Taubenleid in der Stadt Salzburg: Stoppen Sie die Tierquälerei!

Viele BürgerInnen haben das Anliegen, diesen zutraulichen Wesen ein tiergerechtes Leben zu ermöglichen oder zumindest ein Minimum an Versorgung zu gewährleisten. Die Salzburger Stadtverwaltung verhindert dies jedoch durch ein Fütterungsverbot von wildlebenden Straßentauben, sowie durch den wiederholten Aufschub bzw. Abbruch von Gesprächen zur Errichtung eines Taubenhauses und die Kriminalisierung von BürgerInnen, die den notleidenden und hungernden Stadttauben helfen wollen.
- die Lockerung des Fütterungsverbotes,
- die Einrichtung legaler und kontrollierter Futterplätze mit artgerechtem Futter und
- in weiterer Folge die Errichtung betreuter Taubenschläge in jenen Stadtteilen mit besonders hoher Taubenanzahl!
- damit eine Grundversorgung für die Stadttauben sichergestellt ist,
- damit alle tierschutzrechtlichen Aspekte Berücksichtigung finden,
- damit die starken Verschmutzungen – hervorgerufen durch Hungerkot und/oder falsche Nahrung (Abfall) – enden,
- damit die durch permanentes Hungern hervorgerufene Anfälligkeit für Krankheiten als auch Krankheiten selbst innerhalb von Stadttaubengruppen unterbunden werden,
- damit der Stadttaubenbestand professionell kontrolliert wird anstatt sich unkontrolliert zu vermehren,
- damit gesunde Stadttauben mit einem fixen Zuhause in der Stadt leben und sowohl verwahrloste als auch kranke Stadttauben der Vergangenheit angehören,
- damit nicht mehr von einer Taubenplage die Rede ist, sondern von einem friedlichen Zusammenleben zwischen Stadttauben und BewohnerInnen.
Information zu Stadttauben
Stadttauben stammen ursprünglich von der Felstentaube ab, stellen aber eine eigene Taubenart dar und zwar die der Haustaube (Columba livia forma domestica), oder wie gängig bezeichnet Stadttaube. Sie wurden von uns Menschen, ebenso wie zum Beispiel die Katze, über 7000 Jahre domestiziert und so an uns gebunden. Sie zählen somit zu den ältesten Haustieren. Lange Zeit hatte die Haustaube einen sehr hohen Stellenwert, wurde versorgt und vor allem für ihren großen Orientierungssinn bewundert, weshalb sie während des Krieges oft als Nachrichtenüberbringer eingesetzt wurde. Die Haustauben wurden respektiert und geehrt. Als wir Menschen jedoch eines Tages keinen Nutzen mehr in den Haustauben für uns sahen, wurden sie vernachlässigt und ausgesetzt. Die Stadttauben jedoch, die wir Menschen über Jahrtausende von uns abhängig gemacht haben, suchen nach wie vor die Nähe zu uns und sind auch in hohem Maße auf uns angewiesen.
Eine weitere Petition: Bundesgesetz zur Finanzierung von Stadttauben-Management nach dem Augsburger Modell


