Die Folgen des exzessiven menschlichen Fleisch- und Milchkonsums

www.animal-welfare-foundation.org: Das Horror-Schiff kehrt zurück – Spiridon II auf Todeskurs nach Uruguay
Die Spiridon II ist wieder auf dem Weg nach Uruguay, die überlebenden Tieren sind noch immer an Bord. Die wenigsten dürften die Überfahrt überleben.
Die Spiridon II hat knapp 3000 Rinder geladen, die Hälfte davon trächtig. Die Ausladung wurde verweigert, weil bei rund 500 Tieren die Papiere nicht in Ordnung waren.
Die Qual der Tiere nimmt kein Ende: Nachdem die Spiridon II wochenlang vor der türkischen Küste festlag und keine Entladeerlaubnis erhielt, hat der Frachter nun wieder Kurs auf Uruguay genommen. Für die fast 3000 Rinder an Bord – die Hälfte davon trächtig – bedeutet das einen weiteren Monat eingepfercht auf dem Schiff. Futter und Wasser sind knapp. Die Tiere dürften diese Tortur nicht überleben.
Tote Tiere werden vermutlich über Bord geworfen
Nach all dem Leiden droht den toten Tieren ein unwürdiges Ende: „Tote Tiere werden auf See oft einfach über Bord geworfen“, sagt Maria Boada Saña. Sobald das Schiff den Atlantik erreicht, ist es praktisch unmöglich zu kontrollieren, was mit den toten Körpern passiert. Und dass die Crew die verrottenden Körper an Bord behält, ist praktisch ausgeschlossen.
Wir kämpfen weiter für die Tiere – und für die Crew
Noch etwa eine Woche bleibt die Spiridon II im Mittelmeer. Solange sie europäische Gewässer durchfährt, setzen wir alles daran, die Behörden der Küstenstaaten zum Handeln zu bewegen. Sie sollen das Schiff anhalten und die Tiere von ihrem Leid erlösen!
Wie uns eine gut informierte, mit dem Schiff vertraute Quelle berichtet, lebt auch die Crew der Spiridon II unter prekären Bedingungen. Die Menschen an Bord sind weder ausgebildet noch ausgerüstet, um sich um schwer kranke oder sterbende Tiere zu kümmern. Sie stehen einer Aufgabe gegenüber, die niemand bewältigen kann. Auch sie müssen aus dieser Situation befreit werden – denn sie tragen keinerlei Verantwortung für diese unsägliche Tragödie.
Siehe auch auf www.oe24.at: Auf Schiff gefangen: 3.000 Rindern droht qualvoller Tod


