Ende des Jahres 2032 einen bestimmten prozentualen Anteil der Landesfläche für Windenergie auszuweisen. Für die meisten Länder liegen die Anteile zwischen 1,8 % und 2,2 %. Allein in Bayern sind das rund 1.270 km² für Windräder – eine Fläche, halb so groß wie das Saarland! Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann, wurde von der Bundesregierung das Bundesnaturschutzgesetz geändert, sodaß jetzt sogar Landschaftsschutzgebiete herangezogen werden können! […]

Eine der vielen negativen Auswirkungen dieser linksgrünen Politik sind die Veränderungen in Flora und Fauna:
Den Windanlagen fallen jährlich Tausende von Fledermäusen und Vögel zum Opfer! Nach Hochrechnungen sollen es alleine in Deutschland mehr als ca. 200.000 Fledermäuse im Jahr sein, weshalb einige Fledermausarten schon in ihrem Bestand bedroht sind. Die Gefahr für die Tiere liegt nicht nur darin, daß sie gegen die Rotorblätter fliegen. Der Druckabfall hinter den Rotorblättern bringt die Lungen und inneren Organe der Tiere zum Platzen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellte 2017 in einer Studie anhand von Modellrechnungen fest, daß ca. 1.200 Milliarden Insekten im Jahr Opfer von Windrädern werden. Das sind ungefähr 3 Milliarden Insekten pro Tag! Die Überreste von Fluginsekten an Rotorblättern tragen ganz nebenbei auch zu hohen Verlusten bei dem Wirkungsgrad der Anlage bei. Nicht nur für die Tierbestände ist es bedrohlich, auch im Landschaftsbild zeigen sich Bedrohungen. An manchen Stellen werden Bäume an Hanglagen abgeholzt, was danach die Gefahr von Bodenerosion und Erdrutschen erhöht.

Lesen Sie den ganzen Beitrag samt Video auf Kla.tv

06.05.2024

Trophäenjagd: Mythos und Realität

wildbeimwild.com: Immer mehr europäische Länder verbieten die Einfuhr von Jagdtrophäen bestimmter geschützter Arten, wie beispielsweise Belgien, Finnland, die Niederlande und Frankreich.

In Großbritannien nahm ein entsprechender Gesetzesentwurf jetzt eine wichtige Hürde im Unterhaus und auch auf EU-Ebene wird derzeit eine Verschärfung der Einfuhrregeln diskutiert. Tier- und Artenschutzorganisationen begrüßen diese Entwicklung.

„Aus gutem Grund verbieten immer mehr Länder die Einfuhr von Jagdtrophäen. Sie schadet Wildtierbeständen, fördert Korruption, zementiert koloniale Strukturen und ist mit den ethischen Werten unserer Gesellschaft nicht vereinbar. Eine große Mehrheit in Europa, aber auch viele Menschen aus afrikanischen Ländern, lehnen die Trophäenjagd ab“, so Dr. Mona Schweizer von Pro Wildlife.

Doch gleichzeitig versuchen Jagdbefürworter Einfuhrverbote zu verhindern, indem sie diese als unzulässig und die Trophäenjagd als Beitrag zum Artenschutz sowie zur Armutsbekämpfung darstellen. Mit denselben Argumenten versuchen derzeit Regierungsvertreter von Namibia und Botswana, Einfluß auf die Gesetzgebung in Berlin, London und Paris zu nehmen.

Gefährdung bedrohter Arten

Bei der Trophäenjagd geht es aber nicht um „Hege“, Bestandskontrolle oder den Erhalt gesunder Tierbestände. Ganz im Gegenteil betreiben Trophäenjäger eine unnatürliche Selektion, da sie auf besonders herausragende Tiere von häufig bedrohten Arten abzielen, die für den Fortbestand einer Population besonders wichtig sind. So verurteilen Experten aus Wissenschaft und Naturschutz aktuell den Abschuß von drei der letzten großen Elefantenbullen mit besonders imposanten Stoßzähnen (“Big Tusker”) in Tansania.

Die gezielte Jagd der Hobby-Jäger auf „Big Tusker“ in Botswana sorgte zuvor bereits für weltweite Kritik. Denn gerade die älteren Elefantenbullen mit großen Stoßzähnen haben die besten Fortpflanzungschancen und spielen eine entscheidende Rolle im Sozialgefüge. Studien dokumentieren, daß die Trophäenjagd Wildtierbestände dezimiert, die Fortpflanzungsrate verringert, Alters- und Geschlechterverhältnisse verschiebt sowie Sozialstrukturen beeinträchtigt.

Lesen Sie den ganzen Artikel HIER

 

 

24.04.2024

Gnadenhof Esternberg: 15 glückliche Rinder

Unser größter Gnadenhof in Esternberg (Bezirk Schärding, OÖ) beherbergt zur Zeit u.a. 15 Rinder, die ihre – zumeist neu gewonnene – Freiheit in vollen Zügen genießen. Jedes einzelne Tier hat seine Namen und seine eigene Geschichte.

Da gibt es z.B. „Rainbow“, das kleinwüchsige Rind, bei dem die Landwirtschaftsfamilie es nicht übers Herz gebracht hat, das kleine Kälbchen dem Schlachter auszuliefern. Sie ist die kleinste in unserer Herde, ihr bester Freund ist "Peter", unser großer Ochse (siehe Foto), den wir vor Jahren von einer religiösen Gemeinschaft übernommen haben, da sie ihren eigenen Gnadenhof auflösen mußte. Mit Peter kam auch das schöne Braunvieh "Klara" und ihre Tochter "Ophelia" mit auf unseren Hof.

