Not geratene oder gequälte Tiere
Das Gnadenhofhaus Hendlberg Nr. 62, wo sich die Tierstallungen und die Mitarbeiter-Wohnungen befinden, ist unmittelbar neben dem Haupthaus Nr. 112, worin sich die Büro- und Behandlungsräume befinden. Haus Nr. 62 wurde uns anläßlich der Vereinsgründung 2002 von der “Stumme-Brüder-Stiftung” in Vaduz mittels Prekariumvertrags zur Verwaltung überlassen. Ursprünglich war der Hof durch einen Brand ziemlich beschädigt worden und mußte generalsaniert werden, bevor 1999 die ersten Tiere einziehen konnten. 2025 konnten wir endlich – dank einer Erbschaft – auch das Haus 62 samt allen Nebengebäuden zur Gänze erwerben.
Nach und nach entstand am Hof ein Gebäude nach dem anderen: zuerst die Renovierung des Hauptstalles mit geräumigen Boxen; darüber – am ausgebauten Dachboden – der Hühnerstall, mit ständigem Zugang zum Auslauf. Oberhalb des Hühnerauslaufs befindet sich das weitläufige Freilandgehege sowie die (Erd-) Ställe für unsere Kaninchen, welche die ganze Jahreszeit über – wie natürlich alle anderen Tiere auch – ins Freie dürfen, selbstverständlich mit wettersicheren Unterständen. Das große Kaninchengehege ist zusätzlich mit einem Elektrozaun gesichert, um die Tiere vor Füchsen, Mardern und anderen Raubtieren zu schützen. Und seitlich bzw. oberhalb der Kaninchen befinden sich ganzjährig die Esel, Ponys und Ziegen, im obersten Gehege die Schafe. Allerdings sind die meisen Tiere (Schafe, Ziegen und Rinder) während der gesamten Vegetationsperiode auf unseren Pachtweiden im Gemeindegebiet von Laaben.
Gnadenhof Hendlberg
DIE IDEE
WEITERENTWICKLUNG
AKTUELL
Erstmals entstand die Idee, ein Refugium für in Not geratene oder gequälte Nutztiere zu errichten, im Jahr 1998 hier am Hendlberg in Laaben (Niederösterreich), wo sich auch 6 Jahre lang das Zentrum des von Dr. Franz-Joseph Plank gegründeten VgT (Verein gegen Tierfabriken) befand. Im Juni 2002 wurde nun dieser Gnadenhof vom Verein "ANIMAL SPIRIT - Zentrum für Tiere in Not" übernommen, nachdem der VgT - als Folge einer geradezu unglaublichen Intrige mit nachfolgendem Putsch durch Martin Balluch - nach Wien übersiedelt war. Die Tiere, deren Leiden durch jahrelange politische Kampagnen über die tierquälerischen Zustände bei Tiertransporten oder Massentierhaltungen bekannt gemacht wurden, sollten nun auch die Möglichkeit erhalten, in einem artgerechten Refugium bis zu ihrem natürlichen Lebensende unterzukommen. Auch wenn es vorerst nur ein "Tropfen auf den heißen Stein" sein mochte, so kamen und kommen doch laufend neue Tiere hinzu und die wenigen geretteten oder befreiten Tiere geben den Kindern und Erwachsenen, die uns immer wieder besuchen, Zeugnis davon, daß auch Tiere eine Eigenwürde besitzen und bei liebevollem Umgang täglich ihre Dankbarkeit zeigen.
Vor dem Gnadenhofhaus Nr. 62 sind in den letzten Jahren etliche neue Tierstallungen und Lagerräume - sozusagen dem steilen Gelände "abgerungen" - entstanden: Über dem Heu- und Strohlager befindet sich jetzt der voll-isolierte Ziegen- bzw. Quarantänestall mit frisch befestigtem Vorplatz-Auslauf und natürlich Zugang zur oberen Hausweide. Dort befindet sich auch der Eselstall und ganz oben am Gelände dann der Schafstall, den die Schafe aber nur im Winter benützen, da sie ja die gesamte Weideperiode - gemeinsm mit den Lamas - auf einer riesigen Pachtweide in Laaben verbringen dürfen. Vor dem Ziegenstall ist noch ein kleinerer Stall für unsere Meerschweinchen, der noch 2016 völlig renoviert wurde und zusätzlich einen Auslauf bekam. Unterhalb des Gnadenhofhauses ist schließlich der Pony-Unterstand, ein weiteres Quarantäne-Abteil und weiter unten noch der isolierte Schweinestall für unsere Minischweine. Der Schweineauslauf reicht nun - nach der Fertigstellung der Privatstraße durch unser Grundstück, gegen die wir uns 20 Jahre lang gewehrt haben - nur mehr bis zur oberen Grenze dieser Straße; den Begrenzungszaun zu dieser Straße haben wir auch 2016 fertiggestellt.
Direkt am Hendlberg dürfen wir noch verschiedenste Pachtweiden für unsere Ponys, Esel und Ziegen benützen, die wir in der gesamten Vegetationsperiode verwenden können. Jeweils im Herbst und Winter müssen wir wieder große Mengen Heu, Stroh und Getreide zukaufen und einlagern, um die Tiere über den hier oft sehr strengen Winter durchzufüttern. Und auch für diese zusätzlichen Gebäude und Hallen zur Futterlagerung wurde Raum geschaffen (siehe oben), auf dem sehr steilen Gelände im Bergbauerngebiet hier eine ziemlich herausfordende und v.a. auch kostspielige Aufgabe.
Jahre Gnadenhof Hendelberg
Tiere im Gnadenhof
engagierte Mitarbeiter*innen
Tiere hautnah erleben
Wer sich selbst überzeugen möchte, dass es unseren Tieren an nichts mangelt, kann den Gnadenhof Hendlberg gerne besuchen – bitte jedoch um telefonische Voranmeldung unter (+43) 02774/29330 (Büro) bzw. 0676/705 93 63 (Tierpflegerin).
Lerne das Team vom Hendlberg kennen
Dr. Franz-Joseph Plank
Kathi Koch, B.A. B.Ed.
Tanja Ecker
Eva Sztatecsny
Gnadenhof Hendlberg
Ein Ort, wo Tiere ein schönes und sicheres neues Zuhause finden und liebevoll mit voller Hingabe gepflegt werden. Als Katzenmensch sind für mich die verschmusten Katzen jedes Mal ein Highlight. Ich bin so dankbar, dass es solche Lichtblicke auf der Welt wie diesen tollen Gnadenhof gibt. DANKE ❤️
Tobisurround
Animal Spirit leistet unglaubliche Arbeit! Haben selbst 2 Patenschaften und freuen uns immer, wenn wir sie besuchen und helfen können. Es ist eine Freude zu sehen, wie die Tiere ihr Leben dort genießen. So wie sie es verdient haben !!!!
