Dann gibt es u.a. noch unseren sanftmütigen, braven Ochsen "Tommy". Er hatte das große Glück, daß ihn seine ehemalige Sennerin so ins Herz geschlossen hatte, daß sie alles daransetzte, einen schlachtfreien Lebensplatz für ihn zu finden. Sein Schicksal als Maststier wäre sonst besiegelt gewesen. In dieser Herde gibt es auch noch unsere schöne Tiroler Grauvieh "Hanni", die sich durchaus ihrer Schönheit bewußt ist (siehe 2. Foto).

Weitere Tiergeschichten von unseren drei Gnadenhöfen folgen im nächsten mailing, welches Ende Mai verschickt wird.

24.04.2024

Dieser dringende Hilfsaufruf aus Rußland geht seit gestern viral durchs Netz: ASTRACHAN (Rußland) - Hunde sollen lebendig verbrannt werden!

Im zu Rußland gehörenden Stadt Astrachan sollen vom 24.4. bis 17.5.2024 insgesamt 440 Hunde verbrannt werden. Die Hunde werden vorher nicht euthanasiert, sondern – wohl aus Kostengründen - bei lebendigem Leib verbrannt. Ihre Schmerzen sind unerträglich, die Schreie nicht zu überhören.

In Zusammenarbeit mit russischen Tierschützern veröffentlichen wir diese bevorstehende Verbrennungsaktion in Astrachan, einer Großstadt im Südosten Rußlands. Bitte verteilt und verbreitet diese Information großräumig. Bitte nehmt Hunde auf oder unterstützt russische Pflegestellen mit eurer Spende.

Weitere Infos auf www.riva-tierschutz.de/astrachan-hunde. Wenn jemand einen zum Verbrennen verurteilten Hund auf Pflege oder fest übernehmen kann, meldet euch bitte bei riva-tierschutz@web.de oder per PN unter www.facebook.com/people/RIVA-Tierschutzverein-eV

Spenden für die russischen Notpflegestellen:

Einzahlungen sind direkt auf unser Spendenkonto möglich: www.riva-tierschutz.de/helfen-spenden

Deutsche Skatbank, DE17 8306 5408 0005 3719 88 und per Paypal: riva-tierschutz@web.de

Zusätzlich sollte man direkt auf die Verantwortlichen einwirken, Verbrennungen von lebenden Hunden grundsätzlich zu unterlassen, denn die Folgen wären ein denkbar schlechtes Image für den Tourismus und erheblicher wirtschaftlicher Schaden.

https://reisennachrussland.com/kruizy/river-stop/astrachan/

24.04.2024

Buch-Rezension: „Der Hirsch und andere Tier-Novellen“

Von Eve Saglietto

Ein wunderschönes Buch, das zum Nachdenken anregt! Es erzählt z.B. die Geschichte vom Andalusier Lorenzo und seiner Reise aus dem heimatlichen Spanien nach Deutschland und was er in einer ihm unbekannten Welt so alles erlebt. Die Autorin Eve Saglietto nimmt uns mit und erzählt ihre Kurzgeschichten aus der Sicht der Tiere und so, wie wir alle, die sie lieben, sehen, nämlich als fühlende und denkende Wesen, die weitaus emphatischer sind als so mancher Mensch.

Fr. Saglietto schreibt: „Man spricht von Anthroposophie, wenn jemand ein Tier wie einen Menschen ansieht; nun, bis jetzt haben die Tiere keine wirklichen Rechte und ihr Schutz ist immer noch abhängig vom „guten“ Willen der Menschen und ihren Gesetzen.“ Traurig daß dem so ist, es sollte doch so manchen anregen, um eventuell seine Lebensart oder Ernährung nochmal zu überdenken… Ein absolut lesenswertes Buch!

Hier könnt ihr das Buch direkt bestellen:

https://www.tierhomoeopathie-saglietto.de/

Auf der Startseite hinunterscrollen, dort befindet sich die Bestellmöglichkeit.

24.04.2024

Zum heutigen Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche startet Tierschutz Austria neue Petition gegen Botox-Produkte

OTS.at: Für eine einzige Produktionseinheit Botox werden bis zu 100 Mäuse getötet. Insgesamt sterben deshalb jährlich ca. 400.000 Tiere in der EU für Botox.

Die Nachfrage nach Botox-Produkten (eigentlich Botulinumtoxin) in der Schönheitskosmetik steigt. Wegen der Giftigkeit von Botox muß jede Produktionseinheit einzeln getestet werden. Dafür sterben noch immer grausam unzählige Tiere, obwohl es bereits zugelassene Alternativmethoden gäbe. Um das Leid zahlloser Labortiere zu beenden, fordert Tierschutz Austria nun in einer Petition, daß in Österreich nur Botox-Produkte auf den Markt kommen sollen, die nachweislich ohne Tierleid produziert worden sind.

Wegen der Giftigkeit und weil es durch die Produktion zu Giftigkeitsschwankungen kommen kann, wird jede Produktionseinheit Botox einzeln auf ihre Sicherheit getestet! „Für eine einzige Produktionseinheit Botox werden dabei bis zu 100 Mäuse getötet. Insgesamt sterben deshalb jährlich ca. 400.000 Tiere in der EU für Botox“, so Tierschutz Austria Präsidentin Dr.in Madeleine Petrovic. „Kaum jemandem ist bewußt, welch immenses Tierleid hinter dem vermeintlichen Kosmetikum steckt“, informiert Petrovic und ist sich sicher: „wahre Schönheit braucht kein Gift, sondern nur authentische Ausstrahlung.“

Seit 2012 sei der Einsatz von Tierversuchen für Inhaltstoffe und Endprodukte von Kosmetika eigentlich verboten. Trotzdem würden auch für Kosmetikprodukte weiter Tiere getötet. Grausame Tests für Botox seien nur ein Beispiel.

Zur Petition